1899 Hoffenheim
28. Spieltag
12.04.2021
Bayer 04 Leverkusen
0:0
90.
Mit diesen Worten beenden wir den 28. Spieltag und bedanken uns bei Ihnen für Ihr Interesse an dieser Partie. Hoffenheim muss bereits in vier Tagen wieder ran - am Freitagabend ist die TSG zu Gast bei RB Leipzig. Wir berichten wie gewohnt LIVE ab 20.15 Uhr. Kommen Sie gut durch die Woche und bleiben Sie gesund.
90.
Ein torloses Remis in einer Partie, die keinen Sieger verdient gehabt hätte. Von der ersten Minute an wirkte dieses Spiel, als hätten sich beide Seiten auf eine Punkteteilung geeinigt. Nur sehr selten suchten die Offensivabteilungen beider Mannschaften die Konfrontation mit der gegnerischen Defensive. Zumeist gab man sich mit horizontalen Ballstafetten zufrieden. Leverkusen führte nach Abschlüssen mit 5:2 und hatte zudem ein leichtes Plus in den Spielanteilen (54 Prozent Ballbesitz). Diesen hauchzarten Vorteil sahen wir auch auf dem Feld, die Werkself war in der Summe die aktivere Mannschaft, die auch nach dem Seitenwechsel hin und wieder den Weg bis zum Tor suchte. Am Ende wäre ein Sieg wohl aber zu viel des Guten gewesen, einen Treffer haben sich die Leverkusener ebenso wenig verdient wie die Kraichgauer. Durch den Punkt festigt Bayer 04 seine Position auf Platz sechs, Hoffenheim schleicht sich still und leise vom Abstiegskampf davon. Foto: Uwe Anspach, dpa

Nächste Spiele 1899 Hoffenheim:
RasenBallsport Leipzig (A), Borussia Mönchengladbach (H), SC Freiburg (A)
Nächste Spiele Bayer 04 Leverkusen:
1. FC Köln (H), FC Bayern München (A), Eintracht Frankfurt (H)   
90.
Dann ist Schluss. Hoffenheim und Leverkusen trennen sich mit 0:0.
90.
Bailey schließt von halblinks aus dem Rückraum wuchtig, flach unten rechts ab. Der Jamaikaner ist seit seiner Einwechslung eine wahre Bereicherung für das Offensivspiel der Gäste. Baumann taucht ab und hält diesen leicht abgefälschten Schuss fest.
90.
Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck verlängert die Partie um drei Minuten. Leverkusen ist zuletzt wieder aktiver geworden. Gelingt hier noch einem Team der Lucky Punch?
89.
Leon Bailey zieht an Christoph Baumgartner vorbei. Der Hoffenheimer macht es im Rugbystil und ringt den Eingewechselten nieder. Eine klare Gelbe Karte.
Christoph Baumgartner
88.
Der nächste Wechsel der Partie. Håvard Nordtveit füllt die leere Planstelle, die Kevin Akpoguma bei Hoffenheim in der Innenverteidigung hinterlässt. Der junge Abwehrrecke scheint angeschlagen zu sein.
Kevin Akpoguma
Håvard Nordtveit
86.
Wechsel auf Leverkusens Offensivflügel: Leon Bailey kommt, Moussa Diaby geht.
Moussa Diaby
Leon Bailey
85.
Die Partie ist in den letzten Minuten gekippt. Zuletzt befindet sich der Ball nur noch in der Hälfte von Bayer 04. Ganz im Stile der bisherigen Partie, kann Hoffenheim diese Überlegenheit aber nicht zum eigenen Vorteil nutzen. Noch sind fünf Minuten zu gehen.
83.
Kaderábek flankt weiter unermüdlich von halbrechts vors Tor, findet aber weiterhin keinen Abnehmer. Jedvaj versucht zu klären, schlägt den Ball aber unfreiwillig zu seinem Schlussmann zurück. Die TSG will ein Handspiel gesehen haben, die Wiederholung kann das nicht bestätigen. Daher schaltet sich auch der VAR nicht ein. 
80.
Wendell behilft sich im Luftzweikampf mit Kaderábek seines Ellenbogens und sieht die erste Gelbe Karte dieser fairen Partie.
Wendell Nascimento Borges
78.
Auch Hoeneß wechselt in der Offensive nochmal durch. Youngster Georginio Rutter kommt für die verbleibenden Minuten in die Partie, Robert Skov räumt das Feld.
Robert Skov
Georginio Rutter
75.
Frimpong schaltet auf rechts dem Turbo ein und kann sich durchsetzen. Doch der entscheidende Pass am Sechzehner klappt erneut nicht.
73.
Hoffenheim kommt gleich zwei Mal in Person von Kaderábek von rechts zum Flanken. Der erste Versuch wird noch geblockt, den zweiten fischt Hrádecky aus der Luft. Im Anschluss ziehen sich die Hausherren wieder in die eigene Hälfte zurück. Wenn es in diesem zweiten Durchgang gefährlich wird, dann vor dem Tor von Oliver Baumann.
72.
Hoffenheims Ryan Sessegnon versucht, Leverkusens Moussa Diaby (r) den Ball abzunehmen. Foto: Uwe Anspach, dpa
71.
Nächster Wechsel bei Leverkusen. Jeremie Frimpong kommt, Kerem Demirbay hat Feierabend.
Kerem Demirbay
Jeremie Frimpong
70.
Zwanzig Minuten vor Ende der Partie schauen wir auf die Statistik. Leverkusen hat sowohl im Ballbesitz (53 Prozent) als auch bezüglich der Abschlüsse (4:2) einen leichten Vorteil. Dieser schlägt sich auch optisch im Spiel nieder, reicht für die Werkself aber noch nicht zum entscheidenden Treffer.
66.
Auch der nächste Abschluss der Partie geht aufs Konto der Gäste. Schick wird von rechts zentral an der Strafraumkante bedient und leitet auf halblinks weiter zu Amiri. Der Eingewechselte, ebenfalls ehemaliger Hoffenheimer, hat viel Zeit, trifft den Ball aber trotzdem nicht optimal. So hat Baumann erneut keine Probleme das Leder aufzunehmen.
64.
Diaby setzt sich auf der rechten Seite durch und spielt Demirbay dann am Sechzehner an. Doch dem unterläuft ein Fehlpass und die Chance ist vertan.
62.
Demirbay verschafft sich links im Strafraum ein wenig Platz, sieht keine freie Anspielstation und versucht es aus spitzem Winkel mit einer Mischung aus Abschluss und Flanke. Baumann nimmt den Ball dankend auf.
58.
... und Nadiem Amiri ersetzt Florian Wirtz.
Florian Wirtz
Nadiem Amiri
58.
Hannes Wolf versucht, mit zwei frischen Kräften das Offensivspiel zu beleben: Patrik Schick kommt für Lucas Alario ...
Lucas Alario
Patrik Schick
56.
Die erste gute Gelegenheit der zweiten Halbzeit: Wirtz marschiert mit dem Ball am Fuß durchs Mittelfeld und bedient Demirbay an der Strafraumkante. Der ehemalige Hoffenheimer legt mit dem ersten Kontakt rechts raus auf Diaby, dessen Abschluss nur knapp übers Tor fliegt.
54.
Leverkusen kommt allmählich besser in die Partie, traut sich mit zunehmend mehr Ballbesitz auch in die gegnerische Hälfte. Gefährliche Szenen kreiert die Werkself noch immer nicht.
52.
Weiterhin neutralisieren sich die beiden Teams weitesgehend.
49.
Hoffenheim nimmt das Zepter nach dem Wiederanpfiff klar in die Hand. Die Kraichgauer machen in Ballbesitz enorm Druck und lassen dem Gast keine Möglichkeit der Entlastung. Kramaric kommt links im Strafraum nach einer feinen Seitenverlagerung von Baumgartner an den Ball, braucht bei der Verarbeitung aber zu lange, sodass noch ein Leverkusener seinen Schuss blocken kann.
46.
Die Mannschaften kommen personell unverändert aus der Kabine.
46.
Die zweite Hälfte läuft.
45.
0:0! Dieser erste Durchgang war nicht gerade Werbung für den Fußball. Im letzten Montagsspiel der Bundesliga war von Beginn an kaum Feuer drin. Beide Teams versuchten es nur sehr zögerlich mit Bällen in die Tiefe oder schnellen Kontakten durchs Mittelfeld. Entsprechend leicht hatten es die Defensivreihen, die bisher ohne Fehl und Tadel auftraten. Die Verletzung von Sebastian Rudy (l), sowie die damit einhergehende Einwechselung von Kramaric machen Hoffnung auf eine offensivere Partie und ist zeitgleich die einzige erwähnenswerte Szene der ersten 45 Minuten. Wir sind gespannt, ob einer der Trainer seine Schützlinge nochmal für Durchgang zwei aufpeitscht. Foto: Uwe Anspach, dpa
45.
Das war's mit dem ersten Durchgang. Zur Halbzeit steht es 0:0.
45.
Aufgrund von Rudys Verletzungsunterbrechung wird eine Minute zusätzlich gespielt.
44.
Noch trägt die Umstellung keine Früchte. Beide Teams treten gegen den Ball diszipliniert auf, versuchen im Ballbesitz aber viel zu wenig. 
39.
So ist es. Sebastian Rudy betritt den Rasen nicht erneut, Andrej Kramaric übernimmt für ihn. Das ist ein durchaus offensiver Wechsel von TSG-Coach Sebastian Hoeneß. Geht es jetzt noch vor der Pause hoch her in der PreZero Arena? 
Sebastian Rudy
Andrej Kramaric
36.
Das sieht nicht so gut aus. Rudy ist vor einigen Minuten bereits nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler behandelt worden, jetzt geht er erneut zu Boden. Es scheint für den Mittelfeldroutinier in seinem 250. Einsatz für die TSG nicht weiterzugehen. Ein unschönes Jubiläum. Wir wünschen eine schnelle Genesung.
33.
Die Leverkusener Überlegenheit ist mittlerweile vollends verflogen. Hoffenheim kommt zumeist über rechts zu guten Chancen und spielt dabei zielstrebiger als die Gäste. Lediglich am letzten Pass hapert es noch bei den Sinsheimern. Rudy probiert es nach kurzer Behandlung noch einmal.
32.
Rudy sitzt auf dem Boden, er scheint sich verletzt zu haben. 
29.
Gute Aktion der Gastgeber! Akpoguma geht rechts ins Dribbling und spielt einen wunderbar getimten, vertikalen Pass in Richtung Grundlinie. Kaderábek kommt dort frei zur Flanke, aber Baumgartner verpasst am zweiten Pfosten freistehend knapp. Tapsoba hatte den Ball noch im letzten Moment entscheidend abgefäscht. 
25.
Nun ist es doch soweit. Aránguiz geht auf der linken Seite mit großen Schritten und bedient Wendell im Strafraum. Der Kapitän der Leverkusener probiert es nach einem Doppelpass aus rund zehn Metern und spitzem Winkel mit dem Schuss ins kurze Eck. Baumann klärt zur Ecke. 
23.
Glück für Hoffenheim! Grillitsch verliert den Ball im Aufbau an Demirbay, der Unparteiische entscheidet auf einen Freistoß. Das hätte man sicherlich laufen lassen können. Dann wäre es richtig eng geworden. So müssen wir uns noch bis zum ersten richtigen Höhepunkt des Tages gedulden.
21.
Leverkusens Florian Wirtz (r) testet die Reißfestigkeit des Hoffenheimer Trikots von Florian Grillitsch. Foto: Uwe Anspach, dpa
19.
Gute Gelegenheit für die Werkself! Wirtz wird rechts aus der Tiefe von Jedvaj geschickt und steht beim Zuspiel hauchzart nicht im Abseits. Der junge Leverkusener braucht im Sechzehner gegen Akpoguma und anschließend auch Posch zu lange. Schließlich vertändelt er die Kugel. Da war mehr drin.
18.
Hoffenheim nimmt nun wieder mehr aktiv am Spiel teil und dringt bis in des Gegners Hälfte vor. Der Ballbesitz ist gleichmäßig auf die Teams verteilt, einen Abschluss hat bisher nur Leverkusen abgegeben.
15.
Große Verwirrung bei einem Leverkusener Freistoß. Die Gäste wollen einen Standard aus dem rechten Halbfeld schnell, flach ausführen, doch Jöllenbeck pfeift dieses Unterfangen zurück. Die TSG versucht es noch mit einem zögerlichen Konter, Jöllenbeck macht erneut auf sich aufmerksam. So recht scheint niemand zu wissen, was passiert ist. Leverkusen darf den Freistoß erneut ausführen.
12.
Bei einem Luftduell trifft Jedvaj Gegenspieler Baumgartner im Gesicht. Schiri Jöllenbeck lässt die Gelbe Karte aber stecken.
10.
Es fällt auf, dass Hoffenheim es generell eher aufs Kontern auslegt. Der Ball befindet sich zum Großteil der Zeit in der Hälfte der Hausherren, Leverkusen spielt aber noch nicht zielstrebig zum Tor.
6.
Leverkusen verliert den Ball in der Offensive, Hoffenheim schaltet blitzschnell um. Aus dem Mittelfeld wird Bebou links auf die Reise geschickt, der flinke Stürmer wird aber noch im letzten Moment von Bender ausgebremst. Ecke.
4.
Wir sehen zu Beginn eine klassische Abtastphase, in der es in den Zweikämpfen noch nicht so recht zur Sache geht. Beide Seiten probieren es hin und wieder mit einem vertikalen Ball, gehen aber noch nicht das große Risiko.
1.
Los geht's!
Schiedsrichter dieser Partie ist Matthias Jöllenbeck.
Die Startaufstellung von Bayer 04: Lukás Hrádecky - Tin Jedvaj, Sven Bender, Edmond Tapsoba - Moussa Diaby, Exequiel Palacios, Kerem Demirbay, Charles Aránguiz, Wendell - Florian Wirtz - Lucas Alario
Kommen wir zum Personal. Diese Startelf soll es beim Gastgeber heute richten: Oliver Baumann - Stefan Posch, Kevin Akpoguma, Chris Richards - Pavel Kaderábek, Sebastian Rudy, Florian Grillitsch, Ryan Sessegnon - Christoph Baumgartner - Ihlas Bebou, Robert Skov
Während Hannes Wolf sein Auftaktspiel als erster Leverkusen-Trainer seit 2014 wieder gewinnen konnte, hat die TSG zuletzt eine Mini-Niederlagenserie hingelegt. Seit drei Partien ist man nunmehr ohne Punkt - das hatte es innerhalb einer Saison für Hoffenheim zuletzt 2015 gegeben. Das 1:2 in Augsburg war die 13. Niederlage für die TSG 1899 in der laufenden Bundesliga-Saison, bereits jetzt eine mehr als in der kompletten Vorsaison.
Gegen kein Team kassierten die heutiger Gastgeber in der Bundesliga zudem zu Hause mehr Gegentore als gegen Bayer Leverkusen (22, wie gegen Wolfsburg und Bayern). In den zwölf Heimspielen bewahrten die Kraichgauer nur beim 1:0 im März 2017 zu Hause eine Weiße Weste gegen die Werkself. Leverkusen hielt allerdings in den bisherigen zehn Bundesliga-Rückrundenspielen nur beim 1:0 bei Borussia Mönchengladbach die Null – nur Köln seltener – und konnte zuletzt selbst die ligaweit schwächste Offensive aus Schalke nicht am Torerfolg hindern. Zumindest das ein oder andere Tor ist damit heute also so gut wie sicher eingeplant.
Dafür kommt die TSG gerade recht. Hoffenheim kassierte in der Bundesliga nur gegen den FC Bayern (17) mehr Niederlagen als gegen Bayer Leverkusen. Gleichtzeitig feierte Bayer 04 gegen kein Team mehr Bundesliga-Siege als gegen die TSG seit ihrem Aufstieg ins Oberhaus (15 wie gegen Stuttgart). 
Ähnlich sieht es in Leverkusen aus. Nach gelungenem Saisonstart und der zwischenzeitlichen Tabellenführung ist die Werkself auf den sechsten Rang abgerutscht. Zehn Punkte hinter Frankfurt auf Platz vier, dürften in Leverkusen nur noch die wenigsten ernsthaft von der Königsklasse träumen. Stattdessen wird es darum gehen, mit dem neuen Trainer Hannes Wolf an der Seitenlinie das magere Drei-Punkte-Polster nach unten wieder ein wenig aufzupusten.
Für beide Teams eine Saison hinter den eigenen Erwartungen. Für die TSG geht es in den verbleibenden sieben Partien nur noch darum, den Klassenerhalt möglichst souverän klar zu machen. Mit aktuell nur 30 Punkten stehen die Sinsheimer punktgleich mit dem SV Werder auf Platz zwölf, nur vier Punkte vor dem Relegationsplatz. Mit einem Sieg würde man sich wieder die nötige Luft verschaffen, eine Niederlage würde aber sicherlich die Alarmglocken schon mal vorsichtig läuten lassen.
Bayer 04 Leverkusen ist zum Abschluss des 28. Spieltags zu Gast bei der TSG 1899 Hoffenheim. Wir heißen Sie zu dieser Partie herzlich willkommen!
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 31 71 46
2 RB Leipzig 31 64 30
3 Wolfsburg 31 57 22
4 Frankfurt 31 56 15
5 Dortmund 31 55 24
6 Bayer 04 31 50 16
7 M'gladbach 31 46 13
8 Union 31 46 9
9 Freiburg 30 41 2
10 Stuttgart 31 39 1
11 Hoffenheim 31 36 -5
12 Mainz 05 31 35 -16
13 Augsburg 31 33 -16
14 Bremen 31 30 -17
15 Bielefeld 31 30 -28
16 Köln 31 29 -24
17 Hertha BSC 29 27 -14
18 Schalke 04 30 13 -58