SC Freiburg
8. Spieltag
16.10.2021
RB Leipzig
1:1
90.
Das soll es von uns gewesen sein. Wir danken herzlich für Ihre Aufmerksamkeit, ab 18.30 Uhr duellieren sich noch die spielstarken Teams aus Gladbach und Stuttgart. Klicken Sie auch da gerne wieder rein, bis bald!
90.
Sport-Club verpasst möglichen Debütsieg in der neuen Arena. Auf eine ausgeglichene erste Halbzeit folgte ein Sturmlauf der Breisgauer. Nach 62 Minuten konnte Woo-Yeong verdientermaßen den Rückstand durch den umstrittenen Forsberg-Elfmeter aus der ersten Hälfte egalisieren. Bei zwei kniffligen Szenen wurden den Hausherren aus dem Schwarzwald selber ein Strafstoß verwehrt. Zudem zeigen die beiden Pfostentreffer von Höler und Höfler, dass ein Freiburger Heimsieg bei der Einweihung des Europa-Park-Stadions durchaus verdient gewesen wäre. Der wollte aber nicht gelingen, trotzdem verteidigt der weiter ungeschlagene SC seinen vierten Tabellenplatz. Die ambitionierten Leipziger bleiben vorerst auf Rang acht stecken. Foto: Tom Weller, dpa

Nächste Spiele SC Freiburg:
VfL Wolfsburg (A), SpVgg Greuther Fürth (H), FC Bayern München (A)
Nächste Spiele RasenBallsport Leipzig:
SpVgg Greuther Fürth (H), Eintracht Frankfurt (A), Borussia Dortmund (H)
90.
Dann ist Schluss! Freiburg und Leipzig trennen sich remis.

Tore: 0:1 Emil Forsberg (32./Elfmeter), 1:1 Jeong Woo-Yeong (64.)  
90.
... und auch Ermedin Demirovic klatscht sich noch mit Vincenzo Grifo ab.
Vincenzo Grifo
Ermedin Demirovic
90.
Branchenüblich dreht der Sport-Club Freiburg nochmals an der Uhr. Yannik Keitel darf sich für Maximilian Eggestein kurz zeigen ...
Maximilian Eggestein
Yannik Keitel
90.
Mit langen Bällen versuchen es beide Mannschaften nun auf den letzten Metern, ein Durchkommen ist für die allerdings auf keine der beiden Seiten.
90.
180 Sekunden Nachschlag sind angezeigt.
90.
Schon wieder Pfosten! Höfler wühlt unermüdlich, mit letzter Kraft zieht er aus dem Rückraum ab. Flach knallt sein Geschoss aus 17 Metern gegen das linke Torgestänge, Gulácsi war bereits geschlagen. RB im Glück, Freiburg hat das 2:1 auf dem Fuß!
88.
Mit einer Schauspieleinlage will Nordi Mukiele eine Karte provozieren. Doch er wurde gar nicht am Kopf getroffen, Siebert fällt auf diese List nicht herein. Stattdessen beschwert sich der 23-Jährige - und wird seinerseits mit Gelb bedacht.
Nordi Mukiele
87.
Die Bullen aus Leipzig jubelten in dieser Bundesliga-Saison bereits sieben Mal nach ruhenden Bällen - Ligabestwert! Mit fünf Standardtoren folgt Freiburg aber auf dem geteilten zweiten Platz. Nur Hertha BSC (62 Prozent) schoss ligaweit anteilig noch mehr seiner BL-Treffer nach Standards als Leipzig (47 Prozent) und Freiburg (45 Prozent). Hier gilt es also bis zum Schluss wachsam zu sein.
86.
Dann flankt Günter einen Standard von links ins Zentrum. In der Hocke kommt Höler etwas überrascht mit der Stirn hinter die Kugel, aber ein Reflex von Gulácsi verhindert den Einschlag aus fünf Metern. Der SCF will den Premierensieg! 
85.
Der französische Neuzugang Mohamed Simakan stoppt Höler links nahe der Auslinie taktisch: An Gelb führt auch hier kein Weg vorbei.
Mohamed Simakan
83.
RB erhöht nochmal die Schlagzahl: Angeliño nimmt eine Seitenverlagerung direkt, drischt sie mit Wucht wieder zentral vors Tor. Dort kommt Nkunku nicht an das Zuspiel, es fehlt nicht viel.
82.
Beide Mannschaften haben inzwischen ihre Visiere vollends hochgeklappt, beide wollen einen Dreier einfahren. Schades Vorstoß wird über links von Kampl wirkungsvoll gestoppt, Abschlag Leipzig.
81.
Damit dürfte auch personell die Schlussphase eingeläutet sein. Wir dürfen gespannt sein, was wir hier noch geboten bekommen an diesem sonnigen Nachmittag! Angeliño hebt den Ball von rechts nach innen, aber Poulsens Timing stimmt nicht beim Absprung. So kann der Däne seinen Kopfball aus fünf Metern Torentfernung nicht platziert drücken.
80.
Nächster erzwungener Wechsel: Roland Sallai hat es erwischt, der Ungar muss angeschlagen runter. Ihn ersetzt U21-Nationalspieler Kevin Schade.
Roland Sallai
Kevin Schade
78.
... sowie Nordi Mukiele anstelle von Dominik Szoboszlai auf den Platz. RB agiert fortan vermutlich also in einem 3-5-2.
Dominik Szoboszlai
Nordi Mukiele
78.
Jesse Marsch zieht umgehend nach und beordert Angeliño für Josko Gvardiol ...
Josko Gvardiol
Jose Angel Esmoris Tasende
75.
Das Team von der Dreisam tauscht abermals: Torschütze Jeong Woo-Yeong weicht Edeljoker Nils Petersen.
Woo-Yeong Jeong
Nils Petersen
72.
Jetzt können die Sachsen sogar einmal das Pressing des SC überspielen. Über links setzt sich Szoboszlai ab und gibt scharf nach innen. Doch Schlotterbeck passt am zweiten Pfosten auf und klärt vor dem einschussbereiten Silva. Die nachfolgende Ecke entschärft Flekken im Torwarteck.
71.
Mit der Hereinnahme von Silva hat RB zumindest wieder die eigenen Offensivkräfte gestärkt. Nachdem zuvor fast nur Freiburg spielte, traut sich Leipzig nun wieder vermehrt über die Mittellinie.
70.
Freiburgs Nico Schlotterbeck (l) mit einer Grätsche gegen Leipzigs Yussuf Poulsen (M). Foto: Tom Weller, dpa
69.
Unterdessen erreicht uns die Info, dass derzeit ein Notarzteinsatz im Freiburger Fanblock stattfindet. Dementsprechend ruhig verhält sich der SC-Anhang in diesen Minuten. Drücken wir die Daumen, dass es sich bei der Stadioneinweihung heute dabei um nichts Schlimmeres handelt!
67.
Jesse Marsch reagiert: Zehner Emil Forsberg geht, Mittelstürmer André Silva kommt.
Emil Forsberg
André Miguel Valente Silva
64.
Vorbereiter Grifo darf von links Maß nehmen. Im Zentrum verschätzt sich Orban, der Ungar lässt seinen Gegenspieler im Rücken entwischen. So steht Woo-Yeong am langen Pfosten sträflich frei, aus fünf Metern ist der Ausgleich nur noch Formsache. Dieser Treffer des SC hatte sich angedeutet.
64.
Toooooor! Jeong Woo-Yeong köpft den Freiburger Ausgleich, 1:1!
Woo-Yeong Jeong
62.
Nun RB mal wieder in des Gegners Hälfte: Mit etwas Verspätung flankt Forsberg nach einer Ecke von links in die Gefahrenzone. Orban kommt aus der verbotenen Zone und muss trotz seiner Abseitsstellung zusätzlich einen schmerzhaften Kontakt mit Sildillia einstecken. Das tut schon beim Zuschauen weh.
60.
Eine knappe Stunde ist mittlerweile gespielt - und die Hausherren drängen immer energischer auf den Ausgleich: Woo-Yeong dribbelt über rechts an, sein Schlenzer mit links aus 17 Metern zischt allerdings am Ziel vorbei. Minimal abgerutscht.
59.
Satte 84 Prozent Spielanteile hat Freiburg bisher nach dem Pausentee gesammelt. Leipzig muss aufpassen, nicht noch passiver zu werden in dieser Phase. Entlastung wird zusehends seltener für die Bullen.
57.
Josko Gvardiol arbeitet sehr offensichtlich mit den Armen gegen Woo-Yeong - und bewirbt sich damit erfolgreich um die nächste Gelbe Karte.
Josko Gvardiol
55.
Wieder geht ein Raunen durchs Stadion: Günter ist es, der über links den Turbo zündet. Klostermann hat zunächst das Nachsehen, kommt dann aber doch noch in den Zweikampf nahe der Strafraumgrenze. Er zieht, ehe er unten nachhakelt. Günter sinkt zu Boden, doch die Schiedsrichter entscheiden sich abermals gegen einen Elfmeter für den SC!
54.
Die Bullen schaffen es aktuell nicht, das Spiel zu beruhigen und das Kunstleder länger durch die eigenen Reihen zirkulieren zu lassen. So wächst der Druck der Gastgeber.
52.
Jetzt legt sich Grifo einen ruhenden Ball zurecht. Aus 19 Metern halbrechter Position visiert der Italiener die Mauerecke an, zirkelt die Kugel jedoch minimal über das Gehäuse. Abstoß RB.
51.
Der SC ist momentan seit sieben Bundesliga-Heimspielen unbesiegt (bei vier Siegen und drei Unentschieden). Die letzte Niederlage brachte ihm allerdings ausgerechnet der heutige Gegner bei: Anfang März wies RB die Schwarzwälder deutlich mit 0:3 in ihre Schranken. Ein schlechtes Omen für die Breisgauer?
50.
Seit dem Wiederbeginn verlagert der Sport-Club das Geschehen fast ausschließlich in die Hälfte des Auswärtsteams. Das lässt hoffen aus Sicht der Freiburger.
49.
Aufregung im weiten Rund: Der SC-Anhang fordert Strafstoß! Höler profitiert von einem Wackler Simakans. Der Franzose hängt sich in der Folge an den Freiburger, touchiert ihn minimal am Rücken. Höler fällt dann im Sechzehner - doch die Pfeife des Unparteiischen bleibt stumm. Eigentlich ähnelte diese Szene sehr der Aktion im Vorfeld zum 0:1 ...
48.
Man merkt: Die Kicker aus dem Breisgau haben sich viel vorgenommen! Aber zwei Eckbälle binnen kürzester Zeit bringen nicht den gewünschten Erfolg. Die zweite Hereingabe köpft der eingelaufene Höfler am kurzen Pfosten nur ins Fangnetz!
47.
Im ersten Durchgang sahen wir einen Schlagabtausch weitestgehend auf Augenhöhe. Während die Sachsen mit 8:7 Abschlussversuchen die Nase vorn haben (davon kamen 3:1 auch auf den Kasten des Kontrahenten), hält Freiburg mit viel Moral und cleverem Zweikampfverhalten (67 Prozent gewonnene Duelle) effektiv dagegen.
46.
Der heimische Sport-Club hat einmal gewechselt: Manuel Gulde bleibt für den deutlich offensiveren Roland Sallai in der Kabine.
Manuel Gulde
Roland Sallai
46.
Rein in den zweiten Spielabschnitt.
45.
Unterhaltsame Stadioneinweihung im Breisgau. Bei der Pflichtspielpremiere in der neuen Arena präsentiert sich die Freiburger Elf bis dato gewohnt laufstark und gut organisiert. Doch Woo-Yeong vergab freistehend und auch Höler traf unmittelbar vor dem Seitenwechsel nur den Pfosten. So reicht den Gästen aus Sachsen ein verwandelter Elfmeter für die knappe Pausenführung. Der Strafstoß kam zwar schmeichelhaft zustande, das 1:0 für RB ist angesichts des ansehnlicheren Offensivspiels der Leipziger jedoch keineswegs unverdient. Gleich geht es weiter mit den zweiten 45 Minuten! Foto: Tom Weller, dpa
45.
Halbzeit! Beim Stand von 0:1 geht es in die Pause.
45.
Höler lässt das Aluminium zittern! Toll zieht der Angreifer von halbrechts ab, trifft das Spielgerät perfekt aus elf Metern. Nur der Pfosten steht im Weg. RB rettet vorerst das 0:1.
44.
Leipzigs Amadou Haidara stoppt einen laufenden Konter über Günter mit einem Trikotzupfer. Hier gibt es keine zwei Meinungen: Gelb ist gerechtfertigt.
Amadou Haidara
42.
Dann liefert Szoboszlai das nächste Kunststückchen und bringt Nkunku mit der Hacke ins Rollen. Der will anschließend Forsberg hoch am langen Pfosten bedienen, seine Flanke klatscht auf die Querlatte. Freiburg im Glück, um ein Haar das unabsichtliche 0:2!
41.
Erst Günter, dann Grifo scheitern mit ihren Plänen über den linken Flügel durchzubrechen. Wenig später wird auch Höler geblockt. Leipzigs Defensive steht!
39.
Auf dem Spielfeld sind die Gastgeber auf rasche Ergebniskorrektur noch vor dem Seitenwechsel aus. Aber RB schiebt seine finale Kette in dieser Sequenz nach vorne und macht so den Freiburgern das Leben schwer, Raumgewinn zu erzielen.
36.
Nach einem deutlich unwichtigeren Pfiff gegen seine Schützlinge schimpft Leipzigs Jesse Marsch wie ein Rohrspatz, auch er wird von Siebert verwarnt.
Jesse Marsch
33.
SC-Cheftrainer Christian Streich echauffiert sich lautstark über diesen Elferpfiff, man kann ihn durchaus verstehen. Referee Siebert zeigt weniger Nachsicht und dem Coach den Gelben Karton.
Christian Streich
32.
Der Schütze verlädt Freiburgs Tormann Flekken und versenkt den Strafstoß sicher rechts unten. Der SC ist da ohne Abwehrchance - und Forsberg besiegelt eine glückliche Gäste-Führung!
32.
Tooooor! Emil Forsberg bleibt cool und markiert das Leipziger 1:0 vom Punkt.
Emil Forsberg
31.
Elfmeter für RB! Nachdem ein Schuss aus dem Hinterhalt zunächst noch geblockt wird, setzen die Sachsen nach: Szoboszlai legt sehenswert mit der Hacke auf, Nkunku geht nach minimalem Kontakt mit Lienhart doch sehr leichtfertig zu Boden. Schiri Siebert entscheidet trotzdem auf Strafstoß, der VAR verzichtet auf ein Veto.
29.
Der junge Ersatzmann Sildialli müht sich auf rechts zwar nach Kräften, ist bisher jedoch vor allem auf Fehlervermeidung bedacht. Starke vier von vier gewonnene Zweikämpfe unterstreichen seinen Einsatzwillen sowie sein fußballerisches Potenzial.
28.
In Abwesenheit der beiden verletzten etatmäßigen Rechtsverteidiger Kübler und Schmid läuft beim SCF noch mehr als sonst über Kapitän Günter und dessen linken Flügel. Gegen Haidara ist in dieser Szene jedoch kein Durchkommen für den 28-jährigen Linkfsfuß. RB erobert das Kunstleder nahe der eigenen Eckfahne zurück.
27.
Wuchtiger Zweikampf zwischen Leipzigs Mohamed Simakan (l) und Freiburgs Lucas Höler. Foto: Tom Weller, dpa
26.
In dieser Phase reißen die Bullen allmählich das Ruder an sich. Gvardiol macht sich auf seiner linken Außenbahn auf die Reise, sein Fernschuss ist aber letztlich bei Flekken gut aufgehoben.
23.
Jetzt nehmen Szoboszlai und Nkunku Anlauf, um die Hintermannschaft der Freiburger mit Kurzpässen zu sezieren. Die präsentiert sich allerdings besonders im Zentrum sattelfest, sodass die beiden RB-Akteure rasch abdrehen müssen.
21.
Damit steht es nach Hochkarätern nun ausgeglichen 1:1. Woo-Yeong vergab für die Freiburger genauso wie gerade eben Forsberg eine veritable Großchance. 72 Prozent Zweikampfquote pro SC sprechen zudem Bände, wie intensiv die Elf aus dem Schwarzwald einmal mehr auftritt.
18.
Am gegenüberliegenden Ende des Rasens vergibt Forsberg das mögliche 1:0! Orban baut aus der letzten Reihe flach und vertikal auf, Poulsen lässt in der Mitte clever passieren. So ist der Schwede plötzlich frei durch, schießt aus 13 Metern aber knapp am langen Pfosten vorbei. Zentimeter fehlen Leipzig.
16.
Als Nächstes probiert sich Höler von halbrechts im Sechzehner, RB-Keeper Gulácsi entschärft seinen Versuch jedoch mühelos im kurzen Eck.
15.
Wir sind Zeuge einer recht ausgeglichenen Anfangsviertelstunde. Leipzig verzichtet noch auf ein ganz aggressives Forechecking, der Sport-Club lauert seinerseits vor allem auf Umschaltmomente in die Tiefe.
12.
Beinahe die Freiburger Führung: Über links kann sich der SC jetzt mal durchkombinieren, Günter und Woo-Yeong setzen sich mit zwei verzögerten Doppelpässen und etwas Glück durch. Nur am Abschluss hapert es, der Südkoreaner verfehlt das Ziel am Ende flach aus sechs Metern. Dickes Ding - da lag das 1:0 in der Luft!
10.
In der Folge kann Leipzig keinen seiner beiden Eckstöße nutzen, dem Sport-Club ist kurz Entlastung vergönnt.
9.
Dann bricht Poulsen halbrechts durch, seinen Querpass direkt vor das SC-Gehäuse grätscht Lienhart allerdings in höchster Not ab.
8.
Die Anfangsphase im neuen Schmuckkästchen an der Dreisam ist noch von reichlich Abtasten und Mittelfeldgeplänkel geprägt. Viel spielt sich zwischen den Strafräumen ab, Torraumszenen sind bisher Mangelware.
7.
In der Arbeit gegen den Ball agieren die Freiburger abermals giftig und diszipliniert. Teils stören sie den Spielaufbau von RB mit einem hohen Dreier-Angriffspressing weit in der gegnerischen Hälfte.
6.
Die Hausherren vertrauen hingegen weiter ihrem gewohnten 3-4-3. Höfler und Eggestein sollen das Spiel der Breisgauer aus der Zentrale heraus ordnen.
4.
Leipzig-Coach Jesse Marsch hat heute eine Viererkette in der Defensive installiert, statt eine Dreierkette zu nominieren. So will RB mehr Druck über die Außen initiieren, entsprechend offensiv sind die Außenverteidiger ausgerichtet.
2.
Die Auswärtself setzt prompt den ersten Akzent: Ohne lange zu zögern drückt Forsberg aus 17 Metern Torentfernung ab, doch SC-Schlussmann Flekken entschärft diesen ersten gefährlichen Aufsetzer souverän.
1.
Und da erfolgt auch schon der Anstoß, unser Match ist freigegeben.
Unterdessen bestreitet Schiedsrichter Daniel Siebert bereits die Platzwahl mit den Kapitänen beider Vereine. Lange müssen wir uns also nicht mehr gedulden!
So schickt RB folgendes Personal zum Anpfiff auf den Rasen: Péter Gulácsi - Lukas Klostermann, Mohamed Simakan, Willi Orban, Josko Gvardiol - Kevin Kampl, Amadou Haidara - Christopher Nkunku, Emil Forsberg, Dominik Szoboszlai - Yussuf Poulsen
Die SC-Rechtsverteidiger Jonathan Schmid (Corona-Nachwirkungen) und Lukas Kübler (grippaler Infekt) sind dabei aber zum Zuschauen gezwungen. Den Gästen aus Ostdeutschland stehen ihrerseits Marcel Halstenberg (Kapselblessur im Sprunggelenk) sowie Dani Olmo (Muskelfaserriss) verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Neben den erfreulichen sportlichen Leistungen dürfte Freiburg die Pflichtspielpremiere in der neuen Arena zusätzlich beflügeln. Nach 360 Heimauftritten im Dreisam-Stadion bilden diese elf Akteure die erste Startformation des SC in der nagelneuen Arena: Mark Flekken - Manuel Gulde, Philipp Lienhart, Nico Schlotterbeck - Kiliann Sildillia, Maximilian Eggestein, Nicolas Höfler, Christian Günter - Jeong Woo-Yeong, Lucas Höler, Vincenzo Grifo
Zuvor hatten die ambitionierten Leipziger allerdings drei Pleiten aus den ersten vier BL-Kräftemessen hinnehmen müssen. Mainz, Wolfsburg (beide 0:1) und Rekordmeister Bayern (1:4) trieben den Verantwortlichen und Fans einige Sorgenfalten auf die Stirn. Einzig beim 4:0 über den VfB Stuttgart schöpfte man sein Potential aus. Spätestens mit dem 1:1 gegen den wiederbelebten 1. FC Köln navigierte RB vor einem Monat in ruhigeres Fahrwasser, die zwei Erfolgserlebnisse seither geben Ihnen Recht und machen Mut.
Aber die Bullen verzeichneten jüngst einen klaren Aufwärtstrend, fuhren sie doch zwei ihrer insgesamt drei Saisonsiege in den zurückliegenden zwei Partien ein: In Heimspielen gegen Hertha BSC und Aufsteiger Bochum stellte sich auch altbekannte Spielfreude wieder ein, das Gesamtresultat von sechs Zählern bei 9:0 Toren unterstreicht diesen Eindruck.
Die Auswärtsmannschaft aus Sachsen erwischte hingegen einen durchwachsenen Auftakt in die neue Spielzeit: Mit Trainer Julian Nagelsmann und den Leistungsträgern Upamecano, Konaté und Sabitzer verließen im Sommer drei tragende Grundpfeiler des RB-Konstrukts den Klub - ihre Nachfolger um Coach Jesse Marsch müssen sich noch finden, es hakt allzu oft an der Feinabstimmung.
Trotzdem mahnte Freiburgs 56-jähriger Fußballlehrer im Vorfeld eindringlich zu Zurückhaltung. "Wenn wir eine gewisse Demut bewahren, dann haben wir gute Jahre vor uns", sagte Streich und schob nach: "Und wenn nicht, dann haben wir genug Beispiele, wo keine Demut mehr war - und diese Vereine sind jetzt in anderen Sphären unterwegs." Als abschreckende Beispiele dürfte er dabei an Klubs wie Schalke 04, Werder Bremen oder den HSV gedacht haben.
Nach frühen Achtungserfolgen über den BVB (2:1) und Stuttgart (3:2) mussten sich die Schützlinge von Chefcoach Christian Streich während einer kleinen Schwächephase Mitte September mit zwei Punkteteilungen gegen Köln und in Mainz zufrieden geben. Im Anschluss fanden die Freiburger mit Triumphen über Augsburg (3:0) sowie zuletzt bei der Hertha (2:1) jedoch wieder zurück in die Erfolgsspur. Lediglich ein Punkt hinter dem Spitzenduo rangierend grüßen sie aktuell von Tabellenplatz vier - und dürfen zaghaft von der Europapokalbühne träumen.
Wir haben die Länderspielpause hinter uns gebracht und die Hausherren aus dem Schwarzwald dürften nur so darauf brennen, dass es in der Liga endlich weitergeht. Denn dank 15 Zählern aus den ersten sieben Spielen legte man den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte hin, mit einer Ausbeute von bisher vier Siegen und drei Remis ist der Sport-Club als einziger Vertreter in Deutschlands Fußball-Oberhaus noch gänzlich ungeschlagen.
Hallo und herzlich willkommen: An diesem achten Bundesliga-Spieltag empfängt der SC Freiburg den Vizemeister RB Leipzig!
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 14 34 30
2 Dortmund 14 30 13
3 Bayer 04 14 27 16
4 Freiburg 14 25 12
5 Hoffenheim 14 23 8
6 Union 14 23 2
7 Mainz 05 14 21 6
8 Wolfsburg 14 20 -5
9 Köln 14 19 0
10 Bochum 14 19 -7
11 RB Leipzig 14 18 7
12 Frankfurt 14 18 -2
13 M'gladbach 14 18 -6
14 Hertha BSC 14 15 -14
15 Stuttgart 14 14 -5
16 Augsburg 14 13 -11
17 Bielefeld 14 10 -10
18 Gr. Fürth 14 1 -34