1. FC Union Berlin
14. Spieltag
03.12.2021
RB Leipzig
2:1
90.
Das war es aus Berlin! Wir danken für die Aufmerksamkeit und verabschieden uns. Morgen geht es natürlich mit der Bundesliga weiter, wenn unter anderem Dortmund auf die Bayern trifft. Schönen Abend noch.
90.
Im Schneegestöber von Köpenick: Union ringt Leipzig nieder. Das erste Mal in der Bundesliga-Geschichte von RB verlieren die Sachsen drei Spiele in Folge. Union Berlin geht am Ende als verdienter Sieger vom Platz, weil die Elf von Urs Fischer eine klare Spielidee hatte und weil sie sich für den Mut, mit dem sie angetreten ist, belohnt hat. Durch zwei Standards gewinnen die Köpenicker am Ende gegen ein Leipzig, das in der Offensive komplett ideenlos auftrat. Besonders in der Schlussphase der Partie zeigte RB das uninspirierte Gesicht, das es auch gegen Leverkusen und Hoffenheim schon zeigte. Union auf der anderen Seite darf sich nach der gemeisterten Aufgabe zurücklehnen und zumindest die Nacht auf einem Champions-League-Platz verbringen. Foto: Andreas Gora, dpa

Nächste Spiele 1. FC Union Berlin:
SpVgg Greuther Fürth (A), SC Freiburg (H), VfL Bochum 1848 (A)

Nächste Spiele RasenBallsport Leipzig:
Borussia Mönchengladbach (H), FC Augsburg (A), Arminia Bielefeld (H)   
90.
Dann ist Schluss! Union Berlin schlägt RB Leipzig zum Auftakt des 14. Spieltags in der Fußball-Bundesliga mit 2:1.

Tore: 1:0 Taiwo Awoniyi (6.), 1:1 Christopher Nkunku (13.), 2:1 Timo Baumgartl (57.)  
90.
Drei Minuten werden nachgespielt.
90.
Es gibt doch nochmal die Riesenchance für RB! Nach einer Angeliño-Flanke nimmt der junge Brian Brobbey den Ball sechs Meter vor Andreas Luthe runter. Der Niederländer will gerade abschließen, da haut sich Niko Gießelmann in die Schussbahn und blockt das Leder zur Ecke ab. Die bringt dann auch nichts ein. Ein überragendes Tackling des Berliner Linksverteidigers verhindert den späten Ausgleich!
86.
Union drückt Leipzig in dieser Schlussphase hinten rein. Besonders der eingewechselte Mohamed Simakan zeigt einen ganz schwachen Auftritt. Von einer Schlussoffensive fehlt bei den Sachsen jede Spur. 
83.
Behrens mit dem nächsten Hochkaräter! Grischa Prömel erobert die Kugel am Leipziger Sechzehner und der Mittelfeldmann bringt eine klasse Flanke ins Zentrum. Kevin Behrens setzt zum Flugkopfball an, bringt das Spielgerät mit viel Wucht aufs Tor, aber köpft Péter Gulácsi an. Es spielt nur Union Berlin!
81.
Haraguchi verpasst die Entscheidung um Zentimeter! Der Japaner wird von Behrens mit einem klasse Ball steil in den Sechzehner geschickt. Der Ex-Hannoveraner kommt an die Kugel, bringt sie im Fallen an Péter Gulácsi vorbei, aber verfehlt sein Ziel um Haaresbreite.
80.
... sowie Kevin Behrens für Taiwo Awoniyi ein.
Taiwo Awoniyi
Kevin Behrens
80.
Auch Union-Coach Urs Fischer denkt inzwischen branchenüblich an Belastungssteuerung und wechselt Andreas Voglsammer für Sheraldo Becker ...
Sheraldo Becker
Andreas Voglsammer
80.
In seinem ersten Bundesliga-Auftritt für RB im August 2019 bei Union gelang Christopher Nkunu (M) mit seiner allerersten Ballaktion vier Minuten nach seiner Einwechselung ein Treffer. Heute weiß der Franzose am Ort seines Premierentors hingegen kaum zu überzeugen! Foto: Andreas Gora, dpa
79.
Leipzig muss jetzt natürlich irgendwann mehr Risiko eingehen. Unions Offensivreihe wartet nur darauf, nach einem Ballgewinn dann hinter die Kette geschickt zu werden, um den Deckel drauf zu machen. Die Gäste müssen höllisch aufpassen, dass sie nicht in so einen brandgefährlichen Union-Konter laufen.
78.
Für die Schlussphase muss auf Seiten von RB Dominik Szoboszlai für den jungen Brian Brobbey weichen.
Dominik Szoboszlai
Brian Brobbey
76.
Jetzt aber mal! Nkunku wird von Forsberg links in die Tiefe geschickt, von wo der Franzose die Kugel an den zweiten Pfosten flankt. Dominik Szoboszlai steigt dort hoch, aber Baumgartl kann den Kopfball des Ex-Salzburgers noch blocken bevor es gefährlich wird.
74.
Im Schneegestöber von Köpenick passiert wenig. Kaum vielversprechende Aktionen von RB und eine gewohnt stabile Berliner Defensive tragen maßgeblich dazu bei, dass sich wenig am Spielstand ändert.
72.
Nun auch der erste Wechsel des 1. FC Union: Max Kruse darf nach guter Leistung vorzeitig in den Feierabend, Genki Haraguchi kommt für ihn in die Partie.
Max Kruse
Genki Haraguchi
70.
... und Mohamed Simakan übernimmt von Lukas Klostermann.
Lukas Klostermann
Mohamed Simakan
70.
RB Leipzig beordert flugs die nächsten zwei frischen Kräfte aufs Grün: Kevin Kampl ersetzt Konrad Laimer ...
Konrad Laimer
Kevin Kampl
69.
Timo Baumgartl verlebt einen speziellen Abend: Beim 1:0 verbuchte er seinen ersten BL-Assist für die Eisernen, ehe die Leihgabe der PSV Eindhoven im zweiten Spielabschnitt mit dem 2:1 sogar seinen Debüttreffer für den Hauptstadt-Klub markierte!
68.
Den Gästen fällt gegen das Union-Bollwerk weiterhin wenig ein. In Hälfte zwei hatte Leipzig noch keine Torchance und die Zeit läuft gegen die Sachsen.
65.
Dominik Szoboszlai ist natürlich frustriert und lässt sich zu einem überharten Zweikampf hinreißen. Der Ungar sieht ebenfalls die Gelbe Karte.
Dominik Szoboszlai
64.
Rani Khedira geht mit dem gestreckten Bein gegen Dominik Szoboszlai in den Zweikampf und sieht - auch für die Summe seiner Fouls - die Gelbe Karte.
Rani Khedira
64.
Die Bullen haben Handlungsbedarf erkannt und ändern sogar die taktische Grundordnung: Außenverteidiger Benjamin Henrichs macht Platz für Offensivmann Emil Forsberg.
Benjamin Henrichs
Emil Forsberg
63.
Seit dem Treffer ist Union wieder besser in der Parte und hat Selbstvertrauen. Ryerson lässt gleich drei Leipziger aussteigen und bringt dann noch einen wundervollen Ball auf Awoniyi im Sechzehner. Der Nigerianer kann das Leder allerdings nicht verarbeiten und köpft die Kugel ins Toraus.
60.
Still und heimlich rieseln mittlerweile übrigens weiße Flocken auf den Schauplatz dieser Bundesliga-Partie. Ein vorweihnachtliches Flair überkommt das Stadion und welches bessere Geschenk aus Union-Sicht gäbe es, als sich heute auf einen CL-Platz vorzuschieben?
57.
Baumgartl bringt das Stadion an der Alten Försterei zum Beben! Wieder wird den Leipzigern ein Standard zum Verhängnis. Gießelmann gibt eine Ecke von links ganz frech flach in den Strafraum. Kruse kommt eingelaufen, schließt ab und Laimer fälscht die Kugel ab. Gulácsi ist geschlagen und Baumgartl muss nur ins leere Tor einschieben.
57.
Tooor! Timo Baumgartl bringt Union wieder mit 2:1 in Führung.
Timo Baumgartl
55.
Die Leipziger bekommen einfach kein Tempo ins letzte Drittel. Immer wieder gibt es zwar gute öffnende Bälle aus der Dreierkette, aber von der Kreativabteilung um Szoboszlai, Nkunku und Co. ist wenig zu sehen.
52.
Union verpasst es abermals, die Leipziger zu bestrafen! Gvardiol spielt einen katastrophalen Fehlpass als letzter Mann und bringt damit unfreiwillig Sheraldo Becker auf die Straße. Der Offensivmann gibt den Ball viel zu überhastet steil auf Awoniyi und so verebbt die Situation im Sande. Da war mehr drin!
49.
Zu Beginn von Durchgang zwei entwickelt sich die Partie langsam in die Richtung, in die viele das Spiel erwartet hatten: Die Berliner stehen tief und Leipzig versucht, die Union-Defensive zu knacken.
46.
Weiter geht's in Köpenick!
45.
Awoniyi trifft früh - Luthe-Patzer bringt RB zurück ins Spiel. Union ist mit ganz viel Feuer in diese Partie gestartet. In der Anfangsphase drückte die Mannschaft von Urs Fischer Leipzig in seine eigene Hälfte und belohnte sich bereits in der sechsten Minute für den hohen Aufwand: Nach einer kurz ausgeführten Ecke legte Baumgartl Awoniyi das Leder perfekt auf den Fuß und der Nigerianer (im Bild, r) erzielte die Führung. Danach hatten die Berliner sogar noch durch Max Kruse die Chance, auf 2:0 zu stellen. Stattdessen besorgte Christopher Nkunku auf der Gegenseite den überraschenden Ausgleich für die Sachsen. Sein Schuss aus 25 Metern erwischte Luthe auf dem falschen Fuß und der Ex-Bochumer ließ das Ding viel zu leicht passieren. Danach stabilisierte sich Leipzig zwar, aber die Partie wurde zunehmend hektischer. Keine Mannschaft übernahm die Spielkontrolle und die Passquoten beider Teams (Union: 69 Prozent, Leipzig: 74 Prozent) waren in Durchgang eins eher dürftig. Foto: Andreas Gora, dpa
45.
Und dann ist Pause an der Alten Försterei!
44.
Zum Ende der ersten Hälfte ist nochmal Union am Drücker. Die Gastgeber schaffen es aber nicht, die zunehmend kompaktere RB-Defensive aus den Angeln zu heben.
40.
Silva per Kopf! Nach einer wunderbaren Leipziger Kombination auf der rechten Seite kommt Konrad Laimer völlig frei zur Flanke. Vier, fünf RB-Spieler besetzen den Union-Strafraum, aber am Ende ist es André Silva, der die Kugel aus gut sieben Metern über die Latte köpft.
37.
Die Partie ist sehr hektisch. Keine Mannschaft hat mal eine klare, längere Ballbesitzphase und es geht immer wieder hin und her.
34.
Péter Gulácsi muss zupacken! Max Kruse spielt einen herrlichen Chipp-Ball in den Strafraum auf Taiwo Awoniyi. Der Nigerianer kommt nur ganz knapp nicht an den Ball, aber genau deswegen wird es schwierig für Gulácsi. Der Ungar reagiert allerdings glänzend und fängt das Leder ab.
31.
Gut eine halbe Stunde ist gespielt und nach einer furiosen Anfangsphase haben beide Teams den Fuß etwas vom Gas genommen. Leipzig nähert sich zwar immer wieder an das Tor von Andreas Luthe an, aber sobald die Kugel in die Gefahrenzone segelt, sind die eisernen Hünen im Luftraum zur Stelle.
27.
Leipzig erhöht den Druck auf Union, aber die Gastgeber wissen sich zu wehren. Nach einer Angeliño-Ecke, die Gvardiol beinahe gefährlich auf das Tor von Luthe gebracht hätte, gibt es sofort den Köpenicker Konter. Kruse bedient Awoniyi rechts im Strfaraum, aber der Nigerianer trifft den Ball bei seiner Hereingabe nicht richtig und RB kann klären.
25.
Nach dem jüngsten Senatsbeschluss in Berlin sind eigentlich nur noch maximal 5000 Zuschauer vor Ort in der Arena des FCU zugelassen. Doch heute gilt noch eine Ausnahmeregelung - in anderen Bundesländern wie Bayern oder Sachsen sind hingegen schon Geisterspiele angeordnet. Foto: Andreas Gora, dpa
24.
Die 13 506 Zuschauer in Köpenick sehen mittlerweile ein Spiel auf absoluter Augenhöhe. Leipzig hat sich stabilisiert, aber auch die Unioner machen hinten einen richtig starken Job.
20.
Die Gäste wirken jetzt wacher und sind giftiger in den Zweikämpfen. Der Überraschungs-Ausgleich war der Weckruf für die Sachsen und sie arbeiten sich weiter in die Begegnung hinein.
17.
Die Unioner lassen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und machen genau da weiter, wo sie vor dem Gegentor aufgehört haben. Die Berliner kontrollieren das Spiel und wenn eine Mannschaft kontert, dann ist es meist RB.
13.
Das kam aus dem Nichts, diesen Gegentreffer muss sich Luthe auf die Fahne schreiben: Christopher Nkunku zieht aus 25 Metern einfach mal ab, nicht sonderlich platziert und auch nicht sonderlich hart. Luthe verschätzt sich allerdings und lässt den Aufsetzer viel zu leicht passieren. Bitter für Union, das gerade noch die Chance auf das 2:0 vergeben hat.
13.
Tooor! Christopher Nkunku bringt Leipzig mit dem 1:1 zurück in die Partie.
Christopher Nkunku
12.
Kruse hat das 2:0 auf dem Fuß! Knoche gewinnt den Ball in der eigenen Hälfte und schaltet gegen hochstehende Leipziger blitzschnell um. Der Ex-Wolfsburger schickt sofort Sheraldo Becker auf der rechten Seite steil. Der Offensivmann gibt den Ball in die Mitte, Awoniyi verpasst und Kruse kommt am zweiten Pfosten aus fünf Metern zum Abschluss, aber er legt die Kugel minimal neben das Tor.
9.
Von Leipzig ist bis hierhin überhaupt nichts zu sehen. Die Defensive wirkt seit der ersten Minute komplett verunsichert und auch die Pässe im Umschaltspiel sind suboptimal. So können die Roten Bullen Unions Hintermannschaft nicht in Verlegenheit bringen.
6.
Wieder versagt die Leipziger Defensive in der Fremde kläglich. Nach einer kurzen Eckball-Variante von der rechten Seite schlägt Julian Ryerson die Kugel aus dem Halbfeld an den zweiten Pfosten. Baumgartl schraubt sich hoch, legt nochmal in die Mitte und Awoniyi (2.v.r.) stochert die Kugel aus kürzester Distanz in die Maschen.
6.
Tooor! Taiwo Awoniyi macht den Blitzstart perfekt und bringt Union mit 1:0 in Führung.
Taiwo Awoniyi
4.
Die Anfangsminuten gehören ganz klar den Gastgebern. Von einem defensiven Ansatz ist bei Union gar nichts zu sehen. Zu Beginn des Spiels schnüren die Eisernen RB mutig in seiner Hälfte ein. Die Berliner wollen heute Abend mitmischen!
1.
Anpfiff in der Hauptstadt!
Für Gastmannschaften gibt es wenig Unangenehmeres als bei Union an der Alten Försterei anzutreten. Heute sind zwar "nur" rund 13 500 Unioner als Unterstützung vor Ort, aber nichtsdestotrotz wird das ein wahnsinnig schwieriges Spiel für RB. Das Flutlicht bestrahlt das Hauptstadt-Geläuf bereits mit einer adventlichen Besinnlichkeit. Jetzt fehlen nur noch die Akteure, damit Schiedsrichter Harm Osmers den 14. Spieltag eröffnen kann.
Bei den Sachsen gibt es nach der Pleite gegen Leverkusen vier Veränderungen in der Anfangsformation. Nachdem die Leipziger gegen die Werkself noch mit einer Viererkette aufliefen, gibt es heute die Umstellung auf eine Dreierkette. Dafür rotiert Benjamin Henrichs für Emil Forsberg in die erste Elf und bekleidet die rechte Außenbahn. Nordi Mukiele rutscht dafür in die Dreierkette, in der er den rechten Part übernimmt. Péter Gulácsi hat sich von seiner Corona-Infektion wieder erholt und steht zwischen den Pfosten. Für Kevin Kampl startet Tyler Adams im zentralen Mittelfeld und auch Dominik Szoboszlai kehrt zurück ins Team. Für den Ungar bleibt Brian Brobbey zunächst auf der Bank.
Und so gehen die Gäste aus Sachsen das Spiel an: Péter Gulácsi - Nordi Mukiele, Lukas Klostermann, Josko Gvardiol - Benjamin Henrichs, Konrad Laimer, Tyler Adams, Angeliño - Dominik Szoboszlai, Christopher Nkunku - André Silva
Urs Fischer tauscht dreimal im Vergleich zum Frankfurt-Spiel. Kapitän Christopher Trimmel bekommt eine Pause und wird durch Julian Ryerson ersetzt. Auf der linken Außenbahn kehrt Niko Gießelmann zurück in die Startelf, für den Bastian Oczipka draußen bleibt. Als dritter und letzter im Bunde kommt Sheraldo Becker für Genki Haraguchi neu ins Team.
Und das ist die Aufstellung, mit der die Eisernen antreten: Andreas Luthe - Julian Ryerson, Marvin Friedrich, Robin Knoche, Timo Baumgartl, Niko Gießelmann - Sheraldo Becker, Rani Khedira, Grischa Prömel - Taiwo Awoniyi, Max Kruse
Mit 18 Punkten aus 13 Spielen ist die Saison 2021/22 die schlechteste in der nicht allzu langen RB-Vereinshistorie. In den vergangenen Bundesliga-Spielzeiten hatten die Sachsen zu diesem Zeitpunkt immer mindesten 25 Zähler auf dem Konto. Fünf Niederlagen hat RB in der laufenden Spielzeit bereits hinnehmen müssen. In der Vorsaison gab es die fünfte Saisonpleite erst am 30. Spieltag, 2019/20 kam es gar nicht erst dazu. Sollten die Gäste heute erneut als Verlierer vom Platz gehen, wäre es das erste Mal, dass Leipzig drei Bundesliga-Spiele in Folge verliert.
Wird der Auswärtsfluch gebrochen? Ausgerechnet an der Alten Försterei wollen die Sachsen ihre Negativ-Serie in der Fremde heute beenden. Saisonübergreifend gewannen die Roten Bullen keins ihrer letzten neun Auswärtsspiele. Das ist Vereinsnegativrekord für RB und nur Greuther Fürth holte weniger Punkte außerhalb der Heimat (null). Da kommt es nicht gerade gelegen, dass Chef-Trainer Jesse Marsch weiterhin aufgrund einer Covid-Erkrankung an der Seitenlinie fehlt.
Individuelle Klasse haben die Roten Bullen en masse. Nichtsdestotrotz ließen die Ergebnisse seit dem Sieg im Top-Spiel gegen den BVB etwas zu wünschen übrig. Sowohl gegen Hoffenheim (0:2) als auch gegen Leverkusen (1:3) mussten sich die Sachsen geschlagen geben. Hoffnung macht aber der Auftritt in der Champions League bei Brügge, als Leipzig die Belgier mit 5:0 aus dem Stadion schoss.
Die eiserne Festung von Köpenick: Zuhause haben sich die Unioner zu einer regelrechten Macht gemausert. Die Fischer-Elf hat nur ein einziges von den letzten 23 Heimspielen verloren. Das war am zehnten Spieltag beim 2:5 gegen die Bayern. Die Niederlage gegen den amtierenden Meister war im Übrigen auch das einzige der letzten fünf Heimspiele, in dem die Unioner Gegentore zuließen. Wer an der alten Försterei etwas mitnehmen will, muss mehr mitbringen als nur individuelle Klasse!
Urs Fischer hat trotz der 1:2-Niederlage in Frankfurt viele positive Eindrücke mitnehmen können. Besonders die zweite Halbzeit am Main will der Schweizer als Blaupause für das Leipzig-Spiel nehmen: "Wenn wir es so hinbekommen wie in der zweiten Halbzeit in Frankfurt, haben wir Möglichkeiten gegen Leipzig. Wenn wir so spielen wie in der ersten Halbzeit, wird es schwierig." Mithelfen soll auch Kevin Behrens, der nach überstandener Covid-Infektion wieder in der Mannschaft ist.
Kruse pünktlich wieder in Form: Gegen Frankfurt beendete der Ex-Bremer seine Torflaute. Mit seinem Treffer vom Elfmeterpunkt schloss der 33-Jährige zu Taiwo Awoniyi als Unions Rekordtorschütze in der Bundesliga auf (beide je 13 Treffer). Vom Punkt macht Max Kruse so schnell keiner was vor. Der Union-Angreifer hat in der Bundesliga 21 seiner 22 Elfmeter verwandelt - diese Quote erreicht kein anderer aktueller Bundesliga-Spieler.
Ost-Derby in Berlin! Trotz der jüngsten Last-Minute-Niederlage in Frankfurt (1:2) stehen die Unioner in der Tabelle extrem gut da. Mit 20 Punkten nach 13 Spielen bekleiden die Eisernen den sechsten Platz und könnten sich mit einem Sieg gegen die ersatzgeschwächten Leipziger vorübergehend auf einen Champions-League-Platz schießen. Der Tabellenachte aus Leipzig musste am vergangenen Spieltag ebenfalls eine Niederlage einstecken. Zuhause verlor RB mit 1:3 gegen Leverkusen.
Herzlich willkommen zum Auftakt des 14. Spieltags der Fußball-Bundesliga! Union Berlin empfängt am Freitagabend RB Leipzig an der alten Försterei.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 20 49 46
2 Dortmund 20 43 21
3 Bayer 04 20 35 17
4 Union 20 34 4
5 Freiburg 20 33 10
6 RB Leipzig 20 31 15
7 Hoffenheim 20 31 9
8 Köln 20 29 -2
9 Frankfurt 20 28 0
10 Mainz 05 20 27 5
11 Bochum 20 24 -10
12 M'gladbach 20 22 -11
13 Hertha BSC 20 22 -20
14 Bielefeld 20 21 -6
15 Wolfsburg 20 21 -15
16 Augsburg 20 19 -15
17 Stuttgart 20 18 -13
18 Gr. Fürth 20 10 -35