VfL Wolfsburg
19. Spieltag
15.01.2022
Hertha BSC
0:0
90.
Damit verabschieden wir uns von der Partie aus Wolfsburg. Schön, dass Sie dabei waren! Ab 18.15 Uhr setzt sich der 19. Spieltag fort, dann trifft Borussia Mönchengladbach auf Bayer Leverkusen. 
90.
Punkteteilung im Krisenduell. In der ersten Halbzeit fehlte den Wölfen trotz klarem Chancenplus die Effektivität, nach Wiederanpfiff gestaltete sich das Geschehen auf dem Rasen dann ausgeglichen. Hertha kam aktiver aus der Kabine, präsentierte sich vor dem gegnerischen Tor aber ähnlich ungefährlich wie die Hausherren. In der Schlussphase blieb auf beiden Seiten die Risikobereitschaft aus, sodass sich weder die Berliner noch die Wolfsburger am Ende über das Torlos-Remis beschweren können. Tabellarisch hilft dieses Ergebnis keinem der beiden Teams wirklich weiter: Hertha ist nach wie vor Tabellen-13., Wolfsburg steht mit einem Punkt weniger auf Rang 14. Foto: Swen Pförtner, dpa

Nächste Spiele VfL Wolfsburg:
RasenBallsport Leipzig (A), SpVgg Greuther Fürth (H), Eintracht Frankfurt (A)
Nächste Spiele Hertha BSC:
FC Bayern München (H), VfL Bochum 1848 (H), SpVgg Greuther Fürth (A)   
90.
Dann ist Schluss: Der VfL Wolfsburg und Hertha BSC trennen sich 0:0.
90.
Noch ein später Wechsel bei der Hertha: Lucas Tousart ist für Santiago Ascacibar nun auf dem Platz.
Santiago Ascacibar
Lucas Tousart
90.
Drei Minuten werden nachgespielt.
89.
Fehlervermeidung ist jetzt offenbar die Devise, von einer zwingenden Schlussoffensive kann in den letzten Spielminuten weder von Berliner noch von Wolfsburger Seite die Rede sein. 
87.
Nächster Gäste-Wechsel, Innenverteidiger Boyata ist für Offensivkraft Ekkelenkamp neu im Spiel. Ein Zeichen von Korkut, dass sich die Hertha mit dem Punkt zufrieden geben sollte?
Jurgen Ekkelenkamp
Dedryck Boyata
85.
Freistoßchance für Berlin, Richters Flankenversuch aus 25 Metern halblinker Position misslingt und mutiert zum Torschuss. Dieser stellt Casteels nicht vor Probleme. 
83.
Mal wieder ein VfL-Angriff über außen, Roussillon hat das Auge für den durchgestarteten Vranckx. Der flache Pass von links kommt beinahe an, doch Darida wirft sich vor dem eigenen Tor aufopferungsvoll in den Ball und verhindert Schlimmeres. Wichtige Aktion des Tschechen!
81.
Wer erhöht jetzt das Risiko? Ein torloses Remis würde keinem der beiden Mannschaften wirklich weiterhelfen, beide Seiten brauchen die Punkte. Zehn Minuten sind regulär noch auf der Uhr. 
79.
Auch Wolfsburg wechselt, Felix Nmecha ersetzt Yannick Gerhardt.
Yannick Gerhardt
Felix Nmecha
78.
Personeller Tausch beim Gast aus der Hauptstadt: Davie Selke ist für Myziane Maolida neu dabei.
Myziane Maolida
Davie Selke
75.
Chance für Bornauw! Arnolds Freistoß von links leitet Brooks rechts im Strafraum per Kopf in den Lauf des VfL-Verteidigers weiter, der aus spitzem Winkel nicht an Casteels vorbeikommt. Nach langer Zeit mal wieder ein Abschluss der Wölfe.
73.
Berlin kommt dem gegnerischen Gehäuse zunehmend näher. Ekkelenkamp leitet vor der Strafraumlinie mit einem Kontakt stark weiter auf Richter, der sich im Zweikampf dann aber nicht behaupten kann und am Ende einen halbherzigen Schuss in die Arme von Casteels produziert. 
71.
Die Schlussphase bricht an, es bleibt ein umkämpftes Kräftemessen!
70.
Nächste Flanke ins Nichts, Ekkelenkamps hoher Pass senkt sich ins Toraus. Allerdings haben die Herthaner mittlerweile deutlich mehr vom Ball, Wolfsburg läuft plötzlich hinterher. 
67.
Ballbesitzphase der Männer in Blau - ohne Ertrag. Von rechts segelt der Ball in hohem Bogen in die Hände von VfL-Keeper Koen Casteels.
63.
... zudem gibt Aster Vranckx sein Comeback und ersetzt Gian-Luca Waldschmidt.
Renato Steffen
Gian-Luca Waldschmidt
63.
Florian Kohfeldt setzt einen Impuls von außen und bringt zwei frische Kräfte: Renato Steffen geht runter und wird ersetzt durch die wieder genesene Hertha-Leihgabe Dodi Lukébakio ...
Renato Steffen
Dodi Lukébakio
62.
Der zweite Abschnitt gestaltet sich bislang deutlich ausgeglichener als Halbzeit eins. Das ganz große Risiko will derzeit offenbar keines der beiden Teams eingehen, die Partie spielt sich über weite Strecken im Mittelfeld ab.
60.
Gäste-Kapitän Stark vereitelt die nächste Großchance der Wölfe und blockt den Schussversuch von Waldschmidt aus zehn Metern zentraler Position. Ganz wichtige Abwehraktion des Herthaners!
57.
Gelb für Klünter, der Steffen am Mittelpunkt auf den Fuß steigt.
Lukas Klünter
56.
Ruhige Phase im Spiel, Wolfsburg will die eigene Ballsicherheit zurückgewinnen und lässt die Kugel weit vor dem Gäste-Gehäuse im Mittelfeld zirkulieren. 
53.
Die Berliner erwischen den besseren Start in die zweite Hälfte und stehen jetzt deutlich höher. Die abwartende Haltung aus dem ersten Durchgang haben die Gäste scheinbar abgelegt.
51.
Darida beweist seine Übersicht und spielt Richter mit einem cleveren Chip-Pass aus dem offensiven Mittelfeld frei. Aus vollem Lauf uns spitzem Winkel wuchtet der Herthaner die Kugel ans linke Außennetz. Beste Möglichkeit für den Hauptstadtclub!
49.
Der fällige Eckball wird auf den Fuß von Richter geklärt, dessen Fernschuss das linke Eck um mehrere Meter verfehlt. 
48.
Der erste Vorstoß kommt von den Gästen: Unmittelbar vor der Wolfsburger Grundlinie erreicht Klünter den Ball und gibt nach innen, wo Lacroix vor dem lauernden Ekkelenkamp ins eigene Toraus klärt.
46.
Keine Wechsel, beide Teams kommen unverändert aus der Pause.
46.
Weiter geht's!
45.
Wolfsburg belohnt sich nicht. Der VfL war von Beginn an tonangebend und hatte einige gute Gelegenheiten zur Führung. Yannick Gerhardt (l) vergab zwei Hochkaräter, auch Wout Weghorst scheiterte aus guter Position. Von der Hertha kam im ersten Durchgang wenig, vor allem offensiv war es überschaubarer Auftritt der Korkut-Elf. Kurz vor der Pause hatte Wolfsburg Glück, dass ein Eckballtreffer der Berliner nicht gegeben wurde - eine Führung der Gäste wäre angesichts der Spielvorteile des VfL aber auch äußerst schmeichelhaft gewesen. Foto: Swen Pförtner, dpa
45.
Dann ist Pause! Noch keine Tore zwischen dem VfL Wolfsburg und Hertha BSC nach 45 Minuten. 
43.
Eckball für die Hertha, der Ball ist im Tor. Doch es bleibt beim 0:0: Eine halbe Sekunde zuvor ertönte der Pfiff von Schiedsrichter Hartmann, der links im Strafraum einen Schubser von Ekkelenkamp erkannt haben will. Eine Berührung lag vor, diese als Foulspiel zu werten ist allerdings äußerst kleinlich. Glück für Wolfsburg in dieser Situation!
41.
Die Niedersachsen lassen nicht locker, Gerhardt schlenzt die Kugel aus der Distanz einen Meter am linken Toreck vorbei. Wieder war die Fahne oben, kurz stand ein Mann in Grün in der verbotenen Zone.  
39.
Steffen holt Maolida im Mittelkreis von den Beinen und sieht seine fünfte Gelbe Karte der Saison. Gegen Leipzig wird der Offensivmann seiner Mannschaft somit fehlen.  
Renato Steffen
38.
Steffen fällt im Sechzehner und will einen Elfer - doch das Spiel läuft weiter. Alles fair beim Einsatz von Torunarigha, entscheidet Robert Hartmann. Wohl die richtige Entscheidung des Referees, auch wenn der Herthaner nicht den Ball berührt. 
37.
Nächster gefährlicher VfL-Angriff über die Außenbahn, diesmal über rechts. Bakus scharfe Hereingabe erreicht Weghorst, der aus wenigen Metern in Schwolow seinen Meister findet. Der Stürmer stand aber ohnehin im Abseits. 
35.
Zehn Minuten noch bis zur Pause, der erste Torabschluss der Berliner lässt noch immer auf sich warten.
33.
Darida fehlt das Tempo! In Folge eines VfL-Eckballs kontert die Hertha, ein langer Ball aus der eigenen Hälfte erreicht den völlig freien Darida. Der 31-Jährige hat freie Bahn, wird aber von den zurückgeeilten Wölfen eingeholt und an der Strafraumlinie schlussendlich vom Spielgerät getrennt. 
31.
Die Niedersachsen um Maxi Arnold (r) bleiben dominant gegen die Berliner. Nur um Abschluss hapert es noch bei den Wolfsburgern.
30.
Die Zeitlupe zeigt jedoch, dass der langjährige Wolfsburger beim Zuspiel seines niederländischen Kollegen knapp im Abseits stand. Ein Treffer wäre wohl revidiert worden. 
29.
Gefährlicher wird es auf der anderen Seite: Weghorst steckt halblinks vor dem Tor für Gerhardt durch, der plötzlich nur noch Schwolow vor sich hat und mit einem Heber aus kurzer Distanz am Hertha-Keeper scheitert. Wieder verpasst Gerhardt die Führung!  
28.
Erste Torannäherung der Hertha, eine flache Hereingabe von rechts in den Strafraum landet vor dem VfL-Tor bei Brooks, der die Situation klärt. 
26.
Auf das kurze Aufbäumen folgt die nächste Ballbesitzphase der Hausherren. Auffällig ist jedoch, dass die Berliner jetzt früher ins Gegenpressing gehen. 
24.
Jetzt kann sich der Gast mal befreien und den Ball über einige Minuten in der gegnerischen Hälfte halten. Zum Torschuss kommt es am Ende allerdings nicht - Wolfsburg ist schon wieder am Ball.
23.
Der Druck wächst unaufhörlich: Angesichts von zuletzt sechs Bundesliga-Pleiten in Serie sowie drei Heimniederlagen am Stück steht Wölfe-Dompteur Florian Kohfeldt zusehends in der Kritik. Heute drängt sein VfL bisher erfolglos auf die Führung gegen die Hertha. Foto: Swen Pförtner, dpa
22.
Für Hertha muss es die Aufgabe sein, die Räume auf den Außenbahnen - vor allem auf der linken Seite - zu schließen. Denn bei den Wölfen geht es jetzt immer wieder über die Flügel. 
20.
Kurze Unterbrechung, weil Darida sich in dieser Szene wehgetan hat. Der Herthaner kann aber schnell weitermachen. 
Vladimír Darida
18.
Erneut geht es über links, erneut wird es brandgefährlich: Roussillon spielt abermals nach innen und findet diesmal Weghorst, der den Ball aus zwölf Metern mit der linken Innenseite in die Arme des zentral postierten Schwolow bugsiert. 
16.
Da ist die Chance! Wieder hat Roussillon viel Platz, diesmal ist der Linksaußen auf seinem Flügel unterwegs und spielt die Kugel flach in den Sechzehner. Dort haben die Berliner den mitgelaufenen Waldschmidt aus den Augen verloren und haben ganz viel Glück, dass dieser den Ball aus kurzer Distanz übers Tor befördert. 
15.
Platz für Roussillon, den Ball im Zuge eines Eckballs aus der Distanz auf den Berliner Kasten zu bringen. Der Franzose setzt zum Torschuss an - schießt aus 20 Metern aber den am Boden liegenden Brooks an den Kopf. 
13.
Klasse verteidigt von Stark, der den Ball mit vollem Einsatz vom Fuß von Steffen klärt. Der Wolfsburger befand sich rechts vor dem Tor unmittelbar vor dem Abschluss. 
12.
Wann kommt das erste Lebenszeichen der Berliner? Die Gäste lassen den VfL bislang gewähren, erst hinter der Mittellinie gehen die Herthaner in die Zweikämpfe. 
10.
Freistoß für den VfL, Arnold zirkelt das Spielgerät in den dicht besiedelten Strafraum. Brooks verpasst, Hertha kann klären.
7.
Das hohe Anlaufen der Gastgeber setzt die Hertha in der eigenen Spielhälfte ganz schön unter Druck. Die Männer in Blau geben immer wieder den Ball her. 
5.
Die Wölfe strahlen in den ersten Minuten mehr Ballsicherheit aus und kommen in Person von Gerhardt erneut vors Tor. Der Mittelfeldmann kann die starke Hereingabe von Arnold am Elfmeterpunkt allerdings nicht kontrollieren und verpasst den ersten Abschluss. 
2.
Erste Strafraumaktion der Partie: Steffens Pass in den Lauf von Weghorst ist zu steil für den Angreifer rechts im Gäste-Sechzehner. Der Ball springt ins Toraus. 
2.
500 Zuschauer sind im Wolfsburger Stadion heute zugelassen. 
1.
Die Hausherren spielen in Grün, Hertha in Dunkelblau. 
1.
Das Spiel läuft!
Robert Hartmann begleitet die Akteure als Unparteiischer aufs Feld. In wenigen Minuten rollt in Wolfsburg der Ball!
So spielt Hertha: Alexander Schwolow - Lukas Klünter, Niklas Stark, Jordan Torunarigha, Maximilian Mittelstädt - Marco Richter, Vladimír Darida, Santiago Ascacibar, Jurgen Ekkelenkamp - Ishak Belfodil, Myziane Maolida
Die erste Elf des VfL: Koen Casteels - Maxence Lacroix, Sebastiaan Bornauw, John Brooks - Ridle Baku, Maximilian Arnold, Yannick Gerhardt, Jérôme Roussillon - Renato Steffen, Gian-Luca Waldschmidt - Wout Weghorst
Schlechter sieht es bei den Gästen aus, der Hertha fehlen mit Stevan Jovetic, Fredrik Björkan (verletzt), Oliver Christensen (Quarantäne), Suat Serdar und Kevin-Prince Boateng (gesperrt) immer noch viele Spieler.
Zum Personal: Die beiden Belgier Aster Vranckx und Dodi Lukebakio haben rechtzeitig vor dem Hertha-Spiel ihre coronabedingte Quarantäne verlassen und sind einsatzfähig. Angreifer Lukebakio ist nur von den Berlinern ausgeliehen und spielte beim 2:1-Hinspiel-Sieg der Wolfsburger im August noch für die Hertha. Seinerzeit erzielte er per Elfmeter sein bislang einziges Tor in dieser Bundesliga-Saison.
Bei der Hertha folgte auf das Hochgefühl vom Sieg gegen Dortmund nach dem Jahreswechsel der Frust der Niederlage gegen Köln. Gegen die angeschlagenen Wölfe hofft der Hauptstadtclub nun wieder auf wichtige Punkte. Allerdings gewann Hertha nur eines der vergangenen neun Spiele gegen den VfL - im Januar 2020 unter Trainer Klinsmann.
Nach dem enttäuschenden Rückrunden-Auftakt in Bochum (0:1) und der achten Pflichtspiel-Niederlage in Serie geht es absehbar auch wieder um die Zukunft des erst Ende Oktober verpflichteten Trainers Florian Kohfeldt, der im Vorfeld die Wichtigkeit des heutigen Heimspiels hervorhob: "Ob er dreckig ist, wunderschön oder mit Pauken und Trompeten: Hauptsache ein Sieg!", forderte der 39-Jährige vor dem Duell.
Die Wolfsburger dagegen hatten bis zum vergangenen Sommer sportlich alles, wonach die Hertha strebt. Doch der Erfolgshunger, die fußballerische Identität und ein nahezu blindes Verständnis auf dem Platz sind in einer atemberaubend kurzen Zeit von wenigen Monaten nahezu komplett verschwunden. Und es ist dieser "freie Fall" (Sportchef Jörg Schmadtke), der die Situation in Wolfsburg aktuell noch gefährlicher macht als die in Berlin.
Der große Unterschied zwischen beiden Clubs ist: Die Berliner suchen seit Jahren nach Stabilität und der richtigen Strategie. Auch der aktuelle Kader spielt entgegen aller Hoffnungen wieder bloß gegen den Abstieg, weil seit 2019 sechs verschiedene Trainer und drei Sportchefs daran herumgeschraubt haben.
Das Duell der Enttäuschten: Eigentlich dürfte das Spiel VfL Wolfsburg gegen Hertha BSC kein Krisenduell sein. Die Wolfsburger haben vor der Saison 50 Millionen Euro in einen Kader investiert, der sich gerade für die Champions League qualifiziert hatte. Die Berliner bekamen seit 2019 sogar einen dreistelligen Millionenbetrag, den der Unternehmer Lars Windhorst in den Club investiert hat. Trotz dieser finanziellen Voraussetzungen trifft am Samstag nur der Tabellen-14. der Bundesliga auf den Tabellen-13. 
Wir begrüßen Sie zum 19. Spieltag! Der Vfl Wolfsburg empfängt Hertha BSC.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 34 77 60
2 Dortmund 34 69 33
3 Bayer 04 34 64 33
4 RB Leipzig 34 58 35
5 Union 34 57 6
6 Freiburg 34 55 12
7 Köln 34 52 3
8 Mainz 05 34 46 5
9 Hoffenheim 34 46 -2
10 M'gladbach 34 45 -7
11 Frankfurt 34 42 -4
12 Wolfsburg 34 42 -11
13 Bochum 34 42 -14
14 Augsburg 34 38 -17
15 Stuttgart 34 33 -18
16 Hertha BSC 34 33 -34
17 Bielefeld 34 28 -26
18 Gr. Fürth 34 18 -54