Hertha BSC
22. Spieltag
16.02.2019
Werder Bremen
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1:1
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90.
Nun möchten wir uns von Ihnen verabschieden. Schön, dass Sie dabei waren! Am morgigen Sonntag duellieren sich zunächst die Europapokal-Aspiranten aus Frankfurt und Mönchengladbach (Anstoß 15.30 Uhr), ehe Bayer Leverkusen es mit Aufsteiger Fortuna Düsseldorf zu tun bekommt (18 Uhr). Wie immer starten wir eine Viertelstunde vor Spielbeginn für Sie mit unseren Vorberichten. Auf Wiedersehen.
90.
Hertha verpasst einen wichtigen Heim-Dreier: Mit der letzten Aktion des Spiels sichert sich Bremen noch ein Remis in der Hauptstadt und bleibt mit 31 Punkten an der Hertha (32 Zähler) dran. Lange sah es danach aus, als ob die Berliner den Norddeutschen mit Physis und Cleverness den Schneid abkaufen würden. 60:40 Prozent erfolgreiche Zweikämpfe und 11:8 Torschüsse zugunsten der Herthaner stehen nach dem Schlusspfiff in den Statistiken. Für das Team von Pál Dárdai rächte sich, dass sie es beim Stand von 1:0 versäumten nachzulegen.

Nächste Spiele Hertha BSC: FC Bayern München (A), 1. FSV Mainz 05 (H), SC Freiburg (A)
Nächste Spiele Werder Bremen: VfB Stuttgart (H), VfL Wolfsburg (A), FC Schalke 04 (H)
90.
Und dann ist Schluss! Bremen holt durch das späte 1:1 noch einen Punkt in Berlin.

Tore: 1:0 Davie Selke (25.), 1:1 Claudio Pizarro (90.+6)
90.
17 Meter vor dem Tor hatte Sargent einen Freistoß herausgeholt. Der ist Sache für Routinier Pizarro, der den Ball halbhoch irgendwie durch die Mauer wuchtet. Nachdem dahinter noch Lazaro abfälscht, schlägt die Kugel im Netz ein.
90.
Tooooor! Claudio Pizarro gelingt der ganz späte Ausgleich zum 1:1.
Claudio Pizarro
90.
... ebenso wie der herbeigeeilte Vedad Ibisevic die Gelbe Karte. Der Herthaner Ersatzspieler fehlt damit wegen seiner fünften Verwarnung beim kommenden Spiel.
Vedad Ibisevic
90.
Werders Davy Klaassen sieht ...
Davy Klaassen
90.
Klaassen und Lazaro geraten in einer Spielunterbrechung einander, zetteln ein kleines Handgemenge an. Der Berliner will den Ball partout nicht freigeben zum Einwurf.
90.
Die reguläre Spielzeit ist inzwischen abgelaufen: Vier Minuten Nachspielzeit werden an der Außenlinie angezeigt.
90.
Hertha dreht an der Uhr: Ondrej Duda schleicht vom Feld, für ihn wird Vladimir Darida eingewechselt.
Vladimir Darida
Vladimir Darida
87.
In der letzten Reihe stehen die Berliner in den Schlussminuten sogar teilweise mit sechs Spielern. Davor verdichten sie klug das Zentrum und leiten die Bremer-Angriffe auf die Außen. Dem Gegenüber hapert es weiter an Esprit und Geschwindigkeit.
85.
Die Alte Dame hat Spaß an ihrer Rolle als Serienkillerin gefunden: Berlins jüngster 3:0-Erfolg in Mönchengladbach bescherte der Hertha dort den ersten Sieg seit 2008 - und den Fohlen die erste Heim-Niederlage nach zuvor zwölf Triumphen vor eigenem Publikum. Damit ist der Hauptstadt-Klub in dieser Spielzeit gegen die Top 3 aus Dortmund, München und Gladbach ungeschlagen (drei Siege, ein Remis). So kommt man nach Europa!
84.
Keine zehn Minuten bleiben dem Auswärtsteam von der Weser noch. Bisher waren die Bremer der einzige Bundesliga-Vertreter, der an jedem Spieltag ein Tor erzielt hat! Diese Serie droht zu reißen.
83.
Pizarro spitzelt Kruse im Berliner Sechzehner geschickt den Ball in den Lauf. Nur sind Klünter und Rekik zur Stelle, verhindern dass der Werder-Kapitän die Kugel kontrolliert annehmen kann. Zumindest weht mal wieder ein Anflug von Torgefahr durch Herthas Strafraum!
81.
Dárdai stärkt Berlins Abwehrkräfte: Lukas Klünter kommt, Salomon Kalou geht. Ein Verteidiger ersetzt einen Angreifer. Klares Signal!
Salomon Kalou
Lukas Klünter
79.
Die Norddeutschen können in der Zwischenzeit das Geschehen in die Berliner Hälfte verlagern. Im letzten Drittel ist dann aber kein Durchkommen für die Bremer. Und falls sie doch einmal an ihren Gegenspielern vorbeikommen, greift Berlin zu taktischen Fouls, um ihren Spielfluss zu stören. Bisher geht dieses Rezept auf!
77.
Augustinsson überlauft ausnahmsweise auf links Valentino Lazaro. Der Österreicher in Diensten von Hertha BSC zerrt ihn anschließend zu Boden - und sieht dafür die Gelbe Karte.
Valentino Lazaro
75.
... und Kevin Möhwald wirkt anstelle von Philipp Bargfrede mit.
Philipp Bargfrede
Kevin Möhwald
75.
Der SV Werder Bremen geht ins Risiko und wechselt doppelt: Joshua Sargent darf für Milot Rashica ran ...
Milot Rashica
Joshua Sargent
74.
Einzig Kalou und Selke sind bei den Berlinern von Defensivpflichten entbunden. Die restlichen acht Feldspieler opfern sich in der Arbeit gegen den Ball auf. Bisher steht die Hertha hinten sehr solide.
72.
Während eines solchen Umschaltmoments reißt Philipp Bargfrede Gegenspieler Duda nahe der Mittellinie um. Gelb ist die logische Konsequenz für sein taktisches Vergehen!
Philipp Bargfrede
70.
Kreative Einfälle werden aktuell händeringend auf Seiten der Bremer gesucht. Die Alte Dame aus Berlin steht mittlerweile sehr tief und lauert auf Konter.
69.
In der Zwischenzeit haben die Grün-Weißen zwar mehr vom Spiel, doch zerschellen die Angriffe immer wieder am kompakten Defensivverbund des Hauptstadt-Klubs. Grujic nimmt erst Kruse dank seines robusten Körpers die Pille ab, ehe er aus 18 Metern selber den Abschluss sucht. Einen Meter drüber, keine Gefahr!
66.
Auch den dritten Eckstoß schenkt Werder relativ leichtfertig her: Der Ball ist lange in der Luft - für ihn ist Endstation bei Jarstein. Herthas norwegischer Tormann kann sich die Kugel problemlos greifen.
65.
Immerhin hat Bremen in der zweiten Hälfte bereits vier Torabschlüsse zustande gebracht, Berlin deren drei. Nur die ganz großen Hochkaräter konnten sich die Hanseaten noch nicht herauskombinieren.
63.
Dieser Sebastian Langkamp hat sich 2019 einen Platz in der Werder-Startelf erkämpft. Und der ehemalige Reservist zahlt das Vertrauen in ihn mit Leistung zurück: Gegen Augsburg gewann der Ex-Herthaner 100 Prozent seiner Zweikämpfe. Kein ganz schlechter Wert. Heute hat er deutlich mehr Probleme mit seinen Gegenspielern.
61.
Kurz darauf wechselt auch der SV Werder zum ersten Mal aus: Claudio Pizarro kommt für Johannes Eggestein ins Spiel. Ein Generationenwechsel!
Johannes Eggestein
Claudio Pizarro
61.
Erste Verwarnung für einen Gästeakteur: Werders Sebastian Langkamp handelt sich eine Gelbe Karte mit einem überharten Einsteigen ein.
Sebastian Langkamp
59.
Duda treibt die Kugel im Rahmen eines Gegenstoßes durch das Mittelfeld. Kein Bremer fühlt sich für ihn verantwortlich, so bricht der Zehn-Tore-Mann sogar ungehindert in den Werder-Strafraum ein. Nur zum Abschluss kommt Duda nicht, 14 Meter vor dem Gehäuse setzt Langkamp dem Treiben mit einer resoluten Grätsche ein Ende.
58.
Durch diesen Tausch rutscht Lustenberger nach ganz hinten in die Abwehrreihe, Skjelbred übernimmt seinen Platz im zentralen, defensiven Mittelfeld.
57.
Hertha BSC wird zum ersten Wechsel gezwungen: Per Skjelbred ersetzt den angeschlagenen Jordan Torunarigha.
Jordan Torunarigha
Per Skjelbred
54.
Sobald die Bremer mit drei Stürmern den Spielaufbau der Berliner Dreierkette mit hohem Pressing stören wollen, greift Jarstein oft zum langen Ball über die erste Angriffsreihe hinweg. Im Mittelfeld können die Herthaner dann häufig das Kunstleder sichern. Das kostet die Norddeutschen Kraft und Nerven!
52.
Jetzt verspringt M. Eggestein die Kugel nach einem Einwurf. Coach Kohfeldt steht neben ihm - und versucht ihn wieder zu motivieren. Viel Arbeit für den Werder-Trainer derzeit!
50.
M. Eggestein spielt Rashica auf rechts frei. Dessen Flankenversuch bleibt allerdings bei Rekik hängen. Die fällige Ecke kommt passabel, bringt jedoch keine Torgefahr. Wir können aber konstatieren: Werder wirkt aktiver zu Beginn des zweiten Spielabschnitts!
48.
Ein Nachtrag noch zum 1:0: Nur der VfL Wolfsburg erzielte in dieser Bundesliga-Saison mehr Kontertore als Hertha BSC (jetzt neun). Bei schnellen Gegenstößen nach Ballverlusten hätten die Gäste aus dem hohen Norden also gewarnt sein sollen!
46.
Zunächst verzichten beide Cheftrainer noch auf personelle Veränderungen.
46.
Der Wiederanpfiff ist ertönt, weiter geht's!
45.
Im ersten Durchgang war die Hertha die spielbestimmende Mannschaft. Bremen konnte seine Klasse in der Vorwärtsbewegung noch gar nicht entfalten, wie 2:7 Torschüsse nach 45 Minuten belegen. Die Gäste hatten sogar Glück, nicht mit einem noch höheren Rückstand in die Kabine geschickt zu werden: Berlin hatte bei zwei Aluminiumtreffern Pech. Insbesondere in den direkten Duellen waren die Werder-Akteure nicht auf Augenhöhe, 58 Prozent der Zweikämpfe konnten die Berliner für sich entscheiden. Wir dürfen gespannt sein, ob der SVW im zweiten Durchgang eine Antwort findet.
45.
Weil Stark ein Zuspiel in den Hertha-Sechzehner unterbindet, verstreicht die Nachspielzeit ohne nennenswerte Ereignisse. Pause - Berlin führt mit 1:0 gegen Werder!
45.
Der Vierte Offizielle signalisiert: Zwei Minuten sollen nachgespielt werden.
44.
Dann kommen die Hanseaten zu ihrem ersten Eckstoß der Partie: Rashica serviert diesen ruhenden Ball, doch Kalou entschärft ihn per Kopf bereits am ersten Pfosten. Beim Nachschuss aus dem Hinterhalt rutscht Rashica dann weg, irgendwie symptomatisch für die Bremer Vorstellung. Auch über Standards kann Werder bislang keine Torgefahr kreieren!
42.
Der spielerisch guten Auswahl von der Weser fehlt es bei ihrem Auftritt in der Hauptstadt an der nötigen Körperlichkeit. Bislang lassen die Bremer sich weitestgehend von den Herthanern abkochen. Wir warten noch immer auf den ersten Abschluss der Gäste, bei dem Berlins Schlussmann Jarstein auch wirklich eingreifen muss!
40.
Bremen weiter in Schockstarre: Duda bringt das Spielgerät technisch ansehnlich mit der Hacke unter Kontrolle - und will anschließend Selke mit dem nächsten Steckpass bedienen. Der rutscht dem Slowaken jedoch deutlich ab, Ballbesitz SVW.
38.
Bargfrede stoppt Lazaro regelwidrig rund 27 Meter vor dem eigenen Tor. Duda führt direkt aus - und setzt den Ball an den Querbalken! Pavlenka macht sich lang, ist aber machtlos. Das Aluminium bewahrt Werder vor dem 0:2!
35.
Insbesondere mit ihrer physischen Gangart machen die Hausherren den Bremern das Leben schwer. 68:32 Prozent gewonnene Zweikämpfe sind eine Hausnummer!
33.
Und die Berliner wollen umgehend nachlegen: Grujic öffnet das Spiel mit einer Verlagerung auf rechts, wo sich Lazaro abermals auf die Reise macht. Die Hereingabe von ihm wird aber geblockt, auch die nachfolgende Ecke bringt der Hertha nichts Zählbares ein.
31.
Nach einer halben Stunde geht das Ergebnis durchaus in Ordnung: Trotz 55 Prozent Ballbesitz für Werder ist Berlin gefährlicher vor dem gegnerischen Gehäuse. Nach Torschüssen führen die Männer von der Spree mit 3:1. Einer davon landete am Pfosten, ein anderer im Netz.
28.
Hertha BSC gewann nur eines der letzten sieben Ligaspiele zu Hause (vier Remis, zwei Niederlagen) - 1:0 gegen Eintracht Frankfurt im Dezember. Stand jetzt reißt diese Negativserie am heutigen Abend!
25.
Berlin nutzt einen Gegenstoß aus dem Lehrbuch: Im Anschluss an einen Ballverlust der Grün-Weißen im Mittelfeld schaltet Hertha schnell um. Duda reagiert geistesgegenwärtig und seziert die Bremer Hintermannschaft mit einem feinen Pass in die Schnittstelle. Kalou legt uneigennützig vor dem Tor quer, sodass Selke aus sieben Metern zum 1:0 treffen kann.
25.
Toooor! Davie Selke schießt die Hertha mit 1:0 in Führung.
Davie Selke
22.
Nur wenig später ist Stark einen Schritt zu spät im Zweikampf gegen Rashica. Referee Storks will aber keine Gelbe geben. Diskutabel, bereits in einer Situation zuvor war Berlins Defensivmann ungeschoren davongekommen.
21.
Die Hertha nähert sich an: Selke wird von Kalou mit einem tollen Lupfer in den Lauf in Szene gesetzt. Aus 13 Metern zieht er wuchtig ab - und trifft nur den rechten Pfosten. Werder im Glück!
19.
Aufseiten der Hertha interpretiert Kalou seine Rolle ähnlich flexibel. Immer wieder weicht der Ivorer aus der Sturmspitze, um Räume zu schaffen. Ein kurzes Zuspiel von ihm in den Sechzehner der Gäste verstolpert Grujic in dieser Szene leichtfertig.
16.
Als Antwort darauf ist Kruse sehr variabel unterwegs. Bremens Sturmführer holt den Ball teilweise bei den eigenen Abwehrspielern ab, um das Spiel des SVW zu ordnen. In diesen Fällen heftet sich Grujic an die Fersen Kruses, um ihn eng zu beschatten.
15.
Mitunter rücken die Berliner weit auf, um den Spielaufbau der Bremer bereits in deren Hälfte zu stören. Eher untypisch für die Truppe von Trainer Pál Dárdai.
14.
Erstmals geht ein Raunen durch das weite Rund des Olympiastadions: Lazaro hat auf seiner rechten Seite viel Wiese vor sich - und die weiß er zu nutzen. Der Österreicher flankt maßgenau in den Strafraum der Werderaner. Doch Selkes erster Kontakt bei der Ballannahme lässt zu wünschen übrig, rasch ist das Kunstleder wieder in den Reihen der Norddeutschen.
12.
Hertha-Eigengewächs Jordan Torunarigha hatte unter der Woche mit muskulären Problemen zu kämpfen, musste sogar kurzzeitig dem Mannschaftstraining fernbleiben. Der etatmäßige Innverteidiger überzeugte zuvor links hinten als Bewacher von Gladbachs Flügelflitzer Thorgan Hazard - und verdrängt heute somit Nationalspieler Marvin Plattenhardt bereits zum zweiten Mal in Folge auf die Bank.
11.
Nach einem Zusammenstoß mit Gebre Selassie bleibt Berlins Torunarigha liegen. Eine kurze Pause später geht es aber weiter für ihn.
11.
Die Herthaner erarbeiten sich langsam ein spielerisches Übergewicht. Die Passquoten beider Teams (BSC: 68 Prozent, SVW: 66 Prozent) zeigen jedoch deutlich, wo noch Verbesserungsbedarf in dieser Begegnung besteht.
10.
Nun probiert es Mittelstädt mit einem Chipball hinter die Defensivreihe der Bremer. Doch der kommt zu weit, wieder landet das Kunstleder bei Pavlenka.
8.
Auf der Gegenseite nimmt Mittelstädt auf dem linken Flügel Tempo auf. Im Duell mit Langkamp kann er sich durchsetzen, seine Hereingabe in die Mitte findet dann allerdings keinen Abnehmer. Sie ist leichte Beute für Pavlenka im Werder-Tor.
5.
Intensive Zweikämpfe bestimmen das Bild bis hierhin. Torraumszenen sind noch Mangelware. Jetzt setzt Kruse Sturmpartner Rashica auf halblinks ein. Doch der zweifache Torschütze von vergangenem Wochenende verpasst den richtigen Augenblick zum Abschluss, Lazaro stibitzt ihm die Kugel vom Fuß.
5.
Die Mannschaft von der Weser empfängt die Gastgeber ebenfalls mit einer Fünferkette in der Abwehr. Routinier Bargfrede rückt aus dem zentralen Mittelfeld in die letzte Reihe zwischen die Innenverteidiger, um sie gegen Herthas Doppelspitze zu unterstützen.
3.
Bei gegnerischem Ballbesitz formiert sich die Alte Dame in einem 5-3-2. Situativ lassen sich die Flügelspieler Mittelstädt und Lazaro nach hinten fallen, um auch die Außen abzudichten.
2.
In den Anfangsmomenten suchen die Herthaner umgehend den Weg nach vorne. Langkamp passt auf und stoppt den ersten zarten Annäherungsversuch der Berliner.
1.
Der Anpfiff ist ertönt, die Begegnung freigegeben. Los geht's!
Die Platzwahl hat ergeben: Berlin stößt zuerst an.
Unterdessen führt Schiedsrichter Sören Storks die Protagonisten des Abends mitsamt seiner Assistenten auf den Rasen. Lange brauchen wir uns also nicht mehr gedulden!
Bremens Chefcoach Florian Kohfeldt will mit diesem Personal dagegenhalten: Jirí Pavlenka - Theodor Gebre Selassie, Sebastian Langkamp, Niklas Moisander, Ludwig Augustinsson - Maximilian Eggestein, Philipp Bargfrede, Davy Klaassen - Johannes Eggestein, Max Kruse, Milot Rashica
Die Gäste von der Weser müssen neben den Langzeitverletzten Fin Bartels (Aufbautraining nach Achillessehnenriss) und Aron Johannsson (Sprunggelenks-OP) die Offensivkräfte Yuya Osako (Rückenprobleme) und Martin Harnik (Muskelverletzung) ersetzen.
Stattdessen schickt Trainer Pál Dárdai diese Startelf auf den Platz: Rune Jarstein - Valentino Lazaro, Niklas Stark, Karim Rekik, Jordan Torunarigha - Marko Grujic, Fabian Lustenberger - Salomon Kalou, Ondrej Duda, Maximilian Mittelstädt - Davie Selke
Nicht mithelfen, diese Bilanz aufzupolieren, können die verletzten Javairo Dilrosun (Wirbelblockade im Rücken), Matthew Leckie (Oberschenkel) und Arne Maier (Hüfte). Daneben haben auch Derrick Luckassen (Syndesmose) sowie Peter Pekarik (Wade) nach längeren Pausen noch nicht wieder volle Match-Fitness erlangt.
Was vor dem Anpfiff noch für Bremen spricht? Sie sind eine Art "Angstgegner" für die Hertha: Mit zehn Liga-Auftritten ohne Dreier am Stück warten die Hauptstädter derzeit gegen keinen Bundesliga-Vertreter länger auf einen Sieg als gegen den SVW. Zuletzt unterlag man fünfmal und trennte sich fünfmal remis.
Sogar noch gänzlich ungeschlagen im Kalenderjahr 2019 sind die Werderaner, die ihrerseits nach der Winterpause nicht nur acht Zähler gesammelt, sondern dank des Achtelfinalerfolgs im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund auch zusätzliches Selbstvertrauen getankt haben. Das bekamen die kriselnden Augsburger beim 4:0 am letzten Sonntag zu spüren.
Die Alte Dame aus der Hauptstadt kann seit dem Jahreswechsel sieben Punkte aus vier Partien vorweisen. Am zurückliegenden Wochenende deklassierte sie beim überraschend klaren 3:0 in Gladbach die Hausherren phasenweise. Für die formstarke Borussia war es nach neun Siegen im zehnten Saisoneinsatz die erste Niederlage vor eigenem Publikum überhaupt!
Nach 21 absolvierten Spieltagen kommt es bei diesem Duell zu einem direkten Vergleich zwischen zwei Mannschaften, die sich am Saisonende für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren möchten. Die Berliner (31 Punkte) liegen momentan geringfügig aussichtsreicher im Rennen um die Europapokal-Startplätze als die Norddeutschen (30). Den begehrten Rang sechs, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt, hat aktuell Leverkusen mit 33 Zählern inne.
Wir begrüßen Sie zur Bundesliga-Begegnung zwischen Hertha BSC und dem SV Werder Bremen!
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 26 60 41
2 Dortmund 26 60 34
3 RB Leipzig 26 49 24
4 M'gladbach 26 47 14
5 Frankfurt 26 46 21
6 Bayer 04 26 42 7
7 Wolfsburg 26 42 5
8 Bremen 26 39 8
9 Hoffenheim 26 38 12
10 Hertha BSC 26 35 1
11 Freiburg 26 31 -5
12 Düsseldorf 26 31 -17
13 Mainz 05 26 30 -18
14 Augsburg 26 25 -10
15 Schalke 04 26 23 -17
16 Stuttgart 26 20 -30
17 Hannover 26 14 -37
18 Nürnberg 26 13 -33
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