1899 Hoffenheim
28. Spieltag
27.05.2020
1. FC Köln
3:1
90.
Das soll es an dieser Stelle von uns gewesen sein. Wir danken herzlich für das fleißige Mitlesen! Am Freitag öffnet Deutschlands höchste Spielklasse ihre Pforten bereits wieder, wenn der Sport-Club aus Freiburg ab 20.30 Uhr das spielstarke Team von Bayer Leverkusen empfängt. Bis dahin, einen schönen Restabend allerseits!
90.
Steven Zuber (l) erzielt das 3:0 für die TSG. Foto: Ronald Wittek, epa/dpa
90.
Effektive Sinsheimer schlagen schludrige Kölner. Zwei Schwächephasen zu Beginn jeder Halbzeit sowie ein leichtfertig verschossener Strafstoß sorgten für eine verdiente FC-Pleite. Die TSG robbt sich hingegen wieder näher an die Europapokalränge heran, ein wie aufgedreht spielender Baumgartner überragte heute mit zwei Toren und einer Vorlage. Geboten wurde eine umkämpfte Partie mit wenigen sportlichen Leckerbissen: Viele Karten, zwei Platzverweise und 6:5 Abschlüsse auf den Kasten des Kontrahenten aus Sicht von 1899 unterstreichen diese Einschätzung.

Nächste Spiele 1899 Hoffenheim: 1. FSV Mainz 05 (A), Fortuna Düsseldorf (A), RasenBallsport Leipzig (H)
Nächste Spiele 1. FC Köln: RasenBallsport Leipzig (H), FC Augsburg (A), 1. FC Union Berlin (H)
90.
So ist es: Das Spiel ist aus! Hoffenheim bezwingt Köln mit 3:1.

Tore: 1:0 Christoph Baumgartner (11.), 2:0 Christoph Baumgartner (46.), 3:0 Steven Zuber (48.), 3:1 Florian Kainz (60.)
90.
Immer noch ist nur der FC in Ballbesitz, hohe Zuspiele sollen es jetzt richten. Modeste ist gleich zweimal der Abnehmer: Sein erster Abschlussversuch mit dem Kopf kann geblockt werden. Die fällige Ecke setzt der Franzose sträflich frei aus fünf Metern mit der Stirn klar rechts neben das Tor. Das war es dann wohl!
90.
Momente später von der gegenüberliegenden Seite das gleiche Bild: Kainz hebt den Ball ins Zentrum. Wieder fehlt es ihm an der nötigen Höhe, so ist abermals Endstation beim ersten TSG-Verteidiger.
90.
Kainz serviert einen Eckstoß von rechts, bringt den Ball aber sehr dankbar aus Hoffenheimer Sicht halbhoch auf den ersten Pfosten. So wird's nichts mit einem Finale Furioso!
90.
Satte fünf Minuten Nachspielzeit sind veranschlagt. Kann der FC wie am letzten Wochenende nochmal zu einer fulminanten Aufholjagd blasen?
89.
Nur kurz darauf setzt Kainz mit einem perfekten Schnittstellenpass den einlaufenden Rexhbecaj ein. Die Wolfsburger Leihgabe zieht umgehend mit einem Kontakt ab, dirigiert ihren Flachschuss allerdings knapp am langen Pfosten vorbei. Doch Köln schraubt weiter eifrig am 3:2!
88.
Kainz probiert es mit einem Kunststückchen: Er will per schwieriger Volleyabnahme reüssieren, setzt das Kunstleder aus zehn Metern von halbrechts jedoch über die Querlatte. Unsauber getroffen.
87.
Wenig später kann Skov nochmal für Entlastung sorgen und schleppt die Kugel bis in die gegnerische Hälfte. Dort sieht er sich aber einer Kölner Übermacht gegenüber und verliert den Ball. Zumindest nimmt er damit ein paar Sekunden von der Uhr.
86.
Weiter laden extrem zurückhaltende Hoffenheimer die Gäste vom Rhein ein, allerdings kann sich die TSG bislang auf ihre resolute Restverteidigung verlassen. Skhiri mit dem Mute der Verzweifelung aus dem Hinterhalt - ohne Fortune.
84.
Der Nächste, bitte: Auch Ihlas Bebou bewirbt sich mit einem gestrecktem Bein beim Referee um Gelb - mit Erfolg.
Ihlas Bebou
82.
... sowie Simon Terodde für Jhon Córdoba in die Partie.
Jhon Córdoba
Simon Terodde
82.
... Jonas Hector anstelle des glücklosen Mark Uth ...
Mark Uth
Jonas Hector
82.
Jetzt geht der 1. FC Köln ins Risiko: Auf einen Schlag kommen Anthony Modeste für Benno Schmitz, ...
Benno Schmitz
Anthony Modeste
79.
Bereits letzten Sonntag verschoss der Ex-Nationalspieler einen Elfmeter. Damals stritt er sich mit Córdoba um die Ausführung, dieses Theater ersparten die beiden uns heute. Beim nächsten Strafstoß für den FC dürfte aber wohl ein anderer Schütze antreten.
78.
Uth vergibt aus elf Metern: Zwei Schritte nimmt der Kölner Anlauf, ehe er das Spielgerät flach nach rechts schickt. Baumann antizipiert die Ecke großartig und kratzt die Kugel raus. Der FC verpatzt die Möglichkeit zur Wende!
Mark Uth
77.
Bei der TSG 1899 Hoffenheim darf Dennis Geiger fortan mitwirken. Der auffällige Christoph Baumgartner hat vorzeitig Feierabend.
Christoph Baumgartner
Dennis Geiger
76.
Für sein elfmeterreifes Vergehen wird Håvard Nordtveit ebenfalls mit dem Gelben Karton bedacht.
Håvard Nordtveit
76.
Elfmeter für Köln! Nach einer Ballannahme von Uth im TSG-Strafraum prallt das Kunstleder gegen den ausgestreckten Arm von Nordtveit. Der VAR schaltet sich ein - Brych zeigt auf den Punkt.
74.
Für die zweite Hälfte stehen bislang satte 60 Prozent Ballbesitz für den FC in den Bilanzen. Nach Schüssen auf das Tor führen die Gastgeber aber im zweiten Durchgang mit 4:3.
73.
Das zwischenzeitliche 2:0 der Hoffenheimer: Meré klärt den Schuss von Baumgartner erst hinter der Linie. Foto: Ronald Wittek, epa/dpa
72.
Stattdessen setzt die TSG auf Konter. Im Rahmen eines solchen Umschaltmoments ist es am Ende Rudy, der mit einem abgefälschten Schuss aus 17 Metern Torgefahr heraufbeschwört. Aber auch Horn präsentiert sich sicher und greift problemlos zu.
70.
In einem ganz tiefen 4-3-2 operieren die Sinsheimer in dieser Phase. Vielleicht sogar zu passiv verhalten sie sich und laden den 1. FC Köln so zu Chancen ein. Doch dem fällt weiterhin nicht viel ein.
69.
In Handballmanier spielt der FC nun rund um den Hoffenheimer Strafraum. Weil sich allerdingspartout keine Lücke auftun will, setzt Jakobs zum Flatterball an. Sein Geschoss aus 20 Metern kann Baumann jedoch entschärfen.
67.
Die Offensivmaschinerie läuft: Der 1. FC Köln traf nun in jeder seiner letzten vierzehn Bundesliga-Partien! Dabei erzielten die Geißböcke insgesamt starke 32 Treffer. Eine genauso lange Serie konnten die Kölner im deutschen Fußball-Oberhaus letztmals von August bis November 1994 vorweisen. Zumindest vielleicht ein klitzekleines Trostpflaster für den Geißbock-Anhang an diesem bislang vermaledeiten Abend.
65.
Es bleibt ein kunterbuntes Spiel: Kölns Ismail Jakobs sieht für eine regelwidrige Grätsche die nächste Gelbe Karte der Begegnung.
Ismail Jakobs
63.
Die Kraichgauer überlassen dem FC nun weitestgehend das Geschehen. Über Nadelstiche im Umschaltspiel soll dieses Match und die eigene Führung über die Zeit gebracht werden. Foto: Ronald Wittek, epa/dpa
61.
Auf der Gegenseite hat Bebou das 4:1 auf dem Fuß, als er frei in den Sechzehner eindringen kann. Aus neun Metern und spitzem Winkel kann er Horn im FC-Gehäuse aber nicht überwinden.
60.
Zweimal ist die TSG im Pech: Zuerst legt Posch nach einem weiten Schlag unabsichtlich per Kopf dem Torschützen den Ball auf. Dem Ex-Bremer ist das aber reichlich egal, souverän schließt Kainz aus halbrechter Position ab. Baumann ist chancenlos - aber auch, weil Nordtveit den Abschluss des Kölners noch unglücklich abfälscht.
60.
Tooor! Kainz schafft den Anschluss der Kölner, nur noch 3:1!
Florian Kainz
59.
Unterdessen hat sich Meré eine Platzwunde an der Stirn zugezogen. Der Spanier muss kurz an die Seitenlinie sprinten, um die Blutung zu stoppen.
Jorge Meré
58.
Umgehend auch der nächste Tausch bei der TSG 1899 Hoffenheim: Munas Dabbur macht Platz für den ausgeruhten Ihlas Bebou.
Munas Dabbur
Ihlas Bebou
56.
Nun die zweite frische Kraft für die Kölner: Dominick Drexler muss angeschlagen vom Feld, Florian Kainz übernimmt für ihn auf dem rechten Flügel.
Dominick Drexler
Florian Kainz
55.
Doch auch der FC ist nicht gewillt hier vorzeitig aufzustecken - gegen Düsseldorf wurde er für seinen Einsatz bekanntlich ja auch belohnt: Rexhbecaj nimmt sich ein Herz, sein Schuss aus dem Hinterhalt ist jedoch sichere Beute für Baumann.
54.
Die Kraichgauer warten aktuell bereits seit nunmehr sieben Liga-Auftritten auf ihr nächstes Erfolgserlebnis (drei Unentschieden und vier Pleiten bei 5:16 Toren). Eine längere Durststrecke hatte die TSG zuletzt zwischen Oktober und Dezember 2015 über acht Spiele zu durchstehen. Langsam sollte der Erstliga-Aufsteiger von 2008 mal wieder dreifach punkten, will er das Saisonziel Europapokal-Teilnahme nicht endgültig aus den Augen verlieren! Heute sieht es bislang sehr gut aus für die Sinsheimer.
53.
Unbeirrt pressen die Profis von 1899 bis in den Sechzehner der Kölner. Horn beweist aber seine fußballerischen Qualitäten und entzieht sich der Ballhatz der Hausherren.
52.
Nun nimmt auch die TSG 1899 Hoffenheim ihren ersten Wechsel vor: Håvard Nordtveit kommt, Jacob Bruun Larsen geht.
Jacob Bruun Larsen
Håvard Nordtveit
50.
Die Ereignisse überschlagen sich momentan in Sinsheim: Benjamin Hübner rauscht etwas verspätet in den Zweikampf mit Drexler. Gelb vorbelastet sieht er für sein Foulspiel die zweite Verwarnung. Beide Teams also nur noch mit neun Feldspielern!
Benjamin Hübner
48.
Baumgartner brilliert abermals, diesmal tritt er als artistischer Assistgeber in Erscheinung. Mit der Hacke legt er im Strafraumgewühl ab auf den Torschützen. Zuber behält die Nerven und vollstreckt aus halblinker Position und zehn Metern Torentfernung. Das dürfte die Vorentscheidung gewesen sein!
48.
Toooor! Zuber legt keine zwei Minuten später das 3:0 für Hoffenheim nach.
Steven Zuber
46.
37 Sekunden nach dem Wiederbeginn klingelt es im Kölner Kasten zum zweiten Mal: Skov kann sich weit rechts außen behaupten und hebt das Kunstleder gefühlvoll ins Zentrum. Gegen die Laufrichtung von Köln-Keeper Horn nickt Baumgartner im Rückwärtsfallen dann aus ganz kurzer Distanz ein. Fein gemacht! Foto: Ronald Wittek, epa/dpa
46.
Tor! Baumgartner stellt im Eiltempo nach dem Wiederbeginn auf 2:0 für die TSG!
Christoph Baumgartner
46.
Auf Seiten der Hausherren ersetzt Sebastian Rudy positionsgetreu Florian Grillitsch. Die Kölner betreten nach dem Seitenwechsel zunächst unverändert wieder den Rasen.
Florian Grillitsch
Sebastian Rudy
46.
Die zweite Halbzeit ist eröffnet, weiter geht's!
45.
Zielstrebige Hoffenheimer kaufen Köln den Schneid ab. In einem umkämpften ersten Durchgang hat sich die TSG eine gute Ausgangslage erarbeitet: Ein blitzgescheiter Konter brachte sie in Führung, zudem spielt sie nach einem groben Foulspiel von FC-Abwehrmann Bornauw seit der 26. Minute in Überzahl. Weil beide Abwehrreihen insgesamt einen guten Job machen, haben spielerische Highlights bislang Seltenheitswert. Nichtsdestotrotz dürfen wir uns auf eine spannende zweite Hälfte freuen, noch ist hier nichts entschieden! Foto: Ronald Wittek, epa/dpa
45.
Wenig später ist Halbzeit! Beim Stand von 1:0 geht es in die Kabinen.
45.
Im Nachsetzen nach seiner vergebenen Großchance übertreibt es Munas Dabbur. Für sein gestrecktes Bein sieht auch er die Gelbe Karte.
Munas Dabbur
45.
Kölns Abwehr trainiert für den Freischwimmer: Dabbur wird mit einer Maßflanke von Kaderábek vom rechten Flügel gefunden, scheitert aus wenigen Metern aber mit dem Kopf am glänzend reagierenden Horn. Die Abstimmung in der FC-Hintermannschaft lässt in dieser Szene dramatisch zu wünschen übrig. Dickes Ding, da lag das 2:0 in der Luft!
44.
Sowohl 52 Prozent Zweikampfquote als auch Ballbesitz zugunsten 1899 belegen, dass die Führung der TSG zu diesem Zeitpunkt weiter in Ordnung geht.
42.
Beinahe die kalte Dusche für den FC im Gegenzug: Wieder sorgt ein weiter Flugball auf den linken Flügel für Chaos im Kölner Defensivverbund. Dabbur spaziert unbedrängt in den Strafraum, legt aber uneigennützig quer. Der mitgelaufene Baumgartner darf so problemlos ins leere Tor einschieben. Doch der Hoffenheimer Jubel ebbt rasch ab: Der VAR hat richtigerweise eine Abseitsstellung erkannt, es bleibt weiter beim 1:0.
39.
Köln drängt in dieser Phase auf den Ausgleich: Zunächst setzt sich Skhiri resolut im Strafraum durch. Sein Pass landet über Umwegen im Rückraum in den Beinen von Jakobs. Der scheitert aus 15 Metern jedoch an Kaderábek, der auf der Linie klärt. Im Nachgang entscheidet das Unparteiischen-Gespann aber auf Stürmerfoul, alle Aufregung umsonst. Dennoch halten wir fest: Der FC will noch vor der Pause das 1:1 erzwingen!
37.
Die nächste Kölner Torannäherung: Elvis Rexhbecaj probiert sein Glück von der Strafraumkante. Seine Direktabnahme verfehlt das Hoffenheimer Tor nur knapp, viel fehlte da aus 16 Metern nicht.
35.
Rund um die Mittellinie wird die Deckungsarbeit der Kraichgauer giftiger. Die setzen dem Auswärtsteam merklich zu, der Spielaufbau des FC krankt bis hierhin gegen kompakte Hoffenheimer.
34.
Gern gesehene Gäste: Der FC verließ nur nach einem seiner letzten sieben Gastspiele bei der TSG 1899 Hoffenheim den Rasen als Sieger (je drei Remis und Niederlagen), dieses 4:3 datiert vom November 2014. Heute droht der Truppe aus der Domstadt in Unterzahl und beim Stand von 0:1 auch wiederum eine echte Herausforderung!
32.
Jetzt wechselt der 1. FC Köln. Mit Jorge Meré betritt ein gelernter Innenverteidiger den Rasen. Kingsley Ehizibue muss für ihn weichen.
Kingsley Ehizibue
Jorge Meré
31.
Der Platzverweis gegen Bornauw war übrigens Kölns vierte Rote Karte im bisherigen Saisonverlauf. Nur ein Bundesligist trat bislang noch rüpelhafter auf: Leverkusen kommt bislang sogar schon auf sechs Hinausstellungen.
30.
Köln meldet sich mal wieder offensiv an: Schmitz will mit einem feinen Steckpass seinen Mittelstürmer finden. Dem einlaufenden Córdoba fehlen im Sechzehner der Sinsheimer allerdings zwei Fußspitzen, um das Zuspiel per Grätsche noch zu erreichen.
28.
Das Match wird nun ruppiger, die Emotionen kochen hoch: Florian Grillitsch geht überhart mit Córdoba in ein Duell um das Kunstleder. Auch er wird mit einer Verwarnung bedacht.
Florian Grillitsch
26.
Dabbur mit einem Gedankenblitz und einer fixen Direktweiterleitung - zum Leidwesen von Kölns Sebastiaan Bornauw. Der Belgier senst Baumgartner böse von hinten um, tritt ihn dabei auf den Unterschenkel. Brych entscheidet sich zunächst für Gelb, revidiert sein Urteil nach Ansicht der Bilder jedoch und zeigt Bornauw Rot. Vertretbare Entscheidung, die Geißböcke also mehr als eine Stunde in Unterzahl!
Sebastiaan Bornauw
25.
Nach einem Foul von Sebastiaan Bornauw, das zunächst mit Gelb bestraft wird, meldet sich der VAR.
23.
In den Reihen des FC bietet sich Uth immer wieder ganz tief an, um in den Ballvortrag eingebunden zu werden. Ein bisschen Kreativität im Passspiel könnte der dreimalige Deutsche Meister tatsächlich vertragen, um die Defensive der Sinsheimer einmal in die Bredouille bringen zu können.
22.
In dieser Phase ist die TSG noch mehr um Spielkontrolle bemüht. Über längere Ballpassagen wollen sie Ruhe ins Spiel bringen, es muss nicht zielstrebig ins Angriffsdrittel gehen. Warum auch nicht mit einem 1:0 im Rücken?! Foto: Ronald Wittek, epa/dpa
20.
Wir sind Zeuge einer intensiv geführten Anfangsphase. Nach Torschüssen steht es ausgeglichen 1:1, aber mit 62 Prozent Spielanteilen sind die Hausherren bisher klar feldüberlegen.
18.
Als nächstes probiert sich Dabbur an vorderster Front. Weil der Israeli jedoch komplett alleine auf weiter Flur ist, verliert der ehemalige Salzburger rasch wieder das Kunstleder.
15.
Köln zeigt sich keineswegs geschockt, versucht umgehend eine Antwort zu geben. Über links kombinieren sie sich nach vorne. Posch ist jedoch abermals blendend postiert und verhindert eine Torchance des lauernden Córdoba.
12.
Auch dem Vorlagengeber gebührt ein Kompliment: Für Bruun Larsen ist es in seinem sechsten Liga-Spiel im Hoffenheimer Trikot seine erste Torbeteiligung! Der junge Däne wurde in der Winterpause vom BVB verpflichtet.
11.
Hübner seziert die FC-Abwehr mit einem tollen Flugball auf die linke Seite. Dort reißt Bruun Larsen einige Meter ab und passt dann quer in die Mitte. Dabbur rutscht zwar weg, doch hinter ihm bedankt sich der Torschütze artig und tunnelt aus elf Metern sogar Horn noch mit seinem Flachschuss. Baumgartners fünftes Saisontor.
11.
Tor! Hoffenheims Baumgartner bringt seine Farben früh mit 1:0 in Front!
Christoph Baumgartner
10.
Eben jener Drexler führte die Kölner Aufholjagd am vergangenen Wochenende gegen Düsseldorf an. Als Einwechselspieler steuerte der 30-Jährige zwei Vorlagen zum späten 2:2 bei. Heute wird er für seine klasse Vorstellung mit einem Startelf-Einsatz belohnt.
9.
Nach einem Ballgewinn beschleunigt Drexler das Geschehen gedankenschnell und schickt mit einem weiten Diagonalball Uth auf die Reise. Der Ex-Hoffenheimer treibt das Kunstleder anschließend bis in den Strafraum der TSG, zwölf Meter vor dem Kasten des Kontrahenten blockt Posch jedoch seinen Abschluss. Ballbesitz 1899.
8.
Kölns Trainer Markus Gisdol an alter Wirkungsstätte: Von 2013 bis 2015 war er für die TSG verantwortlich. Foto: Ronald Wittek, dpa
7.
In der Arbeit gegen den Ball scheinen sich die FC-Akteure in einem 4-1-4-1 einzusortieren. Skhiri soll als alleiniger Abfangjäger vor der Abwehrkette fungieren.
6.
Dann setzt Baumgartner zum Dribbling auf rechts an, ehe er Bruun Larsen auf dem linken Flügel einbindet. Der braucht zu lange und vertändelt schließlich das Spielgerät. Köln kann sich befreien.
5.
Doch auch die Geißböcke rücken in der gegnerischen Hälfte energisch an ihre Kontrahenten heran. Ein allzu leichter Spielaufbau ist keinem der beiden Teams vergönnt zu Beginn.
3.
Hoffenheims Hübner ist einen Schritt zu spät im Zweikampf mit Drexler. So grätscht er seinen Gegenspieler rüde um - und Schiri Brych ist gezwungen, die erste Verwarnung der Begegnung auszusprechen.
Benjamin Hübner
2.
Ein erstes Angriffspressing der Sinsheimer läuft ins Leere. Die Kölner können sich spielerisch befreien.
2.
In den Anfangsaugenblicken kristallisiert sich heraus, dass die TSG in einem 4-3-3 aufläuft. Samassékou übernimmt dabei den zentralen Part von Rudy im Mittelfeld.
1.
Und da ertönt der Anpfiff, das Spiel ist freigegeben.
Anschließend führt Schiedsrichter Felix Brych mit den Spielführern beider Mannschaften die Platzwahl durch. Lange müssen wir uns also nicht mehr gedulden.
Wie in der gesamten Liga versammeln sich die Protagonisten vor dem Anstoß am Mittelkreis, um mit einer Schweigeminute den weltweiten Covid-19-Opfern zu gedenken.
Auch an diesen Anblick müssen wir uns weiterhin erst noch gewöhnen: Nacheinander betreten die Mannschaften den Rasen, die Ersatzspieler nehmen mit Schutzmaske und dem nötigen Sicherheitsabstand auf den ansonsten verwaisten Tribünen Platz, Begrüßungen oder Aufmunterungen werden mit den Ellenbogen oder gar mit den Füßen ausgetauscht.
Kölns Cheftrainer Markus Gisdol will mit diesem Personal von Beginn an dagegenhalten: Timo Horn - Kingsley Ehizibue, Sebastiaan Bornauw, Toni Leistner, Benno Schmitz - Ellyes Skhiri, Elvis Rexhbecaj - Dominick Drexler, Mark Uth, Ismail Jakobs - Jhon Córdoba
So geht die TSG 1899 mit folgender Startelf ins Match: Oliver Baumann - Pavel Kaderábek, Stefan Posch, Benjamin Hübner, Steven Zuber - Florian Grillitsch, Diadie Samassékou - Robert Skov, Christoph Baumgartner, Jacob Bruun Larsen - Munas Dabbur
Auf Seiten der Gastgeber drückt Coach Alfred Schreuder personell im Angriff der Schuh. Neben dem Langzeitverletzten Ishak Belfodil (Reha nach Knie-OP), der in der Vorsaison 16 Tore beisteuerte, fallen in Sargis Adamyan und Andrej Kramaric auch die treffsichersten Schützen der laufenden Spielzeit aus. Beide weisen nach Verletzungspausen noch Trainingsrückstände auf und haben noch keine Matchfitness wiedererlangt.
Die Auswahl aus der Domstadt hat sich vorgenommen, diese magere Bilanz aufzupolieren, um eventuell sogar selber noch ins Rennen um die Europapokal-Plätze einzugreifen. Nicht dabei mithelfen kann jedoch Mittelfeldroutinier Marcel Risse, der sich weiterhin mit Knieproblemen herumplagt. Auch Innenverteidiger Rafael Czichos hat seine komplizierte Halswirbelsäulenverletzung von Ende Februar noch nicht auskuriert und fehlt weiterhin.
Die direkten Vergleiche zwischen beiden Kontrahenten konnte die TSG in der jüngeren Vergangenheit regelmäßig für sich entscheiden: In den vergangenen sieben Bundesliga-Duellen gegen die Kölner blieb Hoffenheim stets unbesiegt. Vier Siege und drei Remis stehen für sie in den Statistiken. Die letzten drei dieser sieben Partien wurden allesamt gewonnen. Einzig gegen Hannover 96 kann die TSG in ihrer Klubgeschichte eine längere Erfolgsserie vorweisen (fünf Triumphe zwischen 2013 und 2015).
Nicht zuletzt dank dieser Energieleistung kann sich der Aufsteiger vom Rhein derzeit als Zehnter (mit 34 Punkten) an einem Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld erfreuen, der Abstiegskampf dürfte kein Thema mehr für ihn werden. Einen Rang und zwei Zähler davor liegen die Hoffenheimer, die angesichts von nur sechs Punkten Rückstand auf die sechstplatzierten Wolfsburger noch leise Hoffnungen auf eine Teilnahme am internationalen Geschäft hegen.
Die Geißböcke trennten sich ihrerseits jeweils 2:2 in Heimspielen gegen Mainz und Düsseldorf. Die Punkteteilungen gegen die zwei Kellerkinder kamen allerdings unter gänzlich unterschiedlichen Umständen zustande: Gegen den FSV gaben die Kölner einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand, der Fortuna wurden hingegen nach einem 0:2 mit einem furiosen Endspurt noch ein Unentschieden abgetrotzt. Treffer in der 88. und 91. Spielminute sorgten dabei für Schadensbegrenzung im Rheinderby aus Sicht des FC.
Seit dem Ausbruch des Corona-Virus konnte bisher keines der beiden Teams einen Sieg einfahren. Während sich die Gäste von heute mit zwei Remis zufrieden geben mussten, haben die Hausherren aus dem Kraichgau seither sogar nur einen Zähler mehr auf dem Konto. 1899 unterlag nach dem Neustart zuerst 0:3 gegen die Berliner Hertha, ehe es am vergangenen Samstag nicht über ein 1:1 beim Tabellenletzten aus Paderborn hinauskam.
Hallo und herzlich willkommen! Die erste Englische Woche nach Wiederaufnahme des Bundesliga-Betriebs steht an: Die TSG Hoffenheim empfängt den 1. FC Köln.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 29 67 58
2 Dortmund 29 60 45
3 RB Leipzig 29 58 43
4 M'gladbach 29 56 22
5 Bayer 04 29 56 18
6 Wolfsburg 29 42 5
7 Hoffenheim 29 42 -8
8 Freiburg 29 38 -3
9 Hertha BSC 29 38 -7
10 Schalke 04 29 37 -12
11 Köln 29 34 -10
12 Frankfurt 28 32 -7
13 Augsburg 29 31 -16
14 Union 29 31 -18
15 Mainz 05 29 28 -25
16 Düsseldorf 29 27 -27
17 Bremen 28 25 -29
18 Paderborn 29 19 -29