1. FC Köln
28. Spieltag
11.04.2021
1. FSV Mainz 05
2:3
90.
Mit diesen Worten möchten wir uns von Ihnen verabschieden, wir danken wieder einmal fürs fleißige Mitlesen! Am Montag berichten wir ab 20.15 Uhr mit Hoffenheim - Leverkusen vom Schlussakkord des 28. Spieltags. Bis dahin, bleiben Sie gesund!
90.
Die Nullfünfer machen wichtigen Boden im Abstiegsrennen gut. Trotz einer zwischenzeitlichen 2:1-Führung steht der 1. FC Köln am Ende dieses umkämpften Kellerduells mit leeren Händen da. In einem intensiven Kräftemessen, das die Domstädter optisch angesichts von 22:9 Abschlüssen und 62 Prozent Ballbesitz kontrollierten, setzen sich die Gäste aus Rheinhessen dank eines späten Kontertores in der Nachspielzeit durch. Der wackere FSV trat deutlich durchschlagskräftiger und effizienter im Angriff auf als sein Kontrahent und brachte in 90 Minuten 6:4 Torschüsse zustande. So springen die Mainzer mit jetzt 28 Zählern auf den 14. Tabellenplatz, während Köln weiter mit 23 Punkten auf dem Konto auf dem vorletzten Rang verharrt. Foto: Federico Gambarini, dpa

Nächste Spiele 1. FC Köln:
Bayer 04 Leverkusen (A), RasenBallsport Leipzig (H), FC Augsburg (A)
Nächste Spiele 1. FSV Mainz 05:
Hertha BSC (H), Werder Bremen (A), FC Bayern München (H)   
90.
Kurz darauf ist Schluss! Mainz gewinnt in Köln mit 3:2.

Tore: 0:1 Jean-Paul Boëtius (11.), 1:1 Ondrej Duda (43./Elfmeter), 2:1 Ellyes Skhiri (61.), 2:2 Karim Onisiwo (65.), 2:3 Leandro Barreiro Martins (90.+1)  
90.
FSV-Coach Bo Svensson dreht an der Uhr und nimmt Leandro Barreiro Martins für Abwehrrecke Alexander Hack herunter. Wichtige Sekunden aus Sicht der Gastgeber verrinnen.
Leandro Barreiro Martins
Alexander Hack
90.
Satte fünf Punkte wurde sich Mainz vom Köln mit einem Sieg absetzen. In dieser verrückten Partie ist jedoch noch immer nichts in Stein gemeißelt. Schafft der FC noch einen weiteren Ausgleich?
90.
Sechs Minuten Nachspielzeit sind indes annonciert.
90.
Jetzt klingelt es dafür im Kölner Kasten: Die Nullfünfer kontern blitzgescheit über die linke Seite. Niakhaté initiiert und passt auf Mwene, der sich durchtankt und umsichtig in den Rückraum gibt. Dort zieht Barreiro Martins mit einem Kontakt ab, aus 17 Metern schlägt sein Schuss rechts unten ein.
90.
Toooor! Leandro Barreiro Martins mit dem 3:2 für Mainz.
Leandro Barreiro Martins
90.
Von der anderen Seite macht es der Bald-Schalker bedeutend schlechter, seine Hereingabe von der Eckfahne wird unfreiwillig zum Bumerang: Rexhbecaj führt den FC-Gegenstoß an, aber sein finales Zuspiel erreicht den freistehenden Arokodare nicht. 
88.
Beide Mannschaften hoffen noch auf einen Lucky Punch - und versuchen einen solchen vorzugsweise über hohe Hereingabe in die Mitte zu erzwingen. Eine Latza-Ecke von rechts kann die Elf aus Köln-Müngersdorf lediglich wacklig entschärfen.
86.
Auf den letzten Metern dieses Matches entbrennt ein offener Schlagabtausch, das Geschehen wogt von einem Sechzehner zum anderen. Den Willen kann man hier keinem der beiden Rivalen absprechen, nur fußballerisch mangelt es ab und an eben merklich.
84.
Am gegenüberliegenden Ende des Rasens versucht sich Arokodare, verzieht aber nach guter Horn-Flanke am ersten Pfosten. Daneben - dennoch hervorragend durchkombiniert.
82.
Urplötzlich ergibt sich eine Fünf-auf-vier-Situation, wieder rollt ein FSV-Konter. Diesmal spielt Barreiro Martins diesen Gegenstoß jedoch sehr unsauber aus, Hector bereinigt ohne Schwierigkeiten am eigenen Strafraum. Da war mehr drin aus Sicht der Nullfünfer!
81.
Kurz vor der absoluten Schlussphase ein flüchtiger Blick auf die Statistikbögen: Köln führt weiter mit 21:8 Abschlüssen und satten 67 Prozent Ballbesitz. Das 2:2 auf der Anzeigentafel dürfte den FC nicht zufrieden stellen.
79.
2:2 kurz vor Schluss, es bleibt spannend.
79.
... sowie Robin Quaison anstelle von Karim Onisiwo aufs Feld.
Robin Quaison
Karim Onisiwo
78.
Die Gäste aus Rheinhessen ziehen umgehend nach und beordern Danny Latza für Jean-Paul Boëtius ...
Jean-Paul Boëtius
Danny Latza
78.
Wenig später die nächste frische Kraft: Sebastiaan Bornauw rein, Jorge Meré raus.
Jorge Meré
Sebastiaan Bornauw
76.
Das war der letzte Arbeitsnachweis von Comebacker Sebastian Andersson, er muss für Tolu Arokodare raus.
Sebastian Andersson
Toluwalase Emmanuel Arokodare
76.
Die Kölner haben den zwischenzeitlichen Nackenschlag zum 2:2 mittlerweile verdaut und rennen ihrerseits an: Andersson wird von links bedient, schafft es jedoch genauso wenig aus größerer Entfernung, einen wirklich brauchbaren Kopfstoß abzusetzen.
75.
In gegnerischem Ballbesitz ziehen sich die Mainzer, die jetzt in vier ihrer letzten fünf Auswärtspartien doppelt trafen, weit zurück. Sie könnten mit einer Punkteteilung gut leben.
73.
Sorgt ein ruhender Ball für die nächste knifflige Szene? Nein! Mwene löffelt einen Freistoß aus dem Halbfeld vor das Kölner Gehäuse. Der lange Bell kann sich zwar durchsetzen, doch das Spielgerät nicht platziert drücken. Horn pflückt seine Bogenlampe mühelos aus der Luft.
71.
Dank des 2:2 steht uns nun eine actiongeladene Schlussphase ins Haus. Ein Zähler dürfte den Gastgebern zu wenig sein in ihrer aktuellen Lage. 
69.
Nächster Wechsel auf Seiten des 1. FC Köln: Elvis Rexhbecaj übernimmt von Ondrej Duda die Planstelle zentral hinter der Sturmspitze.
Ondrej Duda
Elvis Rexhbecaj
69.
Als nächstes zieht Szalai vom rechten Sechzehnereck ab, weit kommt sein Gewaltschuss jedoch nicht. Nach wenigen Metern ist bereits Endstation, Köln kann diesen vielversprechenden Versuch blocken.
67.
Der rasche Ausgleich unterstreicht einmal mehr die intakte Moral der FSV-Akteure. Deren Hoffnung lebt: Der 1. FSV holte 18 Punkte an den ersten zehn Rückserien-Spieltagen dieser Bundesliga-Saison - das bedeutet die zweitbeste Rückrunden-Bilanz für Mainz nach 2006/2007.
65.
Keine vier Minuten nach dem 2:1 steht es schon wieder remis: Über links kann sich Boëtius absetzen und bis an den Sechzehner durchbrechen. Dort angekommen beweist er seine Übersicht und passt flach gen langen Pfosten, wo Onisiwo problemlos einschiebt. So schnell kann's gehen. 
65.
Toooor! Mainz' Karim Onisiwo markiert das 2:2.
Karim Onisiwo
63.
Damit belohnen sich die Gisdol-Schützlinge für ihre Leistungssteigerung. Auch in der Folge jagen sie beherzt dem Kunstleder im Spielaufbau der Rheinhessen nach.
61.
Kurz darauf passiert es doch: Hector schnibbelt einen Standard von links vors FSV-Gehäuse. In der Mitte grätscht Czichos noch knapp vorbei, hinter ihm nickt Skhiri dann allerdings aus drei Metern ein. Wieder ist Mainz-Keeper Zentner noch dran, kann das Gegentor aber nicht mehr abwenden. Die Domstädter drehen die Partie!
61.
Toooor! Ellyes Skhiri bringt den FC mit 2:1 in Führung.
Ellyes Skhiri
58.
Aluminium! Wolf wird am ersten Pfosten von Duda pfannenfertig eingesetzt und hält seinen Schädel rein. Er hat den Torschrei schon auf den Lippen - doch Zentner macht ihm einen Strich durch die Rechnung: Der Mainzer reißt die Arme hoch - und lenkt so den Abschluss aus kürzester Distanz über die Latte. Nun können die Nullfünfer von Glück reden, nicht mit 1:2 hinten zu liegen.
57.
Vor der Zwangspause hatte es sich bereits angedeutet, mittlerweile verfestigt sich der Eindruck: Die Mainzer dominieren optisch das Geschehen, müssen nach Ballverlusten aber höllisch auf die FC-Konter achten!
55.
Die Intensivversorgung auf dem Platz zieht sich etwas, bis dann Ádám Szalai für den verletzten Jonathan Burkardt mitwirken darf.
Jonathan Burkardt
Ádám Szalai
52.
Nach einem unabsichtlichen Ellbogen-Treffer von Jorge Meré muss FSV-Jungstürmer Jonathan Burkardt gestützt von zwei Betreuern vom Rasen gebracht werden.
Jonathan Burkardt
50.
Wieder das selbe Muster: Mwene flankt zuerst von links, doch sein Zuspiel wird von Meré herausgeköpft. Im Anschluss grätscht Hector den Ball auf den linken Flügel, wo Jakobs abermals den Turbo zündet. Durchbrechen kann der deutsche U-21-Nationalspieler letztlich allerdings nicht. Mainz ist rasch wieder hinter dem Spielgerät versammelt.
48.
Derweil starten die Auswärtsakteure schwungvoll in diesen zweiten Spielabschnitt. Um ein Haar kontert der FC sie dann jedoch aus: Horn schaltet schnell um, passt in die Schnittstelle und will den einstartenden Jakobs bedienen. Doch FSV-Schlussmann Zentner ist wachsam und erläuft die Kugel vor ihm. 
46.
... und Noah Katterbach macht Platz für Ismail Jakobs.
Noah Katterbach
Ismail Jakobs
46.
Der 1. FC Köln wechselt zweimal: Jannes Horn ersetzt den angeschlagenen Kingsley Ehizibue ...
Kingsley Ehizibue
Jannes Horn
46.
Rein in den zweiten Spielabschnitt.
45.
Verdiente Punkteteilung zur Pause. Der heimische FC bestimmte zwar die Anfangsphase in diesem eminent wichtigen Abstiegsduell. Doch die Gäste aus Rheinhessen stellten ihre Kaltschnäuzigkeit unter Beweis und erzielten mit ihrem ersten Versuch die frühe Führung. In der Folge mussten die Kölner sich kurz sammeln, ehe sie den FSV zunehmend in dessen Drittel einschnürten. Zahlreiche hohe Hereingaben brachten ihnen aber zunächst nicht den gewünschten Ertrag. Erst ein umstrittener Strafstoß, den Duda mit etwas Dusel verwandelte (im Bild), besorgte kurz vor der Pause das leistungsgerechte 1:1. So dürfen wir uns auf einen spannenden zweiten Durchgang freuen! Foto: Federico Gambarini, dpa
45.
Halbzeit. Beim Stand von 1:1 geht es in die Umkleiden.
45.
Kingsley Ehizibue und Mainz' Burkardt rasseln im Luftkampf mit den Köpfen zusammen. Das sieht übel aus, es scheppert ordentlich. Der Kölner scheint angeknockt und muss sich behandeln lassen.
Kingsley Ehizibue
45.
Nach dem eher unglücklichen Ausgleich meldet sich der FSV umgehend zurück: Mwene hebt die Kugel von links vors Kölner Tor, das Zuspiel wird abgefälscht. Am Fünfer landet es so bei Martins, der Horn aus wenigen Metern jedoch nicht überwinden kann. Stark entschärft!
43.
Der FC-Spielmacher übernimmt die Verantwortung und bringt die Kugel im linken, unteren Eck unter. Dabei bleibt den FC-Fans jedoch kurz das Herz stehen: Mainz-Schlussmann Zentner ist noch dran, kann den Einschlag aber nicht verhindern.
43.
Drin! Ondrej Duda gleicht für Köln vom Punkt aus - 1:1.
Ondrej Duda
42.
Übeltäter Philipp Mwene sieht zusätzlich den Gelben Karton.
Philipp Mwene
42.
Strafstoß für Köln! Aus kurzer Distanz trifft Ehizibue den Arm von Mwene. Schiri Brych entscheidet zunächst auf Weiterspielen, der VAR bittet ihn jedoch an den Monitor am Spielfeldrand. Nach kurzem TV-Studium gibt er den Elfmeter.
40.
Wolf macht sich auf die Reise, dribbelt von rechts quer an der Sechzehnergrenze entlang, findet jedoch bei seinem Solo keine Lücke zum Schießen. So wird er letztlich abgedrängt, den zweiten Ball drischt Ehizibue von halbrechts aus 15 Metern gen FSV-Gehäuse, wird aber abgewehrt.
37.
Nach wie vor spielt sich das Gros des Geschehens in der Mainzer Hälfte ab. Den Kölnern fehlt es in den finalen Aktionen allerdings noch regelmäßig an der nötigen Präzision oder Kreativität.
35.
Der FC ist hinten anfällig, das ist kein Geheimnis: Kein anderer Erstligist wartet aktuell so lange auf eine Weiße Weste wie der 1. FC Köln (zwölf Spiele inklusive heute). Das letzte Match ohne Gegentor gelang beim 0:0 gegen Hertha BSC am 16. Spieltag - es war aber zugleich das einzige in den letzten 18 BL-Heimspielen, dass der FC defensiv unbeschadet überstand!
34.
Noah Katterbach foult und sieht Gelb.
Noah Katterbach
33.
Dann meldet sich Mainz mal wieder: Nach längerer Pause taucht Bell im Kölner Sechzehner auf und bedient Nebenmann Niakhaté per Kopf. Der Abwehrchef traut sich einen Dropkick zu, den Horn jedoch mit einem Reflex vereitelt. Großchance, der FSV schnuppert am 0:2!
31.
Angesichts von 63 Prozent Spielanteilen, 9:2 Abschlüssen sowie einer Passquote von 87:67 Prozent angekommener Zuspiele dominieren die Hausherren das Match in allen relevanten Rubriken. Trotzdem steht es 0:1.
29.
Aufregung in Reihen des FC! Hector steckt am Strafraum auf Duda durch. Der Slowake geht nach einem minimalen Rempler von Bell zu Boden, Referee Brych zeigt sich aber unbeeindruckt und winkt ab. Der VAR bewertet die Szene genauso: Das reicht nicht für einen Elfmeter! Korrekt entschieden.
27.
In dieser Phase setzen sich die Nordrhein-Westfalen erstmals über einen längeren Zeitraum in der gegnerischen Hälfte fest. Der FSV Mainz 05 verteidigt allerdings resolut, die Abläufe in ihrer Fünferkette wirken sehr eingespielt und stabil.
25.
Der nächste Beweis einer Kölner Druckphase: Hector zirkelt einen Standard aus dem linken Halbfeld vors Mainzer Tor. Im Gewühl schraubt sich Czichos hoch, köpft die Kugel jedoch drüber.
22.
Die erste Gelbe dieser Begegnung handelt sich Kölns Ondrej Duda ein, indem er im Mitteldrittel gegen Barreiro Martins foult.
Ondrej Duda
21.
Die Kölner haben also allem Anschein nach ihren Frust verdaut - und werkeln fortan daran, das Ergebnis aufzupolieren.
20.
Keine zwanzig Sekunden später taucht der FC-Angreifer schon wieder gefährlich vorne auf. Diesmal segelt von links ein hohes Zuspiel in die Mitte. Der Schwede nimmt den Ball mit der Brust herunter, ehe Andersson aus zwölf Metern sein Glück versucht. Unter Bedrängnis schießt er knapp rechts neben das FSV-Gehäuse.
19.
Ein Mutmacher für die Domstädter: Meré überspielt das Mittelfeld gekonnt mit einem tollen Flugball hinter die letzte Linie des FSV. Aber Andersson verzieht aus der Drehung. Daneben.
18.
Mit dem Vorsprung im Rücken kann Mainz sich noch mehr auf sein Konterspiel fokussieren. Die Geißböcke tun sich bekanntlich schwer damit, selber das Geschehen zu gestalten.
17.
Trotz etwa 57 Prozent Ballbesitz bis hierhin müssen sich die Gastgeber kurz sammeln. Zum 18. Mal in der laufenden Saison haben sie sich jetzt bereits einen Rückstand eingehandelt.
15.
Was wie anspruchsvoller Ausdruckstanz aussieht, ist in Realität Abstiegskampf pur. Florian Kainz (r) und Jeremiah St. Juste im Zweikampf. Foto: Thilo Schmuelgen, Reuters/dpa
15.
Die Nullfünfer hingegen waren vor dem Anpfiff seit vier Bundesliga-Gastspielen hintereinander unbesiegt (zwei Siege, zwei Remis). Eine längere Auswärtsserie brachten die Rheinhessen in ihrer Bundesliga-Historie zuvor lediglich ein einziges Mal zustande: von April bis Oktober 2010 über eine Spanne von damals sechs Begegnungen! Aktuell scheinen sie diese Serie weiter ausbauen zu können.
13.
Bitter für die Geißböcke, die aktiver in diese Begegnung starteten, nun aber früh einem 0:1 hinterherlaufen!
11.
Nach einem Einwurf des FC verliert Katterbach die Kugel im Aufbau. Dann geht es blitzschnell: Der FSV kombiniert sich flach mit Direktpässen vor den Kölner Kasten. Am Ende der Stafette legt Mwene für den Torschützen ab, Boëtius zieht direkt ab und schlenzt das Kunstleder aus 17 Metern mit der Innenseite perfekt unter die Latte. Von da prallt der Ball ins Netz zum 0:1. Der erste Schussversuch der Rheinhessen sitzt! 
11.
Tooor! Jean-Paul Boëtius macht das 1:0 für Mainz.
Jean-Paul Boëtius
9.
Der wiedergenesene Andersson gibt dem FC nach langer Verletzungspause als Stoßstürmer eine neue fußballerische Dimension. Zudem darf Duda so auf seiner geliebten Zehner-Position wirbeln. Wolf und Kainz sollen die Flügel beackern.
7.
Situativ läuft der FSV aber auch deutlich höher an. Kohr holt so jetzt die erste Ecke für die Mainzer heraus: Mwene führt aus, doch Meré ist in der Mitte blendend postiert und befördert die Kugel mit der Stirn aus der Gefahrenzone.
6.
Die Gäste aus Mainz formieren sich in der Arbeit gegen das Spielgerät in ihrem gewohnten 5-2-3. Erst rund um die Mittellinie rücken sie energisch an ihren Gegenspieler, defensive Kompaktheit hat ersteinmal Vorrang bei den Nullfünfern.
4.
Dennoch konstatieren wir: Die Gastgeber, die entgegen der ursprünglichen Presse-Informationen in einem 4-2-3-1 auflaufen, übernehmen rasch die Initiative in diesem für sie so wichtigen "Sechs-Punkte-Spiel".
2.
Auch den zweiten Akzent im Angriff setzt der FC: Kainz kurbelt an, ehe Katterbach von seiner linken Bahn ins Zentrum flankt. Im Sechzehner wagt Duda eine anspruchsvolle Volleyabnahme, setzt die aus elf Metern allerdings deutlich über den Querbalken.
1.
Es geht sofort mit viel Tempo los. Beide Teams starten energisch, ein erster früher Abschlussversuch von Andersson aus 17 Metern von halbrechts wird von der Mainzer Abwehr geblockt.
1.
Bei Dauerregen ertönt in Müngersdorf der Anpfiff, das Spiel ist freigegeben.
Schiedsrichter Dr. Felix Brych absolviert unterdessen bereits die Seitenwahl mit den Mannschaftskapitänen. Lange müssen wir uns also nicht mehr gedulden!
Der heimische 1. Kölner Fußball-Club geht es seinerseits zu Beginn mit diesen Akteuren an: Timo Horn - Kingsley Ehizibue, Jorge Meré, Rafael Czichos, Noah Katterbach - Marius Wolf, Jonas Hector, Ellyes Skhiri, Florian Kainz - Sebastian Andersson, Ondrej Duda
Der Neustürmer wird heute in der Startelf der Auswärtsauswahl von Onisiwo ersetzt, im Gesamtem ergibt sich folgende FSV-Aufstellung: Robin Zentner - Jeremiah St. Juste, Stefan Bell, Moussa Niakhaté - Danny da Costa, Leandro Barreiro Martins, Dominik Kohr, Philipp Mwene - Karim Onisiwo, Jean-Paul Boëtius - Jonathan Burkardt
"Der Trainer hat einen großen Anteil, aber auch in der Mannschaft stimmt es. Der Trainer geht voran und es ziehen alle mit", lobte ebenso Winterzugang Robert Glatzel.
In der Gegenwart scheinen die Rheinhessen trotzdem die besseren Karten im Rennen um den Erstligaverbleib zu besitzen. Seit dem Trainerwechsel zu Bo Svensson zu Jahresbeginn zeigt Mainz wieder ein leidenschaftliches Gesicht, aus seinen 13 Pflichtspielen holte der Däne beachtliche fünf Siege und vier Remis. Ganz vom Tabellenende arbeitete sich der FSV wieder nach oben - und hat sich so selber in die Lage versetzt, den Klassenerhalt doch noch aus eigener Kraft zu sichern. Nach den Coups unter anderem gegen die Top-Teams aus Leipzig (3:2) und Gladbach (2:1) folgten zuletzt zwei Triumphe über Freiburg und Hoffenheim, ehe man sich vergangenen Samstag gegen Aufsteiger Bielefeld mit einem 1:1 begnügen musste.
Vergangenen Samstag wurde die kurzzeitige Euphorie der Geißbock-Anhänger, die nach dem jüngsten 2:2 gegen den BVB ausgebrochen war, wieder jäh zunichte gemacht. Beim knappen 0:1 gegen die Champions-League-Anwärter aus Wolfsburg belohnte sich der FC nicht für einen gerade im ersten Durchgang vielversprechenden Auftritt. Hoffnungsfroh stimmen könnte ein Blick in die Geschichtsbücher: In der Bundesliga konnten die Nullfünfer in Köln noch nie gewinnen. In 14 Pflichtspielen insgesamt gelang ihnen nur ein einziger Triumph in der 2. Liga am 24. März 2003.
Gisdol wackelt. Dementsprechend wackelt der Trainerstuhl von Kölns Chefcoach Markus Gisdol, Medienberichten zufolge könnte seine Amtszeit im Falle einer Niederlage heute enden. Sein berufliches Schicksal wollte er jedoch im Vorfeld hintenanstellen. "Man versucht, sich von diesen Dingen freizumachen und sich auf die Arbeit mit der Mannschaft zu konzentrieren", sagte der 51-Jährige unter der Woche vor seinem persönlichen Job-Endspiel.
Ihre Stimmungslagen könnten dabei kaum unterschiedlicher ausfallen: Während die Hausherren aus der Domstadt momentan seit sieben BL-Auftritten auf ihren nächsten Dreier warten, verloren die Gäste aus Rheinhessen lediglich eine ihrer zurückliegenden acht Ligapartien. So bringt es der FC auf eine Ausbeute von zwei Zählern aus den letzten sieben Matches - die aber im Vergleich mit den zwölf Punkten des FSV im selben Zeitraum noch deprimierender als sowieso schon wirken!
Abstiegskampf pur. Für beide Mannschaften steht einiges auf dem Spiel, müssen sie doch weiter um den Verbleib in Deutschlands Fußball-Oberhaus fürchten. Ihre Kellerkonkurrenten aus Bielefeld und von Hertha BSC haben an diesem Wochenende gepunktet. So ist der Druck auf den 16. und 17. im Klassement zusätzlich noch einmal gewachsen: Die Berliner und Arminen belegen derzeit punktgleich mit jeweils 26 Zählern die Ränge 15 und 16 im Tableau. Unsere direkten Rivalen von heute aus Mainz (25 Punkte) und Köln (23) wollen hingegen möglichst bald ans rettende Ufer springen.
Hallo und herzlich willkommen: Zum Abschluss dieses Bundesliga-Sonntags empfängt der 1. FC Köln im Abstiegsrennen den Tabellennachbarn vom 1. FSV Mainz 05!
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 32 74 52
2 RB Leipzig 32 64 29
3 Wolfsburg 32 60 25
4 Dortmund 32 58 25
5 Frankfurt 32 57 15
6 Bayer 04 32 51 16
7 M'gladbach 32 46 7
8 Union 32 46 6
9 Freiburg 32 44 2
10 Stuttgart 32 42 2
11 Hoffenheim 32 39 -3
12 Mainz 05 32 36 -16
13 Hertha BSC 32 34 -10
14 Augsburg 32 33 -17
15 Bremen 32 31 -17
16 Bielefeld 32 31 -28
17 Köln 32 29 -27
18 Schalke 04 32 13 -61