Werder Bremen
28. Spieltag
10.04.2021
RB Leipzig
1:4
90.
Das war's von uns. Wir bedanken uns bei Ihnen fürs fleißige Mitlesen und wünschen noch einen angenehmen Samstagnachmittag. In Kürze geht's hier schon mit dem Topspiel der Woche zwischen Stuttgart und Dortmund weiter. Wir berichten LIVE ab 18.15 Uhr.
90.
Werder ohne Chance gegen spielfreudige Leipziger. Die Gäste aus Sachsen hatten diese Partie von Beginn an in der Hand und ließen in Durchgang eins keine Fragen offen. Dreimal ging es viel zu schnell für die Abwehrreihen des SVW, der sich selbst nur eine einzige Chance vor dem Seitenwechsel erspielte. Zurecht ging RB mit einer klaren Führung in die Kabine. Mit dem Wiederanpfiff kamen beim Gastgeber gleich drei frische Kräfte in die Partie, damit einhergehend stellte Kohfeldt von einer Dreier- auf eine Viererkette um. Bremen war fortan mutiger und beinahe gleichauf mit dem Gast. Rashica verkürzte vom Punkt auf 1:3, doch Leipzig fand im richtigen Moment zu seiner Form zurück und beseitigte alle Zweifel nur wenige Momente später mit dem Treffer zum 1:4. Bremen wirkte fortan gebrochen, Leipzig tat nur noch, was nötig war. Daher blieb es dann auch beim Drei-Tore-Vorsprung Leipzigs, der in der Summe durchaus verdient ist. Bremen muss bei dem knackigen Restprogramm äußerst wachsam in der Liga bleiben, Leipzig rückt durch den Patzer des FCB gegen Union nochmal ran an den Tabellenersten. Foto: Carmen Jaspersen, dpa

Nächste Spiele Werder Bremen:
Borussia Dortmund (A), 1. FSV Mainz 05 (H), 1. FC Union Berlin (A)
Nächste Spiele RasenBallsport Leipzig:
1899 Hoffenheim (H), 1. FC Köln (A), VfB Stuttgart (H)   
90.
Pünktlich beendet er dann die Partie. Bremen unterliegt Leipzig mit 1:4.

Tore: 0:1 Dani Olmo (23.), 0:2 Alexander Sørloth (32.), 0:3 Alexander Sørloth (41.), 1:3 Milot Rashica (61./Elfmeter), 1:4 Marcel Sabitzer (63.)  
90.
Auch eine Textilprobe von Groß gegen Nkunku und dem damit einhergehenden Unterbinden eines Konters bleibt ohne Folgen für den Bremer Mittelfeldmann. Badstübner scheint diese Partie hier ruhig zu Ende bringen zu wollen.
88.
Osako bringt Orban im Strafraum der Gäste zu Fall. Badstübner nimmt sich den Japaner zur Brust und weist ihn auf die geringe verbleibende Spielzeit hin. Die Gelbe Karte lässt er zurecht stecken. Es scheint, als käme er in dieser Partie komplett ohne Verwarnung aus.
85.
Nach einer Bremer Ecke von rechts und dem anschließenden Befreiungsschlag der Roten Bullen fährt Samardzic den Arm im Zweikampf mit Schmid aus. Das gibt einen Freistoß in guter Position für Werder, doch die Chance verpufft.
83.
Wechsel in der Bremer Offensive. Auf der Zehnerposition spielt in den Schlussminuten Yuya Osako an Stelle von Joshua Sargent.
Joshua Sargent
Yuya Osako
83.
Mittlerweile tut sich der Verdacht auf, die einen könnten nicht, die anderen wollten nicht. Leipzig lässt den Ball locker durch die eigenen Reihen laufen, spielt aber nur noch selten kräftezehrende Bälle in die Tiefe. Bremen läuft zumeist hinterher, hält den Gegner aber erfolgreich vom eigenen Tor fern. Ein Treffer deutet sich in dieser Phase auf beiden Seiten nicht an.
82.
Nagelsmann nimmt seinen Kapitän vom Feld: Hwang Hee-Chan kommt für Marcel Sabitzer.
Marcel Sabitzer
Hee-Chan Hwang
78.
Mit Nachspielzeit ist noch rund eine Viertelstunde zu spielen. Positiv für Werder ist einmal mehr die zweite Halbzeit hervorzuheben, in der es aktuell 1:1 steht. Durch eine viel zu schwache erste Hälfte ist hier ein Punktgewinn für die Gastgeber allerdings mittlerweile nur noch schwierig zu vorzustellen.
75.
... und Lazar Samardzic wirbelt fortan an Stelle von Dani Olmo.
Dani Olmo
Lazar Samardzic
75.
Doppelwechsel bei RB. Lukas Klostermann rückt für Marcel Halstenberg in die Abwehrkette ...
Marcel Halstenberg
Lukas Klostermann
74.
Das Stichwort des Tages lautet Effizienz. Werder führt nach Abschlüssen mit 9:7, davon ging allerdings nur ein Bruchteil auch aufs Tor von Gulácsi. Leipzig hat vier Mal aufs Tor geschossen und vier Mal landete der Ball im Netz.
73.
Nach der prompten Antwort der Gäste auf den Anschlusstreffer und der darauffolgenden Druckphase hat sich die Partie nun wieder ein wenig beruhigt. Beide Teams kommen hin und wieder zu vertikalen Pässen, mehr Spielanteile haben klar die Sachsen. Zu wirklich brenzligen Situationen kommt es jedoch nicht. Beide Teams sammeln Kräfte für den Schlussspurt
68.
Nächster Rückschlag für Werder. Nach einem vermeintlich harmlosen Zweikampf bleibt Felix Agu liegen und fasst sich an den Oberschenkel. Für den Neuzugang vom VfL Osnabrück geht es nicht weiter. Romano Schmid übernimmt die freigewordene Planstelle auf dem rechten Flügel.
Felix Agu
Romano Schmid
66.
Dieses Tor trifft den Gastgeber ins Mark. Plötzlich findet Leipzig zurück in die Bahn und kreiert eine gute Chance nach der nächsten. Kommt der SVW noch einmal zurück, oder ist diese Partie nun doch schon entschieden?
63.
Kohfeldt kann es nicht fassen. Gerade als sein Team zurück in die Spur findet kommt die passende Antwort der Gäste auf dem Fuße. Und wieder geht es zu einfach. Nknuku hat rechts im Strafraum zu viel Zeit, einen hohen Ball aus der Luft zu pflücken und Henrichs runter zur Grundlinie auf die Reise zu schicken. Dort hebt der Eingewechselte den Kopf und legt flach ins Zentrum. Sabitzer läuft ein und setzt sich hier wunderbar durch. Der Drei-Tore-Vorsprung der Gäste ist wiederhergestellt.
63.
Toooor! Marcel Sabitzer trifft für Leipzig zum 4:1.
Marcel Sabitzer
61.
Nagelsmann reagiert auf diesen Treffer und bringt Amadou Haidara für Justin Kluivert.
Justin Kluivert
Amadou Haidara
61.
Derjenige, der diesen Strafstoß provoziert hat, tritt selbst an. Der in dieser Saison noch torlose Rashica ist seit seiner Einwechslung ein steter Unruhepol und belohnt diese starke Leistung mit einem souveränen Treffer vom Punkt unten rechts. Plötzlich steht es nur noch 1:3, von Leipzig kommt in dieser zweiten Halbzeit noch nicht viel. Ist hier doch noch was drin für die Mannschaft von Florian Kohfeldt?
61.
Und der Elfer sitzt! Rashica verkürzt vom Punkt für Bremen auf 1:3.
Milot Rashica
59.
Elfmeter für Bremen! Rashica setzt sich links stark durch und flankt aus der Bedrängnis an den ersten Pfosten. Dort entschärft Sabitzer die Situation zwar, der Ball springt aber Kampl klar an den Unterarm. Eine unstrittige Szene.
56.
Sabitzer ist nach einem starken Zuspiel von Konaté links plötzlich auf und davon, zieht in den Strafraum ein und legt den Ball in den Rückraum. Die Bremer Defensive entschärft kollektiv, doch Sabitzer stand beim Pass ohnehin im Abseits. RB findet seit dem Wiederanpfiff noch nicht so recht wieder ins Spiel.
52.
Es bleiben vorerst die Standards, durch die Werder Gefahr erzeugen kann. Rashica probiert es aus 25 Metern zentraler Position direkt und verfehlt sein Ziel nur knapp. Weniger Zentimeter rauscht der Ball übers Tor. Damit gehört die erste Chance nach dem Seitenwechsel Grün-Weiß.
50.
Der Wechsel scheint in den ersten Minuten zu fruchten. Bremen traut sich mehr zu und wirkt zugleich hinten stabiler. Bisher sind allerdings erst fünf Minuten gespielt.
48.
Damit stellt Werder auf eine Viererkette um. Moisander und Veljkovic übernehmen die Innenverteidigung, Gebre Selassie und Friedl rechts und links davon. Groß und Möhwald verteidigen davor in der Doppelsechs. Selke bleibt die einzige Spitze vor Agu, Sargent und Rashica im 4-2-3-1.
46.
... und Milos Veljkovic kommt zur Pause neu rein. Für ihn bleibt Ömer Toprak angeschlagen in der Kabine.
Ömer Toprak
Milos Veljkovic
46.
... Milot Rashica übernimmt für Eren Sami Dinkci ...
Eren Sami Dinkci
Milot Rashica
46.
Kohfeldt nimmt gleich drei Wechsel zur Pause vor. Kevin Möhwald kommt für Jean-Manuel Mbom neu rein ...
Jean-Manuel Mbom
Kevin Möhwald
46.
Bei RB Leipzig kommt Benjamin Henrichs für Tyler Adams zur Halbzeit neu in die Partie.
Tyler Adams
Benjamin Henrichs
46.
Weiter geht's!
45.
Eine klare Angelegenheit im Weserstadion. Leipzig dominierte die Partie von Beginn an, die rund 72 Prozent Ballbesitz nach dem Ende der ersten Halbzeit belegen diese Dominanz. Bremen schaffte es nur selten, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien, geschweige denn sich Chancen zu erspielen. Wenn es gefährlich wurde für Péter Gulácsi, dann zumeist nach einem Standard. Eine Ecke von Friedl köpfte Selke nur wenige Zentimeter am Kasten vorbei. Auf der anderen Seite hingegen sahen wir das beinahe schon gewohnte Offensivspektakel der spielstarken Sachsen. Alle drei Treffer fielen aus dem Spiel heraus, jedes Mal ging es zu schnell für die Hintermannschaft des SV. Dem dritten Treffer ging ein Ballgewinn Orbans im Strafraum der Gastgeber voraus. Es scheint als sei hier alles entschieden, doch noch sind 45 Minuten zu gehen. Foto: Carmen Jaspersen, dpa
45.
Eine zusätzliche Minute schaut sich Florian Badstübner das Geschehen noch an, dann bittet er zum Pausentee. Halbzeitstand 0:3.
41.
Leipzig macht sehr hoch enormen Druck. Bremen schafft es nicht, sich zu befreien. Orban erobert den Ball in der Box und geht rechts bis zur Grundlinie runter und legt flach und scharf an den zweiten Pfosten. Dort schiebt Sørloth aus nächster Nähe routiniert ein. Beim aktuellen Spielverlauf gleicht das der Vorentscheidung. Resignierte Gesichter auf Seiten der Hanseaten.
41.
Toooooor! Alexander Sørloth trifft für Leipzig zum 3:0.
Alexander Sørloth
38.
Der Ball zappelt im Netz, RB jubelt, aber der erste Assistent hebt die Fahne. Halstenberg stand beim Zuspiel aus der Tiefe klar im Abseits. Sein direkter Abschluss mit links lässt sich dennoch sehen und offenbart Lücken in der Hintermannschaft des SVW. 
36.
Auch in der Höhe ist dieser Spielstand verdient. Bremen hatte bisher eine nennenswerte Chancen, wenn auch insgesamt schon fünf Abschlüsse auf der Habenseite. Leipzig hat bisher lediglich drei Abschlüsse gesammelt, spielt seine knapp 70 Prozent Ballbesitz aber deutlich zielgerichteter aus.
32.
Das Ei hat sich der SV selbst gelegt. Adams hat rechts im Halbraum zu viel Zeit und steckt zur Grundlinie auf Nkunku durch. Der junge Franzose hat ebenfalls viel Raum und sieht den am zweiten Pfosten völlig blank stehenden Sørloth. Die Flanke von Nkunku kommt passgenau aber ohne Druck beim Norweger an, der aus dem Stand wuchtig ins untere linke Eck einnickt. Da war Bremen an jeder Station viel zu weit vom Gegenspieler weg. Florian Kohfeldt kann nicht zufrieden sein.
32.
Tooooor! Alexander Sørloth erhöht für Leipzig auf 2:0.
Alexander Sørloth
28.
Orban wird im Anschluss an diesen Zweikampf mit Selke für einen Moment behandelt, kann aber weitermachen.
27.
Beinahe die postwendende Antwort der Hanseaten! Friedl bringt eine Ecke von rechts scharf an den ersten Pfosten, wo sich Selke im Luftduell durchsetzt und den Kopfball aufs lange Eck bringt. Nur knapp rauscht das Leder links am Tor vorbei. 
23.
Das ging zu schnell für die Hintermannschaft des SV. Kampl erobert den Ball rund 30 Meter vor dem Kasten von Pavlenka und spielt links raus auf Sabitzer. Der Österreicher leitet direkt in die Spitze weiter auf Olmo, der mit dem ersten Kontakt und der Hack in den Rückraum auf Kampl ablegt. Der geht zwei große Schritte und steckt im richtigen Moment links in die Box auf den Spanier durch, der erneut mit dem ersten Kontakt ins obere rechte Eck abschließt. 0:1.
23.
Tooooor! Dani Olmo trifft zum 1:0 für Leipzig.
Dani Olmo
21.
Der erste Abschluss für die Hausherren geht aufs Konto von Youngster Dinkci. Der Ball springt aus dem Sechzehner nach einer unglücklichen Klärungsaktion rechts vor die Füße des Stürmers, der ihn sich auf den Linken legt und ins lange Eck knapp übers Tor schießt.
18.
RB bekommt in der Regel erst spät Druck und kann sich daher hinten raus immer wieder gute Szenen erspielen. Die Gäste ziehen das Tempo im Mittelfeld an, ein Steilpass links auf Kluivert ist dann aber einen Tick zu lang. Pavlenka kommt im richtigen Moment aus dem Tor geeilt und entschärft die Situation.
15.
Der Gastgeber kommt vor allem durch Standards zu Aktionen. Auch ohne die beiden ausgemachten Spezialisten Bittencourt und Augustinsson kommt ein ruhender Ball aus dem linken Halbfeld mit Zug in den Strafraum. Im Gewusel geht Konaté erneut zu Fall. Freistoß RB, Chance vertan.
13.
Und auch auf der anderen Seite nimmt die Partie Fahrt auf. Nkunku spielt einen wunderbaren langen Ball aus dem Lauf von der Mittellinie links bis in den Strafraum auf Kluivert. Der junge Niederländer nimmt den Ball gut mit, setzt ihn dann aber mit aller Wucht ins Außennetz. Durchatmen bei Werder.
12.
Bremen kommt erstmals weiter bis in des Gegners Hälfte. Nach einem langen Ball kommt Selke im Sechzehner an den Ball, bringt dann aber Konaté zu Fall. Da war mehr drin.
9.
Knapp zehn Minuten sind gespielt und die Statistik unterstreicht unseren Eindruck bisher. Bremen hat gut 18 Prozent Ballbesitz, einen Abschluss haben beide Mannschaften noch nicht zu verzeichnen. Bei bereits insgesamt fünf Fouls kommt Spielfluss nur selten auf.
4.
Wie es zu erwarten war nimmt der Gast gleich zu Beginn dieser Partie das Heft in die Hand. Bremen befreit sich in den ersten Minuten noch überhaupt nicht aus der eigenen Hälfte, lässt aber auch keine gefährlichen Szenen zu.
1.
Packen wir's an!
Schiedsrichter Florian Badstübner führt mit den Kapitänen die Seitenwahl durch. Gleich geht's los!
Halstenberg zurück in der Startelf und Angeliño zurück auf der Bank. Ohne die beiden gelbgesperrten Mukiele und Upamecano, sowie den verletzten Poulsen sieht die Aufstellung von RB Leipzig so aus: Péter Gulácsi - Tyler Adams, Willi Orban, Ibrahima Konaté, Marcel Halstenberg - Kevin Kampl, Marcel Sabitzer - Christopher Nkunku, Dani Olmo, Justin Kluivert - Alexander Sørloth
Kommen wir damit zum Personal. Ohne die angesprochenen Stammkräfte, aber mit Rückkehrer Toprak und Kapitän Moisander liest sich die Startelf des SV wie folgt: Jirí Pavlenka - Ömer Toprak, Niklas Moisander, Marco Friedl - Theodor Gebre Selassie, Jean-Manuel Mbom, Christian Groß, Felix Agu - Joshua Sargent - Eren Sami Dinkci, Davie Selke
Heute dürfte diese Aufgabe den Hanseaten besonders schwer fallen. Mit Ludwig Augustinsson, Niclas Füllkrug (beide angeschlagen) und Maximilian Eggestein (Gelbsperre) fehlen drei absolute Leistungsträger. In Eggesteins Abwesenheit leidet in Bremen vor allem die Defensive: Seit 2015/16 ließ Werder im Schnitt 1,5 Gegentore zu, ohne Eggestein sind es ganze zwei Gegentreffer pro Spiel.
Werder Bremen gewann keines der letzten zehn Bundesligaspiele gegen Teams, die vor der Partie unter den ersten zwei Tabellenplätzen rangierten (acht Niederlagen, zwei Remis). Es ist die längste aktive Serie in der Bundesliga.
Und obwohl die Mannschaft von Julian Nagelsmann eine solch überzeugende Spielzeit hinlegt, scheint die Meisterschaft mehr ein kühner Traum als ein realistisches Zukunftsszenario zu sein. Sieben Punkte hinter dem Tabellenführer holte zu diesem späten Zeitpunkt in der Saison noch kein Team seit Einführung der Drei-Punkte-Regel auf. Die Hoffnung aufgegeben hat man dennoch nicht, insbesondere seitdem die Verletzung von Robert Lewandowski bekanntgegeben wurde.
Kevin Kampl ist zurück und steht in der Startelf.
Zudem ist Leipzig aktuell in bestechender Form. Die Sachsen wahrten zuletzt in vier Bundesliga-Gastspielen in Folge eine Weiße Weste und stellten damit einen Vereinsrekord ein. Trotz der Niederlage gegen den FC Bayern München spielt RB seine beste Bundesliga-Saison. 57 Punkte nach 27 Partien im Oberhaus gab es bislang noch nie für Leipzig.
Historisch gesehen gibt es nur zwei Teams, gegen die der SVW zudem auch eine schlechtere Punkteausbeute pro Spiel vorweisen kann (SSV Ulm, 0,5 und SpVgg Unterhaching, 0,75) als gegen die Roten Bullen (0,78 Punkte pro Spiel).
Neben der Ausgangslage dürfte den Werder-Fans auch der direkte Vergleich keine Hoffnung machen. Die Grün-Weißen verloren die letzten drei Bundesliga-Partien gegen Leipzig ohne dabei einen einzigen Treffer zu erzielen. Generell hat Werder nur gegen Union Berlin unter allen aktuellen Bundesligisten einen niedrigeren Toreschnitt pro Spiel (0,67) und gegen die Bayern einen höheren Gegentoreschnitt pro Spiel (2,02) als gegen RB (1,0 Tore/2,0 Gegentore).
Werder gewann nur sieben der bisher 27 Bundesliga-Spiele in dieser Saison. Weniger waren es zum Vergleichszeitpunkt in der Vereinsgeschichte nur in der Vorsaison (fünf Siege).
Bereits in der vergangenen Saison machten die Männer von der Weser erst in der Regelation den Klassenerhalt klar. In dieser Saison sah es lange so aus, als sei das kein Thema mehr. Doch zuletzt drei Niederlagen in Serie, sowie der Sieg Arminia Bielefelds am gestrigen Abend werfen ein neues Licht auf die Situation. Kein Team der Liga hat aktuell eine längere Niederlagenserie vorzuweisen als der SV.
Duell der Gegensätze.  Während die Sachsen den Kampf um die Meisterschale noch nicht aufgegeben und sich bereits so gut wie sicher für die Champions League qualifiziert haben, rutscht der heutige Gastgeber immer weiter unten rein. Für Leipzig sind es sieben Punkte Rückstand auf Platz eins, sowie 14 Punkte Vorsprung auf den fünften Rang. Werder trennen aktuell nur noch fünf Zähler vom Relegationsplatz.
Am 28. Spieltag der Bundesliga ist RB Leipzig zu Gast beim SV Werder Bremen. Wir heißen Sie zu dieser Begegnung herzlich willkommen!
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 32 74 52
2 RB Leipzig 32 64 29
3 Wolfsburg 32 60 25
4 Dortmund 32 58 25
5 Frankfurt 32 57 15
6 Bayer 04 32 51 16
7 M'gladbach 32 46 7
8 Union 32 46 6
9 Freiburg 32 44 2
10 Stuttgart 32 42 2
11 Hoffenheim 32 39 -3
12 Mainz 05 32 36 -16
13 Hertha BSC 32 34 -10
14 Augsburg 32 33 -17
15 Bremen 32 31 -17
16 Bielefeld 32 31 -28
17 Köln 32 29 -27
18 Schalke 04 32 13 -61