VfB Stuttgart
12. Spieltag
15.12.2020
1. FC Union Berlin
2:2
90.
Das soll es von uns gewesen sein. Wir danken vielmals für Ihr reges Interesse und Mitlesen und wünschen einen angenehmen Restabend. Morgen sind wir ab 18.15 Uhr wieder LIVE mit dabei und berichten von den weiteren Partien dieser Englischen Woche. Bis dahin!
90.
Stuttgart holt dank Last-Minute-Doppelpacker Kalajdzic einen Punkt. Bitter für die Berliner, die über die meiste Zeit des Spiels hinweg die klar bessere Mannschaft waren und erst in der Schlussphase die drei Punkte verschenkten. Bis zur 80. Minute sah für Union alles gut aus. Man führte verdientermaßen mit 2:0 gegen bis dato ungefährliche Stuttgarter und wollte die scheinbar souveräne Führung über die Zeit schleppen. VfB-Coach Matarazzo hatte jedoch andere Pläne. Der Stuttgarter Trainer bewies mit den Einwechslungen von Klement und vor allem Kalajdzic ein glückliches Händchen: Nach Eckball von Klement köpfte Kalajdzic entschlossen das 1:2. Nur wenig später zeigte der junge Angreifer was für die Galerie und besiegelte mit einem unwiderstehlichen Drop-Kick den so wichtigen Ausgleich und Endstand zugleich. Am Ende dürfen sich beide über einen Punkt freuen, wobei die Berliner den Heimweg wohl eher mit gesenkten Köpfen antreten werden.

Nächste Spiele VfB Stuttgart:
VfL Wolfsburg (A), RasenBallsport Leipzig (H), FC Augsburg (A)
Nächste Spiele 1. FC Union Berlin:
Borussia Dortmund (H), Werder Bremen (A), VfL Wolfsburg (H)   
90.
Mit einem späten Doppelschlag rettet Sasa Kalajdzic (l) einen Punkt für Stuttgart. Foto: Sebastian Gollnow, dpa
90.
Dann ist Schluss! Der VfB Stuttgart und Union Berlin trennen sich mit 2:2.

Tore: 0:1 Marvin Friedrich (4.), 0:2 Taiwo Awoniyi (77.), 1:2 Sasa Kalajdzic (85.), 2:2 Sasa Kalajdzic (90.)  
90.
Gogia erneut im Mittelpunkt. Diesmal sieht der Unioner aber Gelb. 
Akaki Gogia
90.
Was eine Partie - fast die erneute Führung für Union! Nach Flanke von links kommt der neue Mann, Gogia, im Sechzehner frei zum Abschluss, doch VfB-Keeper Kobel ist sehr wachsam und holt sich die Kugel im Nachfassen. War das die letzte Chance?
90.
Auf den Video-Bildern ist partout kein Handspiel zu erkennen - der Treffer zählt! Sasa Kalajdzic bringt sein Team zurück ins Spiel. Wenige Minuten vor Schluss steht es 2:2.
Sasa Kalajdzic
90.
War das der Ausgleich? Wieder ist Sasa Kalajdzic Protagonist. Didavi schlägt den Ball mustergültig in den Sechzehner und findet den Angreifer, der den Flugball gekonnt mit der Brust annimmt und per Drop-Kick vollendet. Klasse Tor! Doch Stegemann deutet an, er hätte ein Handspiel gesehen und gibt den Treffer nicht frei. Hier wird sich die Videoassistenz einschalten.
87.
Für Union gilt es jetzt das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Urs Fischer bringt nochmal frischen Wind aufs Grün. Akaki Gogia ersetzt Sebastian Griesbeck.
Sebastian Griesbeck
Akaki Gogia
85.
Matarazzo beweist ein gutes Händchen. Joker Klement löffelt einen Eckball von der rechten Seite zielgenau links an den Fünfer. Dort kommt der nächste Einwechselspieler Sasa Kalajdzic angerauscht und jagt das Spielgerät per Kopf mit viel Entschlossenheit wuchtig ins linke Toreck. Nur noch 1:2!
85.
Da ist der Anschlusstreffer! Sasa Kalajdzic trifft zum 1:2.
Sasa Kalajdzic
82.
Die Gäste wollen nun den Deckel drauf machen und gehen auf Tor Nummer drei: Wie vor dem 0:1 schlägt Trimmel eine Freistoßflanke scharf in den Sechzehner und findet Friedrich. Der setzt zum Kopfball an, bekommt diesmal aber nicht genug Druck hinter die Kugel - vorbei.
80.
... und mit Marc Oliver Kempf geht ein Defensiv-Akteur vom Feld. Für ihn kommt Sasa Kalajdzic, ein weiterer Stürmer.
Marc Oliver Kempf
Sasa Kalajdzic
80.
Nächster Doppel-Wechsel bei den Hausherren. Philipp Klement kommt für Philipp Förster ...
Philipp Förster
Philipp Klement
78.
Dieser Treffer gibt der Elf von Urs Fischer gewiss nochmal ein paar Prozente. Kommen die Schwaben nochmal zurück?
77.
Plötzlich führt Union mit 2:0! Der VfB gönnt sich eine kurze Verschnaufpause und lässt die Eisernen kommen. Berlin nutzt das eiskalt aus. Lenz hat auf der linken Seite mal Platz und darf flanken. Im Zentrum steht Awoniyi (l) komplett frei und bringt die Kugel per präzisem Kopfball im rechten Toreck unter. Foto: Sebastian Gollnow, dpa
77.
Tooooor für die Hauptstädter! Taiwo Awoniyi macht das 0:2.
Taiwo Awoniyi
74.
Trotz ihrer Überlegenheit schaffen es die Schwaben nicht, wirklich zwingend vor das Berliner Tor zu kommen. Union stemmt sich mit disziplinierter Defensiv-Arbeit gegen die bissig attackierenden Stuttgarter und lauert auf Konter.
69.
Stuttgarts Gonzalo Castro (M) klärt zwischen Unions Sheraldo Becker (l-r), Stuttgarts Tanguy Coulibaly, Unions Sebastian Griesbeck und Stuttgarts Marc Oliver Kempf einen Ball. Foto: Sebastian Gollnow, dpa
68.
Bei den Köpenickern gibt es einen weiteren Wechsel. Julian Ryerson ersetzt Cedric Teuchert.
Cedric Teuchert
Julian Ryerson
66.
Bei beiden Teams sehen wir nun ein ganz anderes Gesicht als in Halbzeit eins. Matarazzos Entscheidung, Didavi und Coulibaly ins Spiel zu bringen und damit noch offensiver zu spielen, war gewiss riskant, trägt nun aber Früchte. Mittlerweile sind die Schwaben optisch und spielerisch klar überlegen. Die Eisernen suchen noch ihre Linie aus Durchgang eins. Vorne lassen sie die Kreativität und den Spielwitz vermissen, während sie hinten durch Fahrlässigkeiten immer wieder in die Bredouill geraten.
64.
Das muss der Ausgleich sein! Union-Keeper Luthe unterläuft im Aufbauspiel ein übler Fauxpas und spielt den Stuttgartern kurz vor dem eigenen Strafraum den Ball in die Beine. Bei den Hausherren geht es dann schnell. Über Castro und Förster gelangt die Kugel am Fünfer wieder zu Castro, der aus kurzer Distanz aber an Luthe scheitert. Fehler wieder ausgebügelt.
61.
Auch Urs Fischer setzt nun auf frische Impulse von der Bank. Marius Bülter kommt für den heute glücklosen Sheraldo Becker.
Sheraldo Becker
Marius Bülter
59.
Jetzt mal der erste Offensivansatz der Eisernen in Hälfte zwei. Becker kommt mit Tempo über rechts und hat viel Platz. Dessen Hereingabe bleibt aber hängen.
56.
Die Gemüter sind nach dem rüden Foul sichtlich erhitzt. Nach kleiner Rudelbildung sieht auch Nicolás González den gelben Karton.
Nicolás González
55.
Union scheint nicht ganz zufrieden mit den ersten Minuten des zweiten Durchgangs. Stuttgart hat aktuell mehr vom Spiel und den Berlinern gelingt nicht allzu viel. Sebastian Griesbeck macht seinem Unmut mit einem harten Einsteigen gegen Kempf Luft und sieht zu Recht Gelb.
Sebastian Griesbeck
54.
Nur zehn Minuten nach Wiederanpfiff ist VfB-Trainer Matarazzo erneut zum Wechseln gezwungen. Konstantinos Mavropanos ist leicht angeschlagen und humpelt vom Platz. Für ihn kommt Pascal Stenzel.
Konstantinos Mavropanos
Pascal Stenzel
51.
Und der nächste Hochkaräter für die Schwaben folgt sogleich. Nach starkem Tempovorstoß der Hausherren hat Coulibaly rechts am Strafraum etwas Platz und schaufelt die Kugel effetvoll an den Elfmeterpunkt. Wieder ist González gedankenschneller als sein Verfolger und kommt zum Kopfball, jedoch bleibt der Argentinier im Pech und setzt die Kugel am rechten Pfosten vorbei.
48.
Beinahe-Traumtor für den VfB! González bekommt halblinks im Sechzehner einen gefühlvollen Chipp-Ball und versucht es spektakulär mit einem Seitfallzieher. Der Ball klatscht aber an den Querbalken. Union mit viel Fortune.
47.
Stuttgarts Coulibaly direkt in Aktion: Castro schickt den gestarteten Angreifer von der linken Seite scharf an den Fünfer. Das Zuspiel ist aber ein wenig zu weit und Luthe packt sicher zu.
46.
Urs Fischer sieht bei seiner Elf vorerst offenkundig wenig Anlass für personelle Änderungen.
46.
... und Tanguy Coulibaly betritt den Rasen. Borna Sosa muss weichen.
Borna Sosa
Tanguy Coulibaly
46.
VfB-Coach Pellegrino Matarazzo reagiert nun auf die offensiv zu passive Leistung seiner Elf und bringt gleich zwei Neue. Daniel Didavi ersetzt Mateo Klimowicz ...
Mateo Klimowicz
Daniel Didavi
46.
Weiter geht's!
45.
Wie schon im Spiel gegen die großen Bayern zeigten die Schützlinge von Urs Fischer hier, wie viel Potenzial in ihnen steckt. Union begann extrem fokussiert, stand sehr hoch, ging aggressiv ins Offensiv-Pressing und belohnte sich prompt mit der frühen Führung. Nach kurzer Schock-Verarbeitung kam auch der VfB immer besser in die Partie und erarbeitete sich einige gute Torchancen. Bislang stand den Schwaben ihre eigene Fahrlässigkeit oder Berlins Schlussmann Luthe im Weg. Es dauerte nicht lange, bis die Eisernen wieder das Ruder übernahmen und weiter konzentriert und zielstrebig auf den zweiten Treffer spielten. Der Halbzeitpfiff erlöste dann die weitestgehend überfordert wirkenden Stuttgarter. Wir sind gespannt, ob Union den Dauer-Druck aufrechterhalten kann!
45.
Gregor Kobel musste schon in der vierten Minute hinter sich greifen. Zur Pause führt Union 1:0. Foto: Sebastian Gollnow, dpa
45.
Dann ertönt der Halbzeitpfiff! Der VfB Stuttgart liegt zur Pause gegen Union Berlin mit 0:1 hinten.
43.
Kurz vor der Pause dreht Union nochmal auf: Teuchert lässt seinen Gegenspieler am Strafraumrand mit einer feinen Finte stehen und visiert aus etwa 18 Metern den rechten Torwinkel an. Der Schuss verfehlt nur knapp sein Ziel. Berlin ist aktuell näher am zweiten Treffer dran als Stuttgart am Ausgleich.
41.
Riesenchance für Union! Prömel wird rechts in den Sechzehner geschickt und will abziehen, doch im letzten Moment grätscht Kempf riskant dazwischen. Der Ball ist aber noch im Spiel und landet bei Becker, der direkt draufhält - haarscharf drüber. 
38.
Die Partie hat nun etwas an Tempo eingebüßt sowie an Härte zugenommen. Ballverluste, Fehlpässe und Fouls mehren sich. Trotz weniger Offensivszenen bleibt es aber ein attraktives Spiel, weil sich alle Akteure in jeden Zweikampf werfen und weiter den Weg nach vorne suchen.
35.
Und die nächste Gelbe folgt sogleich, nun aber auf der Gegenseite. Grischa Prömel kommt gegen González einen Schritt zu spät und wird zu Recht verwarnt.
Grischa Prömel
31.
Nun gibt es die Gelbe Karte beim VfB. Mateo Klimowicz geht nach Ballverlust gegen Prömel etwas überengagiert in den Zweikampf und holt sich den gelben Karton ab.
Mateo Klimowicz
28.
Das kann schnell ins Auge gehen. Nach technischem Fehler von Wamangituka im eigenen Sechzehner kommt Lenz zum Abschluss. Doch auch hier landet die Kugel im Seitenaus. Glück für die Hausherren.
28.
Unions Niko Gießelmann (unten) mit einer Grätsche gegen Stuttgarts Silas Wamangituka. Foto: Sebastian Gollnow, dpa
26.
Wir sehen hier eine hochinteressantes Spiel. Nach forschem Beginn von Union und dem frühen 0:1 kam der VfB immer besser ins Spiel und begegnet den Eisernen nun auf Augenhöhe, bislang nur mit Abschlusspech. Beide Mannschaften spielen munter auf, suchen schnell den Weg nach vorne und erarbeiten sich viele Offensivszenen. Wir sind gespannt, wie sich diese Partie noch entwickelt!
23.
Fast das 0:2 aus dem Nichts! Teuchert hat zentral vor dem Strafraum etwas Platz und zieht wuchtig ab. Kobel kann den Gewaltschuss gerade noch parieren. Den Nachschuss kann Awoniyi aus spitzem Winkel dann auch nicht aufs Tor bringen. Dennoch, gute Gelegenheit für Berlin.
18.
Berlin auf der Suche nach Entlastungsangriffen: Becker dreht den Turbo auf und zieht links in den Sechzehner. Dessen Hereingabe ist aber kein Problem für Kobel
16.
Die starken Anfangsminuten der Eisernen und das frühe Gegentor scheinen im Ländle vergessen, Stuttgart ist weiter im Vorwärtsgang. Förster bringt den Ball mit gutem Auge scharf in den Sechzehner und findet González, der beim Abschluss aber entscheidend von Friedrich gestört wird und die Kugel neben den rechten Pfosten setzt.
14.
Die Hausherren erhöhen jetzt die Schlagzahl. Wamangituka wird rechts in den Strafraum geschickt und will querlegen, doch wieder hat Luthe alles unter Kontrolle und fängt den Ball ab.
13.
Beim anschließenden Eckball können sich die Unioner erneut bei ihrem Schlussmann  bedanken: Nach Flanke von rechts kommt Mavropanos am linken Pfosten unbedrängt zum Kopfball. Luthe ist aber auf dem Posten und fängt die Kugel sicher.
12.
Da ist der Stuttgarter Weckruf! Sosa prescht über die linke Seite vor bis zur Grundlinie und spielt den Ball clever in den Rücken der Abwehr zu Klimowicz. Der Sohn von Ex-Bundesliga-Stürmer Diego Klimowicz will es hier seinem Vater gleichtun und zieht direkt ab, doch Luthe ist schnell unten und pariert den strammen Flachschuss. Ecke für die Schwaben.
10.
Die Elf von Urs Fischer präsentiert sich in den ersten Minuten deutlich energischer und setzt die Schwaben früh unter Druck. Beim VfB hingegen, der hier etwas verschlafen daherkommt, wartet man noch auf die erste Offensivaktion.
7.
Erneut kommt Innenverteidiger Friedrich zum Abschluss! Doch seine Direktabnahme nach Flanke von der rechten Seite landet weit neben dem Gehäuse.
4.
Wieder mal ein Blitztor für Berlin - und wieder nach einem ruhenden Ball: Schon gegen Frankfurt und Bayern trafen die Hauptstädter in der Anfangsphase, hier bleiben sie ihrer Linie treu. Trimmel löffelt den Freistoß im Anschluss an das Foul von Mavropanos gefühlvoll links in den Sechzehner. Friedrich schraubt sich hoch und köpft die Kugel zielsicher über Kobel hinweg ins lange Toreck. 0:1!
4.
Tooooor für Union! Marvin Friedrich erzielt das 0:1.
Marvin Friedrich
3.
Hier geht's direkt heiß her! Konstantinos Mavropanos senst Sheraldo Becker im Halbfeld um und wird verwarnt.
Konstantinos Mavropanos
1.
Die Hausherren prüfen nun ein erstes Mal die defensive Grundordnung der Köpenicker: Mavropanos spielt einen langen Flugball aus der eigenen Hälfte in die Spitze und findet González. Der Argentinier findet gegen die gut sortierte Berliner Hintermannschaft aber kein Rezept - Test bestanden.
1.
In Stuttgart rollt der Ball!
Die Gäste schwören sich auf das Spiel ein.
Die heutige Partie leiten wird der Unparteiische Sascha Stegemann, der nun gemeinsam mit seiner Assistenz die Akteure aufs Grün führt - gleich geht's los!
Die Gäste aus Berlin spielen so: Andreas Luthe - Christopher Trimmel, Marvin Friedrich, Robin Knoche, Christopher Lenz - Grischa Prömel - Sheraldo Becker, Cedric Teuchert, Sebastian Griesbeck, Niko Gießelmann - Taiwo Awoniyi
Werfen wir nun einen Blick auf die Formationen. VfB-Coach Pellegrino Matarazzo schickt folgende Startelf ins Rennen: Gregor Kobel - Konstantinos Mavropanos, Marc Oliver Kempf, Waldemar Anton - Orel Mangala - Gonzalo Castro, Borna Sosa, Wataru Endo, Silas Wamangituka - Nicolás González, Mateo Klimowicz
Trotz des aktuellen Höhenflugs reist der Hauptstadtclub mit Sorgenfalten ins Ländle. Trainer Urs Fischer muss vor dem Spiel personell ordentlich improvisieren: Neben den verletzten Spielern Joel Pohjanpalo, Christian Gentner, Nico Schlotterbeck und Anthony Ujah sowie dem gesperrten Robert Andrich fehlt auch weiterhin Spielmacher Max Kruse.
Fünf Mal nacheinander sind die Hauptstädter nun zu Hause unbezwungen. Tabellenplatz sechs sorgt weiter für Erstaunen bei der Konkurrenz. Die wichtigste Erkenntnis des kalten Berliner Abends, den einige Union-Anhänger außerhalb des fanleeren Stadions vor, während und nach der Partie mit Feuerwerken feierten, war jedoch: Union ist nicht nur gegen Mannschaften aus dem unteren Teil der Tabelle konkurrenzfähig. "Wenn du Vieles richtig machst, kannst du dir auch gegen stärkere Mannschaften etwas erarbeiten", bemerkte der Schweizer Fischer, dessen Kontrakt in Berlin-Köpenick die Vereinsbosse schon vor dem Bayern-Coup über das Saisonende hinaus verlängert hatten.
Es roch schon heftig nach einer Sensation An der Alten Försterei - es wurde immerhin eine faustdicke Überraschung mit klarem Signal an die Liga-Konkurrenz: Der 1. FC Union kann im zweiten Jahr in der gesamtdeutschen Fußball-Erstklassigkeit auch schon die ganz Großen der Branche ärgern. Die Ausbeute von jetzt schon 17 Punkten ist ein Ausdruck von neuer Reife. "Das tut uns gut", sagte Trainer Urs Fischer nach einem 1:1 gegen den FC Bayern, bei dem sein Team besonders durch die Art und Weise des Punktgewinns überzeugte.
Daniel Didavi (l) steht nach überstandener Verletzung beim VfB wieder im Kader. 
Stuttgarts Heimkomplex: Der VfB und Union standen sich in der Bundesliga noch nie gegenüber, allerdings ist der Bundesliga-Aufstieg der Eisernen im Sommer 2019 eng mit Stuttgart verbunden. Die Köpenicker setzten sich damals in den Relegationsspielen gegen die Schwaben aufgrund der Auswärtstorregel durch, auch weil der VfB zu Hausenicht über ein 2:2 hinauskam. In der laufenden Spielzeit traten die Stuttgarter bislang auch nicht als Heimmacht auf – keines der ersten fünf Heimspiele wurde gewonnen (drei Remis, zwei Niederlagen), wie zuvor nur 1993/94 unter Christoph Daum. Auch VfB-Torgarant Silas Wamangituka scheint fremdes Terrain mehr zu liegen - sechs seiner sieben Tore erzielte der Stürmer auswärts.
"Wenn du so ein Spiel machst, darfst du mit einem Lächeln aufwachen. Du darfst auch Selbstbewusstsein daraus ziehen", sagte Mislintat - und stellte zugleich warnend klar: "Wir beschäftigen uns nicht mit Europa, sondern mit Union Berlin." Das Ziel des Aufsteigers bleibe der Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga, wiederholte der frühere BVB-Chefscout unmissverständlich. Die Stuttgarter scheinen jedoch auf gutem Weg, eine neue Attraktion der Liga zu werden. Von den zeitweise ziemlich zähen Auftritten der vergangenen Spielzeit ist nicht mehr viel übrig geblieben, Abstiegssorgen sind für die junge Truppe von Trainer Pellegrino Matarazzo als Siebter momentan kein Thema.
VfB Stuttgart bereichert die Bundesliga und sorgt für Favre-Aus! Die Schwaben verzückten am vergangenen Spieltag - und sorgten mit ihrer Demontage für einen radikalen Schnitt bei Borussia Dortmund. Einen Tag nach dem imposanten 5:1-Coup des schwäbischen Aufsteigers bei den Westfalen trennte sich der BVB von Trainer Lucien Favre. Mit viel Spielwitz, höchstem Tempo und imposanter Zweikampfführung hatten die Schwaben den hohen Favoriten am Samstag vorgeführt. Im Kontrast zur Unruhe bei den Westfalen versetzte der furiose Auftritt den VfB in Hochstimmung. Sportdirektor Sven Mislintat richtete am nächsten Tag dennoch den Blick schnell auf die heutige Aufgabe gegen Union Berlin - und blieb bescheiden.

Hallo und herzlich willkommen zur Bundesliga-Partie zwischen dem VfB Stuttgart und Union Berlin.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 34 78 55
2 RB Leipzig 34 65 28
3 Dortmund 34 64 29
4 Wolfsburg 34 61 24
5 Frankfurt 34 60 16
6 Bayer 04 34 52 14
7 Union 34 50 7
8 M'gladbach 34 49 8
9 Stuttgart 34 45 1
10 Freiburg 34 45 0
11 Hoffenheim 34 43 -2
12 Mainz 05 34 39 -17
13 Augsburg 34 36 -18
14 Hertha BSC 34 35 -11
15 Bielefeld 34 35 -26
16 Köln 34 33 -26
17 Bremen 34 31 -21
18 Schalke 04 34 16 -61