Borussia Dortmund
14. Spieltag
03.01.2021
VfL Wolfsburg
2:0
90.
Das war es von unserer Seite aus. Wir danken herzlich fürs fleißige Mitlesen! Im Anschluss gastiert ab 18 Uhr der taumelnde FSV Mainz 05 beim Rekordmeister Bayern München. Auch da sollte wieder für reichlich Unterhaltung gesorgt sein. Bleiben Sie gesund!
90.
Der BVB erkämpft sich gegen tapfere Wölfe den Champions-League-Rang. Lange Zeit war es ein ausgeglichenes Kräftemessen, erst mit zunehmender Spieldauer wurde die Borussia dominanter und vor allem gefährlicher im letzten Drittel. Die Niedersachsen aus Wolfsburg begannen forsch, konnten dem 0:1 aus ihrer Sicht durch Akanji aber nichts mehr entgegensetzen. Zwar verdient der VfL für seinen couragierten Auftritt viel Lob (22:14 Schussversuche), muss in der Tabelle jedoch dennoch die Schwarz-Gelben an sich vorbeiziehen lassen. Foto: Martin Meissner, dpa

Nächste Spiele Borussia Dortmund: RasenBallsport Leipzig (A), 1. FSV Mainz 05 (H), Bayer 04 Leverkusen (A)
Nächste Spiele VfL Wolfsburg: 1. FC Union Berlin (A), RasenBallsport Leipzig (H), 1. FSV Mainz 05 (A)   
90.
Deshalb erschallt wenig später der Abpfiff! Dortmund schlägt Wolfsburg mit 2:0.

Tore: 1:0 Manuel Akanji (66.), 2:0 Jadon Sancho (90.+1)  
90.
Auch in der vierminütigen Nachspielzeit belagern die Gäste aus dem Norden den Strafraum des Ballspielvereins. Ohne Erfolg.
90.
Terzic dreht an der Uhr: Dan-Axel Zagadou darf für Giovanni Reyna mitwirken.
Giovanni Reyna
Dan-Axel Zagadou
90.
Die Borussen schalten blitzschnell nach einer Ecke des Kontrahenten um. Can bedient Sancho, der Otávio im Eins-gegen-Eins abhängt und schließlich sicher vollstreckt. Die Entscheidung!
90.
Im Gegenteil: Toooor! Jadon Sancho sorgt für das späte 2:0 für Dortmund.
Jadon Sancho
90.
Weiter rennen die Niedersachsen an: Baku flankt butterweich von rechts. Brooks verlängert eher unkontrolliert, sodass Weghorst am langen Pfosten ein Luftloch schlägt. Hui, wackelt der BVB etwa doch noch einmal?
88.
Aus dem Hinterhalt fasst sich Arnold ein Herz. Sein Dropkick aus 19 Metern kommt in Überschalltempo angerauscht, aber nicht auf das Tor von Bürki. Abstoß BVB.
87.
... und Sturmtalent Bartosz Bialek kommt für Xaver Schlager ins Match.
Xaver Schlager
Bartosz Bialek
87.
Der VfL geht ins Risiko: Renato Steffen muss für Daniel Ginczek Platz machen ...
Renato Steffen
Daniel Ginczek
85.
Borussia Dortmund stärkt die eigenen Abwehrkräfte und beordert Emre Can anstelle von Marco Reus auf den Rasen.
Marco Reus
Emre Can
83.
Wieder macht sich Tigges' starker Einsatz bezahlt. Der Nachwuchsangreifer kann sich gegen Lacroix behaupten, wird anschließend aber doch noch von seinem Gegenspieler abgeblockt.
82.
Im Endspurt halten die Borussen die Wölfe clever vom eigenen Tor weg. Mit kontrollierten Passagen bremsen sie den Elan der Gäste aus.
81.
Beinahe sticht der Joker: Im Vollsprint setzt Tigges nach, kann den Ball aus spitzem Winkel zwar an Casteels vorbeispitzeln, aber nicht ins Netz.
81.
Erster Wechsel von Borussia Dortmund. Steffen Tigges rein, Erling Haaland raus.
Erling Haaland
Steffen Tigges
80.
Dortmunds Erling Haaland sieht eine Gelbe Karte wegen Ballwegschlagens, nachdem er wegen einer Abseitsstellung einen vielversprechenden Angriff abgepfiffen bekommt.
Erling Haaland
79.
Eine heiße Schlussphase steht uns bevor. Im zweiten Durchgang liegt der VfL mit 7:5 Schussversuchen sowie 52 Prozent erfolgreicher Duelle um das Kunstleder vorne. 
78.
Nächster Wechsel in Reihen des VfL Wolfsburg: Maxence Lacroix kommt für den angeschlagenen Marin Pongracic in die Begegnung.
Marin Pongracic
Maxence Lacroix
77.
Die Niedersachsen geben sich jedoch nicht geschlagen und schalten rasch wieder in den Angriffsmodus. Noch ist hier längst nichts entschieden.
75.
Derweil erreicht uns ein interessanter Fakt aus der Statistik-Abteilung: Das 1:0 heute ist der vierte Standard-Treffer der Schwarz-Gelben von seinen letzten sechs Pflichtspieltoren! So kann man spielerische Defizite natürlich auch kompensieren.
73.
Nur Sekunden später wird Weghorst im Strafraum gefunden. Doch Akanji steht ihm auf den Füßen und blockt seinen Abschluss aus fünf Metern Torentfernung. Da steht der Torschütze zum 1:0 goldrichtig.
72.
Otávio lässt einen Strahl aus 18 Metern los, Bürki hat die Kugel erst im Nachfassen sicher.
71.
... und Joao Victor übernimmt für Josip Brekalo.
Josip Brekalo
Joao Victor Santos Sa
71.
Der VfL Wolfsburg bringt zwei ausgeruhte Kräfte: Admir Mehmedi ersetzt Yannick Gerhardt ...
Yannick Gerhardt
Admir Mehmedi
69.
Fast eine Doublette des Führungstors: Sancho zwirbelt einen Eckball in die Mitte. Casteels taucht darunter hindurch, Akanjis Kopfball fliegt dennoch am rechten Pfosten vorbei ins Toraus. Die Wölfe im Glück!
69.
Sofort intensiviert der VfL wieder seine Pressingbemühungen und schiebt seine erste Verteidigungslinie 15 Meter weiter nach vorne. Können die Borussen - mit dem 1:0 im Rücken - diese Räume für sich nutzen?
67.
Für den Schweizer Akanji war es der dritte Bundesliga-Treffer in seiner Karriere. Alle drei erzielte er nach ruhenden Bällen. Das hätten die Wolfsburger durchaus wissen können.
66.
Sancho schnibbelt einen Eckball von rechts mit viel Effet in die Gefahrenzone. In der Mitte schraubt sich Verteidiger Akanji hoch - und nickt aus zehn Metern relativ unbedrängt ein. Ein Standard lässt die Hausherren aus dem Ruhrpott jubeln. Foto: Martin Meissner, dpa
66.
Toooor! Manuel Akanji markiert das 1:0 für den BVB!
Manuel Akanji
64.
Den nächsten Halbraum-Freistoß von Guerreiro macht Arnold unabsichtlich scharf. Aber Schlager bereinigt vor Haaland.
62.
Dadurch, dass Delaney fortan etwas weiter vorne agiert, kann sich Reus vermehrt im Sturmzentrum zeigen. Bei Standards ändert sich diese Konstellation selbstredend: Sechs Meter vor dem gegnerischen Gehäuse köpft der Däne eine Reus-Hereingabe unter Bedrängnis neben das Tor.
61.
Nach einem der seltenen Schlager-Fehlpässe will Reus den enteilenden Haaland im Umschaltmoment steil schicken, bleibt aber bereits am ersten Gegenspieler hängen.
59.
Aus 24 Metern Torentfernung probiert es Arnold direkt. Sein Freistoß rutscht ihm jedoch in Rücklage deutlich ab. Keinerlei Gefahr.
57.
"Selbstbedienungsladen Westfalenstadion": Von saisonübergreifend acht Dortmunder Heimspielen ohne Zuschauer gingen sechs verloren. In den vergangenen drei Duellen in der eigenen Arena mit dem FC Bayern (2:3), dem 1. FC Köln (1:2) und dem VfB Stuttgart (1:5) verbuchte die Borussia keinen einzigen Punkt. Zuvor hatte der BVB im Beisein von Fans unter der Regie des mittlerweile freigestellten Trainers Lucien Favre in 32 Matches nur einmal verloren. Kaum ein anderes Team leidet mehr unter der tristen Geisterspiel-Atmosphäre als die Dortmunder!
57.
Wir erleben also ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Rivalen den Weg nach vorne suchen. Auch die Dortmunder werden nun zielstrebiger im letzten Drittel. Foto: Martin Meissner, dpa
55.
Die nächste Annäherung folgt auf dem Fuße: Otávio flankt pfannenfertig von links nach innen, wo Weghorst sich vor Hummels schleicht. Sein Kopfstoß aus fünf Metern rauscht allerdings über den Querbalken hinweg ins Fangnetz.
54.
Der Goalgetter des VfL lässt das nicht auf sich sitzen. Toll wird Weghorst von Steffen per Steckpass in Szene gebracht, lässt sich dann aber von Akanji etwas abdrängen. Letztlich fehlen seinem Versuch gute zwei Meter, klar daneben.
53.
Beinahe nutzen die Borussen das: Unabsichtlich landet ein Guerreiro-Zuspiel bei Haaland. Der geht ein paar Schritte, ehe er mit Schmackes ins kurze Eck abzieht. Doch Casteels ist zur Stelle und pariert sicher.
51.
Die Wölfe präsentieren sich zu Beginn des zweiten Durchgangs etwas zurückhaltender als in der ersten Hälfte. Rund um die Mittellinie rücken sie vehement an die BVB-Akteure heran.
50.
Mittlerweile schiebt Delaney in Ballbesitz situativ eine Position weiter nach vorne, um das Geschehen mit anzukurbeln. Damit ist Witsel nun alleine verantwortlich für die erste Gegenwehr nach Ballverlusten.
49.
Am gegenüberliegenden Ende des Feldes ist für den aufgerückten Guerreiro kein Durchkommen. Der VfL verteidigt nach wie vor konzentriert und gewährt dem Ballspielverein kaum Räume zur Entfaltung.
47.
Sofort drängt Wolfsburg nach vorne. Im eingespielten 4-2-3-1 geben sie weiter eine gute Figur ab, man merkt: Die Mechanismen greifen beim VfL! Arnold setzt Otávio auf links ein, dessen scharfer Querpass dann aber vorbeirauscht an Freund und Feind.
46.
Zunächst betreten beide Mannschaften personell unverändert den Rasen.
46.
Weiter geht's, der Ball rollt wieder im Westfalenstadion.
45.
Dortmund schwimmt sich langsam frei. Gegen forsch auftretende Gäste von der Aller kam der BVB nur schwerlich in Gang. Zwei frühe Einschussgelegenheiten der Wölfe überstanden die Westfalen nur mit Glück, ehe sie selber immer mehr das Geschehen kontrollierten. Gegen Ende des ersten Spielabschnitts vergaben Reus und Haaland zwei Möglichkeiten, von ihren insgesamt sechs Abschlüssen (VfL: neun) gaben die Borussen die Hälfte erst in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs ab. Wir freuen uns auf eine spannende zweite Hälfte! Foto: Martin Meissner, dpa
45.
Momente später ist Halbzeit! Beim Stand von 0:0 geht es in die Katakomben.
45.
Reus übernimmt die Ausführung eines Freistoßes von halbrechts. Aus 18 Metern visiert er die Mauerecke ein, aber VfL-Schlussmann Casteels macht ihm mit einer Flugeinlage einen Strich durch die Rechnung.
45.
Delaney gewinnt die Kugel im Nachsetzen und überlässt für Haaland, der umgehend gen Vfl-Sechzehner prescht. Seinen Schuss aus 14 Metern kann Casteels nur zur Seite abklatschen - und bringt so Sancho ins Spiel. Der Engländer vergibt den Nachschuss allerdings freistehend aus neun Metern. Ein Hochprozenter, fahrlässig liegengelassen!
45.
120 Sekunden Nachspielzeit werden vom Vierten Offiziellen angeordnet.
44.
Die Dortmunder kontrollieren inzwischen das Geschehen immer besser. Im letzten Drittel hapert es aber weiter an der Durchschlagskraft. Es geht viel quer und zurück.
43.
Nach einem schwachen Seitenwechsel von Delaney hat Reus einen Einfall: Er spritzt dazwischen und will einen doppelten Doppelpass mit Haaland auf engstem Raum spielen. Um ein Haar gelingt das, am Ende fehlen dem 20-jährigen Rückkehrer Haaland aber doch zwei Meter ins Glück. Immerhin mal etwas Esprit im Spiel des BVB!
42.
Dieser Wout Weghorst liegt derzeit mit neun Saisontoren auf dem dritten Rang der Bundesliga-Torschützenliste. Dortmund ist allerdings der einzige aktuelle Bundesligist (neben seinem aktuellen Arbeitgeber), gegen den der Niederländer bislang noch nie treffen konnte. Noch ändert sich daran nichts!
41.
Dann meldet sich der VfL wieder offensiv: Otávio hebt das Spielgerät gefühlvoll von links nach innen. Dort steigt Weghorst hoch, köpft jedoch genau auf Bürki im BVB-Gehäuse. Da war mehr drin!
40.
Nachdem sich Sancho abermals verdribbelt, grätscht Thomas Delaney Gerhardt robust von der Seite um: ebenfalls Gelb.
Thomas Delaney
39.
Den fälligen Freistoß kann Haaland fünf Meter vor dem Kasten des Kontrahenten nicht mit der Stirn platzieren. Zumal Weghorst eng am Norweger dran ist.
38.
Wolfsburgs Renato Steffen sieht eine Gelbe Karte für einen unerlaubten Armeinsatz gegen Guerreiro.
Renato Steffen
37.
Auch Standards bringen keine Abhilfe: Haaland verlängert eine Sancho-Ecke von rechts - ins Niemandsland.
36.
Der ballnahe Sechser des VfL rückt konsequent auf die Flügel, um dort seinen Mitspielern zu helfen. Das geht bisher auf, die Dortmunder Außenspieler konnten noch keine ihrer berüchtigten Tempoläufe über die Außen anbringen.
35.
Wolfsburg bleibt aber seinerseits gefährlich: Der heute sehr offensiv eingestellte Gerhardt bringt seinen Schädel hinter eine Steffen-Hereingabe von rechts. Sein Kopfstoß aus sechs Metern klatscht knapp neben dem Pfosten in die Werbebande.
33.
Haaland erläuft einen langen Ball hinter die Wolfsburger Abwehr, seinen Abschluss aus fünf Metern kann Brooks in höchster Not abblocken. Dann schnellt die Abseitsfahne hoch. Dennoch konstatieren wir: Endlich mal ein Tiefenlauf der Schwarz-Gelben!
32.
Angefeuert von Dauermotivator Terzic erobert Delaney das Kunstleder im Angriffsdrittel zurück. Kurz darauf verheddert Sancho sich aber im Solo am Sechzehner der Wölfe.
30.
Im Anschluss an eine längere Stafette passt Guerreiro am Sechzehner auf Reus. Der geht ins Dribbling, kommt dann allerdings ins Straucheln. Kein Strafstoß, Ballbesitz Wolfsburg.
29.
Weiter stresst der VfL die Borussen mit energischem Anlaufen in der Arbeit gegen den Ball. Zunehmend findet Dortmund aber spielerische Lösungen sich zu befreien. Foto: Martin Meissner, dpa
28.
Dann ist es Haaland, der einen Schuss aus 18 Metern loslässt. Doch auch ihm fehlt es noch an der nötigen Präzision, sein Schüsschen hoppelt in die Arme von Casteels.
27.
Borussia Dortmund blieb in den vergangenen sieben Spielen gegen Wolfsburg ohne einen einzigen Gegentreffer! Bemerkenswerte Zahlen, eine längere Serie hat in der gesamten Bundesliga-Geschichte nur der FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt (mit acht Weißen Westen in Folge zwischen 2012 und 2016) vorzuweisen.
25.
Im Gegenpressing übertreibt es Mats Hummels und senst Gerhardt nahe der Mittellinie von hinten um. Gelb ist hier unausweichlich.
Mats Hummels
24.
Ein rascher Blick in die Statistiken: Nach Großchancen führt der VfL mit 2:1 und auch satte 62 Prozent der Zweikämpfe gehen bislang an die Gäste. Der BVB hält mit 57 Prozent Ballbesitz dagegen, muss auf dem Weg nach vorne jedoch noch zwingender werden. 
22.
Einen ruhenden Ball von links zirkelt Arnold wuchtig in die Mitte, wo der kleine Steffen im Gewühl keinen brauchbaren Abschluss per Kopf zustande bekommt. Vorsichtige Handelfer-Proteste gegen Witsel aus kürzester Distanz werden vom VAR entkräftet.
20.
Daher verlegt sich Wolfsburg jetzt vermehrt auf schnelle Gegenstöße nach Ballgewinnen. Dortmund aber gibt sich in der Konterabsicherung bisher keine Blöße.
19.
Dortmund ist in dieser Phase um Ballsicherheit bemüht, es hapert an Tempo in der Zirkulation. So flankt Meunier aus dem rechten Halbfeld ins Zentrum - genau in die Arme des wachsamen Casteels.
17.
Als nächstes probiert sich Arnold. Sein Aufsetzer von halbrechts aus 19 Metern ist aber leichte Beute für Bürki. Sehr zentral abgeschlossen.
17.
Dortmunds besagter Neu-Trainer Edin Terzic absolviert am heutigen Tag im vierten Pflichtspiel seinen ersten Heimauftritt als Chefcoach. Seit Bert van Marwijk 2004 verlor kein BVB-Übungsleiter sein Bundesliga-Debüt. Aber Vorsicht: Van Marwijk verlor seinen Heim-Einstand seinerzeit ausgerechnet gegen den VfL Wolfsburg!
16.
Das veranlasst Terzic an der Seitenlinie dazu, lautstark seine Mannen weiter nach vorne zu dirigieren. Noch agiert der BVB zu passiv. Nach einem Doppelpass kann sich Reyna über rechts absetzen, seine nachfolgende Hereingabe findet allerdings keinen Abnehmer.
14.
Dennoch geht die Anfangsphase angesichts von 4:1 Abschlüssen klar an die aktiveren Wolfsburger. In ihrem gewohnten 4-2-3-1 und mit aggressivem Forechecking setzen sie den Borussen zu.
12.
Dortmund kann sich nun erstmals im vorderen Drittel festsetzen. Eine Sancho-Ecke wird abgefangen, ehe das Auswärtsteam auch die zweite Welle über links verteidigen kann. Der VfL steht kompakt.
10.
Auf der Gegenseite hat Reus urplötzlich das 1:0 auf dem Fuß: Mit etwas Glück legt Reyna am Sechzehner ab, aber Casteels pariert Reus' Abschluss aus acht Metern von halbrechts. Da war mehr drin - der BVB meldet sich an und kommt allmählich auf Betriebstemperatur.
9.
Wie zum Beweis fabriziert Meunier einen fahrlässigen Fehlpass im Spielaufbau. Doch der VfL kann kein Kapital daraus schlagen, Akanji bügelt den Lapsus seines Nebenmannes umgehend aus.
7.
Die Wölfe bestätigen also ihre blendende Form, die Schwarz-Gelben suchen noch nach dem Zugang in diese Partie.
6.
Wenig später darf Gerhardt abziehen, wieder genießt er aus elf Metern Torentfernung reichlich Beinfreiheit. Doch Hummels fälscht im letzten Moment ab - wichtige Rettungstat!
5.
Die erste Chance erarbeiten sich die Niedersachsen: Arnold steckt für den einlaufenden Steffen durch. Der passt nach innen, wird jedoch abgewehrt. Im Rückraum lauert in der Folge Schlager, setzt den Ball aus elf Metern aber neben das Tor. Dickes Ding!
4.
Dann wird Baku auf seiner rechten Bahn ins Laufen gebracht. Nach dessen Ablage auf Steffen gibt es allerdings Abstoß für Dortmund, dem Schweizer geht der Rasen aus im Dribbling.
3.
Angesichts von lediglich einem Erfolg aus den letzten fünf Ligaauftritten gerieten die Saisonziele des Ruhrpott-Vereins zuletzt in Gefahr. So erklärt sich wohl die zaghafte Herangehensweise der Hausherren zu Beginn.
2.
Der BVB beginnt in der Arbeit gegen das Spielgerät nicht so mutig und erwartet Wolfsburg in einem 4-1-4-1 an der Mittellinie.
1.
Doch den ersten Offensivakzent setzen die Wölfe, die früh sehr hoch anlaufen. Schlager versucht es aus der Distanz, verzieht aber deutlich. Eine Etage zu hoch angesetzt.
1.
In den Anfangsaugenblicken sortiert sich der gastgebende Ballspielverein von 1909 in einer 4-2-3-1-Formation ein. Delaney und Witsel bilden die robuste Doppelsechs im Zentrum.
1.
Der Anpfiff ertönt, das Spiel ist freigegeben.
Unterdessen absolviert Schiedsrichter Manuel Gräfe bereits die Seitenwahl mit den beiden Mannschaftskapitänen. Lange müssen wir uns also nicht mehr gedulden!
Beim BVB fallen Marcel Schmelzer nach seiner Knie-OP sowie die Offensivkräfte Thorgan Hazard (Muskelfaserriss) und Youssoufa Moukoko (Kniebeschwerden) aus. Sturmtank Erling Haaland ist hingegen nach seiner mehrwöchigen Zwangspause wieder im Einsatz.
Auf Seiten des VfL haben sich nach zwischenzeitlich neun COVID-19-Infektionen einige Akteure wieder zurückgemeldet. Einzig Ersatztorwart Pavao Pervan ist noch Corona-bedingt zum Zuschauen gezwungen. Außerdem laboriert Maximilian Philipp an einer Muskelblessur.
Für die selbstbewussten Gäste aus dem Norden hat Trainer Oliver Glasner seinerseits diese Startformation nominiert: Koen Casteels - Ridle Baku, John Brooks, Marin Pongracic, Paulo Otávio - Yannick Gerhardt, Maximilian Arnold - Josip Brekalo, Xaver Schlager, Renato Steffen - Wout Weghorst
Werfen wir einen Blick auf die Aufstellungen. Bei seinem ersten Heimmatch als Hauptverantwortlicher an der Seitenlinie schenkt BVB-Coach Terzic folgendem Personal sein Vertrauen: Roman Bürki - Thomas Meunier, Manuel Akanji, Mats Hummels, Raphael Guerreiro - Axel Witsel, Thomas Delaney - Jadon Sancho, Marco Reus, Giovanni Reyna - Erling Haaland
In der jüngeren Vergangenheit sah die Truppe von der Aller jedoch regelmäßig blass gegen die direkt hinter ihnen platzierten Borussen aus. Nur einer von möglichen 30 Zählern aus den zurückliegenden zehn Ligaduellen mit dem Europapokalsieger der Pokalsieger von 1966 untermauern dies eindrucksvoll!
Ganz anders die Gemütslage bei den Niedersachsen: Der VfL gilt neben Leverkusen als eine der Positiv-Überraschungen in Deutschlands höchster Spielklasse, marschierte lange ungeschlagen durch den heimischen Ligabetrieb. Erst am 12. Spieltag setzte es beim Rekordmeister Bayern München eine unglückliche 1:2-Pleite. Ihre Ausbeute von zusätzlichen sechs Erfolgen und sechs Remis ließ die Wölfe mit 24 Punkten im Bundesliga-Klassement bis auf Champions-League-Rang vier klettern. Gestern zogen die punktgleichen Unioner nur dank des besseren Torverhältnisses vorbei.
"Wir wissen, wir müssen einiges wiedergutmachen", ließ der 38 Jahre alte Coach daher im Vorfeld dieser Begegnung selbstkritisch wissen: "Jetzt geht es darum, sich um die Tabelle zu kümmern und deutlich mehr Spiele zu gewinnen!"
Und diese Konstellation birgt tatsächlich auch Symbolkraft: Der BVB schleppt sich bislang eher durch die laufende Saison und sucht händeringend nach Konstanz. Fünf Niederlagen nach 13 Liga-Spieltagen entsprechen genauso wenig den eigenen Ansprüchen wie der sechste Tabellenplatz (mit 22 Zählern). In der Hoffnung auf Besserung entschlossen sich die Dortmunder Verantwortlichen Mitte letzten Monats dazu, Chefcoach Lucien Favre durch Co-Trainer Edin Terzic zu ersetzen. Seither blieb die erhoffte Kehrtwende allerdings aus, es rumort weiterhin latent im Lager der erfolgsverwöhnten Westfalen!
Beide Mannschaften waren kurz vor Weihnachten noch im DFB-Pokal aktiv. Während sich die Schwarz-Gelben am 22. Dezember gegen den Zweitliga-Aufsteiger aus Braunschweig zu einem schmucklosen 2:0 mühten, machte Wolfsburg einen Tag darauf seinen Achtelfinal-Einzug mit einem souveränen 4:0 über Sandhausen perfekt.
Hallo und herzlich willkommen! Zu ihrem Auftakt ins Kalenderjahr 2021 treffen Borussia Dortmund und der VfL Wolfsburg aufeinander.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 34 78 55
2 RB Leipzig 34 65 28
3 Dortmund 34 64 29
4 Wolfsburg 34 61 24
5 Frankfurt 34 60 16
6 Bayer 04 34 52 14
7 Union 34 50 7
8 M'gladbach 34 49 8
9 Stuttgart 34 45 1
10 Freiburg 34 45 0
11 Hoffenheim 34 43 -2
12 Mainz 05 34 39 -17
13 Augsburg 34 36 -18
14 Hertha BSC 34 35 -11
15 Bielefeld 34 35 -26
16 Köln 34 33 -26
17 Bremen 34 31 -21
18 Schalke 04 34 16 -61