Borussia Mönchengladbach
17. Spieltag
19.01.2021
Werder Bremen
1:0
90.
Das soll es von uns gewesen sein - wir danken herzlich fürs fleißige Mitlesen! Jetzt um 20.30 Uhr folgen bereits die drei späten Abendpartien, wenn unter anderem das große Verfolgerduell zwischen Leverkusen und Dortmund ansteht. Auch dort sollte wieder für Unterhaltung gesorgt sein. Bleiben Sie gesund!
90.
Müde Fohlen feiern dank eines Freistoßtreffers. Der SV Werder zeigte eine gute Auswärtsleistung, steht am Ende jedoch mit leeren Händen da. Im ersten Durchgang waren die Bremer einzig und allein auf die Verhinderung von Gegentreffern bedacht, nach dem Seitenwechsel wurden sie dann stückweise mutiger im Angriff. Gladbach bekleckerte sich nicht mit Ruhm, trat weitestgehend uninspiriert auf gegen eine kompakte Defensive der Grün-Weißen. Erst ein Kopfballtor nach einer Standardsituation brach den Bann. Trotz guter Chancen in der Endphase für die Hanseaten ziehen die Borussen zwischenzeitlich an Wolfsburg und Frankfurt vorbei auf den sechsten Platz, der SVW bleibt zunächst Zwölfter. Foto: Federico Gambarini, dpa
90.
Wenig später ist Schluss: Gladbach bezwingt Werder mit 1:0.

Tor: 1:0 Nico Elvedi (66.)  
90.
Sturmkante Selke verlängert eine Hereingabe, allerdings ist Sommer zur Stelle und begräbt die Kugel unter sich.
90.
Gegen eine massierte Fohlen-Abwehr rennen sich die Norddeutschen fest. Unermüdlich drängen die nun nach vorne. Gelingt noch der Lucky Punch aus Sicht des SVW?
90.
Die Borussen schwimmen, ihnen scheint die Kraft auf den letzten Metern dieser Begegnung auszugehen. Vier Minuten sollen nachgespielt werden.
90.
Bittencourt lauert im Rückraum - und die Kugel landet tatsächlich nach einem Block gegen Rashica auch beim trickreichen Ex-Hoffenheimer. Aus 14 Metern hat er eigentlich freie Bahn, doch er zimmert den Ball in Rücklage freistehend nur ins Fangnetz. Ein Hochkaräter für den SVW!
88.
Der jüngst erst eingewechselte Zakaria muss sich außerhalb des Rasens behandeln lassen.
Denis Zakaria
88.
Aluminium! Werder gibt sich nicht geschlagen, Osako köpft einen freien Ball in die Füße von Rashica. Der narrt Ginter mit einem Haken im Sechzehner, prügelt das Spielgerät mit links aus 13 Metern an den rechten Pfosten. Da will er es zu genau machen - die Fohlen im Glück!
87.
Zakaria will's wissen: Mit viel Anlauf stürmt der Schweizer dem Werder-Strafraum entgegen, passt dort zu Stindl in der Hoffnung umgehend das Kunstleder zurückzubekommen. Aber dessen Lupfer kommt zu kurz, über Umwege kann der SVW klären.
85.
Derweil stärkt der gastgebende VfL seine Abwehrkräfte und tauscht Hannes Wolf gegen den Defensivroutinier Tony Jantschke.
Hannes Wolf
Tony Jantschke
83.
Nominell wird das Auswärtsteam mit seinen Wechseln offensiver. Eine einzige gelungene Aktion könnte ja bereits einen Punktgewinn sichern.
82.
Und auch Jean-Manuel Mbom verabschiedet sich vorzeitig in den Feierabend, Yuya Osako darf fortan mitwirken.
Jean-Manuel Mbom
Yuya Osako
82.
Die Werderaner legen abermals mit namhaftem Personal nach: Kevin Möhwald raus, Leonardo Bittencourt rein.
Kevin Möhwald
Leonardo Bittencourt
80.
Mit viel Ballbesitz will Mönchengladbach nun Ruhe und Sicherheit in die eigenen Aktionen bringen. Sie transportieren dabei die Kugel zwar nicht in die torgefährlichen Zonen, doch sie halten den Kontrahenten damit weit vom eigenen Kasten entfernt.
78.
Zumal der SV Werder am 16. Bundesliga-Spieltag seine beiden Tore gegen den FCA bekanntlich in der 84. und der 87. Minute erzielte. Zuvor hatten die Bremer an den ersten 15 Spieltagen zusammen nur zweimal in der 84. Minute oder noch später getroffen. Offensichtlich stimmt die Kondition bei den Hanseaten!
77.
In dieser Phase mucken die Grün-Weißen auf. Gladbach hingegen bekommt das Geschehen nicht beruhigt gegen wackere Gäste von der Weser. Foto: Federico Gambarini, dpa
75.
Aufregung auf der Bremer Bank: Mbom spritzt in einen Ball in die Spitze, wird dann jedoch durch Ginters Körpereinsatz vom Spielgerät getrennt. Die Unparteiischen sehen keinen Grund zum Eingreifen, korrekt entschieden.
74.
... und Davie Selke für Joshua Sargent aufs Feld.
Joshua Sargent
Davie Selke
74.
Der SV Werder Bremen zieht umgehend nach und beordert Milot Rashica für Romano Schmid ...
Romano Schmid
Milot Rashica
73.
... sowie Oscar Wendt anstelle von Ramy Bensebaini den Rasen.
Oscar Wendt
Ramy Bensebaini
73.
Die Schlussphase steht bevor, auf Seiten der Gladbacher Borussen verlässt Alassane Plea für Denis Zakaria ...
Alassane Plea
Denis Zakaria
72.
Bremen ist um eine direkte Antwort bemüht. Etwas hektisch fabriziert Mbom einen Fehlpass im Mitteldrittel gegen Kramer. So geht es blitzschnell wieder in die andere Richtung.
70.
Dann setzt Elvedi einen Eckball von rechts aus sechs Metern Torentfernung mit der Stirn deutlich über den Querbalken. Hinter ihm war Kollege Plea sogar noch besser postiert, machte aber nicht genügend auf sich aufmerksam. Die Borussia legt um ein Haar das 2:0 nach!
69.
Der Anfang ist gemacht, aber noch sind die drei Punkte nicht in trockenen Tüchern: Denn die Profis aus Mönchengladbach gaben in der laufenden Bundesliga-Spielzeit nach Führungen bereits 18 Punkte ab, das bedeutet ligaweiten Höchstwert! In der Saison 2019/20 noch hatte die Borussia insgesamt lediglich vier Zähler nach Führungen verspielt, was damals ebenfalls eine BL-Bestmarke darstellte.
68.
Oscar Wendt stoppt einen Werder-Gegenstoß über Gebre Selassie - und sieht dafür Gelb.
Oscar Wendt
67.
Ein Standard könnte also eventuell als Dosenöffner für die ambitionierten Fohlen fungieren. Angedeutet hatte sich dieses Tor nicht wirklich.
66.
Moisander rückt aus der letzten Linie heraus, foult dabei jedoch Wolf. Bénes zirkelt den nachfolgenden ruhenden Ball endlich einmal mit der nötigen Präzision nach innen, wo Elvedi aus sieben Metern ins lange Eck einköpft. Sein erster Saisontreffer.
66.
Toooor! Nico Elvedi bringt Gladbach mit 1:0 in Führung!
Nico Elvedi
63.
Bisher kommt die Borussia "nur" noch auf 54 Prozent Spielanteile im zweiten Durchgang. Diese Zahlen belegen bereits, dass der SVW sehr viel mehr gewillt ist offensiv am Geschehen teilzunehmen.
61.
Dennoch fällt dem VfL weiterhin nicht allzu viel ein im Angriff. So probiert es Lainer klassisch und saust bis zur Grundlinie durch. Seine Flanke in der Folge gerät aber weniger schulbuchmäßig: Sie ist zu hoch angesetzt, weshalb Plea im Zentrum sie nicht erreichen kann. Ballbesitz Werder.
59.
... und Lars Stindl ersetzt Patrick Herrmann.
Patrick Herrmann
Lars Stindl
59.
Eine knappe Stunde ist gespielt, Zeit für ausgeruhte Fohlen: Florian Neuhaus macht Platz für László Bénes ...
Florian Neuhaus
László Bénes
58.
Der nächste Chipball fliegt in den Werder-Sechzehner. Plea verlängert, wird allerdings im Handumdrehen zurückgepfiffen: Abseits.
56.
Der SV Werder Bremen wechselt positionsgetreu: Kapitän Niklas Moisander ersetzt den angeschlagenen Ömer Toprak in der Innenverteidigung.
Ömer Toprak
Niklas Moisander
55.
Sekunden später prüft Plea Werder-Tormann Pavlenka mit einem Kopfball aus der Mitteldistanz. Der kommt letztlich aber viel zu ungefährlich, harmlose Aktion.
54.
Am anderen Ende des Rasens gewinnt Kramer den Ball. Lainer will im Anschluss ins Zentrum flanken, doch auch seine Hereingabe ist leichte Beute für die hochgewachsene SVW-Defensive.
52.
Wie in den letzten BL-Partien bereits zuvor scheint der SV Werder nach dem Pausentee aktiver zu werden. Agu hebt das Kunstleder von links in die Mitte, wo der aufmerksame Wendt vor dem einschussbereiten Gebre Selassie am zweiten Pfosten klärt. Die nachfolgende Ecke bugsiert Ginter dann resolut aus dem eigenen Sechzehner.
50.
Jetzt legt Möhwald auf links kurz zu Agu aus. Der wird an einer Hereingabe gehindert - auf Kosten eines Freistoßes. Den zieht Ersterer frech direkt aufs kurze Eck, lässt damit jedoch nur das Netz von außen zappeln. Etwas leichtfertig hergeschenkt.
48.
Werders Joshua Sargent hechelt einem verunglückten Querpass von Kramer im Aufbau hinterher. Per Grätsche gelangt er schließlich an die Kugel, doch Schiri Petersen will ein Foul gegen Ginter gesehen haben: Gelb für den US-Youngster.
Joshua Sargent
48.
Immerhin ist das Team vom Bökelberg aktuell nicht nur seit drei Liga-Auftritten unbesiegt, sondern es musste im Rahmen der letzten neun BL-Matches lediglich eine Niederlage hinnehmen. Am 13. Spieltag unterlag man in der heimischen Arena der TSG aus Hoffenheim, im Anschluss brachte man drei Siege und fünf Unentschieden zustande. Schwer zu schlagen ist der VfL also - nur ob das für die abermalige CL-Qualifikation ausreicht, dürfte auf einem ganz anderen Blatt stehen!
47.
Erwartungsgemäß werden die Gladbacher nach dem Seitenwechsel versuchen, ihre Angriffsbemühungen noch weiter zu intensivieren. Man will unbedingt den Anschluss halten an die Europapokalränge.
46.
Personell sind beide Mannschaften unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.
46.
Der Wiederanpfiff ertönt, weiter geht's.
45.
Torloser Pausenstand auf dem Bökelberg. Zwar sind die Rollen in dieser Begegnung verteilt und die Hausherren vom Niederrhein klar das dominante Team (65 Prozent Ballbesitz). Doch an der konzentrierten Defensive des SV Werder beißt sich die Borussia bisher die Zähne aus, es hapert ihr noch an Kreativität und Zielstrebigkeit im letzten Drittel. Die Gäste von der Weser lauern hingegen aus einer kompakten Abwehr heraus auf vereinzelte Umschaltmomente. Die ausgeglichene Torschussbilanz nach 45 Minuten von 6:6 Abschlüssen unterstreicht, wie gut die Taktik der Bremer bisher aufgeht. Wir dürfen uns folglich auf einen spannenden zweiten Durchgang freuen, noch ist hier alles drin! Foto: Federico Gambarini, dpa
45.
Halbzeit! Beim Stand von 0:0 geht es in die Umkleiden.
45.
Jetzt ist es Hofmann, der die nächste VfL-Ecke von rechts ausführt. Im ersten Anlauf serviert er exakt auf den Schädel von Veljkovic, seinen zweiten Versuch köpft der Serbe ebenfalls resolut nach vorne. Rasch kommt der Ball als Bumerang zurück: Ginter wird mit einem hohen Zuspiel nochmal bedient, kann im Fallen allerdings keinen gefährlichen Kopfstoß aus sechs Metern absetzen.
43.
Werders Sargent wird über halbrechts ins Laufen gebracht. Elvedi schließt jedoch schnell zu ihm auf und stellt den 20-Jährigen, sodass der den Weg hintenrum wählen muss.
41.
Momentan sind die Borussen seit neun Liga-Duellen mit dem SV Werder ungeschlagen. In diesem Zeitraum fuhren sie sechs Siege und drei Remis ein. Diesen Wert überbot Gladbach erst einmal in seiner bewegten Klubhistorie: Zwischen 1971 und 1976 blieb man sogar elf Matches am Stück ungeschlagen gegen die Norddeutschen. Noch ist ungewiss, wer heute am Ende die Oberhand behält.
40.
Nachdem die fällige Ecke keinen Abnehmer in Grün findet, geht es wieder in die entgegengesetzte Richtung: Herrmann legt im Strafraum kurz für Plea auf, aber der sieht sich einer Bremer Überzahl gegenüber. Sein Abschluss von halblinks findet keinen Weg durch das Dickicht an Werderaner Abwehrbeinen. Auch hier versandet der nachfolgende Eckstoß reichlich unplatziert.
37.
Für seinen eher unglücklichen Ausflug wird Yann Sommer verwarnt - damit haben beide Torwarte bisher die einzigen Gelben Karten dieses Matches gesehen. Kurios allemal.
Yann Sommer
37.
Mbom startet in den freien Raum, auch der Pass kommt in seine Richtung. Aber VfL-Torwart Sommer stürzt ebenso aus seinem Kasten - und verpasst die Kugel. Stattdessen erwischt er Sargent. Wegen Vorteils geht es weiter, Agus Schuss aus 16 Metern kann Ginter nur mit Mühe von der Linie kratzen. Beinahe das 0:1!
36.
Dann schiebt Lainer über seine rechte Bahn an. Der Österreicher muss abdrehen und Ginter einbinden, der den Ball umgehend aus dem Halbfeld in die Gefahrenzone schaufelt. Dort steht Hofmann gegen den längeren Toprak allerdings auf verlorenem Posten.
34.
Die Borussen rennen weiter an: Nach einem Ballgewinn will Neuhaus die kurzzeitige Unordnung der Werderaner ausnutzen und passt gedankenschnell diagonal in die Spitze. Adressat Plea erreicht aber nicht die Kugel, abermals ist Toprak einen Schritt schneller und erobert die Pille.
32.
Nach anfangs noch höheren Werten pendeln sich die Fohlen inzwischen bei 67 Prozent Spielanteilen ein. Mit 53 Prozent erfolgreichen Zweikämpfen agieren sie zudem geschickt in den Duellen um das Kunstleder. Dennoch konnte der VfL noch keine Lücke in den Bremer Defensivverband reißen. Foto: Federico Gambarini, dpa
30.
In dieser Phase lockert Werder Bremen die Handbremse etwas. Das birgt jedoch die Gefahr, auf dem Bökelberg ausgekontert zu werden. Auch hier gilt es für den Europapokalsieger der Pokalsieger von 1992 die richtige Balance zu finden!
29.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Feldes probiert sich Neuhaus an einem ähnlichen Kunststück. Doch der DFB-Auswahlspieler setzt seinen Nachschuss aus der zweiten Reihe deutlich am Ziel vorbei. Abstoß Werder.
28.
Über rechts setzt sich Gebre Selassie ab und wird auch bedient. Seine anschließende Hereingabe klärt Lainer artistisch mit der Hacke - allerdings nicht sehr weit: Schmid traut sich den Nachschuss zu - und zwingt Sommer im Borussen-Kasten mit einem tollen Volley-Hammer aus 16 Metern zu einer Flugeinlage. Klasse Aktion von beiden!
26.
Allzu oft versuchen es die Fohlen offensiv noch durch die Mitte. Hier verteidigen die Gäste vom Osterdeich aber mit Disziplin und Leidenschaft. Der nächste Gladbacher läuft sich fest.
24.
Nach zunächst fünf 1:1 und vier anschließenden Liga-Pleiten hintereinander vom 4. bis zum 12. Spieltag haben sich die Werderaner gefangen. Das wichtige 1:0 bei Mainz 05 kurz vor dem Jahresende 2020 beendete besagte Sieglosserie - und leitete eine Trendwende ein. Seither unterlag man zwar den Eisernen aus Köpenick (0:2), doch gegen Leverkusen (1:1) und Augsburg (2:0) wurde gepunktet. Das legt den Schluss nahe: Bremen scheint sich endgültig stabilisiert zu haben!
23.
Der fällige Freistoß aus 33 Metern kann keinerlei ernsthafte Torgefahr heraufbeschwören. Die Werder-Defensive steht weiter sattelfest.
22.
Was macht Werder-Schlussmann Jirí Pavlenka denn da?! Auf der Gegenseite soll Hofmann mit einem Schnittstellenpass auf die Reise geschickt werden. Der Tscheche im Bremer Kasten kommt weit aus seinem Tor heraus, trifft den Gladbacher Angreifer statt der Kugel - und bewirbt sich mit seinem Einsteigen erfolgreich um die erste Gelbe Karte dieser Partie.
Jirí Pavlenka
21.
Tatsächlich wird Momente später Sargent mit einem vertikalen Zuspiel in die Tiefe in Szene gesetzt. Im Sechzehner steht ihm dann Ginter auf den Füßen, seinen Querpass fängt Elvedi letztlich mit starkem Einsatz ab.
20.
Nach einem weiten Schlag nach vorne sichern sich die Grün-Weißen den zweiten Ball. Doch ein Chipball hinter die letzte Kette gen Schmid blockt Ginter ab. Werder wacht auf!
18.
Mit dem Ball in den eigenen Reihen tut sich der SVW noch sehr schwer. In einem 4-4-2 erwarten die Hausherren die Bremer und gehen im Mittelfeld ins Forechecking. In dieser Szene produziert Toprak unter Bedrängnis den nächsten Fehlpass im Aufbau.
16.
Wenig später lässt Wolf in der Spitze kurz klatschen, um sofort direkt in die Gasse von Plea geschickt zu werden. Der Österreicher bricht in der Folge in den Strafraum ein, lässt sich dort aber abdrängen. So bekommt Wolf keinen konstruktiven Abschluss zustande.
14.
Dann gelingt dem VfL die erste kleine Direktpass-Stafette, an dessen Ende Plea zentral in eine Schussposition gebracht wird. Aus 17 Metern zieht der Franzose ab, wird jedoch bereits nach wenigen Metern geblockt. Keine Gefahr!
13.
Nun wagt sich der SV Werder erstmals weiter nach vorne, nachdem Schmid Nebenmann Sargent bedient. Der schmächtige US-Amerikaner ist das Spielgerät am Sechzehner aber rasch wieder los, Ballbesitz Gladbach.
11.
Die Abstände zwischen den SVW-Akteuren passen, hier macht sich die Trainingsarbeit bezahlt. Gut organisiert bietet das Auswärtsteam der Borussia kaum Räume an, eine Geduldsprobe deutet sich früh für die Rheinländer an.
9.
Rasch haben die Statistiker damit 2:0 Abschlüsse sowie 85 Prozent Ballbesitz zugunsten Mönchengladbachs notiert. Werder steht sehr tief und lauert auf Umschaltmomente.
8.
Es folgt der erste Eckstoß der Begegnung: Plea wird im Rückraum von rechts gefunden, kann aus zwölf Metern Torentfernung jedoch nicht genügend Druck mit dem Schädel hinter den Ball bringen. Abermals packt Pavlenka mühelos zu.
7.
Erst ab der Mittellinie rücken die Bremer in der Arbeit gegen das Kunstleder energisch an ihre Gegenspieler. Das Zentrum verdichten sie dabei mit drei Mittelfeldakteuren - und leiten so die Borussen-Angriffe erfolgreich auf die Außen.
6.
Kurz darauf hebt Hofmann den nächsten ruhenden Ball von halbrechts nach innen: Elvedi kommt dabei recht frei zum Abschluss, köpft allerdings aus fünf Metern gleichermaßen unbedrängt wie zentral in die Arme von Werder-Keeper Pavlenka. Da war mehr drin!
4.
Wolf geht nun erstmals am gegnerischen Sechzehner ins Dribbling. Seine Ablage gen Plea wird jedoch abgefangen, Veljkovic passt in der Mitte auf.
3.
Ermutigt von den jüngsten Ergebnissen verfolgt der SVW abermals einen sehr defensiven Matchplan. Im 5-3-2 verbarrikadieren sich die Kicker aus dem hohen Norden vor dem eigenen Sechzehner. Die Flügelspieler Agu und Gebre Selassie nehmen die Außenverteidiger des VfL dabei sehr hoch auf, um sie früh von der Gladbacher Ballzirkulation abzukappen.
2.
Umgehend ist die Borussia um Kontrolle bemüht, doch ein erster Standard von Hofmann aus dem Halbfeld ist halbhoch ausgeführt doch sehr harmlos.
1.
In den Augenblicken zu Beginn formieren sich die heimischen Fohlen im gewohnten 4-2-3-1. Der Doppelsechs Kramer/Neuhaus obliegt die Aufgabe Struktur ins eigene Spiel zu bringen, hinter Sturmspitze Plea soll der quirlige Wolf wirbeln.
1.
Der Anpfiff ertönt, das Spiel ist freigegeben.
Unterdessen absolviert Schiedsrichter Martin Petersen die Platzwahl mit den beiden Kapitänen. Lange müssen wir uns also nicht mehr gedulden!
Zum offiziellen Hinrunden-Abschluss der laufenden Saison schickt der SV Werder diese elf Akteure auf den Rasen: Jirí Pavlenka - Milos Veljkovic, Ömer Toprak, Marco Friedl - Theodor Gebre Selassie, Maximilian Eggestein, Kevin Möhwald, Jean-Manuel Mbom, Felix Agu - Joshua Sargent, Romano Schmid
Daher sieht die Anfangsformation des VfL heute wie folgt aus: Yann Sommer - Stefan Lainer, Matthias Ginter, Nico Elvedi, Oscar Wendt - Christoph Kramer, Florian Neuhaus - Patrick Herrmann, Jonas Hofmann, Hannes Wolf - Alassane Plea
Die Mönchengladbacher haben ihrerseits den Ausfall des namhaften Sturmtrios Marcus Thuram (Rot-Sperre), Valentino Lazaro (Leiste) sowie Breel Embolo zu kompensieren. Letztgenannter verstieß gegen die Corona-Regeln und wurde vom Klub aus dem Kader gestrichen. Eine nächtliche NBA-Session bei Freunden in Düsseldorf kommt dem Schweizer teuer zu stehen. 
Werfen wir als Nächstes einen Blick in die Personalakten beider Mannschaften: Der Auswahl vom Osterdeich fehlen neben den Leistungsträgern Ludwig Augustinsson (muskuläre Probleme) und Niclas Füllkrug (Sprunggelenk) auch die eher defensiv orientierten Patrick Erras (Hüftbeuger) und Christian Groß (Wade).
Diesen unglücklichen Vorfall wollen die Verantwortlichen der Elf vom Niederrhein allerdings nicht als Ausrede gelten lassen. "Ich habe den Jungs gesagt, dass wir uns nicht in eine Opferrolle reinreden sollen. Haken dran und im Optimalfall Energie für die nächste Partie mitnehmen", sagte Chefcoach Marco Rose. Dem kommenden Gegner aus der Hansestadt  zollte der 44-Jährige Respekt: "Sie beschränken sich auf das, was sie haben und was sie können. Das ist ein sehr pragmatischer Ansatz. Nach der letzten Saison geht es für Bremen darum, stabil zu werden."
Doch auch die jüngste Ausbeute der Borussia vom Bökelberg kann sich sehen lassen. Für sie stehen drei Siege aus den zurückliegenden vier Pflichtspielen (plus ein Remis) in den Bilanzen. Im Anschluss an die Winterpause war ihr 1:0 bei Aufsteiger Bielefeld nur das Aufwärmprogramm für den nachfolgenden Sensationserfolg über den FC Bayern: Beim 3:2 ließen sich die Gladbacher auch von einem frühen Zwei-Tore-Rückstand nicht entmutigen. Diesen Triumph vergolden konnten die Gladbacher jedoch nicht, gegen den spielstarken VfB aus Stuttgart reichte es vor drei Tagen wegen eines regelwidrigen Elfmeters in der Nachspielzeit schlussendlich nur zu einem 2:2-Unentschieden.
Zu verdanken haben das die Grün-Weißen in erster Linie einer stabilisierten Defensive. Seit der desolaten ersten Ligapartie nach dem Jahreswechsel (0:2 gegen Union Berlin) hat sich Werders Abwehrleistung merklich gesteigert. Im Anschluss erkämpfte man beim Spitzenteam aus Leverkusen ein 1:1, ehe am vergangenen Samstag nach einer ultra-defensiven ersten Halbzeit mit einem späten Doppelschlag der wichtige Heimdreier gegen Augsburg (2:0) eingefahren werden konnte.
In der Tabelle der deutschen Eliteklasse trennen beide Vereine vier Ränge und sieben Punkte. Die achtplatzierten Fohlen (mit 25 Zählern) wollen den Rückstand auf die internationalen Plätze weiter verkürzen, aktuell werden Union (28 Punkte) und Wolfsburg (26) als Fünfte und Sechste geführt. Die Gäste von der Weser (18) sind hingegen zwar in der unteren Hälfte des Klassements zu finden, sechs Zähler Vorsprung vor dem 1. FC Köln auf Relegationsplatz 16 haben ihre Abstiegssorgen zuletzt aber etwas gemildert.
Hallo und herzlich willkommen! Wir eröffnen die erste Englische Woche der Bundesliga im Jahr 2021 mit der Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und dem SV Werder Bremen.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 32 74 52
2 RB Leipzig 32 64 29
3 Wolfsburg 32 60 25
4 Dortmund 32 58 25
5 Frankfurt 32 57 15
6 Bayer 04 32 51 16
7 M'gladbach 32 46 7
8 Union 32 46 6
9 Freiburg 32 44 2
10 Stuttgart 32 42 2
11 Hoffenheim 32 39 -3
12 Mainz 05 32 36 -16
13 Hertha BSC 32 34 -10
14 Augsburg 32 33 -17
15 Bremen 32 31 -17
16 Bielefeld 32 31 -28
17 Köln 32 29 -27
18 Schalke 04 32 13 -61