VfB Stuttgart
19. Spieltag
29.01.2021
1. FSV Mainz 05
2:0
90.
Wir verabschieden uns von Ihnen, haben Sie noch einen schönen Abend! Morgen berichten wir wie gewohnt ab 15.15 Uhr von den nächsten Partien dieses Spieltags. Bis dahin!
90.
Erster Heimsieg im achten Anlauf. Der VfB glänzte am Freitagabend nicht mit einem Feuerwerk, behielt in den entscheidenden Situationen jedoch die Nerven, um offensiv harmlose Mainzer in die Knie zu zwingen. Einer ereignisarmen ersten Hälfte folgte eine deutliche Besserung in den zweiten 45 Minuten. Stuttgart ging durch einen schnellen Angriff in Führung und Mainz hätte durch Onisiwo beinahe noch ausgeglichen. Doch das Glück blieb dem VfB treu, der insgesamt den reiferen Eindruck machte und in Person des glänzend aufgelegten Wamangituka den ersten Heimsieg der Saison eintütete. Bittere Randnotiz: 400-Spiele-Mann Gonzalo Castro musste bereits nach 26 Minuten vom Feld, sein Jubiläum hatte sich der Mittelfeldakteur sicherlich anders vorgestellt. Durch den Sieg hält Stuttgart Anschluss an die obere Tabellenhälfte, Mainz verpasst die Fortsetzung seines Positivtrends und übernachtet auf Rang 17. Morgen Abend kann Schalke zumindest nach Punkten gleichziehen. Foto: Sebastian Gollnow, dpa

Nächste Spiele VfB Stuttgart:
Bayer 04 Leverkusen (A), Hertha BSC (H), 1. FC Köln (A)
Nächste Spiele 1. FSV Mainz 05:
1. FC Union Berlin (H), Bayer 04 Leverkusen (A), Borussia Mönchengladbach (A)   
90.
Dann ist Schluss! Der VfB Stuttgart besiegt den 1. FSV Mainz 05 mit 2:0.

Tore: 1:0 Sasa Kalajdzic (55.), 2:0 Silas Wamangituka (72.)  
90.
Der VfB sucht weiter den Weg nach vorne und hält Mainz damit weg vom eigenen Tor. Die Gäste wirken auf den letzten Metern ausgelaugt, das Programm der letzten Wochen hatte es mit mehreren Hochkarätern aber auch in sich.
90.
Drei Minuten werden nachgespielt. Diese Partie dürfte allerdings entschieden sein.
88.
Mainz fehlt jegliche Kreativität im letzten Drittel. Bis auf den Latten-Kopfball von Onisiwo wurden die Gäste kein einziges Mal wirklich gefährlich.
85.
Das ist dann doch unter der Kategorie "Verzweiflungsschuss" anzusiedeln. Kohr zieht aus 30 Metern ab, verfehlt sein Ziel ziemlich deutlich.
84.
Für die Defensive kommt Atakan Karazor ins Spiel, Konstantinos Mavropanos verlässt stattdessen den Rasen.
Konstantinos Mavropanos
Atakan Karazor
84.
Der Torschütze zum 2:0 hat Feierabend, Silas Wamangituka wird durch Tanguy Coulibaly ersetzt.
Silas Wamangituka
Tanguy Coulibaly
83.
Massimo ist von den Mainzern nur schwer unter Kontrolle zu bekommen. Das Tempodribbling des Ex-Bielefelders führt aber zu wenig Raumgewinn.
81.
Auf die hatte er schon lange hingearbeitet, jetzt sieht Dominik Kohr die Gelbe Karte für das erneute Foul an González.
Dominik Kohr
80.
Mainz ist um eine Antwort bemüht und erkämpft sich nun etwas mehr Ballbesitz. Aufpassen müssen die 05er jetzt auf die schnellen Konter des VfB ...
78.
Etwas mehr als zehn Minuten sind noch zu spielen. Schafft Mainz noch den Anschlusstreffer oder spielt Stuttgart die verbleibenden Minuten souverän herunter?
75.
Szalai und Jean-Paul Boëtius fügen sich direkt ein und erkämpfen sich mit vereinten Kräften rechts im Strafraum den Ball. Der Rückpass erreicht Öztunali, dessen zentraler Abschluss in Kobels Armen landet.
75.
Zusätzlich kommt Altmeister Ádám Szalai für Karim Onisiwo.
Karim Onisiwo
Ádám Szalai
75.
Nächster Doppelwechsel bei Mainz, natürlich für die Offensive. Jean-Paul Boëtius ersetzt Stefan Bell.
Stefan Bell
Jean-Paul Boëtius
72.
Absolute Effizienz beim VfB. Mainz hat den Ball, Bell und Kohr werden sich am Strafraum aber nicht über den Abschluss einig. Wamangituka schnappt sich die Kugel und macht sich auf, sprintet alleine allen davon und zieht in den Strafraum. Keiner greift den Stuttgarter richtig an, so lässt sich der nun elfmalige Torschütze in dieser Saison nicht zweimal bitten und überwindet Zentner links oben.
72.
Tor für den VfB, Silas Wamangituka macht das 2:0!
Silas Wamangituka
70.
Stuttgart wirkt durch den Treffer gefestigter, sicherer. Mainz dagegen hat etwas den Faden verloren und sucht weiterhin nach dem Angriffspunkt in der VfB-Defensive. Bis auf den Freistoß kam bei den 05ern offensiv noch nicht allzu viel zustande. Immerhin sind noch 20 Minuten zu spielen.
67.
Gute Idee von Öztunali, der Burkardt mit einem Ball zwischen die Verteidiger bedient. Der Stürmer will den Ball artistisch mit einer Drehung mitnehmen, erwischt das Spielgerät aber nicht richtig, Kobel kann aufnehmen.
66.
Gute Kontermöglichkeit für die 05er, doch Kohrs erster Kontakt auf dem rechten Flügel macht den gesamten Angriff zunichte. Da war eindeutig mehr drin.
62.
Standards bringen nun Torgefahr. Diesmal segelt der Ball von links an den Fünfer, jedoch auf der anderen Seite. Sasa Kalajdzic kommt etwas zu spät, ansonsten hätte der Hüne wohl die nächste Großchance gehabt.
62.
Und auch Kevin Stöger ersetzt Danny Latza.
Danny Latza
Kevin Stöger
62.
Svensson reagiert mit einem Doppelwechsel auf den Rückstand: Levin Öztunali kommt für Edimilson Fernandes.
Edimilson Fernandes
Levin Öztunali
61.
Da erzittert die Latte! Von rechts kommt eine Freistoßflanke in den Stuttgarter Strafraum, dort steigt Onisiwo am höchsten und köpft das Leder an den Querbalken. Bitter für Mainz!
59.
Stuttgart drückt weiterhin, González steckt durch in den Strafraum, wo Jeremiah St. Juste kurz vor Zentner den Ball ins Toraus hämmert.
58.
Und der nächste Wechsel, wieder aufgrund einer Verletzung. Diesmal hat es Borna Sosa erwischt, der sich an den Oberschenkel fasst. Roberto Massimo ist neu drin.
Borna Sosa
Roberto Massimo
55.
Stuttgart reicht eine schnelle Spielverlagerung, um die Mainzer Abwehr auszuhebeln. Am Strafraum macht Förster den Ball fest, der anschließend links heraus zu Sosa geht, der wiederum aus vollem Lauf in die Mitte flankt. Dort löst sich Kalajdzic zwischen Bell und Niakhaté und köpft unbedrängt ins kurze Eck.
55.
Tooor für Stuttgart! Sasa Kalajdzic besorgt das 1:0 für VfB.
Sasa Kalajdzic
54.
Mainz-Trainer Bo Svensson ereifert sich lautstark in seiner Coaching-Zone über einen Pfiff gegen seine Truppe - und wird von Referee Willenborg ebenfalls mit dem Gelben Karton bedacht. Dabei hat Bell in dieser Situation sogar noch Glück, für das Foul an González nicht die Ampelkarte zu sehen.
Bo Svensson
53.
Die Partie wirkt weiterhin sehr zerfahren. Viele Fouls und Nickligkeiten rund um den Mittelkreis lassen den Spielfluss leiden, die Strippenzieher im Mittelfeld können ihre Kreativität bislang nicht auf den Platz zaubern.
49.
Der fällige Freistoß kommt mit Schnitt vors Tor, Kobel eilt heraus und faustet den Ball kurz vor Burkardt weg, räumt den Stürmer dabei ordentlich ab. Beide Teams nähern sich dem Kasten an.
48.
Kampfbetont geht es im zweiten Durchgang weiter. Förster legt einen Mainzer im Halbfeld, es gibt Freistoß. Willenborg verzichtet auf die nächste frühe Gelbe.
47.
Nicolás González tastet sich ans Tor heran. Aus knapp 30 Metern versucht er es mit dem linken Spann, der Ball kullert rechts am Tor vorbei.
46.
Ohne Wechsel gehen beide Teams in die zweiten 45 Minuten. Die Trainer scheinen also ihren Offensiven weiterhin zu vertrauen.
46.
Anpfiff zur zweiten Halbzeit!
45.
Ruhiger Abend für beide Torhüter. Stuttgart und Mainz liefern sich ein hitziges, körperbetontes Duell ohne viele Torchancen. Insbesondere Kohr ging in der Anfangsphase hart zu Werke, kam allerdings ohne Verwarnung davon. Dennoch musste der Unparteiische Willenborg in Durchgang eins gleich viermal in die Tasche greifen, auch je ein Wechsel kam auf beiden Seiten zustande - allerdings durch Verletzungen ohne Fremdeinwirkung. Zwar zeigten beide Mannschaften offensiv gute Spielzüge, vor allem der VfB kam mehrfach gefährlich in den Strafraum, etwas Zählbares sprang dabei aber nicht heraus. In der zweiten Halbzeit müssen beide Trainer nachlegen, wenn an diesem Abend noch Tore fallen sollen. Foto: Sebastian Gollnow, dpa
45.
Pause! Beim Stand von 0:0 geht es in die Kabinen.
45.
Burkardt mit einem kleinen Solo im Mittelfeld, das nur wenig Raumgewinn bringt. Dennoch kommt Da Costa von rechts zur Flanke, die Kobel abfangen kann. Karim Onisiwo wird im Sprung in den Ball geschoben und bringt Kobel zu Fall. Dafür zeigt Willenborg auch dieses Mal Gelb.
Karim Onisiwo
43.
Stefan Bell steigt Nicolás González auf den Fuß, das löst hitzige Diskussionen auf und neben dem Platz aus. Der Mainzer wird für das Foul verwarnt, zwei der drei Mainzer Innenverteidiger sind nun schon vorbelastet.
Stefan Bell
39.
Glücklich geklärt von Niakhaté, der kurz vor Förster im Strafraum in den Ball grätscht. Zwar trifft der Mainzer weder Ball noch Spieler, doch Zentner kann dank dieser unabsichtlichen Finte problemlos klären.
37.
Gute Gelegenheit für den VfB, der mit Tempo über die linke Seite kontert. Doch Burkardt macht Meter, kommt rechtzeitig zur Hereingabe und klärt den flachen Ball ins Aus. 
36.
Zehn Minuten sind noch zu spielen in dieser ersten Hälfte, in der die Torhüter bislang einen recht ruhigen Abend verleben. Es fehlt der letzte Zug zum Tor, auch wenn Ansätze vorhanden sind.
35.
Die Zahlen lassen keinen Zweifel an seinen Qualitäten: Der Kongolese steht aktuell bereits bei zehn Ligatreffern und drei Vorlagen. Ohne die tatkräftige Unterstützung von Silas Wamangituka stünden die Schwaben hypothetisch lediglich zwei Punkte über den Abstiegsrängen!
34.
Wamangituka kann auf der rechten Außenbahn immer wieder seine Schnelligkeit ausspielen, Mwene hat mit dem besten Stuttgarter Torjäger alle Hände voll zu tun. In dieser Situation eilt Jeremiah St. Juste dem Linksverteidiger zur Hilfe.
32.
Referee Willenborg hat am heutigen Abend gut zu tun: Philipp Förster grätscht im Mittelfeld Fernandes um. Svensson fordert lautstark von draußen die Gelbe, Willenborg zeigt sie.
Philipp Förster
31.
Stuttgart sammelt das Mehr an Ballbesitz (60%) und wirkt auch offensiv gefährlicher. Die Flanke von links findet immerhin González, der hochsteigt, das Leder aber nicht genau platzieren kann - drüber.
28.
Mainz setzt sich im letzten Drittel fest, Burkardt fügt sich dabei optimal ins Offensivspiel ein. Der Jung-05er setzt erste Abschlüsse ab, ohne dabei wirklich Gefahr auszustrahlen.
27.
Auch für Robin Quaison ist das Spiel zwangsweise früh beendet, Jonathan Burkardt stürmt ab sofort für den Schweden.
Robin Quaison
Jonathan Burkardt
26.
So stellt man sich seinen Ehrentag sicher nicht vor: Gonzalo Castro muss den Platz verlassen, nachdem er sich ohne Fremdeinwirkung verletzt hatte. Philipp Förster ersetzt den Kapitän, die Binde geht an Endo.
Gonzalo Castro
Philipp Förster
24.
Beinahe doch das 1:0. Endo hebt den Ball butterweich in den Lauf von Sosa, der die linke Flanke entlang marschiert. Bei der Hereingabe auf Sasa Kalajdzic ist Stefan Bell noch vor dem Stuttgarter am Ball, zwingt Zentner zur Parade im kurzen Eck.
23.
Eventuell hat der routinierte VfB-Spielführer ja einen zündenden Einfall zu seinem runden Jubiläum parat? Zunächst müssen wir uns noch gedulden.
23.
Den folgenden Freistoß bringt der VfB immerhin in den Strafraum, richtig gefährlich wird es dabei jedoch nicht. Beide Mannschaften lassen die letzte Idee vermissen.
21.
Die erste Gelbe Karte gibt es früh im Spiel für Niakhaté, der Silas' Dribbling rustikal abblockt. Mainz fährt eine körperliche Gangart, muss aufpassen, sich nicht zu früh vorzubelasten.
Moussa Niakhaté
18.
Quaison steht derweil wieder auf dem Platz, Jonathan Burkardt wärmt sich abseits des Geschehens dennoch sicherheitshalber weiter auf.
17.
Ein Latza-Eckball kommt mit Schnitt in den Fünfer, wo jedoch Freund und Feind knapp verpassen. Mwene erobert sich den zweiten Ball, wird jedoch von zwei Verteidigern bedrängt und muss kapitulieren.
14.
Robin Quaison muss auf dem Feld behandelt werden, nachdem er einen Ball abfängt und umknickt. Der Schwede wird das Spiel wohl abbrechen müssen.
Robin Quaison
13.
Auf der Gegenseite lässt González das erste Mal seine Torjägerqualitäten aufblitzen. Links im Strafraum nimmt der Argentinier einen hohen Ball direkt, der Volley senkt sich spät erst kurz hinter der Latte. Abstoß FSV.
11.
Nach einem solchen schnellen Ballgewinn schalten die 05er rasant um, Onisiwo sucht den Abschluss vom rechten Strafraumeck - viel fehlt am Ende nicht, der Schuss geht knapp links vorbei.
10.
Mainz attackiert viel früher als noch in den vergangenen Spielen. Auch in dieser Situation erläuft Fernandes einen Fehlpass von Mavropanos, doch weiß er damit nicht viel anzufangen. Dennoch ist Bo Svenssons Handschrift klar zu erkennen.
10.
Ruhige Anfangsphase in der Mercedes-Benz Arena. Bis auf den Abschluss von Kohr und einige Fouls im Mittelfeld lassen es beide Mannschaften noch gemächlich angehen.
7.
Diese Gangart hat Mainz gefehlt, und Kohr liefert auch in diesem Spiel früh ab: Sehr beherzt geht die Leihgabe in die Grätsche gegen González. Der Ball wird zwar gespielt, allzu oft darf der Mittelfeldmann sich ein solches Einsteigen aber nicht erlauben.
6.
Kohr wagt den ersten Abschluss, der klar geblockt wird. Den geforderten Handelfmeter gibt es völlig zu Recht nicht. 
5.
Die Abtastphase erlaubt einen Kommentar zum Stuttgarter Sondertrikot: Der VfB läuft in gewohntem Weiß auf, der rote Brustring wird durch Regenbogenfarben ergänzt, auch das Wappen erscheint bunt. Anlässlich des "Erinnerungstag im Deutschen Fußball" setzen also auch die Schwaben (farbliche) Akzente gegen Rassismus und Fremdenhass.
4.
Bei einem langen Einwurf geht Quaison zum Ball und trifft den herauseilenden Kobel an der Hand. Der Schrei des Torhüters schallt durchs Stadion, doch alles halb so wild - Kobel macht weiter.
2.
Stuttgart startet in Weiß und einer ersten Ballbesitzphase. Der erste Vorstoß über links schickt Sosa ins Abseits. Mainz läuft in Rot auf.
1.
Auf geht's. Stuttgart stößt an.
Frank Willenborg führt die Mannschaften aufs Feld. Der Unparteiische weist die Erfahrung von 49 Bundesliga- und 102 Zweitligaspielen auf.
Pellegrino Matarazzo verändert sein Team auf drei Positionen im Vergleich zur Freiburg-Niederlage: Mavropanos spielt für Stenzel, Kalajdzic statt Didavi und Sosa ist für Coulibaly in der Elf.
Die Heimmannschaft startet wie folgt: Gregor Kobel - Konstantinos Mavropanos, Waldemar Anton, Marc Oliver Kempf - Silas Wamangituka, Wataru Endo, Orel Mangala, Borna Sosa - Gonzalo Castro, Nicolás González - Sasa Kalajdzic
Damit vertraut der Däne wie erwartet seiner Startelf aus dem Spiel gegen Leipzig. Lediglich Edimilson Fernandes rückt für den angeschlagenen Barreiro in das Aufgebot.
Das bringt uns direkt zu den Startaufstellungen. Bo Svensson hat diese elf Spieler zu Beginn nominiert: Robin Zentner - Jeremiah St. Juste, Stefan Bell, Moussa Niakhaté - Danny da Costa, Edimilson Fernandes, Dominik Kohr, Danny Latza, Philipp Mwene - Robin Quaison, Karim Onisiwo
Vieles spricht dafür, dass die Mainzer spätestens Anfang nächster Woche personell weiter nachbessern. Sportdirektor Martin Schmidt und Sportvorstand Christian Heidel sondieren den Markt dem Vernehmen nach auf der Suche nach einem Stürmer und einem Linksverteidiger. "Wir haben zwei gute Transfers gemacht und gezeigt, dass unser Kader in der Liga bestehen kann", sagte Schmidt gelassen. Dennoch werde man bis zur Transfer-Deadline am Montag um 18 Uhr hellwach bleiben.
Kaum vorstellbar ist, dass die bisher einzigen Winterzugänge der 05er sich auf der Bank wiederfinden werden. Dominik Kohr und Danny da Costa, die Leihgaben der Frankfurter Eintracht, hatten mit ihrer Mentalität und ihren Torvorlagen zum Coup gegen den Tabellenzweiten beigetragen. "Diesen Sieg müssen wir in Stuttgart vergolden", forderte Kohr und mahnte: "Er bringt uns nicht so viel, wenn wir nicht daran anknüpfen."
Mainz 05 hofft den überraschenden Leipzig-Triumph in Stuttgart zu veredeln. Beflügelt vom gelungenen Rückrundenauftakt mit dem Sieg gegen RB will der FSV Mainz 05 seine Aufholjagd im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga fortsetzen.
Jubiläum: Angeführt wird die Stuttgarter Mannschaft vom 33 Jahre alten Kapitän Gonzalo Castro, der vor seinem 400. Einsatz in der Fußball-Bundesliga steht. Nur Bayern-Torhüter Manuel Neuer (423) und der früheren VfB-Kapitän Christian Gentner (416) haben von den noch aktiven Profis mehr Einsätze in der ersten Liga absolviert als der frühere Leverkusener und Dortmunder Profi.
Fokussieren wir uns nun aufs Sportliche, denn der VfB hat einiges zu bieten, findet auch Mainz-Trainer Bo Svensson: "Wir dürfen nicht glauben, wir hätten die Kracher hinter uns", sagte der Däne mit Blick auf die Gegner der vergangenen Wochen - Bayern München, Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund, VfL Wolfsburg und Leipzig. "Ich finde, Stuttgart gehört zu den Topmannschaften der Liga." Die junge VfB-Truppe habe "viele gute Fußballer, gute Abläufe, und sie zieht ihren Stil durch".
Mit der heftigen Kritik von Hitzlsperger an Vogt hatte vor Silvester alles angefangen. Mittlerweile ist der Dissens nicht mehr nur zwischen dem Vorstandschef und dem Präsidenten offensichtlich, der ganze Verein erweckt einen gespaltenen Eindruck. Vogt schrieb diese Woche von "der größten internen Krise, die dieser Verein in seiner auch in der Vergangenheit lebhaften Geschichte erlebt hat".
Dem Chaos auf der Führungsebene zum Trotz will der VfB endlich ein Heimspiel in der Fußball-Bundesliga gewinnen. In bisher acht Spielen im eigenen Stadion holte Matarazzos Elf noch keinen Sieg. "Man sieht unter dem neuen Trainer, in welche Richtung es mit Blick auf Spielidee und Teamgeist gehen soll. Sie haben einen positiven Trend und sind im Aufschwung. Es ist keine einfache Aufgabe", warnte der VfB-Trainer. Überlagert wird das Sportliche bei den Stuttgartern derzeit allerdings von einer Datenaffäre und einem vereinspolitischen Machtkampf zwischen Vorstandschef Thomas Hitzlsperger und Präsident Claus Vogt als unrühmlichen Protagonisten.
Guten Abend, wir stürzen uns zu Beginn des 19. Spieltags in die Begegnung Stuttgart - Mainz. Der Aufsteiger steht im gesicherten Mittelfeld, nachdem durch zuletzt drei Spiele ohne Sieg der Anschluss ans internationale Geschäft verloren wurde. Mainz befindet sich noch immer auf dem vorletzten Platz, feierte aber vergangenes Wochenende einen moralisch wichtigen Sieg gegen CL-Anwärter RB Leipzig.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 32 74 52
2 RB Leipzig 32 64 29
3 Wolfsburg 32 60 25
4 Dortmund 32 58 25
5 Frankfurt 32 57 15
6 Bayer 04 32 51 16
7 M'gladbach 32 46 7
8 Union 32 46 6
9 Freiburg 32 44 2
10 Stuttgart 32 42 2
11 Hoffenheim 32 39 -3
12 Mainz 05 32 36 -16
13 Hertha BSC 32 34 -10
14 Augsburg 32 33 -17
15 Bremen 32 31 -17
16 Bielefeld 32 31 -28
17 Köln 32 29 -27
18 Schalke 04 32 13 -61