Hertha BSC
2. Spieltag
25.09.2020
Eintracht Frankfurt
1:3
90.
Mit diesen Worten möchten wir uns von Ihnen verabschieden. Wir danken herzlich für die Aufmerksamkeit - und freuen uns, wenn Sie auch morgen wieder mit dabei sind! Ab 15.30 Uhr stehen die nächsten Begegnungen in Deutschlands Fußball-Beletage an: Unter anderem kommt es dabei zum Top-Duell zwischen den spielstarken Mannschaften aus Leverkusen und Leipzig. Bis dann.
90.
Frankfurts überzeugende erste Halbzeit reicht zum Sieg. Im ersten Durchgang hatten die Hausherren aus Berlin den entschlossenen Frankfurtern nichts entgegenzusetzen. So gingen die Adlerträger dank zweier Standard-Tore mit einer soliden 2:0-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Hauptstädter jedoch ein ganz anderes Gesicht. Die Elf von Labbadia präsentierte sich deutlich aktiver, mutiger und erarbeitete sich eine Vielzahl von Chancen, die aber alle ungenutzt blieben. Letztlich gelang den Berlinern lediglich durch ein Eigentor von Hinteregger (r) noch der Anschlusstreffer. Dennoch fährt die Eintracht am Ende ungefährdet ihren ersten Saisonerfolg ein, während in Berlin auf die Euphorie nach dem Gala-Auftakt gegen Bremen nun die erste große Ernüchterung folgt. Foto: Michael Sohn, AP/dpa

Nächste Spiele Hertha BSC:
FC Bayern München (A), VfB Stuttgart (H), RasenBallsport Leipzig (A)
Nächste Spiele Eintracht Frankfurt:

1899 Hoffenheim (H), 1. FC Köln (A), FC Bayern München (A)   
90.
In der Tat, wenig später ist Schluss. Frankfurt siegt bei der Berliner Hertha mit 3:1.

Tore: 0:1 André Silva (30./Elfmeter), 0:2 Bas Dost (36.), 0:3 Sebastian Rode (71.), 1:3 Martin Hinteregger (77./Eigentor) 
90.
Die letzten Sekunden laufen und beide Teams scheinen so, als hätten sie sich bereits mit dem Spielstand arrangiert. Das sollte es wohl gewesen sein. 
90.
Stefan Ilsanker geht zu hart in den Zweikampf und sieht Gelb.
Stefan Ilsanker
88.
Jetzt fast das 1:4! Nach Fehler von Boyata kommt der Neue Barkok halblinks am Sechzehner an den Ball und schlenzt die Kugel in Richtung rechtes Toreck. Knapp vorbei!
87.
Gute Chance für die Alte Dame! Mittelstädt hat links im Halbfeld viel Platz und bringt den Ball mit Schnitt in die Mitte. Dort steigt Niklas Stark hoch und köpft den Ball aus etwa elf Metern kraftvoll aufs Tor. Trapp ist aber gut postiert und fängt die Kugel.
85.
Und der Torschütze André Silva geht vom Rasen. Für ihn darf sich Aymen Barkok nochmal ein paar Momente zeigen.
Aymen Barkok
Aymen Barkok
85.
Auch Hütter bringt noch einmal frischen Wind zum Ende der Partie. Djibril Sow soll für Absicherung sorgen und ersetzt Sebastian Rode.
Sebastian Rode
Djibril Sow
85.
Etwa fünf Minuten sind noch zu spielen. Berlin wirft jetzt alles nach vorne und drängt auf das nächste Tor. Die Eintracht hingegen beschränkt sich inzwischen hauptsächlich darauf, die drei Punkte zu sichern.
84.
Den Mannschaften ist die Erschöpfung deutlich anzumerken. Daichi Kamada kommt nicht hinterher und reißt Torunarigha zu Boden. Dafür sieht der Japaner ebenfalls noch die Gelbe Karte.
Daichi Kamada
83.
Labbadia möchte offensiv noch mal mehr Variabilität reinbringen und bringt Daishawn Redan für Dodi Lukébakio.
Dodi Lukébakio
Daishawn Redan
78.
Wegen unerlaubten Ellbogeneinsatzes gegen André Silva wird Berlins Dedryck Boyata nachträglich mit dem Gelben Karton bedacht.
Dedryck Boyata
77.
Da ist der Anschlusstreffer! Hertha-Verteidiger Torunarigha schaltet sich jetzt in der Offensive mit ein und treibt den Ball von rechts in den Sechzehner. Dort bringt er den Ball scharf und flach nach innen. Martin Hinteregger will vor Lukébakio klären, doch sein Entschärfungsversuch landet im eigenen Tor. Doppeltes Pech für die Eintracht, das sechste Eigentor des Österreichers bedeutet zudem die Einstellung des Bundesliga-Rekords (neben Manfred Kaltz und Nikolce Noveski). Nichtsdestotrotz: Nur noch 1:3!
77.
Toooor! Frankfurts Martin Hinteregger verkürzt unabsichtlich auf 1:3.
Martin Hinteregger
75.
Normalerweise passen knapp 75 000 Zuschauer in Berlins altehrwürdiges Olympiastadion. Am heutigen Abend freuen sich die Verantwortlichen allerdings bereits über bis zu 5000 Besucher in der Arena. Vorschriftsgemäß wird auf den Rängen versucht den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einzuhalten. Trotz aller Einschränkungen: Ein Stück Atmosphäre kehrt damit zurück in den deutschen Profi-Fußball! Foto: Michael Sohn, AP
74.
Bei seinem letzten Auftritt an der Spree glänzte Daichi Kamada mit seinem Wahnsinns-Solo als Wegbereiter zum zwischenzeitlichen 2:1. Heute assistierte der quirlige Japaner schon wieder bei zwei Eintracht-Treffern. Die Hauptstadt scheint also ein gutes Pflaster für ihn zu sein, zuvor waren Kamada erst einmal gleich zwei Torvorlagen innerhalb eines Bundesliga-Matches gelungen (im Oktober 2019 beim 2:4 in Gladbach).
72.
Üble Aktion von Cunha! Der Brasilianer kommt an der Seitenlinie gegen Hinteregger klar zu spät und steigt ihm mit offener Sohle aufs Schienbein. Der Österreicher muss behandelt werden, kann aber weiterspielen. Matheus Cunha sieht Gelb und kann sich damit glücklich schätzen.
Matheus Santos Carneiro Da Cunha
71.
Das ist richtig bitter für den Berliner Sport-Club. Kamada bedient Rode halbrechts am Strafraumrand. Der Frankfurter legt sich den Ball zurecht und schlenzt die Kugel mit viel Effet halbhoch ins linke Toreck. War's das für die Hertha?
71.
Tooooooor für Frankfurt! Sebastian Rode macht das 0:3.
Sebastian Rode
66.
Die Hertha zieht umgehend nach - jedoch unfreiwillig: Marvin Plattenhardt rein, Arne Maier raus. Der 21-Jährige war erst zu Beginn des zweiten Spielabschnitts eingewechselt worden, verletzte sich aber und humpelte bereits in den letzten Minuten merklich.
Arne Maier
Marvin Plattenhardt
66.
Außerdem betritt Jungstürmer Ragnar Ache anstelle von Bas Dost das Spielfeld. Der deutsche U21-Nationalspieler feiert damit sein Bundesligadebüt.
Bas Dost
Ragnar Ache
66.
Angesichts der immer stärker aufkommenden Berliner will die Frankfurter Eintracht die eigenen Abwehrkräfte stärken: Danny da Costa ersetzt Almamy Touré.
Almamy Touré
Danny da Costa
64.
Nach einer schönen Kopfball-Stafette des technisch versierten Herthaner Offensiv-Kollektivs schickt Lukébakio den gestarteten Córdoba in den Sechzehner. Hasebe hat den Braten aber gerochen und kocht den Ex-Kölner ab. Ballbesitz Frankfurt.
63.
Die Berliner sind im Vergleich zu Durchgang eins nicht wiederzuerkennen und spielen hier entschlossen und mutig auf den Anschlusstreffer. Für die Hertha ist die Messe noch längst nicht gelesen.
62.
André Silva (2.v.r.) ebnete mit seinem erfolgreichen Elfmeter zum 1:0 den Weg zur Halbzeit-Führung der SGE. Vom Strafstoßpunkt bleibt der Portugiese in der Bundesliga damit makellos: Silva verwandelte alle seine vier bisherigen Elfmeter im Trikot der Hessen. Foto: Michael Sohn, AP
61.
Die Hertha will es jetzt wissen! Cunha zeigt etwas für die Galerie, dribbelt auf rechts zwei Gegenspieler aus, zieht nach innen und schlenzt den Ball aufs lange Toreck. Frankfurts Abwehr steht aber stabil und fängt den Schuss ab.
58.
Der folgende Freistoß sorgt fast für den Anschlusstreffer! Cunha schlägt den ruhenden Ball von der linken Außenbahn hoch und scharf in den Sechzehner. Bas Dost streift die Kugel ganz leicht aber entscheidend mit dem Kopf, sodass Lukébakio die Flanke um Millimeter verpasst. Der Ball fliegt rechts am Pfosten vorbei.
56.
Herthas Neuzugang Tousart wird links auf die Reise geschickt. Almamy Touré grätscht dazwischen, erwischt aber nur seinen Gegner. Das gibt Gelb. 
Almamy Touré
54.
Die Hausherren treten nach der Pause mit einem ganz anderen Gesicht auf als zuvor: Sie haben mittlerweile mehr Ballbesitz, sind sicherer im Passspiel und zeigen insgesamt mehr Präsenz. Frankfurts Offensiv-Feuerwerk aus der ersten Halbzeit scheint verglüht.
52.
Bruno Labbadias Forderung, in der Offensive präsenter zu werden, scheinen seine Schützlinge verinnerlicht zu haben: Nach Flanke von der rechten Seite kommt Trapp dazwischen und faustet den Ball weg. Der Abwehrversuch landet jedoch direkt bei Tousart, der sich aus etwa 25 Metern ein Herz fasst und einfach mal abzieht. Sein Schuss ist allerdings etwas zu unplatziert und landet in den Armen von SGE-Keeper Trapp.
47.
Frankfurts Einstand in Hälfte zwei: Sebastian Rode kommt gegen Cunha zu spät und der Brasilianer liegt am Boden. Gelb für den Mittelfeldmotor der Hessen.
Sebastian Rode
46.
Zudem kommt Herthas Youngster Arne Maier in die Partie. Routinier Vladimír Darida muss weichen.
Vladimír Darida
Arne Maier
46.
Auch Peter Pekarík verlässt den Rasen. Für ihn kommt Deyovaisio Zeefuik.
Peter Pekarík
Deyovaisio Zeefuik
46.
Labbadia ist sichtlich unzufrieden mit der ersten Hälfte seiner Elf und setzt ein deutliches Zeichen. Gleich drei Neue bringt der Hertha-Coach: Jhon Córdoba kommt für den unauffälligen Krzysztof Piatek.
Krzysztof Piatek
Jhon Córdoba
46.
Weiter geht's mit Durchgang zwei!
45.
Frankfurt mit verdienter Pausenführung gegen fahrige Herthaner. Beide Mannschaften starteten gut in die Partie und begegneten sich zunächst auf Augenhöhe. Mit zunehmender Spieldauer aber nahm die Eintracht das Heft in die Hand und dominierte das Spiel bis zum Halbzeitpfiff. Ein Elfmeter und ein Freistoß brachten ihr folglich einen Zwei-Tore-Vorsprung ein. Die Alte Dame hingegen wirkte über die meiste Zeit hinweg schlichtweg überfordert mit dem aggressiven und temporeichen Konterfußball der Adlerträger und machte ihrem Spitznamen alle Ehre. Foto: Michael Sohn, AP
45.
Und das war's mit der ersten Halbzeit! Hertha BSC liegt gegen Eintracht Frankfurt zur Pause mit 0:2 zurück.
45.
Zwei Minuten werden nachgespielt. Gelingt den Berlinern vor der Pause noch der Anschluss?
45.
Jetzt prescht Lukébakio mit seiner Schnelligkeit über rechts bis an die Grundlinie vor. Seine anschließende Hereingabe kommt aber nicht durch.
42.
Die letzten Minuten vor der Pause laufen und die Gäste haben nach dem zweiten Tor das Tempo etwas gedrosselt. Hertha hingegen gibt sich nicht auf und will die kleine Ruhephase der Gäste nutzen. 
38.
Die Elf von Labbadia findet hier gar nicht in die Partie und wirkt zuweilen unsicher. Auch die illustre Offensiv-Abteilung der Hauptstädter findet keinen Zugang gegen die sehr kompakt und diszipliniert verteidigenden Frankfurter.
36.
Das geht viel zu einfach. Freistoß für Frankfurt von der rechten Seite: Kamada tritt an und bringt den Ball scharf in die Mitte. Bas Dost setzt sich im Luftkampf gegen Boyata durch und nickt dann stark aus etwa sechs Metern ein. 0:2!
36.
Toooooooor für Eintracht Frankfurt! Bas Dost trifft zum 0:2.
Bas Dost
35.
Lucas Tousart hat sein Bein im Zweikampf mit Rode etwas zu hoch und trifft den Frankfurter Mittelfeldmann am Kopf. Das gibt zu Recht Gelb.
Lucas Tousart
33.
Fast die direkte Antwort der Hertha! Darida hat im rechten Halbfeld viel Platz und bedient Mittelstädt am linken Strafraumeck mit einem schönen Seitenwechsel. Der U-Nationalspieler chippt den Ball direkt in die Mitte und findet Lukébakio, der aus etwa elf Metern abzieht. Trapp ist aber blitzschnell unten und hält glänzend. Klasse Aktion von beiden.
30.
Toooooooor für die Eintracht! André Silva tritt an und erzielt souverän das 0:1.
André Miguel Valente Silva
28.
André Silva zieht rechts in den Sechzehner. Boyata will den Portugiesen stoppen, kommt aber zu spät und steigt ihm auf den Fuß. Dankert zeigt auf den Punkt - Elfmeter für Frankfurt.
25.
Starker Konter der Frankfurter! Kamada und Rode holen sich am Mittelkreis äußerst robust, aber fair die Kugel. Ersterer hat das Auge für den auf rechts gestarteten Touré, der den Ball von der Grundlinie hoch ans kurze Fünfmetereck bringt. Dort steigt Silva aus vollem Lauf am höchsten und köpft das Kunstleder nur ganz knapp am rechten Pfosten vorbei. Glück für Hertha.
22.
Die Hertha und ihr neues hochgelobtes Offensiv-Prunkstück, bestehend aus Dodi Lukébakio, Matheus Cunha und Krzysztof Piatek, suchen vorerst weiter nach Anschluss. Labbadias Elf agiert bislang viel zu passiv und ist den Gästen in nahezu allen Belangen unterlegen.
20.
Die Eintracht macht weiter Druck: Diesmal kommt Touré über rechts und flankt den Ball in den Sechzehner. Seine Hereingabe findet Bas Dost, dessen Kopfball aus etwa 14 Metern aber weit am Tor vorbeifliegt.
18.
Und wieder ein guter Offensivansatz der SGE! Dost erobert am Mittelkreis den Ball und spielt weiter zu Hinteregger, der Kamada in Szene setzt. Der Japaner steckt weiter durch und schickt Silva in den Sechzehner. Hertha-Keeper Schwolow ist aber schnell draußen und begräbt den Ball unter sich. 
15.
Hütter wird nur kurz darauf tatsächlich zum ersten Wechsel gezwungen: Kostic kann nicht weitermachen und muss raus. Für ihn kommt Steven Zuber. 
Filip Kostic
Steven Zuber
9.
Jetzt die erste Chance für Frankfurt! André Silva hält im Sechzehner den Ball und steckt durch zu Kostic, der aber am Fünfmeterraum von Torunarigha abgegrätscht wird. Bei dieser Aktion hat sich der serbische Flügelspieler verletzt und muss am Seitenrand behandelt werden. Die Hessen kurzzeitig also nur zu zehnt.
Filip Kostic
8.
Inzwischen kommen die Gäste aus Frankfurt immer besser in die Partie und drücken dem Spiel langsam aber sicher ihren Stempel auf. Die etwa 66 Prozent Ballbesitz sprechen eine deutliche Sprache. Im dichten Abwehr-Block der Herthaner finden die Adlerträger bislang aber keine Lücke.
6.
Weiterhin begegnen sich die Mannschaften auf Augenhöhe und schenken sich nichts. Die Trainer haben ihre Schützlinge offenbar gut auf den jeweiligen Kontrahenten eingestellt - aus neutraler Sicht leider in der Anfangsphase noch zu Lasten von spektakulären Offensivszenen.
3.
Ein sehr dynamischer Beginn hier in Berlin! Beide Teams stehen sehr hoch, gehen früh ins Offensiv-Pressing und suchen bei Ballbesitz schnell den Weg nach vorne.
1.
Der Ball rollt!
Leiten wird die Partie der Unparteiische Bastian Dankert, der nun beide Teams auf den Rasen führt. Gleicht geht's los!
Die Startelf der Eintracht liest sich wie folgt: Kevin Trapp - David Abraham, Makoto Hasebe, Martin Hinteregger - Almamy Touré, Sebastian Rode, Stefan Ilsanker, Filip Kostic - Daichi Kamada - André Silva, Bas Dost
Werfen wir einen Blick auf die Formationen. Hertha-Coach Labbadia vertraut der gleichen Startelf wie in Bremen: Alexander Schwolow - Peter Pekarík, Dedryck Boyata, Jordan Torunarigha, Maximilian Mittelstädt - Niklas Stark - Vladimír Darida, Lucas Tousart - Matheus Cunha - Krzysztof Piatek, Dodi Lukébakio
Trotz des verpatzten Saisonauftaktes reisen die Hessen mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein an: Im letzten Aufeinandertreffen gegen Berlin, am 31. Spieltag 2019/20, gewann die Elf von Adi Hütter überzeugend mit 4:1 - ein Traumtor zum 2:1 ebnete den Weg damals zum Auswärtstriumph an der Spree. Zudem verlor Eintracht Frankfurt nur eines der letzten neun BL-Spiele (sonst 5 Siege, 3 Remis). Einzige Niederlage in diesem Zeitraum war das 0:2 gegen Mainz am 30. Spieltag der Vorsaison.  
Gegen Berlin müssen aber noch die bewährten Kräfte ran. Dabei tauscht Hütter im Vergleich zur Partie gegen Bielefeld gleich zweimal: Almamy Touré und Stefan Ilsanker spielen von Beginn an, da Costa und Kohr müssen vorerst auf der Bank Platz nehmen. 
Eintracht Frankfurt ist nicht glanzvoll in die Saison gestartet. Nach dem durchwachsenen Remis gegen Arminia Bielefeld hat Adi Hütter seine Zurückhaltung beim Transferthema aufgegeben. "Ich habe betont, dass ich grundsätzlich viel Vertrauen in unseren Kader habe", sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt. Dennoch müsse man den Markt beobachten. Alles was den Frankfurter Kader besser mache, käme infrage. Dabei hat der 50-jährige Österreicher konkrete Vorstellungen. Eine Neuverpflichtung für die Offensive wäre ihm willkommen, vielleicht auch "ein Spieler mit einem kreativen Element, damit man flexibler ist und andere Lösungsansätze" habe. 
Schöne Geste der Berliner: Mit den Fußabdrücken eines acht Monate alten Mädchens und dem Schriftzug "für Pauline" auf den Trikots tritt Hertha heute Abend an. Mit der Aktion will der Fußball-Bundesligist auf das Schicksal des an Blutkrebs erkrankten Kindes aufmerksam machen und für die Registrierung als Stammzellenspender bei der DKMS werben. Einen Trikotsponsor hat Hertha BSC als einziger Bundesligist noch nicht. Im ersten Bundesliga-Spiel bei Werder Bremen spielte das Team ohne Brust-Aufdruck. Im Pokal bei Eintracht Braunschweig hatte Hertha zuvor einen Berliner Bären auf dem Trikot. 
202 Tage mussten die Fans von Hertha BSC auf ein Live-Erlebnis im Olympiastadion verzichten - nun können zumindest 4000 Glückliche den ersten Heimauftritt der neuen Alten Dame sehen. Die gültige Corona-Verordnung des Landes Berlin gestattet maximal 5000 Besucher, Hertha hat 4000 Tickets für private Zuschauer vergeben, der Rest entfällt auf Klubdelegationen und Mitarbeiter. Auch wenn die Zahl deutlich unter den 20 Prozent der Besucher-Kapazität bleibt, auf die sich die Länder für eine Testphase eigentlich geeinigt hatten, sehen die Hertha-Verantwortlichen die Öffnung positiv. "Wir freuen uns, dass wir wieder Zuschauer haben. Das ist jetzt ein ganz anderes Gefühl", sagte Labbadia. 
Die Gastgeber aus Berlin haben sich nach dem bitteren Pokal-Aus gegen Braunschweig mit einem überzeugenden Sieg in Bremen rehabilitiert und wollen jetzt nachlegen: Nach dem erfolgreichen Saisonstart setzt Trainer Bruno Labbadia auch im ersten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt auf seine treffsichere Offensivabteilung. "Wir haben unterschiedliche Stürmertypen, die es uns erlauben, flexibel zu sein. Trotzdem gilt es noch, an ganz vielen Dingen zu feilen", sagte Labbadia, der aber die Favoritenrolle von sich wies. "Wir sind im Aufbau und haben den Weg noch vor uns, den Eintracht schon hinter sich hat", bemerkte der Hertha-Trainer mit Hinweis auf die Erfolge des Kontrahenten in der jüngeren Vergangenheit.
Herzlich willkommen zur Auftaktpartie des 2. Bundesliga-Spieltages! Heute empfängt Hertha BSC die Eintracht aus Frankfurt.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 32 74 52
2 RB Leipzig 32 64 29
3 Wolfsburg 32 60 25
4 Dortmund 32 58 25
5 Frankfurt 32 57 15
6 Bayer 04 32 51 16
7 M'gladbach 32 46 7
8 Union 32 46 6
9 Freiburg 32 44 2
10 Stuttgart 32 42 2
11 Hoffenheim 32 39 -3
12 Mainz 05 32 36 -16
13 Hertha BSC 32 34 -10
14 Augsburg 32 33 -17
15 Bremen 32 31 -17
16 Bielefeld 32 31 -28
17 Köln 32 29 -27
18 Schalke 04 32 13 -61