Werder Bremen
23. Spieltag
26.02.2021
Eintracht Frankfurt
2:1
90.
Mit diesen Worten möchten wir uns von Ihnen verabschieden. Wir danken herzlich fürs fleißige Mitlesen! Am morgigen Samstag sind ab 15.30 Uhr unter anderem die Spitzenteams aus München (gegen Köln) und Dortmund (gegen Bielefeld) im Einsatz, ehe um 18.30 Uhr das Top-Duell zwischen Leipzig und Gladbach ansteht. Wie gewohnt versorgen wir Sie in unseren Live-Tickern ab 15 Minuten vor Spielbeginn mit allem Wissenswerten rund um die Partien. Bleiben Sie gesund!
90.
Ein wichtiger Sieg. Heute jubelt Bremen gegen Frankfurt! Foto: Carmen Jaspersen, dpa
90.
Kampfeslustige Bremer stoppen Frankfurts Höhenflug. Nach zuvor neun Siegen und zwei Remis starteten die Hessen auch an der Weser kraftvoll und gingen dank einer Ecke gegen zunächst schläfrige Hausherren vom Osterdeich mit 1:0 in Führung. Der Bremer Rückstand diente den Grün-Weißen jedoch als Weckruf: Fortan steigerte der SVW stückweise sein Risiko und setzte vereinzelte Offensivakzente. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel gelang Werder der Ausgleich durch Gebre Selassie, ehe Sargent 15 Minuten später sogar der Siegtreffer glückte. So bleibt die Frankfurter Eintracht Vierter und verpasst es, noch weiter in der Tabelle zum Spitzenduo aus München und Leipzig aufzuschließen, während die Norddeutschen sich im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen und nun acht Punkte vor dem Sechzehnten Bielefeld liegen.

Nächste Spiele Werder Bremen:
1. FC Köln (A), FC Bayern München (H), VfL Wolfsburg (H)
Nächste Spiele Eintracht Frankfurt:
VfB Stuttgart (H), RasenBallsport Leipzig (A), 1. FC Union Berlin (H)  
90.
Elfmal ungeschlagen - gegen Bremen kommt Frankfurts Erfolgsserie zum Ende.
90.
Dann ist Schluss! Werder Bremen bezwingt Eintracht Frankfurt mit 2:1.

Tore: 0:1 André Silva (9.), 1:1 Theodor Gebre Selassie (47.), 2:1 Joshua Sargent (62.)  
90.
Ein letztes Mal dreht Kohfeldt an der Uhr: Kevin Möhwald raus, Christian Groß rein.
Kevin Möhwald
Christian Groß
90.
Auch mit drei Stürmern zentral an vorderster Front kann sich die SG Eintracht keine hochkarätige Gelegenheit mehr erspielen. Die nächste Flanke aus dem Halbfeld gelöffelt segelt vorbei an Freund und Feind ins Toraus.
90.
Den fälligen Freistoß aus 19 Metern drischt Bittencourt halbhoch in die Mauer. Leichtfertig hergegeben.
90.
Tuta ist der Übeltäter und wird für sein klares Foul auch nochmal verwarnt - Gelb.
Lucas Silva Melo
90.
Die Eintracht schnürt den SVW hinten ein, lädt so aber zu Kontern ein. Eggestein macht den Weg mit nach vorne und zieht einen Freistoß nahe des Strafraums. Das nimmt zusätzlich Zeit von der Uhr.
90.
Satte fünf Minuten Nachspielzeit sind unterdessen an der Seitenlinie vom Vierten Offiziellen annonciert.
89.
Auch bei SGE-Trainer Adi Hütter steigt die Anspannung. Der Österreicher beschwert sich allzu lautstark beim Unparteiischen über einen ausbleibenden Pfiff. Hartmann zeigt sich unbeeindruckt, und dem Frankfurter Chefcoach Gelb.
Adi Hütter
88.
Die Hessen rennen derweil unbeirrt an. Es mangelt jedoch an kreativen Einfällen, um die kompakte Abwehr der Werderaner nochmal auszuhebeln.
87.
Wer will ihnen das auch verübeln angesichts des Spielstands und der Tabellenkonstellation? Die Schlussminuten verbarrikadieren sich die Hanseaten im eigenen Abwehrdrittel.
86.
Nach ansprechender Leistung macht der fleißige Milot Rashica Platz für Jean-Manuel Mbom. Werder stärkt demnach die eigenen Abwehrkräfte.
Milot Rashica
Jean-Manuel Mbom
85.
Allerdings sind es weiter die Auswärtsakteure, die das Heft des Handelns in den Händen halten. Kostic' nächster Eckball wird entschärft, auch einen zu langen Chipball hinter die letzte Bremer Kette kurz darauf kann Tuta nicht mehr erlaufen.
83.
Trotz der aufkommenden Hektik wird auch noch Fußball gespielt: Ein Ball auf rechts raus kann der ausgeruhte Bittencourt erlaufen. Aber seiner Hereingabe danach geht die Präzision ab - und wird somit leichte Beute für die Eintracht-Defensive.
81.
... sowie Kevin Möhwald je ein Akteur eines Vereins verwarnt.
Kevin Möhwald
81.
Daraufhin entsteht ein keifendes Rudel mit reichlich Gerangel inklusive. Nachdem dieses Knäuel aufgelöst ist, wird salomonisch mit Amin Younes ...
Amin Younes
81.
Jetzt wird es nicklig: Marco Friedl wird mit Gelb für eine verspätete Grätsche gegen Silva bedacht.
Marco Friedl
79.
... und Niclas Füllkrug für Joshua Sargent sind fortan neu dabei.
Joshua Sargent
Niclas Füllkrug
79.
Der SV Werder meldet einen Doppelwechsel an: Leonardo Bittencourt für Romano Schmid ...
Romano Schmid
Leonardo Bittencourt
78.
Nach Foul an Hasebe bekommt auch Werders Romano Schmid einen Gelben Karton gezeigt.
Romano Schmid
77.
Beachtliche 54 Prozent aller Zweikämpfe entscheiden die Grün-Weißen bislang für sich. So physisch und clever kann man das Überteam aus "Mainhattan" tatsächlich in Schach halten.
76.
Aus der Drehung und 15 Metern Torentfernung zwingt nun Silva den Werder-Torwart zur nächsten Parade. Wieder meistert der Tscheche im SVW-Trikot die Prüfung. Trotzdem konstatieren wir: Frankfurt erhöht die Schlagzahl!
75.
Dann melden sich die Adlerträger zurück: Kostic dribbelt kurz an, um dann aus 17 Metern mit Schmackes gen langes Eck abzuziehen. Pavlenka macht sich zwischen den Werder-Pfosten lang und taucht die Kugel raus. Vorerst bleibt es also beim 2:1.
74.
Abermals landet ein langer Ball bei Rashica. Nach einem Zwischensprint verlassen den die Kräfte, sein nachfolgender Pass in die Mitte gerät viel zu ungenau.
71.
Weiterhin kontrolliert die SGE angesichts von 67 Prozent Ballbesitz das Gros dieses Matches. Doch die Bremer Hausherren nutzten zwei Nadelstiche, um die Partie zu diesem Zeitpunkt zu drehen. Kann der SVW seine knappe Führung über die Ziellinie retten?
69.
Rashica legt nach einem zweiten Hasebe-Patzer für den sprintenden Sargent ab. Im Sechzehner passt der uneigennützig quer, sodass Schmid hinten aus sechs Metern problemlos einschieben kann. Jubel macht sich trotzdem nicht breit - Sargent steht minimal zu weit vorne beim Zuspiel.
67.
Bremen versucht nachzusetzen: Sargent ist allein auf rechts auf weiter Flur, bekommt nach einem wuchtigen Abschluss aus spitzestem Winkel jedoch immerhin einen Eckball zugesprochen. Den macht Trapp nach einem gelungenen Rashica-Aufsetzer erst im zweiten Anlauf zunichte.
65.
... und Luka Jovic kommt für Daichi Kamada in die Begegnung.
Daichi Kamada
Luka Jovic
65.
... Aymen Barkok ersetzt Erik Durm ...
Erik Durm
Aymen Barkok
65.
In Rückstand beordert Frankfurts Chefcoach Adi Hütter gleich drei ausgeruhte Kräfte aufs Grün: Sebastian Rode weicht für Ajdin Hrustic, ...
Sebastian Rode
Ajdin Hrustic
63.
Während die Norddeutschen beim 0:1 Pech mit einer Schiri-Entscheidung hatten, profitieren sie nun davon, dass der Torschütze im Moment des Zuspiels genau auf Höhe von Kostic stand. Zentimeter geben den Ausschlag - zugunsten Werders!
62.
Eggestein passt sehenswert mit dem Außenrist nach rechts raus, wo Sargent einläuft und letztlich nervenstark ins lange Eck vollstreckt. Der dritte Ligatreffer für den US-Boy: 2:1. Die Bremer drehen diese Begegnung!
62.
Toooor! Joshua Sargent bringt Werder mit 2:1 in Front.
Joshua Sargent
61.
Jetzt zirkelt Kostic einen Standard von links mit viel Effet in die Mitte. Dort kann sich der SV Werder mit dem Schädel befreien, nicht zuletzt weil Younes' Nachschuss aus dem Hinterhalt von Teamkamerad Sow aufgehalten wird.
60.
Nach einer knappen Stunde Spielzeit weisen die Statistikbögen 9:5 Schussversuche zugunsten der Eintrachtler aus. Davon zwangen allerdings nur 2:2 Abschlüsse den Keeper des Kontrahenten auch wirklich zum Eingreifen.
58.
Besagter Kostic behauptet sich auf links stark. Nur sein nachfolgender Querpass vor das gegnerische Gehäuse wird abgefangen. Zwei Eckstöße in der Folge kann Bremen resolut verteidigen.
56.
In ihrem 5-2-3 gegen das Kunstleder verdichtet der SVW geschickt das Zentrum und lenkt die Frankfurter Angriffe auf die Flügel. Dort sollte dann allerdings auch der Zugriff erfolgen, gegen Kostic oder die ausweichenden Kamada und Younes natürlich leichter gesagt als getan.
54.
Die Verschnaufpause für die Grün-Weißen gerät aber sehr kurz: Ein Flugball landet beim durchgestarteten Kostic links nahe der Torauslinie. Der will die Kugel elegant volley ins Zentrum weiterleiten, findet jedoch keinen Mitspieler.
53.
Frankfurt setzt nach und will sofort wieder für klare Verhältnisse sorgen. Durm ist auf rechts jedoch zu spät im Zweikampf und foult. Die Bremer können durchatmen.
51.
Groß schocken lässt sich die Eintracht von diesem Rückschlag allerdings nicht. Ganz im Gegenteil: Umgehend prescht sie wieder nach vorne, in dieser Situation ist Kamada auf rechts aber gut zugestellt, seine Hereingabe wird schon nach wenigen Metern geblockt.
49.
Werder blieb in seinen letzten beiden Bundesligaspielen torlos - erstmals in dieser Saison. Neben den Bremern erzielte vor dem Anpfiff heute nur der taumelnde FC Schalke im gesamten Monat Februar noch keinen Treffer, beide durften zuletzt im direkten Duell Ende Januar beim 1:1 jubeln. Diese persönliche Negativserie haben die Norddeutschen jetzt aber beendet.
47.
Der SVW hat jedoch etwas gegen die Fortsetzung des Siegeszugs der Adlerträger: Rashica seziert die Frankfurter Hintermannschaft mit einem tollen Schnittstellenpass. Der aufgerückte Gebre Selassie bringt dann aus 14 Metern den Ball flach und unter Bedrängnis im langen Eck unter. Der Linienrichter zeigt eine Abseitsstellung an, doch der VAR überstimmt ihn. Alles wieder auf Null, oder besser gesagt: 1:1.
47.
Toooor! Theodor Gebre Selassie gelingt der Ausgleich für Bremen - 1:1.
Theodor Gebre Selassie
47.
Wohin führt die Adler ihr derzeitiger Höhenflug noch? Dank ihrer beachtlichen Ausbeute von 25 aus 27 möglichen Ligazählern seit dem Jahreswechsel hat sich Frankfurt in der Spitzengruppe des Klassements eingenistet, das Spitzenduo aus München und Leipzig sammelte im genannten Zeitraum lediglich 19 Punkte. Heute ist der nächste Dreier in greifbarer Nähe.
46.
Beide Cheftrainer haben erst einmal auf personelle Veränderungen verzichtet.
46.
Der Wiederanpfiff ertönt, rein in die zweite Hälfte.
45.
Dominante Frankfurter nutzen ihre erste Ecke eiskalt. Die selbstbewussten Gäste drückten dem Geschehen im Weserstadion vom Anpfiff weg ihren Stempel auf. Während Bremen noch nach Stabilität suchte, nickte Eintrachts Top-Torschütze André Silva gekonnt bereits eine frühe Eckenvariante zur Führung in die Maschen. In der Folge kam Werder zwar besser in die Partie und erhöhte die eigenen Angriffsbemühungen, doch die Hessen blieben ebenfalls gefährlich. Sowohl das 0:2 als auch ein 1:1 lag anschließend im Bereich des Möglichen, weil auf der einen Seite Younes um Haaresbreite daneben köpfte (30. Minute) und Rashica auf der anderen Seite den Querbalken erzittern ließ (34.). So dürfen wir uns auf einen spannenden zweiten Durchgang freuen. Hier ist noch nichts entschieden! Foto: Carmen Jaspersen, dpa
45.
Die verrinnen ohne nennenswerte Ereignisse. Halbzeit! Beim Stand von 0:1 entschwinden die Protagonisten in die Umkleiden.
45.
Ein leidenschaftliches Mittelfeld-Pressing sorgt für rasche Ballverluste auf beiden Seiten. Das kommt generell dem SV Werder entgegen. 60 Sekunden Nachspielzeit soll es im ersten Durchgang geben.
43.
So geht es derzeit munter hin und her. Umkämpfte Zweikämpfe im Mitteldrittel stehen aktuell auf der Tagesordnung - auf Kosten eines gepflegten Spielflusses.
41.
Als Nächstes wird Schmid über halbrechts vertikal in die Gasse geschickt. Kurz vor SGE-Keeper Trapp geht ihm der Platz aus, weshalb er mit seinem Chipversuch scheitert. Die fällige Ecke verpufft ungenutzt.
40.
Eintracht-Routinier Sebastian Rode geht gegen Toprak mit gestrecktem Bein zu Werke - und bewirbt sich so bei Schiri Hartmann erfolgreich um die zweite Verwarnung in diesem Match.
Sebastian Rode
39.
In dieser Phase sichern sich die Kicker von der Weser zunehmend mehr Spielanteile und tauchen ebenfalls vermehrt in den gefährlichen Zonen auf, Frankfurt wird scheinbar etwas nachlässiger vor der Pause.
37.
Nach einem Fehlpass von Toprak flankt Younes von links clever auf den zweiten Pfosten. Kamada genießt dort reichlich Bewegungsfreiheit, doch Pavlenka kratzt seinen Kopfstoß aus sechs Metern mit einer Parade noch raus. Grund zur Aufregung ist aber nicht geboten: wiederum Abseits.
35.
Bremens Theodor Gebre Selassie handelt sich auf rechts eine Gelbe Karte im Pressing ein, indem er Sow verspätet anläuft und ihm dann auf den Knöchel tritt.
Theodor Gebre Selassie
34.
Da erzittert die Querlatte: Hasebe steht schlecht und legt Rashica unfreiwillig vor. Der Flügelmann zieht dann von rechts nach innen und legt sich so die Kugel auf den linken Fuß. Aus 15 Metern schließt der 24-jährige Rashica schließlich ab, trifft mit seinem schwächeren Fuß aber nur das Aluminium. Werder schnuppert am Ausgleich!
33.
Nach der zwischenzeitlichen Mini-Drangphase von Werder Bremen ersticken die Frankfurter dieses Aufflackern mit viel Physis und Dominanz. Sow probiert es letztlich nach einer Stafette aus dem Rückraum, verzieht jedoch deutlich. In Rücklage abgeschlossen.
32.
Gegen Teams auf einem Top-Vier-Platz in der Bundesliga hat Werder Bremen seit Beginn der letzten Saison nicht ein einziges Mal gewonnen! Vielmehr kam man dabei auf sechs Niederlagen und vier Remis. In dieser Saison ist zumindest leichte Besserung in Sicht: Heuer brachte man immerhin bereits zwei Unentschieden beim FC Bayern und in Leverkusen (je 1:1) zustande. Frankfurt allerdings scheint heute gut gerüstet.
30.
Aus einer Ballbesitzphase zwirbelt Tuta von rechts den Ball vors Werder-Gehäuse. Am langen Pfosten schleicht sich Younes weg, touchiert die Hereingabe mit seiner Stirn aber nicht mehr ausreichend, um sie noch zu platzieren. Zentimeter fehlen zum 0:2!
29.
Die Norddeutschen wachen allmählich auf und schieben mutiger nach vorne. Wie reagiert die Eintracht?
28.
Werder jubelt - doch nur kurz: Bei einem Steckpass aus der Mitte steht Rashica einen Schritt zu weit vorne. Im Nachgang scheitert er im Eins-gegen-eins an Frankfurts Schlussmann Trapp, der wird erst mit dem zweiten Ball von Sargent überwunden. Aber schnell wird auf Abseits entschieden, richtigerweise.
26.
Damit notieren wir Bremens allerersten Torschuss am heutigen Abend, die SGE hat bereits vier auf dem Zettel.
25.
Eventuell hilft den Hanseaten ein ruhender Ball? Nein! Ein Freistoß aus 18 Metern Torentfernung nach Foul von Sow an Schmid fällt in den Aufgabenbereich von Rashica. Der Bosnier zieht wuchtig ab - doch genauso mittig. Trapp kann parieren.
23.
Der SV Werder setzt sich mal fest am Frankfurter Strafraum, kann dabei aber keine echte Torgefahr heraufbeschwören. Gebre Selassie wird bei seinem Flankenversuch zugestellt und auch Eggesteins Direktablage nur Momente später findet nicht seinen gewünschten Adressaten. Vieles bleibt Stückwerk in Bremens Angriff.
22.
Am anderen Ende des Rasens reißt Rashica über links erst ein paar Meter ab. Sein nachfolgender diagonaler Flugball verendet aber im Nirwana, unsauber gespielt. Flugs eilen die Bremer wieder kollektiv in die eigene Hälfte zurück.
20.
Derweil haben die verlangsamten TV-Bilder den Beweis erbracht, dass der Eckball, der zum 0:1 führte, eigentlich gar nicht hätte den Frankfurtern zugesprochen werden dürfen. Bitter für die Bremer.
19.
Aus 17 Metern halbrechter Position legt sich dann Kostic einen ruhenden Ball zurecht. Eigentlich wie gemalt für einen Linksfuß - trotzdem schlenzt der Serbe das Kunstleder am Ende doch deutlich am Ziel vorbei. Abstoß SVW.
18.
Im eigenen Sechzehner lässt sich Toprak von Silva abkochen und die Kugel abnehmen. Im Anschluss findet der Portugiese aus kurzer Distanz und spitzem Winkel allerdings kein Durchkommen gegen Pavlenka im kurzen Eck. Der SVW pennt, die SGE drängt!
17.
Satte 68 Prozent Ballbesitz hat Frankfurt in der Anfangsviertelstunde gesammelt. Der SV Werder verlässt kaum einmal seine Defensivformation - trotzdem erspielen sich die Hessen einige Halbchancen. Diesmal zirkelt Younes jedoch den nächsten Eckstoß exakt in die Arme von Werder-Schlussmann Pavlenka.
15.
Mit der 1:0-Führung im Rücken bleibt die SG Eintracht auf dem sprichwörtlichen Gaspedal und schnürt die Grün-Weißen in deren Abwehrdrittel ein. Durm übertreibt es allerdings und begeht ein Stürmerfoul.
13.
Doch Werder ist um eine Antwort bemüht. Gebre Selassie hinterläuft auf seiner rechten Außenbahn, für seine Hereingabe von der Eckfahne ist aber nach wenigen Metern bereits Endstation. Auch der energische Sargent kann im Nachsetzen das Kunstleder nicht zurückerobern.
11.
Die Taktik der Gastgeber vom Osterdeich ist damit abermals rasch über den Haufen geworfen. Andererseits setzt sich der Höhenflug der Adlerträger ungebrochen fort: Silvas zehntes Saisontor im Kalenderjahr 2021 kann selbst Robert Lewandowski nicht toppen!
9.
Die SGE führt ihre erste Ecke zunächst kurz aus, ehe Kostic von links ins Zentrum flankt. Dort setzt sich Torschütze Silva an der Fünferkante von Bewacher Toprak ab und lenkt die Hereingabe mit der Stirn mustergültig ins lange Eck. Pavlenka kann nur den Kopf schütteln. Schöner Treffer! 
9.
Tooooor! André Silva bringt Eintracht Frankfurt mit 1:0 in Führung.
André Miguel Valente Silva
8.
Die nackten Zahlen sehen also das Auswärtsteam unbestritten in der Favoritenrolle - und auch auf dem Rasen übernimmt Frankfurt rasch die Initiative. Eine Kostic-Flanke aus dem linken Halbfeld verrutscht allerdings, sodass Pavlenka sie mühelos aus der Luft pflücken kann.
7.
Auch in der jüngeren Vergangenheit sahen die Adlerträger regelmäßig gut gegen die Hanseaten aus. Die Eintracht musste sich in keinem der letzten fünf Pflichtspiele gegen Bremen geschlagen geben, zudem traf sie bei den zurückliegenden zehn Aufeinandertreffen immer mindestens einmal.
6.
Ein kurzer Blick in die Geschichtsbücher: Heute kreuzen die beiden Traditionsvereine auf der Bundesliga-Bühne bereits zum insgesamt 109. Mal ihre Klingen. Frankfurt entschied 40 dieser Kräftemessen für sich, gegen keinen anderen Liga-Konkurrenten durfte die SGE in ihrer Klubhistorie häufiger jubeln!
5.
Ihrerseits starten die Frankfurter bereits deutlich früher die eigene Balljagd, um Werders Spielaufbau mit aggressivem Forechecking zu stören.
3.
Den ersten Angriffsakzent setzt die Eintracht: Eine Hereingabe von rechts rutscht durch bis an den langen Pfosten, wo Kostic aber aus 14 Metern keinen gezielten Aufsetzer zustande bekommt. Sein Schuss wird geblockt.
2.
Die Bremer Hausherren erwarten die SGE rund um die Mittellinie in einem 5-2-3. Für sie gilt es nach der 0:4-Klatsche in Hoffenheim zunächst defensiv stabil zu stehen.
1.
In ihrer gewohnten 3-4-3-Grundformation sind die Überflieger vom Main umgehend um Offensivdrang bemüht. Der aufgerückte Hinteregger scheitert jedoch mit einem ersten Vorstoß über links.
1.
Die Spielleitung im Weserstadion obliegt Referee Robert Hartmann, der soeben die Begegnung eröffnet. Los geht's. 
Nacheinander versammeln sich beide Mannschaften auf dem Rasen. Lange müssen wir uns also nicht mehr gedulden!
Die im selben Jahr gegründete Sportgemeinde Eintracht aus Frankfurt hat zu Beginn seinerseits diese elf Akteure nominiert: Kevin Trapp - Tuta, Makoto Hasebe, Martin Hinteregger - Erik Durm, Djibril Sow, Sebastian Rode, Filip Kostic - Daichi Kamada, Amin Younes - André Silva
So geht es der Sport-Verein Werder von 1899 heute mit folgender Startaufstellung an: Jirí Pavlenka - Milos Veljkovic, Ömer Toprak, Marco Friedl - Theodor Gebre Selassie, Maximilian Eggestein, Kevin Möhwald, Romano Schmid, Felix Agu - Milot Rashica, Joshua Sargent
Beim Auswärtsteam aus Frankfurt kann Starstürmer André Silva nach überstandenen Rückenbeschwerden wieder mitwirken, Defensivmann Evan Ndicka jedoch ist wegen fünf gesammelter Gelben Karten zum Pausieren gezwungen.
Etwas gutzumachen hat der SVW also allemal. Personell sind die Ausfälle von Ludwig Augustinsson (Oberschenkelprobleme) sowie der Ergänzungsspieler Patrick Erras (Muskelverletzung im Hüftbeuger) und Luca Plogmann (Patellasehnenruptur) zu kompensieren. 
Ihre desolate Leistung in Sinsheim vor fünf Tagen im Hinterkopf müsste die Gastgeber auf Wiedergutmachung brennen lassen. Nach Abpfiff am Sonntag übten sie zumindest schonungslos Selbstkritik, Florian Kohfeldt schimpfte: "Das war im Kollektiv gar nix. Wir haben viel zu einfache Gegentore bekommen, waren nicht zielstrebig!" Routinier Theodor Gebre Selassie pflichtete seinem Chefcoach bei und monierte: "Die Niederlage ist deutlich und verdient. Mit so einer Leistung wird es gegen jeden Gegner kompliziert."
Das erfolgreiche Abschneiden im DFB-Pokal-Achtelfinale (2:0 über Fürth) Anfang Februar diente da nur kurzfristig als Stimmungsaufheller im Lager der Grün-Weißen. Im Anschluss setzte es ein 0:0 gegen Freiburg sowie am vergangenen Wochenende ein deftiges 0:4 bei der TSG Hoffenheim. Ganz anders die Eintracht: Nach vier Liga-Triumphen in Serie konnte letzten Samstag auch der Rekordmeister aus München mit 1:2 niedergerungen werden, das Team dürfte daher mit ordentlich Selbstbewusstsein die Fahrt aus der Bankenmetropole angetreten sein.
Während die Adlerträger also berechtigterweise von der Europapokal-Qualifikation träumen, wären die Hausherren vom Osterdeich schon froh über ein weiteres Jahr erstklassigen Profifußballs. Zwar ließ ein gelungener Saisonauftakt die Norddeutschen (nur eine Pleite nach acht BL-Matches) zunächst auf eine Saison frei von Existenzängsten und Überlebenssorgen hoffen, doch in den folgenden Wochen und Monaten zerplatzte dieser fromme Wunsch: Seither kamen nur drei Erfolge und stattdessen sieben Niederlagen (plus drei Unentschieden) hinzu! Längst ist man als Zwölfter des Tableaus (mit 23 Punkten) wieder mit dem Abstiegskampf konfrontiert, die Vor- und Drittletzten aus Mainz und Bielefeld lauern angesichts von schmalen fünf bzw. sechs Zählern Rückstand auf Ausrutscher der Werderaner.
Im Rahmen der nachfolgenden zehn Liga-Auftritte wurden nämlich neun Siege und ein Remis eingefahren. Lediglich das deutliche Pokal-Aus in Leverkusen Mitte Januar (1:4) trübt die hervorragende Stimmungslage bei den Hessen, die dank ihrer Erfolgsserie (und nun 42 Zählern auf dem Konto) bis auf CL-Rang vier geklettert sind. Der VfL Wolfsburg liegt punktgleich nur wegen des besseren Torverhältnisses davor, zum fünftplatzierten Verfolger Leverkusen sind es hingegen bereits fünf Zähler Abstand.
Das Auswärtsteam vom Main hat sich in den letzten Wochen dank beeindruckender Leistungen in der Tabelle stetig nach oben gearbeitet. Nach dem zwölften Spieltag versank die SGE noch im grauen Mittelfeld des Klassements und rangierte auf dem zehnten Platz. Gegen den Champions-League-Teilnehmer aus Gladbach wurde dann ein 3:3 erkämpft - und dieses Resultat sollte den Startschuss zu einer Aufholjagd geben, die aktuell europaweit ihresgleichen sucht.
Hallo und herzlich willkommen! An diesem Freitag eröffnen wir den 23. Bundesliga-Spieltag mit dem Duell zwischen dem SV Werder Bremen und der formstarken Eintracht aus Frankfurt. Schön, dass Sie mit dabei sind.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 32 74 52
2 RB Leipzig 32 64 29
3 Wolfsburg 32 60 25
4 Dortmund 32 58 25
5 Frankfurt 32 57 15
6 Bayer 04 32 51 16
7 M'gladbach 32 46 7
8 Union 32 46 6
9 Freiburg 32 44 2
10 Stuttgart 32 42 2
11 Hoffenheim 32 39 -3
12 Mainz 05 32 36 -16
13 Hertha BSC 32 34 -10
14 Augsburg 32 33 -17
15 Bremen 32 31 -17
16 Bielefeld 32 31 -28
17 Köln 32 29 -27
18 Schalke 04 32 13 -61