1. FC Köln
24. Spieltag
07.03.2021
Werder Bremen
1:1
90.
Das soll es von unserer Seite aus gewesen sein, herzlichen Dank fürs fleißige Mitlesen! Ab 18 Uhr beschließen Bielefeld und Union Berlin diesen Bundesliga-Spieltag, auch da dürfte wieder für reichlich Unterhaltung gesorgt sein. Bis dann - bleiben Sie gesund.
90.
Die Hanseaten von der Weser verpassen möglichen Befreiungsschlag. Auf eine chancenarme erste Halbzeit folgte ein unterhaltsamer zweiter Spielabschnitt, in dem die Gäste aus Bremen lange Zeit überlegen waren. Ihr zwischenzeitliches 1:0 war aufgrund der gepflegteren Spielanlage im Angriff verdient, sogar ein zweiter Treffer unmittelbar in der Folge möglich. Die Hausherren mussten sich zunächst sammeln, ehe sie zur späten Schlussoffensive bliesen. Die wurde eher glücklich belohnt durch einen umstrittenen Treffer, den Werder-Tormann Pavlenka mit einem kapitalen Fehlgriff auf dem Silbertablett servierte. So darf sich der FC über einen insgesamt glücklichen Punktgewinn freuen, bleibt im Klassement mit 22 Zählern aber als 14. in akuter Abstiegsgefahr. Mit fünf Punkten mehr auf dem Konto reiht sich der SVW auf dem zwölften Rang ein. Foto: Rolf Vennenbernd, dpa

Nächste Spiele 1. FC Köln:
1. FC Union Berlin (A), Borussia Dortmund (H), VfL Wolfsburg (A)
Nächste Spiele Werder Bremen:
FC Bayern München (H), VfL Wolfsburg (H), VfB Stuttgart (A)   
90.
Kurz darauf ist Schluss! Der 1. FC Köln und Werder Bremen trennen sich 1:1 unentschieden.

Tore: 0:1 Joshua Sargent (66.), 1:1 Jonas Hector (83.)  
90.
Werder-Torwart Pavlenka befördert eine letzte FC-Ecke entschlossen mit den Fäusten aus der Gefahrenzone. Beim Gegentreffer ließ der Tscheche die nötige Durchsetzungskraft allerdings vermissen.
90.
Wechsel beim SV Werder Bremen: Felix Agu darf kurz für den angeschlagenen Ludwig Augustinsson mitwirken.
Ludwig Augustinsson
Felix Agu
90.
180 Sekunden Nachspielzeit sind angezeigt. Kann hier ein Team noch den Lucky Punch landen?
90.
Doch auch die Geißböcke hoffen noch auf einen Dreier: Drexler hebt den Ball von rechts nach innen auf Limnios. Aber Gebre Selassie ist blendend postiert und blockt den Griechen clever weg.
89.
Nach dem für sie unglücklichen 1:1 zieht der SVW die Zügel an und setzt sich in der FC-Hälfte fest. Nachdem kein Durchkommen ist, stoppt Augustinsson den rollenden Gegenstoß mit einem Foulspiel.
87.
Geschockt zeigen sich die Hanseaten nicht. Bittencourt wird links im Sechzehner gefunden, sein Chip gen Selke allerdings in höchster Not von Meré abgefangen.
86.
Der Sport-Verein Werder wirft auf den letzten Metern dieser Partie noch einen langen Stürmer ins Geschehen: Joshua Sargent raus, Davie Selke rein.
Joshua Sargent
Davie Selke
83.
Katterbach löffelt die Kugel von links in den Sechzehner. Pavlenka schraubt sich hoch, fasst aber daneben. FC-Angreifer Dennis hatte ihm in den Arm gegriffen. Sowohl Schiri Jöllenbeck als auch der VAR sehen keinen Grund zum Abpfeifen, sodass Hector artig danke sagt und aus wenigen Metern ins leere Tor einschiebt. Köln duselt sich zum Ausgleich.
83.
Tooooor! Jonas Hector macht plötzlich doch das 1:1 für den FC!
Jonas Hector
82.
Vereinzelt kann der SV Werder für Entlastung sorgen: Sargent leitet eine Ecke von rechts artistisch weiter, im Getümmel des Fünfers erreicht Friedl dessen Ablage allerdings nicht.
81.
Der 1. FC Köln gewann in der Bundesliga 2020/2021 lediglich ein einziges Heimspiel - wie sonst nur die kriselnden Knappen von Schalke 04! Mit solch einer Bilanz wird der Klassenerhalt in jeder Profi-Liga der Welt eine Herausforderung. Heute ist bisher ebenfalls kaum Besserung in Sicht.
80.
Dem andribbelnden Schmidt grätscht Kölns Dominick Drexler im Mitteldrittel von hinten auf den Knöchel - und handelt sich so die nächste Verwarnung ein.
Dominick Drexler
79.
Das Bemühen ist dem FC keinesfalls abzusprechen, jedoch ist sein Defizit an fußballerischer Raffinesse und Präzision im Vorwärtsgang nicht zu übersehen. Runde zehn Minuten bleiben noch für Ergebniskosmetik der Domstädter.
78.
Als Nächstes dribbelt Wolf von rechts in den Werder-Sechzehner, sein Versuch aus 14 Metern Torentfernung wird jäh aufgehalten. Die fällige Ecke klärt Bremen abermals mühelos.
76.
Zugunsten einer gesteigerten Defensiv-Stabilität opfert der SVW in der laufenden Spielzeit Offensivgeist und Spektakel. Diese Strategie zahlt sich bislang aus: Mit 32 Gegentreffern hatte man vor diesem Spieltag genauso viele Tore kassiert wie die Spitzenteams aus München und Frankfurt! Heute präsentieren sich die Bremer hinten bislang abermals sattelfest.
75.
Jetzt schleicht sich Hector in den Sechzehner, und wird tatsächlich auch per Flankenball von rechts bedient. Toprak hält Sicherheitsabstand zum Ex-Nationalspieler, trotzdem kann der seinen Kopfball nicht aufs Tor bringen. Abstoß SVW.
73.
Die Schlussphase steht vor der Tür - und die Bremer scheinen die besseren Karten zu haben. Köln steht mit dem Rücken zur Wand, bisher offenbart die Hintermannschaft der Werderaner noch keine eklatanten Lücken. Foto: Rolf Vennenbernd, dpa
71.
... und Ondrej Duda macht Platz für Winterzugang Emmanuel Dennis.
Ondrej Duda
Emmanuel Dennis
71.
... Elvis Rexhbecaj von Kapitän Jonas Hector ...
Elvis Rexhbecaj
Jonas Hector
71.
Rasch schickt FC-Coach Gisdol drei weitere Neue auf den Platz: Ismail Jakobs wird durch Dimitris Limnios ersetzt, ...
Ismail Jakobs
Dimitris Limnios
70.
Die Hanseaten bleiben auf dem sprichwörtlichen Gaspedal: Rashica zieht aus der Drehung ab, kann Horn aus 17 Metern jedoch nicht überwinden. Köln muss sich nach dem 0:1 erst einmal sammeln.
68.
Kurzzeitig ergibt sich eine Drei-gegen-zwei-Situation, doch Rashica verschleppt einen Gegenstoß des SV Werder. Am Ende bedient er Bittencourt auf links, dem aber ein Gegenspieler auf den Füßen steht - und folglich auch seinen Abschluss blockt. Da war mehr drin!
66.
Umgehend bringt der 1. FC Köln Dominick Drexler anstelle von Jan Thielmann.
Jan Thielmann
Dominick Drexler
66.
Im Anschluss an einen Einwurf geht es schnell: Die Ablage landet bei Schmid, der verzögert und dann punktgenau an den langen Pfosten flankt. Dort steht Meré schlecht, sodass Werders US-Jungstar aus sechs Metern unbedrängt einköpfen kann. Sargent steht toll in der Luft, dem quirligen Stürmer gelingt der zweite BL-Kopfballtreffer seiner Karriere!
66.
Toooor! Joshua Sargent macht das 1:0 für Bremen!
Joshua Sargent
64.
Wieder sieht das im Ansatz vielversprechend aus beim SVW: Über mehrere Stationen läuft die Pille, bis Gebre Selassie zur Grundlinie durchbricht. Der Tscheche flankt nach innen, findet allerdings keinen Abnehmer in seinen Farben. Ohne Füllkrug hapert es dem Team von der Weser natürlich an Strafraumpräsenz - doch Werder wird stärker!
62.
Ein Steilpass in Richtung des einstartenden Rashica wird lang und länger. Am Ende sammelt FC-Keeper Horn mühelos das Kunstleder auf. Wieder nichts!
61.
Zumal Werder gut drauf ist: In vier der bisherigen fünf BL-Matches der Rückrunde gepunktet zu haben, dürfte die Bremer mehr als zufrieden stellen. Zusätzlichen Auftrieb sollte der Überraschungstriumph am vergangenen Wochenende gegen die Überflieger aus Frankfurt geben, denen man beim umkämpften 2:1 ihre erste Niederlage seit dem Jahreswechsel beibrachte.
60.
Auch sein Forechecking praktiziert der FC inzwischen deutlich höher, presst mitunter bis in den Werder-Strafraum. Lassen sich die Gäste davon beeindrucken?
59.
Nach einem kürzen Aufflackern der Norddeutschen von der Weser sichern sich die Geißböcke wieder mehr Spielanteile. Angesichts von 0:3 Torschüssen in der zweiten Halbzeit pro SVW sicher keine schlechte Herangehensweise.
57.
... und Niclas Füllkrug für Romano Schmid.
Niclas Füllkrug
Romano Schmid
57.
Der SV Werder beordert die ersten frischen Kräfte aufs Grün: Kevin Möhwald weicht für Leonardo Bittencourt ...
Kevin Möhwald
Leonardo Bittencourt
56.
Der Druck liegt dabei auf den Schultern der Kölner: Seine bisherige Ausbeute von 21 Zählern nach 23 BL-Spieltagen dürfte dem FC gehörige Angst einjagen: Lediglich in den vier Saisons 2002, 2004, 2006 und 2018 waren es zu diesem Zeitpunkt derart wenige - und immer stand am Ende der bittere Gang in Deutschlands Fußball-Unterhaus! Die Alarmglocken schrillen also nicht umsonst rund um die Domplatte.
55.
Es geht nun munter hin und her: Rexhbecaj schaufelt das Kunstleder von halbrechts vor das Bremer Gehäuse, aber Sargent ist zur Stelle und kann bereits am ersten Pfosten klären.
53.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Rasens findet Augustinsson mit einem Halbfeld-Freistoß den baumlangen Füllkrug in der Mitte. Der Ex-Hannoveraner wird allerdings eng beschattet, so fliegt sein Kopfball schließlich mehrere Meter an seinem Ziel vorbei.
51.
Längere Passstafetten öffnen jedoch Räume im Rücken. Füllkrug eilt nach einem Ballverlust mit nach hinten und stoppt einen Konter mit einem Foul. Dieser ruhende Ball kann jedoch im Nachgang keine Torgefahr heraufbeschwören.
49.
Die grün-weißen Hanseaten haben sich für diesen zweiten Spielabschnitt scheinbar einiges vorgenommen und schieben bereits jetzt kollektiv höher als vor dem Pausentee. Das lässt hoffen aus Sicht der Werder-Fans!
48.
Am zurückliegenden Wochenende mussten die Rheinländer beim Rekordmeister Bayern München ein saftiges 1:5 einstecken. Sie verloren damit die letzten drei BL-Auftritte allesamt. Solch eine Negativserie unterlief dem FC in der laufenden Spielzeit zuvor bisher nur zum Saisonauftakt. Gelingt ihm heute die Kehrtwende - oder rückt der Tabellenkeller noch näher?
47.
Schön gespielt: Füllkrug gibt direkt in den Lauf von Rashica, der von links in den Strafraum ablegt. Dort wird der aufgerückte Augustinsson in letztem Moment an einem kontrollierten Abschluss gehindert, Horn kann seinen Abschluss souverän entschärfen. Auch Möhwald verzieht seinen Nachschuss aus dem Rückraum klar.
46.
Zunächst haben beide Cheftrainer noch auf personelle Veränderungen verzichtet.
46.
Die zweite Hälfte ist eröffnet, weiter geht's!
45.
Dominante Kölner suchen nach der Lücke. Gegen sehr defensive Gäste von der Weser kontrolliert der FC das Match in weiten Teilen. Bremen lässt die Hausherren kommen, um dann rund um den eigenen Sechzehner in die Zweikämpfe zu gehen. So erklären sich auch 69:31% Ballbesitz sowie 11:3 Abschlüsse zugunsten der Akteure vom Rhein. In der Arbeit gegen das Kunstleder tritt der SVW jedoch bislang resolut auf (60% gewonnene Zweikämpfe), sodass Hochkaräter absolute Mangelware sind. Die ausgeglichene Bilanz von 2:2 Schüssen auf den Kasten des Kontrahenten belegt diesen Eindruck. Im möglichen heutigen Schlüsselspiel im Abstiegskampf sind die Kicker aus der Domstadt gefragt, nach dem Seitenwechsel offensiv noch zielstrebiger zu agieren. Wir freuen uns daher auf einen spannenden zweiten Durchgang, noch ist hier alles drin! Foto: Rolf Vennenbernd, dpa
45.
Die Restspielzeit verrinnt, nachdem auch ein Verzweiflungsversuch von Rexhbecaj aus der Distanz nicht wirklich gefährlich wird. Dann ist Halbzeit! Beim Stand von 0:0 geht es in die Umkleiden.
45.
Der Wille stimmt bei den Grün-Weißen: Rashica zeigt sich emsig und erobert an der eigenen Eckfahne das Spielgerät. Technisch hat der Kosovare auch einiges auf dem Kasten, weshalb er sich elegant aus der Bredouille lösen kann.
45.
Unterdessen annonciert der Vierte Offizielle an der Seitenlinie 60 Sekunden Nachspielzeit für diesen ersten Durchgang.
44.
Bei den Domstädtern wechseln sich Skhiri und Meyer in der Zentrale damit ab, sich im Spielaufbau fallen zu lassen und die eigene Verteidigung im Bestreben um einen konstruktiven Ballvortrag zu unterstützen. Das gelingt bisher recht ansehnlich.
42.
Über Umwege landet der Ball bei Duda, der nicht lange fackelt. Seine Wuchtbrumme aus 18 Metern per Halbvolley kommt jedoch nicht weit, er trifft den Rücken eines Mitspielers.
40.
Bremens Friedl rückt raus, um eine Flanke zu unterbinden. Aus kürzester Distanz wird er angeschossen. Freistoß für den FC Köln, der Rexhbecaj allerdings verrutscht. Unberührt segelt die Kugel vorbei an Freund und Feind.
39.
Unablässig belagern die heimischen Geißböcke den Werder-Sechzehner in dieser Phase. Gegen drei Bewacher verheddert sich Duda auf links im Solo, ehe auch ein nett gedachter Chipball von ihm hinter Bremens letzte Kette im Nirwana verendet.
37.
Derweil muss sich Bremens Veljkovic kurz schütteln und von den Physios behandeln lassen, er wurde vom Ellenbogen des dribbelnden Dudas unabsichtlich im Gesicht getroffen. Rasch steht der Serbe aber wieder auf dem Rasen.
Milos Veljkovic
36.
Auf dem Rasen bleibt es nach wie vor sehr umkämpft, Lücken bieten beide Abwehrreihen kaum an. So probiert sich Thielmann aus der zweiten Reihe, verzieht aber deutlich. Keine Gefahr!
35.
Die Passquoten beider Mannschaften belegen die unterschiedlichen Taktiken: Während der FC auf längere Ballbesitzphasen setzt (88% angekommene Pässe), verlegen sich die weitestgehend defensiv eingestellten Werderaner auf überfallartige Umschaltmomente in Kontersituationen. So haben sie nur 77% erfolgreiche Zuspiele aktuell vorzuweisen. Foto. Rolf Vennenbernd, dpa
33.
Der Sport-Verein Werder ist generell mit seiner defensiveren Ausrichtung stabil unterwegs: Aus den absolvierten 22 BL-Matches sammelten sie 26 Punkte und kassierte dabei 32 Gegentore. In der Vorsaison waren es bei den Bremern zu diesem Zeitpunkt ganze neun Zähler weniger und 21 kassierte Treffer mehr!
32.
Rashica sammelt am Kölner Sechzehner einen freien Ball auf, wird nach zwei Metern jedoch selber gestellt. Nach vorne bleibt vieles Stückwerk bei der Truppe vom Osterdeich.
31.
Ein weiter Abschlag leitet die nächste Chance ein: Thielmann zündet über halbrechts den Turbo, wird im Strafraum aber doch noch eingeholt und letztlich abgeblockt. Die fällige Ecke verpufft ungenutzt.
29.
Gern gesehener Gegner: Die Bremer könnten dem FC gerade recht kommen, hat der doch eine ausgezeichnete Bilanz gegen die Norddeutschen vorzuweisen. So sind die Kölner in der eigenen Arena nicht nur aktuell seit neun BL-Matches gegen den SVW ungeschlagen (bei vier Siegen und fünf Remis). In Duellen mit ihrem Rekord-Kontrahenten schossen sie historisch betrachtet zudem mehr Tore als gegen jeden anderen Bundesligisten (158 Treffer) und errangen die meisten Heimsiege der Klubgeschichte über Werder (28 Erfolge).
28.
Als Nächstes darf Duda das Kunstleder von der linken Eckfahne ins Zentrum zwirbeln. Mit viel Zug führt er aus, sodass Pavlenka unter dem Ball hindurchtaucht. Nutzen können die Kölner dieses Schnitzer allerdings nicht, der SVW im Glück!
27.
Mit einer Hackenablage bringt Jakobs Nebenmann Meyer ins Spiel, für dessen Hereingabe von links ist jedoch noch wenigen Metern Endstation.
25.
Nachdem die erste Pressinglinie der Kölner überspielt ist, geht es oft bei den Bremern über Außen. In diesem Fall hebt Augustinsson den Ball von links nach innen. Füllkrug setzt seinen Kopfball aus acht Metern deutlich neben den Pfosten, hatte sich jedoch unerlaubt mit den Armen Platz verschafft. Freistoß FC.
23.
Rund zwei Drittel des Ballbesitzes haben die Hausherren bislang gesammelt. Zudem belegen 5:2 Abschlussversuche bis dato, dass der 1. FC Köln sich hier aktiver und durchsetzungsstärker präsentiert.
21.
Ismail Jakobs grätscht im Mittelfeld und scheint eigentlich fair das Kunstleder erobert zu haben. Referee Jöllenbeck sieht das allerdings komplett anders - und verwarnt den 21-Jährigen. Diskutabel.
Ismail Jakobs
21.
Doch weiter kontrollieren die Kölner das Gros dieses Matches. Rexhbecaj führt den nächsten Eckstoß von rechts aus, doch Pavlenka hält einen Kopfstoß von Skhiri aus fünf Metern aus dem Getümmel mit einem Reflex. Eine tolle Torwart-Parade bewahrt den SV Werder vor dem 0:1!
19.
Als Nächstes treiben Katterbach und anschließend Jakobs über den linken Kölner Flügel an. Die nachfolgende Hereingabe ist allerdings abermals ungenau, auch Wolfs Nachschuss aus dem Hinterhalt ist nicht von Erfolg gekrönt.
18.
Nachdem Veljkovic eine Thielmann-Flanke wenig souverän auf Kosten einer Ecke klärt, genießt Duda reichlich Beinfreiheit auf links. Aber er zieht seine Flanke auf den zweiten Pfosten viel zu weit, Ballbesitz Bremen.
16.
Auf der Gegenseite versucht Startelf-Debütant Max Meyer aus dem Zentrum anzukurbeln. Ein Schnittstellenpass gen Jakobs auf links gerät jedoch zu lang.
14.
An der eigenen Strafraumgrenze trennt Skhiri Bremens Rekordakteur Gebre Selassie mit grenzwertigem Körpereinsatz vom Spielgerät. Die Norddeutschen reklamieren kurz, doch Schiri Jöllenbeck zeigt sich unbeeindruckt. Nachvollziehbare Entscheidung.
12.
Im gegnerischen Sechzehner bittet Füllkrug zum Tänzchen. Sein flacher Schlenzer aus zwölf Metern kann am Ende aber FC-Schlussmann Horn lediglich ein müdes Lächeln abringen.
11.
Die abwartende Grundhaltung ist gewollt beim SV Werder. Aber an der Intensität des Zugriffs in der eigenen Hälfte mangelt es noch. Chefcoach Kohfeldt sieht sich so dazu genötigt, lautstark von Außen mehr Aggressivität in der Verteidigung von seinen Schützlingen einzufordern.
10.
Zu Beginn startet der FC ballsicherer, doch in dieser Szene können Jakobs und Rexhbecaj auch gemeinsam über links nicht durchbrechen.
9.
Derzeit prägen viele lange Bälle das Geschehen. So wollen beide Teams den dichten Verkehr im Mitteldrittel umgehen, wo jeder Grashalm heiß umkämpft ist.
7.
Dann notieren wir auch den erster Abschluss der Werderaner: Augustinsson wird auf links freigespielt, ehe der Schwede ins Zentrum flankt. Dort läuft Sturmkante Füllkrug ein, lenkt die Hereingabe mit dem Schädel aus sechs Metern jedoch hauchzart am langen Pfosten vorbei. Viel fehlte da nicht - es steht 1:1 nach Abschlussgelegenheiten.
6.
Nach vorne geht aber bisher noch nichts für die Hanseaten. Die Rheinländer übernehmen daher zunächst optisch die Initiative, konnten bislang allerdings ebenso wenig in die gefährlichen Zonen vorrücken.
5.
In der Arbeit gegen das Kunstleder postiert sich der SVW in einem 5-2-3. Augustinsson und Gebre Selassie sollen die Außenbahnen abdichten. Rund um die Mittellinie erwarten die Grün-Weißen ihren Kontrahenten.
4.
Die erste Ecke erspielen sich die Kölner. Rexhbecaj zirkelt den ruhenden Ball von rechts nach innen. Mit Glück rutscht die Kugel zu Thielmann an den zweiten Pfosten durch, der aus sieben Metern mit einem Kontakt abzieht. Doch ein Teamkollege steht ihm in der Schussbahn - und macht so die erste dicke Chance dieses Matches unfreiwillig zunichte.
3.
Der heimische FC überrascht hingegen mit einem 4-4-1-1. Jannes Horn übernimmt darin für den gesperrten Czichos die ungewohnte Innenverteidiger-Position.
2.
Das Bremer Auswärtsteam sortiert sich in den Anfangsaugenblicken umgehend in seiner gewohnten 3-4-3-Grundordnung ein. In der Schaltzentrale im Mittelfeld sollen Eggestein sowie Möhwald die Strippen ziehen und entstehende Löcher stopfen.
1.
Referee Matthias Jöllenbeck eröffnet die Begegnung. Los geht's!
Der 1. Fußball-Club Köln von 1948 hat zu Beginn seinerseits diese elf Akteure nominiert: Timo Horn - Jannes Horn, Jorge Meré, Noah Katterbach - Marius Wolf, Max Meyer, Ellyes Skhiri, Elvis Rexhbecaj, Ismail Jakobs - Ondrej Duda, Jan Thielmann
Denn der 1899 gegründete Sport-Verein Werder geht es heute mit folgender Aufstellung an: Jirí Pavlenka - Milos Veljkovic, Ömer Toprak, Marco Friedl - Theodor Gebre Selassie, Kevin Möhwald, Maximilian Eggestein, Ludwig Augustinsson - Joshua Sargent, Milot Rashica - Niclas Füllkrug
Die Grün-Weißen hingegen müssen lediglich die Ausfälle der Ergänzungsspieler Patrick Erras (Muskelverletzung im Hüftbeuger) und Luca Plogmann (Patellasehnenruptur) kompensieren. Der angeschlagene Linksverteidiger Ludwig Augustinsson hat seine Rückenbeschwerden rechtzeitig auskuriert und steht direkt wieder in der Startelf.
Tabellarisch winkt den Gästen also ein Befreiungsschlag, personell sind die Hausherren vom Rhein momentan ebenfalls schlechter als ihr Konkurrent aufgestellt, haben sie doch in Sebastiaan Bornaauw (Wirbelsäulen-OP) und dem kniegeschädigten Offensivduo Florian Kainz und Sebastian Andersson gleich drei potenzielle Leistungsträger zu ersetzen. Zudem ist Abwehrchef Rafael Czichos gelbgesperrt zum Zuschauen gezwungen.
Bremens für Dienstag angesetztes Pokal-Viertelfinale gegen Zweitligist Regensburg musste abgesagt werden, weil die gesamte Jahn-Mannschaft nach mehreren Corona-Fällen unter Quarantäne gestellt wurde. Dennoch geht der SVW hoch konzentriert in die anstehenden zwei Kellerduelle. "Wir haben uns in die Lage versetzt, dass das keine existenziellen Spiele für uns werden, sondern positive Spiele für uns werden können", sagte Chefcoach Florian Kohfeldt mit Blick auf die nächsten Aufgaben in Köln und Bielefeld. "Wir haben geschafft, was ich immer wieder gesagt habe: Ich möchte, dass diese junge Mannschaft nicht zu früh in dieser Saison diesen existenziellen Druck bekommt. Damit eine gewisse Sicherheit und Entwicklung weitergeht."
Die Werderaner traten ihrerseits in der Liga in den vergangenen Wochen konstant inkonstant auf: Ausgeglichene zwei Erfolge (bei Hertha BSC und letzten Freitag über Eintracht Frankfurt) wurden neben zwei Remis und zwei Niederlagen (in Gladbach und Hoffenheim) eingefahren. Auf ein immerhin acht Zähler dickes Punkte-Polster auf den Relegationsplatz gebettet finden die Hanseaten von der Weser derzeit recht zufrieden in den Schlaf. Ein Nervenkrimi wie im Vorjahr in zwei K.o.-Spielen gegen Heidenheim um die Erstliga-Existenz soll diesmal unbedingt vermieden werden!
Nur noch drei Punkte Vorsprung auf die ostwestfälische Arminia bei einem absolvierten Spiel mehr geben dem FC wahrlich Grund zum Frust. Nach zwei Siegen eben gegen Bielefeld (3:1) und bei der Gladbacher Borussia (2:1) keimte Anfang Februar noch zarte Hoffnung rund ums Geißbockheim, aber zuletzt waren die anspruchsvollen Herausforderungen Frankfurt (0:2), Stuttgart (0:1) sowie jüngst München (1:5) allesamt wieder mindestens eine Nummer zu groß.
Bei diesem Aufeinandertreffen zweier Traditionsmannschaften kommt es zu einem direkten Kräftemessen zwischen Abstiegskandidaten. Auch 2020/2021 müssen nämlich beide nach rund zwei Dritteln der Saison noch um ihre Erstliga-Zugehörigkeit bangen. In der Domstadt sind die Sorgenfalten des Anhangs als Tabellen-15. (mit 21 Zählern) jedoch deutlich tiefer als beim Nordrivalen vom Osterdeich (26): Dahinter am Tabellenende lauern Mainz 05 und Aufsteiger Bielefeld (je 18) auf den Rängen 16 und 17.
Hallo und herzlich willkommen an diesem Sonntag: Wir begrüßen Sie zur 96. Bundesliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem SV Werder Bremen!
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 34 78 55
2 RB Leipzig 34 65 28
3 Dortmund 34 64 29
4 Wolfsburg 34 61 24
5 Frankfurt 34 60 16
6 Bayer 04 34 52 14
7 Union 34 50 7
8 M'gladbach 34 49 8
9 Stuttgart 34 45 1
10 Freiburg 34 45 0
11 Hoffenheim 34 43 -2
12 Mainz 05 34 39 -17
13 Augsburg 34 36 -18
14 Hertha BSC 34 35 -11
15 Bielefeld 34 35 -26
16 Köln 34 33 -26
17 Bremen 34 31 -21
18 Schalke 04 34 16 -61