Eintracht Frankfurt
26. Spieltag
20.03.2021
1. FC Union Berlin
5:2
90.
Mit diesen Worten verabschieden wir uns von Ihnen und bedanken uns für Ihr Interesse an dieser Partie. In Kürze geht's mit dem Topspiel der Woche zwischen den beiden Krisen-Klubs Schalke und Gladbach weiter. Viel Spaß dabei!
90.
Frankfurt hält nach Torfestival im Deutsche Bank Park den Kurs auf die Königsklasse. Diese Partie hielt alles bereit, was das Fußballherz begehrt. Die erste Großchance nach nur einer Minute, der erste Treffer nach zwei. In beinahe dieser Frequenz lieferten uns Frankfurt und Union im Anschluss Großchance um Großchance und ganze sechs Treffer bereits vor dem Seitenwechsel. Besonders bitter war dabei wohl der Schuss ins eigene Netz von Robert Andrich, dem in sechs Minuten zwei weitere Frankfurter Treffer folgten. Kruse verkürzte noch vor dem Gang in die Kabine auf 4:2. Nach dem Wiederanpfiff spielte Union weiter munter mit und dominierte den Gegner sogar über einen längeren Zeitraum. Ein Unentschieden hätten sich die Köpenicker hier mehr als verdient. Nach 90 Minuten hatte die Mannschaft von Urs Fischer ganze 25 Abschlüsse zu verzeichnen, auf der Gegenseite waren es lediglich neun. Einen davon nutzte Timothy Chandler in der Nachspielzeit, um die vorzeitige Entscheidung zu besorgen. Frankfurt bleibt auf Rang vier und macht durch das Unentschieden des BVB sogar noch Punkte auf die Europa-League-Ränge gut. Union muss diese bittere Niederlage hinnehmen und bleibt auf Rang sieben. Foto: Uwe Anspach, dpa

Nächste Spiele Eintracht Frankfurt:
Borussia Dortmund (A), VfL Wolfsburg (H), Borussia Mönchengladbach (A)
Nächste Spiele 1. FC Union Berlin:
Hertha BSC (H), FC Bayern München (A), VfB Stuttgart (H)    
90.
Markus Schmidt beendet diese Partie. Frankfurt gewinnt mit 5:2 gegen Union Berlin.

Tore: 1:0 André Silva (2.), 1:1 Max Kruse (7.), 2:1 Robert Andrich (35./Eigentor), 3:1 Filip Kostic (39.), 4:1 André Silva (41.), 4:2 Max Kruse (45.+3), 5:2 Timothy Chandler (90.+2)  
90.
Knoche will es hinten nicht blind mit dem Befreiungsschlag klären und spielt den hoch pressenden Frankfurtern stattdessen flach in den Fuß. Kostic fängt den Ball ab und spielt auf Zuber, der im Sechzehner auf Chandler querlegt. Im Zusammenspiel der Joker lässt sich der US-Amerikaner aus nächster Nähe nicht zwei Mal bitten und entscheidet diese Partie endgültig zu Gunsten der Frankfurter Eintracht.
90.
Toooor! Timothy Chandler macht den Deckel drauf: 5:2.
Timothy Chandler
90.
Auch Hütter wechselt nochmal. Ajdin Hrustic darf nochmal ran. Daichi Kamada muss runter.
Daichi Kamada
Ajdin Hrustic
90.
Vier Minuten bleiben den Berlinern noch, hier zumindest einen Punkt zu entführen.
89.
Robert Andrich sieht Gelb für ein Foul im Mittelfeld. 
Robert Andrich
86.
Latte! Trimmel spielt von rechts in den Rückraum flach auf Andrich. Der Unglücksrabe aus der ersten Halbzeit versucht, sein Eigentor wieder vergessen zu machen und schließt direkt ab. Das Leder springt von der Latte ins Toraus, hier wäre Trapp ohne Chance gewesen. 
84.
Schmidt zeigt die nächste Gelbe für ein loses Mundwerk: Endo foult Sow, Cedric Teuchert kann seine Meinung bezüglich des Pfiffs nicht für sich behalten und wird verwarnt. 
Cedric Teuchert
84.
Vierter Wechsel bei Union: Marius Bülter kommt, Julian Ryerson hat Feierabend.
Julian Ryerson
Marius Bülter
82.
Ache steigt Friedrich an der Mittellinie auf den Stiefel und wird zurückgepfiffen. Adi Hütter will hier eine Fehlentscheidung von Markus Schmidt gesehen haben und unterrichtet den Unparteiischen über seine Sicht der Dinge. Der Ton macht die Musik und der war für den Geschmack Schmidts etwas zu rau - Gelb für Hütter.
Adi Hütter
80.
Mit diesen Wechseln hat Hütter seine Mannschaft gut stabilisiert. Mit neu dazugewonnenem Selbstvertrauen trauen sich die Adlerträger seit langem mal wieder in die verwaiste Hälfte der Gäste. Kostic flankt von links in die Box, Luthe fängt die Hereingabe ab.
77.
... und Timothy Chandler für André Silva. Damit nimmt Hütter seine beiden Stürmer runter, ein eher defensiver Wechsel. 
André Miguel Valente Silva
Timothy Chandler
77.
... Ragnar Ache für Aymen Barkok ...
Aymen Barkok
Ragnar Ache
77.
Für jedes selbst erzielte Tor ein Wechsel: Frankfurt tauscht drei Mal durch. Steven Zuber kommt für Luka Jovic ...
Luka Jovic
Steven Zuber
74.
Weiter macht in dieser Phase nur eine Mannschaft das Spiel, und die trägt das weiße Dress. Union Berlin findet in Person von Grießbeck den nächsten Abschluss, diesmal aus der zweiten Reihe in zentraler Position. Der Schuss geht ein gutes Stück am Tor vorbei.
72.
Makoto Hasebe sieht für dieses Foul an seinem Landsmann die erste Gelbe der Partie. Den fälligen Freistoß jagt Andrich mit Wucht in die Mauer.
Makoto Hasebe
72.
Endo belebt das Angriffsspiel seiner Mannschaft mit seiner Einwechslung prompt. Hasebe und Sow bringen den quirligen Offensivmann gemeinsam gut 17 Meter vor dem Tor zu Fall. 
71.
Nächster Wechsel des 1. FC Union Berlin: Sebastian Griesbeck kommt für das zentrale Mittelfeld, Grischa Prömel macht für ihn Platz.
Grischa Prömel
Sebastian Griesbeck
69.
Beinahe das 4:3! Trimmel kommt rechts frei zum Flanken und findet in der Box mit Endo einen Abnehmer für seine Hereingabe. Der gerade Eingewechselte ist nicht für ein eiskaltes Kopfballspiel bekannt und legt die Kugel unbedrängt rechts am Tor vorbei. Hütter tobt in der Coaching-Zone, Frankfurt wird zu fahrig in dieser Phase.
66.
Berlin hält den Druck aufrecht. Trimmel geht auf der rechten Außenbahn bis zur Grundlinie runter und spielt hoch in den Rückraum. Hier versuchtes Schlotterbeck mit dem Abschluss. Barkok blockt den ersten Versuch, der zweite fliegt ins Toraus. Frankfurt hat in den letzten Minuten Schwierigkeiten, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien.
61.
... und Cedric Teuchert kommt für den umtriebigen aber glücklosen Joel Pohjanpalo in die Partie.
Joel Pohjanpalo
Cedric Teuchert
61.
Urs Fischer hat genug gesehen und nimmt gleich zwei Wechsel in der Offensive vor. Keita Endo ersetzt Marcus Ingvartsen ...
Marcus Ingvartsen
Keita Endo
60.
Kruse erobert den Ball im Zentrum und steckt wunderbar durch auf Pohjanpalo. Der Finne schließt mit dem ersten Kontakt rechts in der Box flach ins linke Eck ab, aber Trapp wehrt mit einem starken Reflex und dem rechten Fuß ab. Das war knapp!
59.
Wieder macht es Ilsanker in Lucio-Manier und marschiert aus der Verteidigung bis ins letzte Drittel. Dort hat er das Auge für den zentral frei stehenden Kamada und spielt ihm das Leder passgenau in den Fuß. Der Frankfurter Offensiv-Allrounder macht einen Schlenker zu viel, sein Schuss fliegt schließlich links am Kasten vorbei.
58.
Schlotterbeck spielt von links zurück auf Luthe. Alle, die es mit den Eisernen halten, zucken kurz zusammen. Diesmal steht der Keeper der Eisernen allerdings dort, wo sein Mitspieler in vermutet.
56.
Auffällig in dieser Partie: Auch die Verteidiger aus den beiden Dreierketten schalten sich immer wieder ins Offensivspiel ein. Ilsanker wird mit einer langen Seitenverlagerung rechts auf die Reise geschickt und ist auf Strafraumhöhe vor Schlotterbeck am Ball. Sein Pass in den Strafraum findet Silva, dem aber noch ein Berliner den Ball vom Fuß stibitzt. Es gibt nur einen Einwurf. Hier war mehr drin.
52.
Neben einer Vielzahl von Torraumszenen und Treffern staubt es hier in jedem Zweikampf. Frankfurt und Union sind für ehrliches Arbeiten auf dem Rasen bekannt, heute zeigt sich einmal mehr wieso.
50.
Kruse bedient Pohjanpalo in der Box, der sich mit dem Rücken zum Tor gut gegen Ndicka und Hasebe durchsetzt. Sein Abschluss segelt knapp rechts am Tor vorbei. Damit warten wir auch im zweiten Durchgang nicht lange auf die erste nennenswerte Aktion.
48.
Kuriose Statistik aus dem ersten Durchgang: Frankfurt trat den Gang in die Kabine mit drei Schüssen aufs Tor und vier Treffern an. Andrichs Eigentor sowie eine 100%-ige Verwertung von Abschlüssen auf den Kasten von Luthe machen es möglich. Diesen Schnitt werden die Hessen wohl kaum halten können.
46.
Beide Teams kommen personell unverändert aus den Katakomben. 
46.
Wiederanpfiff in Frankfurt.
45.
Sechs Tore, jede Menge Großchancen und jetzt erstmal 15 Minuten zum Durchatmen. In dieser Partie ging es gleich vom Anstoß weg hoch her. Schon in der ersten Minute hatten Knoche und Friedrich eine Doppelchance, in der zweiten Minute machte Kostic (M) es auf der Gegenseite dann besser und traf zur frühen Führung. Berlin steckte nicht auf, erarbeitete sich Chance um Chance und belohnte sich nur fünf Minuten später mit dem Ausgleich. Im Anschluss hatten beide Teams die Möglichkeit, in Führung zu gehen, die besseren Chancen hatten dabei die Gäste. Umso bitterer war das absolut unnötige Eigentor von Robert Andrich ohne Druck in der 35. Minute. Der Bann schien anschließend gebrochen, bei Frankfurt klappte mit einem Mal alles und die Gastgeber erhöhten in sechs Minuten auf 4:1. In dieser Höhe nach dem Spielverlauf fiel diese Führung natürlich viel zu hoch aus. Max Kruse sah das genauso und verkürzte kurz vor der Pause zumindest noch auf 4:2. In dieser Partie wollen wir uns auf überhaupt nichts festlegen, alles scheint möglich zu sein. Wir sind gespannt, was der zweite Durchgang bereithält. Foto: Uwe Anspach, dpa
45.
Danach ist Pause. Zur Halbzeit steht es 4:2.
45.
Was ist denn hier los? Marvin Friedrich hält nichts mehr hinten. Der Abwehrrecke spurtet über die rechte Außenbahn, hat dort viel Platz und flankt unbedrängt an den zweiten Pfosten. Dort macht sich Max Kruse das zweite nachträgliche Geburtstagsgeschenk und köpft im hohen Bogen über Trapp hinweg ins rechte Eck. Plötzlich sind es nur noch zwei Tore Rückstand zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz vor dem Gang in die Kabine.
45.
Tooooor! Max Kruse verkürzt für Union. 4:2.
Max Kruse
45.
Es kommt Schlag auf Schlag auf Schlag. Passiert hier noch etwas vor der Pause? Drei Minuten werden nachgespielt.
41.
Das ist unglaublich, jetzt klappt alles bei der SGE. Barkok bedient rechts Jovic, der mit dem ersten Kontakt ins Zentrum auf Kamada legt. Auch der Japaner leitet den Ball mit dem ersten Kontakt weiter, steil in die Box auf André Silva. Der macht es richtig stark mit dem Rechten ins lange Eck. Luthe ohne Chance. Das ging zu schnell für Union.
41.
Tooooor! Der nächste Treffer für Frankfurt: André Silva macht das 4:1!
André Miguel Valente Silva
39.
Jetzt kommt's richtig dick für die Köpenicker. Jovic schickt aus der eigenen Hälfte Kostic links auf die Reise. Der Vorbereiter zum 1:0 hebt erneut den Kopf und bedient André Silva in der Box. Luthe eilt gut aus dem Tor und macht es dem Portugiesen schwer, sodass sich dieser für Pass zurück auf Kostic entscheidet. Nur noch zwei Feldspieler vor sich bleibt Kostic cool und wuchtet das Spielgerät in die Maschen.
39.
Tooooor! Filip Kostic erhöht für seine Eintracht auf 3:1.
Filip Kostic
35.
Das ist unheimlich bitter für die Eisernen. Da hat man sich so stark nach Rückstand wieder rangekämpft und legt sich dann so ein Ei. Andrich wird im Aufbau bedient, hat keinen Druck und entscheidet sich von rechts, 20 Meter vor dem Tor für den Rückpass auf Luthe. Der Torwart der Gäste steht aber, anders als von Andrich angenommen, nicht im, sondern gut zwei Meter neben dem Tor. So kann er den Rückpass seines Teamkollegen nicht mehr stoppen. Erneute Führung für die Eintracht.
35.
Toooor! Robert Andrich trifft ins eigene Netz. 2:1.
Robert Andrich
30.
Beinahe das 1:2! Es wird einfach nicht langweilig an diesem Samstagnachmittag. Kruse schlägt einen Freistoß aus dem linken Halbfeld mit Zug vors Tor. Schlotterbeck setzt sich hier gut durch und köpft den Ball knapp rechts am Tor vorbei. Ein paar Zentimeter weiter links und Trapp wäre ohne Chance gewesen. Im Getümmel trifft ein Frankfurter den jungen Berliner am Kopf, sodass er anschließend behandelt wird. Anscheinend geht es aber weiter für ihn.
30.
Nach 30 gespielten Minuten lässt sich konstatieren: Dieses Unentschieden geht bisher schwer in Ordnung. Chancen gibt es auf beiden Seiten, mit einem leichten Plus für die Hauptstädter. Nach Torschüssen führen die Gäste mit 7:4, Frankfurt hat dafür einen leichten Vorteil beim Ballbesitz (57 Prozent). 
26.
Kostic zieht das Tempo auf dem linken Flügel an und flankt in die Box. Jovic gewinnt das Kopfballduell, bringt den Ball aber nicht kontrolliert aufs Tor. 
23.
Bereits zwei Treffer haben wir heute gesehen und zudem noch eine ganze Latte an Großchancen. Bisher noch nicht involviert war Daichi Kamada, der an vier der letzten sieben Bundesliga-Tore seines Teams direkt beteiligt war. Mit vier Toren und acht Assists hat er 2020/21 seine Bundesliga-Ausbeute aus der Vorsaison schon jetzt exakt verdoppelt. Kann der Japaner in der Abwesenheit von Younes seinen Lauf fortsetzen? 
20.
Der Berliner Chancen-Strom reißt nicht ab! Trimmel schlägt erneut von rechts eine Ecke an den zweiten Pfosten. Friedrich gewinnt das Kopfballduell, sodass der Ball Pohjanpalo vor die Fuße fällt. Der Finne versucht es direkt, volley aus der Drehung, aber scheitert an Trapp. Frankfurt kann nicht konsequent klären. Trimmel macht den Ball erneut von rechts scharf, diesmal gewinnt Pohjanpalo (M) das Kopfballduell, scheitert aber erneut an Trapp. Foto: Uwe Anspach, dpa
18.
Die nächste Großchance für Berlin. Wieder enteilt Ryerson dem defensiv noch überforderten Barkok. Diesmal legt er nicht in den Rücken, sondern scharf vor dem Tor quer. Am zweiten Pfosten verpasst Ingvartsen nur knapp. 
15.
Kamada schlägt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in die Box. Luthe macht sich lautstark bemerkbar und fängt die hohe Hereingabe ab. Es bleibt intensiv.
13.
Frankfurt ist weit aufgerückt, Ndicka zieht links in den Sechzehner und legt von der Grundlinie zurück. Der Pass wird von einem Berliner Bein ins Toraus abgewehrt. Ecke für die Eintracht. Noch ist keine Viertelstunde gespielt und wir haben bereits genügend Highlights für eine ganze Halbzeit gesehen. So kann es gerne weitergehen.
10.
Union Berlin trifft also erneut in der Anfangsviertelstunde und erkämpft sich somit den - sofern man das bisher beurteilen kann - verdienten Ausgleich. Hasebe steht mittlerweile wieder auf dem Platz, einen weiteren Ausfall könnte Hütter derzeit nur schwer hinnehmen.
7.
Es geht munter weiter im Deutsche Bank Park. Ryerson wird links mit einem langen Ball auf die Reise geschickt, setzt sich an der Strafraumkante gegen Hasebe durch und legt in den Rückraum auf Kruse (r). Der schließt einen Tag nach seinem 33. Geburtstag mit dem ersten Kontakt direkt mit dem starken Linken flach ins untere rechte Eck ab, Trapp ist ohne Chance. Die Frankfurter wollen ein Foul von Ryerson an Hasebe gesehen haben, der im Anschluss behandelt wird. Der VAR sieht das nach eingehender Beurteilung anders. Der Treffer zählt. Foto: Uwe Anspach, dpa
7.
Tooooor! Max Kruse gleicht aus für Berlin - 1:1!
Max Kruse
5.
Nichts also ist es mit Abtasten - in diese Richtung eher ungewöhnlich für Berlin. Union ist der einzige Bundesligist, der 2020/21 bisher nur ein Gegentor in der Anfangsviertelstunde kassierte. Gleichzeitig sind die neun Treffer der Berliner in diesem Abschnitt geteilter Bundesliga-Höchstwert mit Bayer 04 Leverkusen. Kommt also noch die prompte Antwort der Eisernen?
2.
Was ist denn hier los? Nach der Riesenchance für Berlin antwortet Frankfurt postwendend und geht in Front. Sow marschiert durchs Mittelfeld und wird viel zu spät angegriffen. Der Schweizer hat im Zentrum das Auge für den links mitgelaufenen Kostic, der den Ball mitnimmt und mit dem zweiten Kontakt scharf, flach vors Tor legt. Silva (2.v.l.) muss hier nur noch den Fuß hinhalten und beschert seiner Eintracht so die Führung. Foto: Uwe Anspach, dpa
2.
Tooooor! André Silva trifft für Frankfurt. 1:0!
André Miguel Valente Silva
1.
Beinahe die frühe Führung für Union! Trimmel schlägt eine Ecke von rechts vors Tor, wo Knoche viel Platz hat und aus kurzer Distanz mit dem Fuß zum Abschluss kommt. Trapp wehrt mit einem bärenstarken Reflex ab, der Ball springt aber Friedrich vor die Schlappen. Auch den Nachschuss wehrt der Frankfurter Schlussmann ab. Das war richtig knapp.
1.
Packen wir's an!
Schiedsrichter Markus Schmidt bittet die Kapitäne zur Seitenwahl. Gleich geht's los!
Die Eisernen müssen in der Offensive auf Sheraldo Becker und Anthony Ujah (beide OP) sowie Liverpool-Leihgabe Taiwo Anoniyi (Muskelbündelriss) verzichten. Auf der linken Defensivseite fehlen sowohl Niko Gießelmann (Schulterbruch) als auch Christopher Lenz (muskuläre Beschwerden). 
Die erste Elf des 1. FC Union Berlin: Andreas Luthe - Marvin Friedrich, Robin Knoche, Nico Schlotterbeck - Christopher Trimmel, Grischa Prömel, Robert Andrich, Marcus Ingvartsen, Julian Ryerson - Joel Pohjanpalo, Max Kruse

Petar Musa hätte planmäßig neben Max Kruse stürmen sollen, hat beim warmmachen aber über Rückenprobleme geklagt. Joel Pohjanpalo springt für ihn ein.
Bei der Eintracht fehlt Abwehrchef Martin Hinteregger also weiterhin mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel. SGE-Coach Hütter hatte sich die Nominierung des Österreichers bis zum Schluss vorbehalten. Ebenfalls verletzt fallen Weltmeister Erik Durm, sowie Defensivallrounder Almamy Touré aus. Zudem fehlen Amin Younes und Tuta gelbgesperrt.
Kommen wir zum Personal. Mit dieser Startelf wird es Eintracht Frankfurt heute von Beginn an angehen: Kevin Trapp - Stefan Ilsanker, Makoto Hasebe, Obite Evan Ndicka - Aymen Barkok, Sebastian Rode, Djibril Sow, Filip Kostic - Daichi Kamada - André Silva, Luka Jovic
Offensivpower prallt auf Defensivbollwerk. Union Berlin stellt in diesem Kalenderjahr die zweitbeste Defensive der Liga. Nur der VfL Wolfsburg (acht) kassierte weniger weniger Gegentore als Union Berlin (neun). Im gleichen Zeitraum erzielte in der Bundesliga allerdings nur der FC Bayern (35) mehr Tore als Eintracht Frankfurt (27). Insgesamt traf die SGE in 20 Bundesliga-Spielen in Folge - das ist die längste Serie seit über 28 Jahren (21 Spiele im Jahr 1992).
Eine Statistik deutet daraufhin, dass wir heute das offensivfreudige Spiel der Hessen sehen: Eintracht Frankfurt erzielte in zehn Pflichtspielen gegen Union Berlin 24 Tore – gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten hat die SGE einen so hohen Torschnitt (2,4). Union hat zudem nur gegen Bayer 04 Leverkusen einen höheren Gegentorschnitt (2,8). Treffer garantiert?
Torfestival oder müde Nullnummer? Im Jahr 2021 fielen in den Bundesliga-Partien Union Berlins nur 20 Tore (11:9), neun weniger als bei jedem anderen Bundesliga-Team (je 29 Tore bei Werder Bremen und Hertha BSC). Bei Eintracht Frankfurt sind es im gleichen Zeitraum hingegen die drittmeisten Treffer (27:12). 
Dazu legen die Eisernen derzeit einen richtig starken Lauf hin. Union Berlin ist seit nunmehr fünf Bundesliga-Partien ungeschlagen (zwei Siege, drei Remis) und steht in der Tabelle mit 38 Punkten zu Buche, acht mehr als zum Vergleichszeitpunkt in der Vorsaison.
Neu in der kommenden Saison: Die UEFA Europa Conference League. Der letzte Platz, der in der Bundesliga noch für Europa qualifiziert, berechtigt zur Teilnahme an diesem neuen Wettbewerb, für die Europa League reicht es dann nicht mehr. Unions Max Kruse hatte am vergangenen Wochenende im Interview nach dem Spiel, angesprochen auf eine mögliche Qualifikation, in aller Deutlichkeit gegenüber Sky gesagt: "Europa League hätte ich Bock drauf. Europa Conference League hätte ich irgendwie keinen Bock drauf, ich weiß noch nicht einmal, was das ist. Ich glaube, wir haben genug Wettbewerbe." Umso heißer wird er dann wohl sein, noch Tabellenplatz sechs klar zu machen.
Union Berlin liegt aktuell auf Rang sieben. Sollten RB Leipzig oder Dortmund den DFB-Pokal gewinnen, reicht dieser Platz gerade noch fürs internationale Geschäft, auch hier sind es nach unten allerdings nur zwei Zähler. Um auf Nummer sicher zu gehen müssten die Köpenicker Tabellenplatz sechs klar machen, von dem sie nur zwei Punkte trennen.
Wegweisendes Spiel im Kampf um die internationalen Plätze. Für beide Teams geht es im Saisonendspurt noch um alles. Eintracht Frankfurt liegt mit 44 Zählern auf dem Konto derzeit auf Rang vier und wäre somit noch für die Königsklasse qualifiziert, nur zwei Punkte dahinter lauert allerdings schon der BVB. Einen Ausrutscher können sich die Adlerträger also partout nicht leisten.
Wir begrüßen Sie herzlich zur Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Union Berlin.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 34 78 55
2 RB Leipzig 34 65 28
3 Dortmund 34 64 29
4 Wolfsburg 34 61 24
5 Frankfurt 34 60 16
6 Bayer 04 34 52 14
7 Union 34 50 7
8 M'gladbach 34 49 8
9 Stuttgart 34 45 1
10 Freiburg 34 45 0
11 Hoffenheim 34 43 -2
12 Mainz 05 34 39 -17
13 Augsburg 34 36 -18
14 Hertha BSC 34 35 -11
15 Bielefeld 34 35 -26
16 Köln 34 33 -26
17 Bremen 34 31 -21
18 Schalke 04 34 16 -61