Werder Bremen
26. Spieltag
20.03.2021
VfL Wolfsburg
1:2
90.
Das soll es von uns gewesen sein, wir danken herzlich fürs fleißige Mitlesen! Ab 18.30 Uhr beschließen der FC Schalke 04 und die Gladbacher Borussia diesen Bundesliga-Samstag. Bleiben Sie gesund.
90.
Die Wölfe streben unaufhaltsam der Königsklasse entgegen. In einem abwechslungsreichen Kräftemessen waren die Gäste aus der Autostadt stets Herr der Lage. Zwei Patzer der Werderaner brachten sie mit 2:0 in Front, einzig der Anschlusstreffer aus dem Gewühl heraus unmittelbar vor der Halbzeitpause dürfte ihnen nicht gefallen haben. Ansonsten wusste der VfL in allen Mannschaftsteilen zu überzeugen und erstickte nach dem Seitenwechsel eine Bremer Aufholjagd bereits im Ansatz. Mit dem gleichermaßen souveränen wie verdienten 14. Saisonsieg festigt er seinen dritten Tabellenplatz, der SV Werder bleibt als Zwölfter im unteren Mittelfeld.

Nächste Spiele Werder Bremen:
VfB Stuttgart (A), RasenBallsport Leipzig (H), Borussia Dortmund (A)
Nächste Spiele VfL Wolfsburg:
1. FC Köln (H), Eintracht Frankfurt (A), FC Bayern München (H)   
90.
Wout Weghorst (M) erzielte in dieser Szene das zweite Wolfsburger Tor und trug damit entscheidend zum Sieg des VfL bei. Foto: Carmen Jaspersen, dpa
90.
Eine letzte Ecke kann Bremen nicht nutzen, dann ist Schluss! Werder unterliegt Wolfsburg mit 1:2.

Tore: 0:1 Joshua Sargent (8./Eigentor), 0:2 Wout Weghorst (42.), 1:2 Kevin Möhwald (45.)  
90.
Die Niedersachsen schicken ihrerseits nochmals für Xaver Schlager den ausgeruhten Maximilian Philipp aufs Feld.
Xaver Schlager
Maximilian Philipp
90.
Nochmal Werder im Angriff: Wolfsburg bekommt die Kugel nicht aus der Gefahrenzone befördert. Über Umwege landet die bei Selke, der aus zwölf Metern mit seinem schwächeren Linken abschließt. Casteels packt sich seinen Schlenzer sicher. Weitere wichtige Sekunden verstreichen.
90.
Leonardo Bittencourt nimmt sich am Kollegen ein schlechtes Beispiel: Auch er fällt Arnold, auch er wird mit Gelb bedacht.
Leonardo Bittencourt
90.
Im Mitteldrittel foult Werders Niclas Füllkrug gegen Arnold und bekommt ebenso noch eine Verwarnung gezeigt.
Niclas Füllkrug
90.
Toprak schmeißt sich in höchster Not dazwischen. Zum wiederholten Mal rettet der Ex-Dortmunder, selbst im Sitzen ist er von Schlager nicht zu überwinden.
90.
240 Sekunden Nachspielzeit haben sie Zeit zum Ausgleich.
90.
Kämpferisch kann man dem SV Werder heute nichts vorwerfen. Gegen stabile Wölfe reichte ihr spielerisches Potenzial allerdings nicht dafür aus, reihenweise Großchancen zu kreieren.
88.
Bremen löst auf den letzten Metern dieses Matches sogar noch seine Dreierkette auf: Felix Agu rein, Milos Veljkovic raus.
Felix Agu
Milos Veljkovic
87.
Emsig werkelt Weghorst am Doppelpack, aber Gebre Selassie steht links im Sechzehner in seiner Schussbahn. Die fällige Ecke verpufft ungenutzt.
86.
VfL-Trainer Glasner dreht an der Uhr und wechselt Admir Mehmedi für den deutlich defensiveren Josuha Guilavogui aus.
Admir Mehmedi
Josuha Guilavogui
84.
Wolfsburg zeigt in der Abwehr weiterhin kaum Schwächen. Ganz im Gegenteil: Victor stibitzt das Kunstleder und eilt im Handumdrehen nach vorne. Doch Weghorst bricht den möglichen Konter ab, Ballsicherheit genießt jetzt Priorität. 
82.
... und Yuya Osako für Kevin Möhwald aufs Grün. Bremen stärkt die eigenen Angriffskräfte!
Kevin Möhwald
Yuya Osako
82.
Werder-Coach Kohfeldt lässt nichts unversucht und beordert Davie Selke für Milot Rashica ...
Milot Rashica
Davie Selke
81.
Mit viel Ballbesitz hält der VfL die Werderaner konsequent vom eigenen Kasten fern. Das sieht alles sehr stabil bei den Wölfen aus, von einer Schlussoffensive der Grün-Weißen noch keine Spur.
81.
Wolfsburgs Xaver Schlager rutscht aus - und so in Gebre Selassie hinein. Dafür wird er verwarnt.
Xaver Schlager
79.
Nach einem Seitenwechsel will Victor Nebenmann Weghorst mit einem Kontakt anspielen. Dabei verspringt ihm aber das Bällchen, sodass sich Werder Bremen in der Folge kurz befreien kann. Richtige Idee, mangelhafte Ausführung!
77.
Auf Kopfballablage von Bittencourt probiert sich Füllkrug artistisch: Seine Volleyabnahme aus 14 Metern ringt Casteels jedoch nicht mehr als ein müdes Lächeln ab. Unsauber getroffen.
76.
Mittlerweile ist die finale Viertelstunde angebrochen, am Bild auf dem Rasen hat sich nichts grundlegendes geändert. Werder bleibt bemüht, allerdings lassen die Wolfsburger mit ihrer soliden Abwehrleistung defensiv kaum etwas anbrennen.
74.
Das Auswärtsteam tauscht nun auch erstmals: Joao Victor übernimmt den linken offensiven Flügel von Josip Brekalo.
Josip Brekalo
Joao Victor Santos Sa
73.
Insbesondere gegen die Spitzenvereine der Liga tut sich der Klub von der Weser bekanntlich schwer: Der SV Werder gewann keines seiner vergangenen elf BL-Auftritte gegen ein Team, das vor dem Spieltag in den Top-3 der Tabelle lag. Es setzte dabei vier Remis und sieben Niederlagen. Das letzte derartige Erfolgserlebnis war den Grün-Weißen im Mai 2019 beim 2:1 über die damals drittplatzierten Leipziger vergönnt.
71.
Es mangelt nach wie vor an zündenden Ideen. Weil sich sonst keine Lücke auftut, flankt Bittencourt eher planlos vom linken Flügel. Im Zentrum ist aber kein Kollege postiert, sodass Wolfsburg sich problemlos den Ball sichern kann.
70.
Nach schwachen 37% Zweikampfquote im ersten Durchgang steigern sich die Bremer nach der Pause in dieser Rubrik auf einen Wert von 53%. Die solide Defensive der Gäste juckt das wenig, zu resolut verteidigt sie in den entscheidenden Situationen.
68.
Weiter rennt der VfL an: Arnold findet Brooks mit dem nächsten Freistoß. Dessen Kopfballablage missrät jedoch, Schlagers Nachschuss aus der Distanz zappelt schließlich ebenfalls nur im Fangnetz hinter dem Bremer Kasten.
66.
Lacroix schiebt an und passt vertikal auf Baku. Der kann das Spielgerät allerdings nicht behaupten, Friedl stellt klug seinen massigen Körper zwischen Ball und Gegenspieler.
65.
Kevin Möhwald und Ridle Baku (l) im Zweikampf. Foto: Carmen Jaspersen, dpa
64.
Insgesamt haben die Wölfe bereits sechs Abschlüsse nach der Halbzeit zustande gebracht, Werder nur einen. So dürfte eine Aufholjagd der Hanseaten natürlich ein Ding der Unmöglichkeit werden.
62.
Wenig später kann sich Werder-Keeper Pavlenka zweimal auszeichnen: Erst macht der Tscheche einen Aufsetzer von Weghorst aus 17 Metern zunichte, ehe er auch Mbabus Nachschuss von halbrechts pariert. Klasse Aktion des 28-Jährigen!
61.
Die nächste Ecke holt ebenfalls der SVW heraus: Augustinsson hebt die Kugel von links nach innen, wo sie Füllkrug mit dem Schädel deutlich über den Querbalken setzt. 
58.
... sowie Leonardo Bittencourt anstelle des blassen Romano Schmid.
Romano Schmid
Leonardo Bittencourt
58.
Der SV Werder Bremen wechselt erstmals und bringt Niclas Füllkrug für Joshua Sargent ...
Joshua Sargent
Niclas Füllkrug
57.
Joshua Sargent übertreibt es in der Ballhatz und trifft Arnold am Knöchel: Gelb ist die Konsequenz.
Joshua Sargent
56.
Schmid und Möhwald können sich in Teamwork über links nach vorne kombinieren. Auf Höhe des Sechzehners passt Ersterer jedoch in den Rücken des einstartenden Rashica, Wolfsburg umgehend wieder in Ballbesitz.
55.
Nach einem kurzen Aufflackern des SV Werder übernimmt jetzt also der VfL Wolfsburg wieder das Kommando. Dementsprechend entwickelt sich ein munterer Schlagabtauch - dem neutralen Zuschauer kann das nur recht sein.
53.
Als Nächstes passt Weghorst von rechts scharf an den Fünfer. Veljkovic geht dazwischen - und verhindert so das mögliche 1:3 durch Mehmedi hinter ihm.
51.
Der VfL schnürt den SVW im eigenen Drittel ein. Gleich mehrere Hereingaben hintereinander segeln jedoch an ihren erhofften Abnehmern vorbei. Befreien kann sich Werder aber auch nicht wirklich.
50.
Doch auch die Wölfe suchen den Weg nach vorne: Gerhardt wird auf links freigespielt. Dann flankt er mit Schmackes vors Werder-Tor, wo Toprak vor dem einschussbereiten Weghorst klärt.
49.
In der Tat versuchen die Bremer die Zügel an sich zu reißen. Rashica verweigert im Strafraum jedoch den Abschluss, sein Querpass in die Mitte wird abgefangen.
48.
Mutmacher aus der Statistik-Abteilung für den Werder-Anhang: Bremen traf vor dem Anpfiff zuletzt am 18. Spieltag in der ersten Halbzeit (4:1 bei der Hertha), seitdem erzielte Werder alle seine nachfolgenden neun Bundesliga-Tore im zweiten Durchgang. Mal schauen, was sie heute noch in petto haben!
47.
Umgehend schieben die Hausherren in Grün und Weiß kollektiv nach vorne. Eine Gebre-Selassie-Flanke von rechts wird zuerst geblockt, anschließend kann Eggestein einen Einwurf in den Sechzehner nicht erlaufen.
46.
Vorerst haben beide Cheftrainer noch auf personelle Änderungen verzichtet, die Mannschaften kehren mit dem identischen Personal zurück auf den Rasen.
46.
Weiter geht's, rein in die zweite Hälfte.
45.
Im Weserstadion dominieren die Defensivreihen. Beide Mannschaften arbeiten gewissenhaft gegen das Kunstleder, so hatten spielerische Glanzpunkte in den ersten 45 Minuten absoluten Seltenheitswert. Auch die überschaubare Torschussbilanz von 2:2 Abschlüssen untermauert diesen Eindruck. Zwei der seltenen Bremer Unachtsamkeiten bestrafte der Champions-League-Anwärter von der Aller nach einem ruhenden Ball und in der Vorwärtsbewegung eiskalt. Die Werderaner ließen sich davon nicht unterkriegen, ihr Anschluss zum 1:2 kurz vor dem Seitenwechsel verspricht einen spannenden zweiten Durchgang! 
45.
Dann ist Halbzeit! Beim Stand von 1:2 verschwinden die Protagonisten in den Umkleiden.
45.
Die Wolfsburger können eine Hereingabe nicht resolut klären. So trifft Bremens Mittelfeldmotor aus dem Gewühl per Aufsetzer aus elf Metern. Werder darf wieder hoffen dank des bereits fünften BL-Saisontreffers von Möhwald!
45.
Toooor! Kevin Möhwald markiert auf der Gegenseite den Bremer Anschlusstreffer, das 1:2 fällt aus dem Nichts!
Kevin Möhwald
43.
In eine Phase, in der der SV Werder zunehmend Akzente setzen und sich freischwimmen konnte, schlagen die Wolfsburger erbarmungslos zu. Ein kapitaler Schnitzer im Ballvortrag kommt den Hausherren teuer zu stehen!
42.
Schlager geht entschlossen dazwischen und blockt einen Möhwald-Pass im Aufbau. Im Anschluss springt die Kugel perfekt in den Lauf des Niederländers in Diensten des VfL, der bleibt vor Pavlenka cool und schiebt freistehend aus zehn Metern ein.
42.
Toooor! Noch vor der Pause legt Wout Weghorst das 2:0 für die Wölfe nach!
Wout Weghorst
41.
Am gegenüberliegenden Ende des Rasens will es Arnold abermals aus dem Hinterhalt wissen. In diesem Fall verzieht er allerdings aus 20 Metern deutlich, Abstoß SVW.
40.
Da ist der erste ernstzunehmende Abschluss des SV Werder: Eggestein kurbelt an, ehe er an Sargent übergibt. Der zieht von halbrechts aus 16 Metern ab, seinen abgefälschten Rechtsschuss fischt Casteels aus dem Winkel.
38.
Unterdessen sucht VfL-Schlussmann Casteels mit einem langen Schlag Zielspieler Weghorst. Veljkovic heftet sich an dessen Fersen, verfolgt ihn bis an die Mittellinie - und entscheidet dort das Luftduell mit dem baumlangen Niederländer für sich. Clever verteidigt.
36.
So reichten den Wölfen dank bestechender Effizienz beim jüngsten 5:0 über Schalke sieben Schüsse, um den höchsten Pflichtspielsieg unter Oliver Glasner zu feiern. Der Österreicher, seit Sommer 2019 im Amt, klopft mit dem VfL vehement an die Tür zur Königsklasse: Mit 19 Punkten aus acht Spielen ist Wolfsburg das beste Rückrundenteam gleichauf mit dem Spitzenduo aus München und Leipzig!
35.
Damit haben die Glasner-Schützlinge inzwischen die Schussbilanz mit 3:2 Abschlüssen zu den eigenen Gunsten gedreht. Und allzu viele Anläufe brauchen sie nicht zum Torerfolg, das ist bekannt.
33.
Aus 28 Metern traut sich Arnold zu, einen kurz ausgeführten Freistoß direkt draufzuzimmern. Werder-Schlussmann Pavlenka taucht ab und klärt zur Seite, von dort wird die nachfolgende Lacroix-Hereingabe im Rahmen der zweiten Welle geblockt.
32.
Nun schnüren die Auswärtsakteure den SVW in dessen Hälfte ein. Weil auch die Hausherren resolut verteidigen, springt bei dieser Kurzzeit-Belagerung nichts nennenswertes heraus. Nach wie vor sammeln beide Defensiven Fleißkärtchen.
30.
Besagter Wout Weghorst steht aktuell bei 16 Toren in der laufenden Bundesliga-Spielzeit. Damit fehlt der Wolfsburger Lebensversicherung im Angriff nur noch ein einziger Treffer, um seinen persönlichen Saisonrekord von 2018/2019 (17 Liga-Tore) zu egalisieren. In dieser Situation gerade fehlte nicht viel!
29.
So kann es gehen: Mehmedi setzt den einstartenden Weghorst mit einem feinen Zuspiel in Szene. Aus spitzem Winkel setzt Wolfsburgs Top-Torschütze zum Lupfer an, trifft damit jedoch nur das Außennetz. Der VfL schnuppert am 2:0!
27.
Angesichts zwei sattelfester Defensivreihen sind allgemein Abschlüsse Mangelware. Momentan steht es nach Versuchen 2:0 für die Bremer, doch von der Anzeigentafel strahlt unerbitterlich ein 0:1. Und das fiel aus einer Standardsituation.
26.
Nach vorne geht allerdings noch gar nichts für den SV Werder: An der besten Defensive der Liga beißen sie sich die Zähne aus. Kreative Ideen sind händeringend gesucht, ein Direktpass von Schmid gen Sargent ist leichte Beute für die Abwehr des VfL.
25.
Zumindest sichern sich die Gastgeber in dieser Phase wieder mehr eigene Spielanteile. Wolfsburg muss sich folglich etwas tiefer fallen lassen.
23.
Kann den Grün-Weißen ihre erste Ecke helfen? Nein! Bremens Standard von links wird mühelos entschärft, Schmids Nachschuss aus der zweiten Reihe landet dann lediglich auf der Tribüne. In Rücklage abgeschlossen.
22.
Die Werderaner müssen schleunigst zusehen, selber wieder einen Fuß auf den Boden zu bringen. Das versuchen sie auch: Schmid steckt klasse durch für Sargent in den Sechzehner, der unter Gegnerdruck den Ball verliert. Brooks stand ihm auf den Füßen.
20.
In Person von Arnold darf sich der VfL sofort noch ein zweites Mal in dieser Disziplin versuchen - mit dem selben unbefriedigenden Ausgang für sie: Arnold flankt, diesmal ist Gebre Selassie vor Brekalo am Ball.
19.
Nach einem Friedl-Foul an Baku schnibbelt abermals Arnold den nächsten ruhenden Ball der Wolfsburger Gäste von rechts vors SVW-Gehäuse. Diesmal zieht er die Hereingabe aber zu weit, Pavlenka bekommt auf Kosten einer Ecke die Fingerspitzen dazwischen. Die kann Lacroix nicht verwerten.
18.
Allerdings vermitteln die Gäste von der Aller bisher einen sehr souveränen und konzentrierten Eindruck: 63 Prozent erfolgreiche Zweikämpfe untermauern dies.
16.
So bleibt Wolfsburg auf dem sprichwörtlichen Gaspedal: Mbabu rückt mutig auf rechts vor - und erobert auch das Kunstleder. Sein anschließendes Solo findet jäh sein Ende, weit kommt er nicht. Bremen kann sich befreien.
14.
Geschockt zeigen sich die Hanseaten zwar nicht von diesem Rückschlag. Trotzdem ist ihr Matchplan damit früh über den Haufen geworfen.
12.
Magath, Misimovic und Grafite lassen grüßen: Der VfL holte in der Bundesliga aus den bisherigen 25 Partien 48 Punkte, exakt so viele wie in der sensationellen Meistersaison 2008/2009. Damit die Gesamtausbeute der Vorsaison von 49 Zählern erreicht ist, muss lediglich noch ein Punkt dazukommen. Auch wenn die Meisterschale 2021 wohl unerreichbar bleibt - der Entwicklungssprung der Niedersachsen ist unübersehbar!
10.
Die Wölfe nutzen also die erste echte Torchance umgehend zur Führung. Zumal sie die noch nicht einmal selber verwerteten, das nahm ihnen ein Werderaner ab. Ihre Standardqualitäten hätten sich eigentlich bis an die Weser herumsprechen müssen.
8.
So ist es passiert: Arnold löffelt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld mit Effet vors SVW-Gehäuse. Er tut dies sehr präzise, im Getümmel kommt dann Bremens Sargent an die Pille und nickt sie unabsichtlich vor dem lauernden Lacroix ins eigene Netz. Keeper Pavlenka ist machtlos bei dieser überraschenden Bogenlampe. Arnolds sechster Assist in der aktuellen BL-Saison!
8.
Toooor! Joshua Sargent erzielt unfreiwillig per Eigentor das 1:0 für Wolfsburg!
Joshua Sargent
7.
Beinahe kommt Rashica über seine linke Bahn ins Rollen und hat dabei reichlich grüne Wiese vor sich. Doch Brooks ist zur Stelle und macht diesen Spielzug rasch zunichte mit seinem umsichtigen Stellungsspiel.
6.
Die zwei Teams versuchen ihren Rivalen jeweils mit teils hohem Forechecking im Spielaufbau zu Fehlern zu verleiten. Beide scheinen sofort auf Betriebstemperatur!
4.
Die ersten Momente sind bereits von rassigem Tempo gekennzeichnet, noch fehlt es jedoch an der finalen Präzision im Passspiel. Schlager wird auf rechts in den Werder-Strafraum geschickt, am breiten Kreuz von Veljkovic findet der Österreicher aber keinen Weg vorbei.
2.
Die Truppe vom Osterdeich hat eine aggressivere Gangart als gegen den FCB angekündigt. Im 3-4-3 formieren sich die Bremer zunächst, die Flügelspieler Gebre Selassie und Augustinsson sollen sich situativ nach vorne oder hinten mit einschalten.
1.
In den Anfangsaugenblicken sortiert sich der formstarke VfL umgehend in seinem gewohnten 4-2-3-1 ein. Wie üblich soll darin die Doppelsechs Arnold/Schlager aus der Zentrale heraus die Strippen ziehen und in der Defensive entstehende Löcher stopfen. 
1.
Der Anpfiff ertönt, das Spiel ist freigegeben.
Unterdessen absolviert Schiedsrichter Robert Schröder bereits die Platzwahl mit beiden Mannschaftskapitänen. Lange müssen wir uns also nicht mehr gedulden!
Der Verein für Leibesübungen Wolfsburg von 1945 hält zu Beginn mit folgender Formation dagegen: Koen Casteels - Kevin Mbabu, Maxence Lacroix, John Brooks, Yannick Gerhardt - Xaver Schlager, Maximilian Arnold - Ridle Baku, Admir Mehmedi, Josip Brekalo - Wout Weghorst
Schauen wir auf die Auftstellungsbögen! So geht es der 1899 gegründete Sport-Verein Werder aus Bremen an diesem Nachmittag an: Jirí Pavlenka - Milos Veljkovic, Ömer Toprak, Marco Friedl - Theodor Gebre Selassie, Maximilian Eggestein, Kevin Möhwald, Ludwig Augustinsson - Romano Schmid, Milot Rashica - Joshua Sargent
Auf Seiten der Mannschaft von Oliver Glasner können Renato Steffen (Sprunggelenksblessur), Marin Pongracic (Wadenprobleme) und der weiterhin rotgesperrte Paulo Otavio den Worten ihrer Kollegen verletzungsbedingt keine Taten folgen lassen. Bei den Werderanern fallen lediglich die Ergänzungsspieler Ilia Gruev (Knöchelbeschwerden) und Ersatztorwart Luca Plogmann (Patellasehnenruptur) aus.
Entsprechend selbstbewusst dürften die Gäste von der Aller heute auftreten. "Wir sind Dritter, das haben wir registriert. Den Platz wollen wir natürlich verteidigen", kündigte Nationalspieler Ridle Baku im Vorfeld an. Auch Goalgetter Wout Weghorst bekannte sich offen zum Traum von der Königsklassen-Teilnahme: "Wenn du auf Platz drei stehst, nur noch neun Spiele und einen Vorsprung hast, ist es klar, dass das ein Ziel sein muss!"
Im Vergleich dazu unterstreicht die Bilanz der Wolfsburger deren ungleich höhere Ambitionen: Lediglich eine einzige Niederlage mussten sie im Rahmen der zurückliegenden elf Liga-Partien hinnehmen (1:2 in Hoffenheim). Drei Punkteteilungen, unter anderem gegen Leipzig und Mönchengladbach, plus ganze sieben Erfolge können sich ebenso sehen lassen! Vor sieben Tagen wurde der taumelnde S04 zum Spielball der Wölfe und in der Autostadt beim deftigen 0:5 deklassiert.
Zuletzt waren die Grün-Weißen dreimal ungeschlagen geblieben, ehe diese Mini-Serie beim bayerischen Branchenprimus von der Säbener Straße am vergangenen Samstag endete (1:3). Zuvor waren nach dem Achtungserfolg über Frankfurt (2:1) die wichtigen 1:1 gegen Köln sowie das 2:0 bei Arminia Bielefeld gelungen. So hielt man zwei direkte Kellerkonkurrenten im Abstiegsrennen in Schach! 
In der zweiten Hälfte des Klassements hat sich der SVW ebenso in eine glänzende Ausgangsposition gebracht. Hier geht es statt Europapokalehren jedoch um Existenzielleres: Neun Spieltage vor Saisonschluss gehen die Bremer (30) mit ebenso vielen Zählern Vorsprung auf Hertha auf dem Relegationsplatz 16 und die punktgleichen Mainzer (beide 21) auf Rang 17 in den Endspurt um den Erstligaverbleib.
Im Rahmen dieses Nordduells prallen zwei Fußball-Welten aufeinander: Während die Hausherren von der Weser abermals in den Abstiegskampf verwickelt sind, mischen die Wölfe kräftig mit im Rennen um die Champions-League-Qualifikation. Beide sind dabei vielversprechend unterwegs. Der drittplatzierte VfL (48 Zähler) liegt zwar momentan neun Punkte hinter Leipzig, doch er hält die spielstarken Verfolger aus Frankfurt (44) und Dortmund (42) bisher auf Distanz.
Hallo und herzlich willkommen am 26. Bundesliga-Spieltag. Wir begrüßen Sie zur Begegnung zwischen dem SV Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg!
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 34 78 55
2 RB Leipzig 34 65 28
3 Dortmund 34 64 29
4 Wolfsburg 34 61 24
5 Frankfurt 34 60 16
6 Bayer 04 34 52 14
7 Union 34 50 7
8 M'gladbach 34 49 8
9 Stuttgart 34 45 1
10 Freiburg 34 45 0
11 Hoffenheim 34 43 -2
12 Mainz 05 34 39 -17
13 Augsburg 34 36 -18
14 Hertha BSC 34 35 -11
15 Bielefeld 34 35 -26
16 Köln 34 33 -26
17 Bremen 34 31 -21
18 Schalke 04 34 16 -61