Werder Bremen
5. Spieltag
25.10.2020
1899 Hoffenheim
1:1
90.
Das soll es von uns gewesen sein. Wir verabschieden uns und danken fürs Interesse und Mitlesen! Am Montag um 20.15 Uhr berichten wir wieder LIVE von der Partie zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Augsburg. Bis dahin.
90.
Bremen erkämpft sich einen Punkt gegen enttäuschte Kraichgauer: Für die TSG galt es, den Schwung aus dem erfolgreichen Europa-League-Auftakt mitzunehmen. Werder machte den Kraichgauern bereits nach fünf Minuten mit dem Führungstor durch Eggestein einen Strich durch die Rechnung. Anschließend übernahm die Hoeneß-Elf wieder das Kommando und traf nur etwa 15 Minuten später zum verdienten Ausgleich. Die TSG drängte auf das zweite Tor und war die meiste Zeit optisch und spielerisch klar überlegen. Letztlich kam offensiv aber zu wenig und die Hoffenheimer konnten ihre Dominanz nicht in Zählbares ummünzen. Auch weil die Bremer das Remis leidenschaftlich verteidigten und kämpferisch gut dagegenhielten. So bleibt die TSG auf dem achten Tabellenplatz, während sich Werder auf Platz sechs schiebt. Foto: Carmen Jaspersen, dpa

Nächste Spiele Werder Bremen:
Eintracht Frankfurt (A), 1. FC Köln (H), FC Bayern München (A)
Nächste Spiele 1899 Hoffenheim:
1. FC Union Berlin (H), VfL Wolfsburg (A), VfB Stuttgart (H)  
90.
Dann ist Schluss! Werder Bremen und die TSG Hoffenheim trennen sich 1:1.

Tore: 1:0 Maximilian Eggestein (5.), 1:1 Dennis Geiger (22.)  
90.
Theodor Gebre Selassie holt sich kurz vor Schluss noch Gelb ab.
Theodor Gebre Selassie
90.
Werder scheint sich mit dem Ergebnis arrangiert zu haben, steht sehr tief hinten drin und will das Remis über die Zeit bringen. Der TSG hingegen merkt man die Belastung nach dem 2:0-Erfolg in der Europa League gegen Roter Stern Belgrad deutlich an. Die Hoffenheimer wollen unbedingt den Siegtreffer, doch langsam geht ihnen die Puste aus.
90.
Mijat Gacinovic beschwert sich hier zu vehement beim Referee und sieht den Gelben Karton.
Mijat Gacinovic
87.
Kurios: Kurz nach der frechen Aktion von Osako muss der Japaner endgültig runter. Tahith Chong kommt für die letzten Minuten.
Yuya Osako
Tahith Chong
86.
Bei der TSG kommt mit Ryan Sessegnon nochmal ein temporeicher Flügelspieler. Robert Skov darf frühzeitig in den Feierabend.
Robert Skov
Kouassi Ryan Sessegnon
85.
Was ein Schlitzohr! Osako mit Wunderheilung. Beim Betreten des Platzes zeigt der Stürmer keinerlei Anzeichen von Schmerzen, prescht  in den Spielaufbau der Gäste, fängt einen Pass ab und will das Spiel schnell machen. Die TSG ist aber wachsam und holt sich die Kugel.
84.
Osako liegt am Boden und hält sich unter schmerzverzerrtem Gesicht das Knie. Zuvor ist er mit Mijat Gacinovic zusammengerasselt. Abseits des Rasens wird der Werder-Stürmer behandelt.
81.
Jetzt kommt Klauss zu seiner ersten Chance! Nach Flugball von links kommt der junge Stümer zum Kopfball, doch Pavlenka ist auf dem Posten und hält souverän.
80.
Skov bringt das Bremer Gebälk zum Beben! Rechts am Strafraum nahe der Torauslinie tritt der Däne zum Freistoß an. Sein Schuss kommt mit viel Wumms aufs kurze Eck und prallt vom Kreuzeck ins Toraus. 
79.
Marco Friedl begrüßt den Neuen, Adamyan, zieht dem Stürmer am Trikot und sieht Gelb.
Marco Friedl
77.
Und Sargis Adamyan ersetzt den engagierten und glücklosen Munas Dabbur.
Munas Dabbur
Sargis Adamyan
77.
Bei den Kraichgauern kommen nochmal zwei Offensiv-Akteure: Mijat Gacinovic für den gut aufgelegten Christoph Baumgartner.
Christoph Baumgartner
Mijat Gacinovic
74.
Die TSG im Glück! Links vor dem eigenen Strafraum agiert Skov leichtsinnig und köpft den Ball genau in den Lauf von Osako. Der quirlige Japaner geht ein paar Schritte und schließt dann etwas überhastet ab. Pentke packt sicher zu. Da war mehr drin für Werder.
71.
Kohfeldt nun mit dem ersten Wechsel in Durchgang zwei. Mit Kevin Möhwald kommt etwas mehr spielerische Qualität in die Partie. Christian Groß muss weichen.
Christian Groß
Kevin Möhwald
71.
Hoffenheim weiter im Vorwärtsgang: Diesmal wird Dabbur zentral in den Sechzehner geschickt. Der Stürmer will abziehen, doch im letzten Moment rauscht Veljkovic dazwischen und grätscht den Ball aus der Gefahrenzone.
67.
Endlich mal wieder Leben im Spiel! Nach langem Ball der Hoffenheimer in Richtung Bremer Tor stürmt Pavlenka aus seinem Kasten und faustet die Kugel nach vorne weg. Doch der Klärungsversuch landet wieder bei den Gästen. Skov visiert das leere Tor aus etwa 22 Metern halblinker Position an, doch Werder klärt im Kollektiv.
66.
Aber auch die Offensive der Hanseaten scheint abgemeldet. Osako findet nach seiner Einwechslung noch keinen Zugang in die Partie und Sargent hängt vorne meist in der Luft. Möglicherweise stünde der Elf von Kohfeldt ein Wechsel gut zu Gesicht. 
63.
Nach einer kurzen Druckphase der Hausherren nehmen die Kraichgauer nun wieder das Heft in die Hand. Trotz spielerischer Überlegenheit finden sie bislang in der eng gestaffelten Hintermannschaft der Bremer keine Lücke.
59.
Vor der Bittencourt-Szene holte Stefan Posch Werder-Stürmer Sargent ungestüm von den Beinen. Dafür gibt es nachträglich Gelb.
Stefan Posch
59.
TSG-Coach Sebastian Hoeneß bringt in der Offensive frischen Wind: Klauss ersetzt Jacob Bruun Larsen.
Jacob Bruun Larsen
Joao Klauss de Mello
59.
So könnte es gehen! Leonardo Bittencourt wird aus der eigenen Hälfte per langem Steckpass durch die Gasse in Richtung gegnerisches Tor geschickt und ist plötzlich alleine vor Pentke. Der Werderaner verzögert kurz und schließt ab. Sein Flachschuss klatscht an den linken Pfosten. Doch der Ärger über die vergebene Chance verfliegt schnell: Bremens Zehner stand beim Zuspiel in der verbotenen Zone.
55.
Mittlerweile steht Werder etwas stabiler und kann sich zuweilen mit spielerischen Lösungen aus der Kraichgauer Belagerung befreien. Die TSG hat aber seit Wiederanpfiff auch etwas an Giftigkeit und Zielstrebigkeit eingebüßt. Vor den Toren passiert kaum etwas. Drei Punkte hätte aktuell keines der beiden Teams verdient.
52.
Die Bremer schließen mit ihrer Leistung direkt an die Schlussphase der ersten Halbzeit an. Sie wirken überfordert und können gegen die forsch aufspielenden Hoffenheimer kaum für Entlastung sorgen.
49.
Fast das 1:2! Geiger bekommt rechts im Sechzehner die Kugel, geht mit einer Körpertäuschung an Veljkovic vorbei und zieht ab. Sein Schuss wird noch abgefälscht und senkt sich nicht ungefährlich hinter dem Querbalken ins Toraus.
48.
Die TSG kommt frisch aus der Pause! Jetzt schnuppert Akpoguma mal Angreifer-Luft und kommt über die rechte Seite. An der Strafraumkante lässt der Verteidiger mit etwas Glück Gebre Selassie stehen und bringt den Ball in die Mitte. Werder ist aber gut postiert und entschärft die Situation.
46.
Beide Teams kommen personell unverändert aus den Kabinen.
46.
In Bremen rollt der Ball wieder!
45.
Leistungsgerechtes Unentschieden zur Pause. Nach zerfahrenem Beginn beider Teams erwischten die Werderaner einen Blitzstart und markierten bereits nach fünf Minuten die Führung. Anschließend ließ die Elf von Kohfeldt etwas nach und wurde zunehmend fahrig. Die Gäste nutzten die Schwächephase, übernahmen das Kommando und egalisierten nur etwa eine Viertelstunde später zum 1:1. Der Rest der ersten Hälfte war ein offener Schlagabtausch mit einem leichten Chancenplus für die Kraichgauer. Foto: Carmen Jaspersen, dpa
45.
Abpfiff - Daniel Schlager bittet zum Pausentee. Werder Bremen und Hoffenheim gehen mit einem 1:1 in die Kabinen.
45.
Glanztat von Pavlenka! Geiger findet Dabbur rechts am Fünfmeterraum. Der Stürmer schließt aus spitzem Winkel ab, doch der Werder-Keeper macht sich groß und lenkt den Ball wie ein Handball-Torwart mit der Schulter rechts am Tor vorbei.
43.
Obwohl die Elf von Kohfeldt aktuell besser im Spiel ist, sind die Hoffenheimer dem zweiten Tor näher! Dabbur bekommt einen zweiten Ball etwa zehn Meter vor dem Tor. Der Israeli will das Zuspiel direkt volley nehmen, trifft den Ball aber nicht richtig. Ballbesitz Bremen.
40.
Nach Foul von Posch an Bittencourt gibt es halblinks vor dem Sechzehner Freistoß für Bremen. Der Gefoulte tritt selbst an, hebt das Kunstleder rechts an der Mauer, aber auch deutlich am Kasten vorbei.
39.
Inzwischen haben sich die Hanseaten wieder gefangen und zeigen eine gute Phase. Sie gehen aggressiv ins Angriffspressing und drücken die Gäste tief in die eigene Hälfte. Bislang mangelt es nur an gezielten Torabschlüssen.
37.
So ist es. Florian Kohfeldt wird hier früh zu seinem ersten Wechsel gezwungen. Yuya Osako ersetzt den Werder-Stürmer.
Niclas Füllkrug
Yuya Osako
37.
Niclas Füllkrug humpelt vom Rasen und muss behandelt werden. Es sieht so aus als könnte er nicht weiterspielen - bitter für den Nordclub!
Niclas Füllkrug
35.
Eggestein führt den Standard kurz aus und Bittencourt versucht es mit einer Flanke. Aber auch die Hereingabe bleibt im kompakten Hoffenheimer Defensiv-Verbund hängen.
34.
Jetzt kommt Gebre Selassie mit Tempo über rechts und prescht bis zur Grundlinie vor. Dort will er den Ball in die Mitte bringen, doch die Flanke trifft die Hand von Skov - Freistoß Werder.
31.
Werder fordert Elfer! Sargent wird rechts in den Sechzehner geschickt und kommt dann im Zweikampf mit Vogt zu Fall. Doch auch hier zeigt Referee Schlager an: Weiterspielen.
30.
Eine halbe Stunde ist gespielt und mittlerweile sind die Gäste die bessere Mannschaft. Auch ohne die verletzten Leistungsträger Kramaric und Baumann zeigen sie die reifere Spielanlage und wirken wacher in dieser sehr kampfbetonten Partie.
27.
Die Kraichgauer wollen mehr! Diesmal fasst sich Skov ein Herz und hält aus etwa 30 Metern halbrechter Position drauf. Sein Distanzschuss ist aber zu unplatziert und rauscht rechts am Kasten vorbei.
25.
Werder wog sich nach dem frühen Tor wohl zu sehr in Sicherheit und agierte fahrig. Die TSG nutzte das eiskalt aus, drängte immer wieder auf das Bremer Tor und belohnte sich mit dem Ausgleich. Wie reagiert die Elf von Kohfeldt?
22.
Skov kommt über die linke Seite und will den Ball in die Mitte bringen. Mit viel Glück trudelt der Ball aber an Freund und Feind vorbei und landet rechts am Strafraum bei Rudy. Der reagiert schnell und gibt die Kugel nach innen. Geiger kommt angerauscht, nimmt das Zuspiel direkt und schweißt das Kunstleder präzise unter die Latte ins Netz. 1:1!
22.
Toooor für die TSG! Dennis Geiger macht den 1:1-Ausgleich.
Dennis Geiger
20.
Etwa 20 Minuten sind gespielt und bislang ist es eine sehr ausgeglichene Partie, in der sich beide Teams nahezu egalisieren. Die Trainer scheinen ihre Schützlinge gut den jeweiligen Gegner vorbereitet zu haben, denn bis auf das Führungstor waren zwingende Torchancen Mangelware.
17.
Rudy tritt den folgenden ruhenden Ball in den Sechzehner. Die Hereingabe findet aber keinen Abnehmer.
16.
Das sah schmerzhaft aus! Links im Halbfeld drängt Dabbur in Richtung Sechzehner. Mbom und Gebre Selassie gehen aber aggressiv ins Pressing und nehmen den TSG-Stürmer in die Zange - Freistoß.
14.
Das war knapp! Wieder wird Brunn Larsen auf der linken Seite an die Grundlinie geschickt. Der Däne dringt in den Sechzehner ein, lässt mit einer feinen Finte zwei Gegenspieler stehen und bedient Baumgartner mit gutem Auge im Rückraum. Der Flügelspieler zieht direkt ab, doch sein Distanzkracher zischt ganz knapp rechts am Pfosten vorbei.
10.
Aufruhr im Strafraum! Links vor dem eigenen Sechzehner bringt Friedl den Ball mit einem Querschläger unabsichtlich zu Baumgartner. Moisander kommt dem Hoffenheimer aber zuvor und rempelt ihn um. Die TSG protestiert lautstark, aber Schlager lässt weiterspielen. Für eine Elfer war das schlichtweg zu wenig.
7.
Die TSG muss sich kurz schütteln, sucht nach dem frühen Gegentor dann aber direkt den Weg nach vorne. Diesmal hat Bruun Larsen auf dem linken Flügel zu viel Platz und bringt den Ball scharf in den Sechzehner. Friedl zeigt eine Akrobatik-Einlage und rettet im letzten Moment mit der Fußspitze vor Dabbur.
5.
Das ging viel zu leicht! Gebre Selassie wird rechts auf die Reise geschickt. Der Tscheche schaut einmal auf und bringt die Kugel perfekt an den Elfmeterpunkt zu Eggestein, der den Ball wuchtig in die Maschen befördert. 1:0!
5.
Tooooooor für Werder! Maximilian Eggestein markiert die frühe Führung - 1:0.
Maximilian Eggestein
3.
Jetzt die Hausherren mit der ersten Offensivaktion! Sargent setzt den gestarteten Mbom auf der rechten Außenbahn mit einem herrlichen Seitenwechsel in Szene. Der Deutsch-Kameruner nimmt Tempo auf, bleibt letztlich aber an der TSG-Defensive hängen.
1.
Hier geht's gleich hektisch los: Nach Fehlpass von Mbom tief in der Hoffenheimer Hälfte schalten die Kraichgauer schnell um. Skov treibt den Ball mit langen Schritten und Richtung Tor und nimmt den rechts mitgelaufenen Baumgartner mit. Der Youngster leitet weiter auf Dabbur, doch der Israeli vertändelt die Kugel - Chance verpufft.
1.
Packen wir's an!
Referee ist heute Daniel Schlager, der nun beide Mannschaften auf das Grün geleitet. Die Videoassistenz übernimmt die ehemalige BL-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus. Gleich geht's los!
TSG-Coach Sebastian Hoeneß schickt folgende Startelf auf den Platz: Philipp Pentke - Kevin Akpoguma, Stefan Posch, Kevin Vogt - Sebastian Rudy, Dennis Geiger, Diadie Samassékou, Robert Skov - Christoph Baumgartner, Jacob Bruun Larsen - Munas Dabbur
Schauen wir auf die Formationen. Die Grün-Weißen spielen so: Jirí Pavlenka - Theodor Gebre Selassie, Milos Veljkovic, Niklas Moisander, Marco Friedl - Jean-Manuel Mbom, Christian Groß, Maximilian Eggestein - Leonardo Bittencourt, Niclas Füllkrug, Joshua Sargent
Kommt die TSG vom Weg ab?
Die Hoffenheimer Erfolgsserie von acht ungeschlagenen Auswärtsspielen in der Bundesliga riss am dritten Spieltag in Frankfurt (1:2). Darauf folgte eine weitere Niederlage zu Hause gegen Dortmund (0:1), bei der die TSG erstmals seit sechs BL-Spielen kein Tor erzielen konnte. Aus einem Traumstart wird damit ein eher durchschnittlicher Auftakt. Schon länger ist der Saisonbeginn eine Hoffenheimer Schwäche: In den vorangegangenen fünf Spielzeiten gab es nur 2017/18 nach vier Spielen mehr als vier Punkte (acht). Wir sind gespannt, ob die Kraichgauer wieder zurück in die Erfolgsspur finden!
Wie in der Europa League muss Hoffenheim in Bremen auf sein in Quarantäne befindliches Trio um Andrej Kramaric verzichten. Der kroatische Torjäger hat zehn der letzten zwölf Treffer der Kraichgauer in der Liga erzielt, in dieser Spielzeit bereits sechs. Derart auf einen Mann fokussiert ist keine andere Mannschaft in der Liga. Umso mehr schmerzt sein Fehlen beim heutigen Auswärtsspiel. Er war vergangene Woche ebenso wie Kasim Adams positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch Pavel Kaderabek ist - wegen eines Falls in der Familie - weiter in Quarantäne.
"Nicht durchgefeiert": Hoffenheim mit neuem Elan nach Bremen
Für Sebastian Hoeneß war es als Trainer der TSG 1899 Hoffenheim nach dem erfolgreichen Europa-League-Auftakt eine kurze Nacht. "Das Genießen ist mit dem gestrigen Abend abgeschlossen", erklärte der 38-Jährige gut zwölf Stunden nach dem 2:0 gegen Roter Stern Belgrad. Als er sich in der Pressekonferenz mehrfach räuspern musste, schob er lächelnd hinterher: "Ich hab' nicht durchgefeiert, ich hab' nur einen Frosch im Hals."

Hoffenheim – Angst- oder Lieblingsgegner?
Die Bilanz der Bremer gegen die TSG Hoffenheim ist ein zweischneidiges Schwert. Über die gesamte Bundesliga-Zeit der Süddeutschen gesehen ist es eine sehr positive Bilanz für Werder: Nur fünf Niederlagen aus 24 Spielen sprechen eine scheinbar deutliche Sprache. Doch in den letzten Jahren wehrten sich die Hoffenheimer gegen Bremens Dominanz: Von den sieben letzten BL-Duellen gewann Hoffenheim vier (zwei Unentschieden, eine Niederlage). Zudem blieben die Grün-Weißen in den letzten sechs Heimspielen gegen die TSG sieglos (vier Unentschieden, zwei Niederlagen) und erzielten nur einmal mehr als ein Tor. 
Dabei könnte der SVW Unterstützung von den Tribünen gut gebrauchen: Werder ist eines der schlechtesten Heimteams der Bundesliga. In den letzten 17 BL-Heimspielen gelangen den Bremern gerade mal zwei Siege und drei Unentschieden. In der letzten Saison war nur Absteiger Paderborn noch heimschwächer als die Grün-Weißen. Gegen Hoffenheim wartet der Nordclub schon seit sechs Bundesliga-Heimspielen auf einen Sieg (vier Remis, zwei Niederlagen).
Werder muss auch sein Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim ohne Zuschauer austragen. Das gab der Club am Dienstag nach einer frühzeitigen Entscheidung des zuständigen Gesundheitsamtes bekannt. In Bremen ist der sogenannte Inzidenzwert schon länger über die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen gestiegen. "Für das Heimspiel der Grün-Weißen dürfen sich demnach lediglich Personen im Stadion aufhalten, die für die Organisation und die Durchführung der Partie notwendig sind sowie eine definierte Anzahl Journalisten und Mitarbeiter der TV-Produktion", heißt es in einer Mitteilung des Clubs. 
Hallo und herzlich wilkommen zur dieser Sonntagspartie zwischen Werder Bremen und der TSG aus Hoffenheim!
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 34 78 55
2 RB Leipzig 34 65 28
3 Dortmund 34 64 29
4 Wolfsburg 34 61 24
5 Frankfurt 34 60 16
6 Bayer 04 34 52 14
7 Union 34 50 7
8 M'gladbach 34 49 8
9 Stuttgart 34 45 1
10 Freiburg 34 45 0
11 Hoffenheim 34 43 -2
12 Mainz 05 34 39 -17
13 Augsburg 34 36 -18
14 Hertha BSC 34 35 -11
15 Bielefeld 34 35 -26
16 Köln 34 33 -26
17 Bremen 34 31 -21
18 Schalke 04 34 16 -61