VfB Stuttgart
14. Spieltag
05.12.2021
Hertha BSC
2:2
90.
Vielen Dank fürs Mitlesen! Direkt im Anschluss begleiten wir die Partie Gladbach - Freiburg für Sie. Auf Wiedersehen.

90.
Mit einem 2:2 trennen sich der VfB und Hertha im Kellerduell. In einer vom Tempo her überschaubaren, aber sehr fairen Partie konnte keine Mannschaft über 90 Minuten ausreichend Argumente für sich sammeln. Der VfB legte mit einem schnellen Doppelpack früh den Maßstab fest, ließ dann aber deutlich federn und Berlin vor der Pause noch durch das 2:1 herankommen. Die Haupstädter zeigten sich im zweiten Durchgang deutlich verbessert und geordnet, kamen durch Doppelpacker Jovetic sogar noch zum Ausgleich. In der Schlussphase drängte Korkuts Team phasenweise sogar auf den Dreier, konnte den Sieg aber nicht erzwingen. An der Tabellensituation ändert sich dadurch nichts, lediglich der Abstand auf den Relegationsrang wächst auf einen (Stuttgart) beziehungsweise zwei Punkte (Berlin). Foto: Tom Weller, dpa

Nächste Spiele VfB Stuttgart:
VfL Wolfsburg (A), FC Bayern München (H), 1. FC Köln (A)
Nächste Spiele Hertha BSC:
Arminia Bielefeld (H), 1. FSV Mainz 05 (A), Borussia Dortmund (H)   
90.
Abpfiff. Stuttgart und Berlin trennen sich mit einem 2:2.

Tore: 1:0 Omar Marmoush (15.), 2:0 Philipp Förster (19.), 2:1 Stevan Jovetic (40.), 2:2 Stevan Jovetic (76.)  
90.
Kurz vor dem Ende erkämpft sich Stuttgart noch eine Ecke, die Boyata im Zentrum gleich doppelt klären kann. Silas bringt den Ball von rechts nochmal vors Tor, der Pass wird wieder zur Ecke geklärt.
90.
Kevin-Prince Boateng zieht im Mittelfeld das taktische Foul, um den Konter zu unterbinden. Folgerichtig sieht er die Gelbe Karte.
Kevin-Prince Boateng
90.
180 Sekunden werden nachgespielt. Gelingt noch einem Team der Siegtreffer? Im Moment sähe es eher nach der Hertha aus.
89.
Mavropanos klärt am Fünfer! Der Berliner Angriff rollt über die rechte Seite, im Zentrum klärt der Grieche die Hereingabe zur Ecke. Den ersten Ball faustet Müller noch weg, Boatengs Direktabnahme aus dem Rückraum kann dann Waldemar Anton aus dem Strafraum köpfen.
88.
... doch einen Berlin-Kopfball später spielt Stuttgart den Ball auch schon wieder hinten herum. Im Moment fehlt die Präsenz im letzten Drittel des Gegners.
87.
Sosa wird an der linken Außenbahn gefällt und beschert dem VfB einen Freistoß aus dem Halbfeld. Keine so schlechte Position ...
85.
Nach seinem feinen Assist verabschiedet sich auch Ishak Belfodil vom Feld. Für den Algerier ist Krzysztof Piatek neu in der Partie.
Ishak Belfodil
Krzysztof Piatek
85.
Den Hausherren scheinen die Ideen abhanden gekommen zu sein, seit dem Ausgleich wirkt der VfB herzlich uninspiriert. Marmoushs Abschluss in den Abendhimmel steht sinnbildlich für diese Phase, auch wenn diese Abnahme durch den Aufsetzer erschwert wurde.
83.
Immer wieder schnappt sich Hertha die zweiten Bälle. Diesmal bekommt Pekarik den Ball vor dem Strafraum und zieht den Ball aufs kurze Eck, Müller ist unten und pariert.
82.
Benjamin Brand verzichtet weiterhin auf eine Gelbe Karte, obwohl diese vielleicht etwas aufkommende Härte aus dem Spiel nehmen würde.
81.
Ito verstoppt beinahe einen langen Ball in die Füße von Belfodil, der Japaner kann seinen Fehler aber im Nachgang ausbügeln. Die Hausherren geben zunehmend das Heft aus der Hand.
78.
Berlin ist besser im Spiel, der VfB wirkt etwas von der Rolle. Aus der Sicht von Tayfun Korkut könnte diese Partie sicherlich noch einige Minuten länger andauern.
76.
Der Treffer hatte sich angedeutet. Stuttgart bekommt den Ball nicht geklärt, von links flankt Marvin Plattenhardt an den Fünfer. Belfodil macht es ganz clever und lässt lediglich für Jovetic tropfen, der aus kurzer Distanz seinen ersten Hertha-Doppelpack schnürt.
76.
Stevan Jovetic mit dem Ausgleich, 2:2!
Stevan Jovetic
75.
Bei den Stuttgartern kommt Atakan Karazor für Orel Mangala.
Orel Mangala
Atakan Karazor
74.
Ein Lebenszeichen von Berlin in Form eines Freistoßes. Vom linken Strafraumeck nimmt sich Jovetic der Sache an und zimmert den ruhenden Ball aufs kurze Eck. Müller pariert den Gewaltschuss gerade so mit einer starken Parade.
72.
... und Niklas Stark ersetzt Jordan Torunarigha.
Jordan Torunarigha
Niklas Stark
72.
Tayfun korkut bringt nochmal zwei frische Kräfte, die an der Wende mitarbeiten sollen. Kevin-Prince Boateng darf ran und kommt für Marco Richter...
Marco Richter
Kevin-Prince Boateng
70.
Es geht auf die Schlussphase zu, noch ist nichts entschieden in der Mercedes-Benz-Arena. Orel Mangala (l.) kämpft im Mittelfeld gegen Santiago Ascacibar (r.) um jeden Ball. Foto: Tom Weller, dpa
70.
Das Spiel biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Die Partie hat noch weiter an Tempo verloren, einige kleine Fouls nehmen zusätzlichen Spielfluss aus der Partie. Für die letzten 20 Minuten muss sich Hertha noch einmal aufbäumen, will die Korkut-Elf bei dessen Debüt etwas Zählbares aus dem Schwabenland entführen.
66.
Mit einem langen Ball hebelt Sosa von links die gesamte Abwehr aus und bedient den startenden Marmoush. Der schüttelt seine Verfolger ab und vollstreckt eiskalt unten links, doch der Linienrichter hebt die Fahne, der VAR stimmt zu. Mit solchen schnellen Gegenstößen hat Berlin immer wieder seine Probleme.
64.
Mattarazzo fährt die dicken schwäbischen Geschütze auf: Silas kommt in die Partie, während der bemühte Hamadi Al Ghaddioui sich auf den Weg in Richtung Ersatzbank macht.
Silas Katompa Mvumpa
Hamadi Al Ghaddioui
63.
Auch die Hertha nimmt jetzt ihren ersten Wechsel vor: Jurgen Ekkelenkamp ersetzt Myziane Maolida.
Jurgen Ekkelenkamp
Myziane Maolida
62.
Die Partie plätschert etwas vor sich hin, keine Mannschaft kommt zu wirklich zwingenden Gelegenheiten. Dennoch bleibt es ein enorm wichtiges Spiel: Durch einen Sieg würde sich der VfB vom Relegationsplatz entfernen und auch die Hertha weiter in den Tabellenkeller stoßen.
58.
Im Mittelfeld erarbeitet sich Hertha nun mehr Präsenz. Die Gäste gewinnen knapp 60% ihrer Zweikämpfe, Stuttgart dagegen nur etwa 40%. Doch es bleibt eine wirklich faire Partie, es wurde bisher noch kein Gelb-würdiges Foul begangen.
55.
Marco Richter löffelt den Ball in den Lauf von Maolida. Die Ballmitnahme gelingt nicht fehlerfrei, den flachen Abschluss aus relativ spitzem Winkel pariert Müller mit dem linken Fuß.
54.
Berlin schiebt sich langsam nach vorne, Darida zieht von der Strafraumkante ab. Gleich zwei Stuttgarter, Ito und Sosa, werfen sich in den Schuss und vereiteln damit diesen Abschluss.
53.
Marmoush klebt der Ball am Fuß, der Stürmer geht von links in den Strafraum und an die Grundlinie, legt dann in die Mitte zurück. Der eingewechselte Tibidi klaut Förster die Schusschance, trifft den Ball jedoch nicht richtig und lässt den Abschluss links im Toraus landen.
50.
Ein ungenauer Rückpass wird fast zum Verhängnis, doch Ito spitzelt den Ball mit einem langen Ball vor Belfodil zurück zu Müller. 
49.
Hat Stuttgart den Ball, versuchen die Schwaben auch diesen zu halten. Gemütlich geht es erstmal durch die eigenen Reihen, die Berliner werden laufen gelassen.
46.
Berlin scheint von Korkut, eine klare Marschrichtung aufgezeigt bekommen zu haben. Aus dem rechten Rückraum zieht Pekarik gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit ab, verfehlt das Tor rechts aber um ein gutes Stück.
46.
Pellegrino Mattarazzo reagiert auf den passiven Auftritt seeiner Mansnchaft zum Ende des ersten Durchgangs. Der VfB-Coach nimmt Roberto Massimo vom Feld. Der 18-jährige Alexis Tibidi kommt für den Rechtsaußen.
Roberto Massimo
Alexis Tibidi
46.
Weiter geht's.
45.
Verdiente VfB-Halbzeitführung. In einem recht ruhigen und trotz der Tabellensituation sehr fairen Spiel führt Stuttgart zur Pause letztlich verdient mit 2:1. Die Schwaben hatten eine starke Phase und erzielten den Doppelschlag, unterstützt von einer völlig desorientierten Hertha-Mannschaft. Dieser wurde der Anschluss durch Belfodil zunächst wegen Abseits aberkannt, Jovetic strafte aber das passive Abwehrverhalten des VfB und brachte die Gäste kurz vor der Pause nochmal heran. Beste Voraussetzungen also für einen spannenden zweiten Durchgang. Foto: Tom Weller, dpa
45.
Halbzeit, der VfB führt mit 2:1 gegen Hertha BSC.
45.
Kurz vor der Pause schaltet sich auch Sosa nochmal offensiv mit ein. Der Linksverteidiger bekommt den Ball vor dem Strafraum serviert, zieht in die Mitte und schließt aufs lange Eck ab - Boyata klärt mit der Hacke. Den anschließenden Kopfball bringt Anton aus der Rückwärtsbewegung nur links neben das Tor.
45.
Zwei Minuten werden in dieser vom Tempo doch recht gemächlichen ersten Halbzeit nachgespielt.
44.
Berlin spielt nicht mit zu viel Tempo, dennoch bekommt Stuttgart keinen Zugriff. Zentral vor dem Strafraum darf nun Darida abziehen, bringt den Ball aber zu unplatziert direkt auf Müller.
43.
Berlin ist also wieder im Spiel, weil der VfB die Gäste gelassen hat. Die Hertha sammelt nun mehr Ballkontakte und Sicherheit im eigenen Spiel, noch ist nichts entschieden.
40.
Wieder agiert Stuttgart zu passiv. Jovetic geht durch die vorletzte VfB-Reihe wie ein Messer durch warme Butter und muss dafür noch nicht einmal viel tun. Ein Wackler und Mavropanos ist in die falsche Richtung unterwegs, der Abschluss aus linker Position vor der Strafraumkante kann sich dann sehen lassen: Mit rechts zirkelt der Stürmer den Ball ins rechte Kreuzeck.
40.
Jetzt aber! Stevan Jovetic schlenzt die Hertha zum Anschlusstreffer, 2:1.
Stevan Jovetic
39.
Berlin sucht nun nach der eigenen Linie und Stuttgart lässt die Gäste gewähren. Allzu lasch dürfen die Schwaben die Zügel aber nicht lassen, Belfodils Aktion eben hat gezeigt, was der Angriff der Hertha anrichten kann.
36.
Eine solche Einzelaktion hätte der Hertha einen neuen Schwung geben können, Stuttgarts Hintermannschaft wirkte bei diesem Gegenstoß nicht allzu stabil. An der Seitenlinie tobt Korkut natürlich und bearbeitet den Vierten Offiziellen - natürlich ohne Erfolg.
33.
Tor? Abseits! In gemächlichem Tempo schiebt sich Myziane Maolida über die linke Seite nach vorne und gibt ab auf Belfodil. Der Stürmer behauptet sich links im Strafraum, wackelt Ito aus und schlenzt dann mit Effet an den rechten Innenpfosten und in die Maschen. Doch das Tor wird nicht gegeben! Im Moment des Abschlusses steht Darida im Sichtfeld des Torhüters, obwohl sich der Herthaner noch duckt.
30.
Der zweite Treffer hat etwas Luft aus dem Spiel genommen. Stuttgart wartet nun erst etwas ab, lässt den Gegner das Spiel machen. Die Berliner nutzen das, um sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Bis auf ein paar ungefährliche Annäherungen springt dabei bislang nichts heraus.
27.
Jovetic leitet einen Ball unbrauchbar in die Spitze und bekommt dafür die Quittung. Ito bringt den Ball direkt wieder in die Spitze auf Massimo, der deutlich flinker ist als Plattenhardt. Das Zuspiel in die Mitte kommt dann zu ungenau, doch mit solchen schnellen Gegenstößen muss sich die Hertha vorsehen.
24.
Marmoush wird von Jordan Torunarigha in die Mangel genommen und fällt beim Sturz auf die Hand. Der Torschütze zum 1:0 benötigt eine kurze Behandlungspause.
22.
Nächste Möglichkeit durch Marmoush, der von rechts einen Haken schlägt und in den Strafraum zieht. Den Schuss aufs kurze Eck pariert Schwolow diesmal ohne Probleme.
21.
Dieser Doppelschlag ist natürlich Balsam auf Stuttgarts geschundene Seele. Der VfB kann nun beruhigt aus der Hintermannschaft aufbauen, die Schwaben haben schon bis hierhin mehr Ballbesitz. Berlin findet bisher überhaupt nicht in die Zweikämpfe und steht auch sonst recht verloren im Raum. Welche Lösung findet Tayfun Korkut für diesen frühen Rückstand?
19.
Wo ist denn das Berliner Mittelfeld? Der VfB löst sich in der Verteidigung und geht zum Gegenangriff über. Förster spaziert mit dem Ball am Fuß durchs komplett verwaiste Mittelfeld bis an den Strafraum. Die gesamte Hertha-Abwehr ist im Rückwärtsgang, niemand geht Förster an. Der lässt sich nicht lange bitten und schweißt das Leder mit Wucht unten rechts in die Maschen.
19.
Tooor für den VfB! Philipp Förster mit dem schnellen Nachschlag zum 2:0.
Philipp Förster
15.
Berlin lässt sich auskontern. Anton liest die Situation gut und schlägt einen hohen Ball nach vorne. Dort startet Marmoush im richtigen Moment und entwischt der Verteidigung. Mit langen Schritten überquert die Wolfsburg-Leihgabe das halbe Feld und netzt von der Strafraumkante unten links ein. Boyata kommt nicht mehr hinterher und Schwolow kann den Einschlag ebenfalls nicht mehr verhindern.
15.
Tor für den VfB, Omar Marmoush mit dem 1:0.
Omar Khaled Mohamed Marmoush
14.
Ito wagt einen Ausflug in die Offensive, wird dann von Ascacibar gestoppt. Über Umwege kommt Stuttgart wieder an den Ball und bringt die Flanke von links ins Zentrum, doch Boyata köpft ohne Probleme aus der Gefahrenzone.
11.
Der VfB hält den Ball über weite Teile des Spielfelds, zieht dann punktuell das Tempo an. Massimos Vorstoß über die rechte Flanke bringt diesmal aber noch keine Gefahr. Berlin steht trotz des offensiven Personals nun recht defensiv.
9.
Ein langer Ball aus der Abwehr findet Förster im Strafraum, der den Ball festmacht und von rechts an der Grundlinie zurücklegt. Massimo zieht direkt ab und zielt links am Tor vorbei, doch er muss der Chance nicht hinterhertrauern - Förster stand beim Pass im Abseits.
7.
Berlin rückt den Schwaben früh in deren Hälfte auf die Pelle, will Fehlpässe provozieren. Stuttgart kann sich daraus bisher ohne Probleme lösen, unterstützt durch die beiden Schienenspieler Sosa und Massimo.
4.
Das erste Mal richtig gefährlich wird aber die Hertha. Maolida kann durchs Mittelfeld gehen, als wären keine Gegenspieler da. Der Franzose wird nicht angegangen, legt am Strafraum rechts heraus zu Belfodil und der prüft Müller mit einem zentralen Schuss auf die Brust.
3.
Erste zaghafte Torannäherungen entwickeln sich beim VfB. Sosa schlägt eine Flanke scharf an den Fünfmeterraum, wo Hamadi Al Ghaddioui etwas zu spät kommt.
3.
Stuttgarts Aufstellung kann man als offensives 3-5-2 lesen, begünstigt durch die neu formierte Doppelspitze mit Marmoush und Al Ghaddioui. Auf der Gegenseite formieren sich die Berliner in einem 4-4-2, haben aber ganze vier Offensivkräfte auf dem Platz. Richter, Jovetic, Maolida und Belfodil sollen die VfB-Abwehr ins Schwitzen bringen.
1.
Rein ins Geschehen, Anpfiff.
Nur 750 Zuschauer haben sich in der Mercedes-Benz-Arena eingefunden. Die durften aber nicht über den Verkauf vergeben werden, sondern gingen an Freunde, Verwandte und Angestellte des Vereins.
Schiedsrichter Benjamin Brand hat an diesem Nachmittag die Zügel in der Hand. Der Unparteiische des FC Schallfeld 1946 aus Bayern kommt in seiner Karriere bislang auf 43 Bundesliga-Partien.
Offensichtlich hat der VfB nach dem Sieg gegen Mainz Lust auf mehr Offensive bekommen. Mit Hamadi Al Ghaddioui steht ein weiterer Stürmer für Verteidiger Karazor im Aufgebot. Bei der Hertha schlägt sich der Trainerwechsel auch auf dem Spielberichtsbogen nieder. Es starten Boyata, Darida, Maolida sowie Belfodil, dafür rotieren Stark, Serdar, Ekkelenkamp und Mittelstädt aus dem Team.
Auf der Gegenseite beginnt Tayfun Korkut mit diesen Berlinern: Alexander Schwolow - Peter Pekarík, Dedryck Boyata, Jordan Torunarigha, Marvin Plattenhardt - Marco Richter, Santiago Ascacibar, Vladimír Darida, Myziane Maolida - Ishak Belfodil, Stevan Jovetic
In dieser wichtigen Partie setzt VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo auf diese Startelf: Florian Müller - Konstantinos Mavropanos, Waldemar Anton, Hiroki Ito - Roberto Massimo, Philipp Förster, Wataru Endo, Orel Mangala, Borna Sosa - Hamadi Al Ghaddioui, Omar Marmoush
Die Schwaben stehen punktgleich mit dem FC Augsburg einen Platz vor dem Relegationsrang. Eine Situation, die nach der teilweise sehr erfolgreichen Vorsaison natürlich nicht zufriedenstellend ist. Einen großen Anteil daran hat auch das Lazarett. Mittelstürmer Sasa Kalajdzic fehlt dem Team immer noch, zusammen mit dringend benötigten Toren. Auch Shootingstar Silas Katompa Mvumpa muss nach seinem Kreuzbandriss erst ans Team herangeführt werden. Die Ersatzleute sind also gefragt, denn derzeit stehen mit Mavropanos und Kempf zwei Innenverteidiger auf Rang eins der vereinsinternen Torschützenliste (drei Treffer).
Doch eine Woche nach dem wichtigen 2:1 gegen den FSV Mainz 05 will auch der VfB nachlegen und den nächsten Dreier einfahren - da kommt ein direkter Konkurrent wie gerufen.
Als sportliche Altlast liegt die seit vier Spielen sieglose Hertha nur einen Punkt vor dem Relegationsrang und auch nur einen Zähler vor Gegner Stuttgart. "Die Mannschaft, die dieses Spiel gewinnt, wird einen kleinen Schritt in die richtige Richtung machen und diese Mannschaft wollen wir sein", sagte Korkut. Doch wie lange der Neue bleiben wird, ist ungewiss, Korkut ist der Prototyp für Monats-Engagements. So war es in Stuttgart (neun Monate), Leverkusen (vier) und Kaiserslautern (sechs). Nur bei Hannover 96 blieb er über eine Jahresfrist hinaus.
Bei seiner Premiere als Hertha-Coach hat Tayfun Korkut quasi ein Heimspiel, trotz Auswärtsaufgabe. Beim VfB Stuttgart in seiner schwäbischen Heimat will der neue Trainer des Berliner Bundesligisten gleich ein Zeichen für den ersehnten Aufschwung setzen. Stabilität und Konstanz soll der 47-Jährige dem Hauptstadt-Club nach der Trennung von Club-Ikone Pál Dárdai bringen. "Grundsätzlich geht es neu los", formulierte Korkut seinen Ansatz.
Herzlich willkommen zum Bundesliga-Sonntag! Der VfB Stuttgart empfängt die Hertha aus Berlin.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 19 46 43
2 Dortmund 19 40 20
3 Bayer 04 19 32 13
4 Hoffenheim 19 31 10
5 Union 19 31 3
6 Freiburg 19 30 8
7 RB Leipzig 19 28 13
8 Frankfurt 19 28 2
9 Köln 19 28 -2
10 Mainz 05 19 27 6
11 Bochum 19 23 -10
12 M'gladbach 19 22 -10
13 Hertha BSC 19 22 -17
14 Wolfsburg 19 21 -13
15 Augsburg 19 19 -11
16 Bielefeld 19 18 -8
17 Stuttgart 19 18 -11
18 Gr. Fürth 19 7 -36