Borussia Dortmund
19. Spieltag
14.01.2022
SC Freiburg
5:1
90.
Das war es aus Dortmund! Morgen geht es bei uns mit der Konferenz ab 15.15 Uhr weiter und später mit dem Duell des Tabellenführers im Rheinland gegen den FC Köln. Danke für Ihr Interesse, bleiben Sie sportlich und machen Sie sich noch einen angenehmen Freitagabend.
90.
Kantersieg gegen Freiburg - Dortmund macht Druck auf die Bayern. Der BVB dominierte von Beginn an gegen den SC Freiburg und schickt die Breisgauer mit einer herben 5:1-Klatsche zurück in den Süden. Bereits zur Halbzeit führte der BVB mit 3:0 und auch in Durchgang zwei ließen die Westfalen wenig anbrennen. Erling Haaland schnürte nach dem Anschlusstreffer von Emerdin Demirovic das 4:1 und besiegelte so die Freiburger Niederlage. Am Ende stehen 20:5 Torschüsse und 65 zu 34 Prozent Ballbesitz zugunsten der Dortmunder im Statistik-Bogen. Dahoud setzte der Dortmunder Leistung mit dem fünften Treffer noch die Krone auf. Der Dreier bringt den BVB bis auf drei Punkte an den FC Bayern ran, der morgen Abend in Köln gastiert. Mit der Niederlage fällt der SC Freiburg vorläufig durch den Champions-League-TÜV und ist in den kommenden Spielen gefordert, eine Reaktion zu zeigen. Foto: David Inderlied, dpa

Nächste Spiele Borussia Dortmund:
1899 Hoffenheim (A), Bayer 04 Leverkusen (H), 1. FC Union Berlin (A)

Nächste Spiele SC Freiburg:
VfB Stuttgart (H), 1. FC Köln (A), 1. FSV Mainz 05 (H)   
90.
Und dann ist Schluss! Dortmund schlägt den SC Freiburg mit 5:1.

Tore:
1:0 Thomas Meunier (14.), 2:0 Thomas Meunier (29.), 3:0 Erling Haaland (45.+1), 3:1 Ermedin Demirovic (61.), 4:1 Erling Haaland (75.), 5:1 Mahmoud Dahoud (86.) 

  

88.
Erling Haaland sieht eine Gelbe Karte, weil er sich im Zwikampf zu einfach fallen lässt. Badstübner zückt die Verwarnung für die Schwalbe.
Erling Haaland
86.
Malen dribbelt über die linke Seite an und steckt den Ball nach einem Übersteiger wunderbar auf den startenden Schulz durch. Der Linksverteidiger legt die Kugel zurück in den Strafraum, wo er Dahoud findet und der bestätigt seine gute Form und haut die Pille nach kurzer Annahme oben rechts in den Winkel.
86.
Tooor! Mahmoud Dahoud setzt die Kirsche auf die Sahne und erzielt das 5:1 für den BVB.
Mahmoud Dahoud
85.
Marco Rose bringt auf die letzten Meter noch etwas Stabilität fürs Mittelfeld: Axel Witsel ersetzt Jude Bellingham.
Jude Bellingham
Axel Witsel
84.
Das Spiel neigt sich dem Ende und Dortmund hat alles unter Kontrolle. Mit dem vierten Treffer haben die Schwarz-Gelben dem SC endgültig den Todesstoß versetzt.
81.
Freiburgs Rekord-Torschütze Nils Petersen soll in der Spitze noch etwas bewegen. Lucas Höler geht vom Grün.
Lucas Höler
Nils Petersen
80.
Freiburg ist wieder an dem Punkt, an dem es aufpassen muss, dass es heute Abend nicht zu deutlich wird. Mit dem 4:1 hat die Dortmunder Offensive nochmal Blut geleckt.
76.
Julian Brandt sieht für ein Foul die erste Gelbe Karte der Partie.
Julian Brandt
75.
Für die Schlussviertelstunde kommt noch Marius Wolf ins Spiel. Thomas Meunier geht runter.
Thomas Meunier
Marius Wolf
75.
Das wird es für die Freiburger wohl gewesen sein! Dahoud schickt Haaland über die linke Seite in den Strafraum und der Norweger lässt sich die Chance natürlich nicht nehmen. Staubtrocken schiebt der 21-Jährige Uphoff den Ball durch die Hosenträger zu seinem 15. Saisontreffer. Es ist der 14. im achten Heimspiel in Folge.
75.
Tooor! Erling Haaland schnürt nach Meunier nun auch den Doppelpack und macht das 4:1 zur Entscheidung.
Erling Haaland
74.
Das Spiel geht in die entscheidende Phase, wenn Freiburg noch was mitnehmen will, dann sollte die Streich-Elf sich mit dem zweiten Treffer nicht mehr allzu viel Zeit lassen.
71.
... und Thorgan Hazard kommt für Marco Reus, der über seine Auswechslung sichtlich unerfreut ist.
Marco Reus
Thorgan Hazard
71.
Der BVB wechselt doppelt. Nico Schulz ersetzt Raphael Guerreiro auf der linken Außenbahn ...
Raphael Adelino José Guerreiro
Nico Schulz
68.
Dortmund wird wieder etwas aktiver seit dem Gegentreffer. Freiburg konnte das Momentum vom Anschlusstreffer noch nicht so recht kanalisieren.
65.
Außerdem mischt nun auch Yannik Keitel auf dem Grün mit. Es trifft Janik Haberer, der zurück auf die Bank muss.
Janik Haberer
Yannik Keitel
65.
Der Initiator des Anschlusstreffers, Roland Sallai, hat Feierabend. Noah Weißhaupt ersetzt den Ungarn.
Roland Sallai
Noah Weißhaupt
64.
Die Dortmunder müssen jetzt natürlich aufpassen, dass ihnen das Spiel nicht entgleitet. Sollte Freiburg noch einen Treffer erzielen, wäre wieder alles möglich für die Breisgauer.
61.
Machen die Dortmunder es nochmal spannend? Hinten ist der BVB unaufmerksam und wird prompt bestraft. Sallai wird auf der rechten Seite mustergültig aus dem Zentrum bedient. Der Ungar gibt die Kugel scharf in den Strafraum, Kobel lässt klatschen und Demirovic hat leichtes Spiel. Der Joker schiebt den Ball an Meunier vorbei ins leere Tor. Foto: David Inderlied, dpa
61.
Tooor! Ermedin Demirovic bringt Freiburg mit 1:3 wieder ran.
Ermedin Demirovic
57.
Dortmund kontrolliert weiterhin die Partie. Die Freiburger sind in dieser zweiten Hälfte wohl erst einmal darauf bedacht, nicht direkt das Vierte zu kassieren.
55.
Meunier spielt eine starke Partie. Sein Vorgänger in dieser Tor-Statistik steht auch heute mit ihm auf dem Platz.
53.
Wieder wird ein BVB-Standard gefährlich für die Freiburger. Brandt zieht den Ball von links auf den ersten Pfosten, wo dieses Mal Haaland hochsteigt und die Kugel knapp neben das lange Eck setzt.
50.
Freiburg hat seine beste Chance der Partie! Höler spielt den Ball von der linken Seite mit viel Wucht in die Mitte, wo Schade die Kugel mit der Hacke in den Lauf von Ermedin Demirovic weiterleitet. Der Eingewechselte ist frei durch, doch Kobel reagiert glänzend, stört den Stürmer und verhindert so den Anschlusstreffer.
48.
Die Dortmunder machen genau da weiter, wo sie im ersten Durchgang aufgehört haben. Nach einer guten Kombination spielt Reus den Ball per volley in die Mitte auf Bellingham, der in den Strafraum zieht und es mit einem Abschluss aus spitzem Winkel probiert. Die Kugel findet allerdings nur ihren Weg ans Außennetz.
46.
Und auch in der Sturmspitze sieht Streich Handlungsbedarf: Ermedin Demirovic ist für Jeong Woo-Yeong dabei.
Woo-Yeong Jeong
Ermedin Demirovic
46.
Streich reagiert auf den schwachen ersten Durchgang seines Teams: Vincenzo Grifo ist in der Kabine geblieben und Kevin Schade kommt für den Italiener neu in die Partie.
Vincenzo Grifo
Kevin Schade
46.
Wie zuvor vermutet kommt nun Manuel Akanji für Emre Can in die Partie.
Emre Can
Manuel Akanji
46.
Weiter geht's mit Durchgang zwei!
45.
Doppelter Meunier und erlöster Haaland - Freiburg kann in Dortmund nur hinterherlaufen. Von Anfang an kam der BVB richtig gut ins Spiel rein. Mit einem erneuerten System und einer guten Passschärfe ließen die Gastgeber in der ersten Halbzeit überhaupt keinen Zweifel daran, in welche Richtung das Spiel heute Abend gehen soll. Bereits in der 14. Minute erzielte Thomas Meunier nach einer Brandt-Ecke das 1:0. Das gleiche Spiel wiederholte sich nur eine Viertelstunde später. Freiburg enttäuschte in Halbzeit eins auf ganzer Linie und konnte weder die Dortmunder Offensive stoppen noch selbst Torgefahr nach Kontern entwickeln. Zu allem Überfluss aus Breisgauer Sicht erzielte Erling Haaland dann im achten Heimspiel in Folge einen Treffer und erhöhte auf 3:0. Somit wird es in der zweiten Hälfte richtig schwierig für den SC, nochmal in die Partie zu finden. Allerdings ist es auch zu früh, um schon nach den ersten 45 Minuten von einer Entscheidung zu sprechen. Foto: David Inderlied, dpa
45.
Und dann ist Pause im Pott!
45.
"Torkrise" beendet! Reus verliert den Ball eigentlich schon, aber im Doppelpack setzen Dahoud und Bellingham nach und nehmen Höler die Kugel in der Freiburger Hälfte sofort wieder vom Fuß. Der junge Engländer ist es dann, der sofort den Weg zum gegnerischen Tor sucht und rechts im Strafraum Haaland bedient. Der 21-Jährige nimmt die Kugel einmal mit und verwandelt das Ding gegen Uphoff wie selbstverständlich zu seinem 14. Saisontreffer. 
45.
Tooor! Erling Haaland erhöht noch vor der Pause auf 3:0 für Dortmund.
Erling Haaland
45.
Gulde schickt Höler mal mit einem langen Ball auf der linken Seite auf die Reise, aber bevor der Stürmer in den BVB-Strafraum gehen kann sind wieder zwei Schwarz-Gelbe da und nehmen ihm den Ball ab.
42.
Zum Ende des ersten Durchgangs nehmen die Gastgeber ein bisschen den Druck raus und Freiburg hat zum ersten Mal eine etwas längere Ballbesitzphase. Die Gäste dürfen aber auch nur so weit nach vorne spielen, wie der BVB es ihnen gestattet. Ab der Mittellinie fängt die schwarz-gelbe Pressing-Maschine an zu rattern.
39.
Das Spiel geht steil der Halbzeit entgegen und Freiburg muss aufpassen, dass es die Partie nicht schon nach 45 Minuten komplett aus der Hand gibt. Ein Anschlusstreffer ist für die Männer von der Dreisam stand jetzt Lichtjahre entfernt.
35.
Guerreiro prüft Uphoff! Der Portugiese schießt einen Freistoß aus 30 Metern halbrechter Position einfach mal mit ordentlich Kraft halbhoch auf den Freiburger Kasten. Uphoff lässt die Kugel schlecht nach vorne klatschen, hat aber Glück, dass seine Vordermänner die Situation zur Ecke klären.
34.
Emre Can spielt bei den Dortmundern zunächst übrigens weiter, während sich Manuel Akanji draußen warmläuft. Es kann also durchaus sein, dass der Schweizer Can zur Pause ersetzt.
32.
70 Prozent Ballbesitz sprechen in diesem Fall für sich. Dortmund ist haushoch überlegen und Freiburg wirkt nach dem zweiten Gegentor zunehmend verunsichert. Die Dortmunder denken gar nicht daran, einen Gang zurückzuschalten und gehen sofort auf den dritten Treffer.
29.
Wieder Ecke Brandt, wieder Kopfball Meunier, wieder Tor. Dieses Mal bringt Brandt die Ecke von der rechten Seite rein und findet den Belgier am zweiten Pfosten. Gulde ist zu spät dran und der Rechtsverteidiger köpft die Kugel oben links ins Eck. Uphoff hat keine Chance und so sieht es eine Viertelstunde vor der Halbzeit bereits ganz übel für den SC Freiburg aus.
29.
Tooor! Thomas Meunier stellt auf 2:0 für die Dortmunder.
Thomas Meunier
26.
Bei Emre Can zwickt die Leiste und es sieht ganz danach aus, als müsste Manuel Akanji eingewechselt werden. Der deutsche Nationalspieler hat sich scheinbar ohne Fremdeinwirkung verletzt.
25.
Die wenigen Dortmunder im Stadion bekommen bisher ein starkes Spiel ihrer Mannschaft gezeigt und sind durchaus auf dem Platz zu hören. Foto: David Inderlied, dpa
24.
Die Dormunder sind griffig, die Dortmunder sind da in den Zweikämpfen. Jeder Ansatz von einem Konter des SC Freiburg wird von der wachen BVB-Defensive weggesaugt. Vor allem Thomas Meunier macht in der Anfangsphase einen konzentrierten Eindruck.
20.
Mit der frühen Führung im Rücken kann der BVB das Spiel jetzt natürlich selbstbewusst angehen. Immer wieder zeigt der Tabellenzweite gute Kombinationen und die Freiburger können nur hinterherschauen. Die Rose-Elf hat bis hierhin alles im Griff.
17.
Freiburg findet bis hierhin noch überhaupt nicht statt. Die Offensive sei mal dahingestellt, aber auch in der Defensive haben die Breisgauer arge Probleme mit dem System der Gastgeber.
14.
Ein Tor, das schon fast an Majestäts-Beleidigung grenzt. Ausgerechnet nach einer Ecke erzielt der BVB das 1:0 gegen die Standard-Könige der Liga. Brandt schlägt die Kugel von der linken Seite an den ersten Pfosten, wo Meunier sich gegen Höler durchsetzt und die Kugel mit dem Scheitel ins lange Eck streichelt.
14.
Tooor! Thomas Meunier erzielt die 1:0-Führung für den BVB per Kopf.
Thomas Meunier
11.
Reus agiert wohl doch vornehmlich über den rechten Flügel im 4-3-3, aber zieht auch immer wieder ins Zentrum, um sich in den Zwischenräumen die Bälle abzuholen.
8.
Die Gäste aus dem Breisgau überlassen den Gastgebern zunächst das Kommando und lauern auf die schnellen Umschaltmomente. Der SC steht kompakt in ihrer Dreier- respektive Fünferkette.
6.
Und die erste gute Offensivszene gehört den Gastgebern. Haaland wird auf der rechten Seite steil geschickt und hat ganz viel Platz, um sein brachiales Tempo auszuspielen. Der Norweger geht in den Strafraum, gibt den Ball flach nach innen, aber kein Schwarz-Gelber kann den Ball am Fünfer verwerten.
4.
Die Dortmunder starten zunächst in einer Art 4-3-1-2 mit einer Mittelfeldraute, wie Rose es auch schon zu Beginn der Saison hat spielen lassen. Reus kommt vermehrt durchs Zentrum, während Haaland und Malen die Doppelspitze geben.
1.
Anpfiff in Dortmund!
Die "Gelbe-Wand" ist heute wohl eher ein gelber Farbfleck im grauen Beton des Signal-Iduna-Parks. 750 Zuschauer sind im Ruhrpott zum Top-Spiel anwesend. Dementsprechend verhalten fällt auch "You'll never walk alone", das wie gewohnt vorm Anpfiff aus den Stadion-Lautsprechern dröhnt, aus. Lautstärke hin oder her - gleich geht's los! Schiedsrichter unter dem Dortmunder Flutlicht ist Florian Badstübner.
Die Freiburger wechseln einmal in ihrer Startaufstellung. Keven Schlotterbeck fehlt dem SC mit einem Magen-Darm-Infekt und steht nicht im Kader. Für den 24-Jährigen rückt Manuel Gulde neben Philipp Lienhart in die Innenverteidigung.
So sieht die Freiburger Startelf aus: Benjamin Uphoff - Lukas Kübler, Philipp Lienhart, Manuel Gulde, Christian Günter - Janik Haberer, Nicolas Höfler - Roland Sallai, Jeong Woo-Yeong, Vincenzo Grifo - Lucas Höler
Keine Wechsel beim BVB - Systemfrage offen. Marco Rose setzt auf die gleiche Elf, die sich vergangene Woche gegen Frankfurt zurück in die Partie gekämpft hat. Die Frage nach dem System bleibt allerdings erstmal unbeantwortet. Ob die Dortmunder wieder in einem 4-3-3 starten oder aber mit dem 4-2-3-1, das in der zweiten Hälfte bei der Partie am Main deutlich besser funktioniert hat, wird sich erst mit dem Anpfiff zeigen.
Und das ist die Aufstellung, die der BVB heute ins Rennen schickt: Gregor Kobel - Thomas Meunier, Emre Can, Mats Hummels, Raphael Guerreiro - Julian Brandt, Mahmoud Dahoud, Jude Bellingham - Donyell Malen, Erling Haaland, Marco Reus
Die Freiburger konnten zuletzt zum ersten Mal überhaupt zwei Bundesliga-Duelle in Serie gegen den BVB gewinnen. Die fanden allerdings im Breisgau statt. In den ersten 41 Duellen war Freiburg lediglich dreimal als Sieger vom Platz gegangen (elf Unentschieden, 27 Niederlagen). Christian Streich konnte als Freiburg-Trainer noch kein einziges Mal in Dortmund gewinnen.
Die Standard-Könige aus Freiburg. Bereits 16 Treffer erzielte der SC Freiburg in der aktuellen Bundesliga-Saison nach Standard Situationen - das ist absoluter Liga-Bestwert. Nie zuvor trafen die Freiburger an den ersten 18 Bundesliga-Spieltage so oft nach ruhendem Ball. Grundsätzlich waren sie nach einer kompletten Saison nur zweimal erfolgreicher als in diesem Jahr nach der Hinrunde. In der Saison 2017/18 standen sie am Ende der Saison bei 17 Standard-Tore und 2018/19 und 2019/20 bei jeweils 18 Treffern.
Dass Dortmund in der Offensive prächtig besetzt ist, weiß auch Christian Streich. 44 Tore in 18 Spielen sprechen immerhin für sich. "Sie können ständig diesen Stress ausüben", lobte der Breisgauer den BVB-Angriff. Wenn eine Abwehrreihe diesem Stress aber gewachsen ist, dann die des SC Freiburg. In der laufenden Saison stellen die Männer von der Dreisam mit lediglich 18 Gegentreffern  zusammen mit dem FC Bayern die beste Defensive der Liga. Zuletzt hielt der SC sogar in zwei Auswärtsspielen in Folge die Null. Das gelang ihm zuletzt 2013 - damals waren es in der Fremde sogar drei weiße Westen am Stück.
Dass die Dortmunder heute das Heimrecht auf ihrer Seite haben, wird Erling Haaland freuen. Im Signal Iduna Park hat der Ex-Salzburger in jedem der letzten sieben Spiele getroffen (zwölf Tore). Der letzte Dortmunder, dem das gelang, war Jadon Sancho in der Saison 2019/20. Einzig Pierre-Emerick Aubameyang schaffte es, in mehr Heimspielen am Stück zu treffen. Der Gabuner war zwischen 2015 und 2016 in elf Heimspielen am Stück immer mit mindestens einem Treffer erfolgreich.
Haalands Mini-Krise: Das norwegische Sturmjuwel Erling Haaland hat beim BVB seit zwei Spielen nicht getroffen. Das klingt wenig, ist aber für haalandsche Verhältnisse schon eine Ewigkeit. Marco Rose gibt sich gegenüber der Situation um den 21-Jährigen allerdings äußerst gelassen. Es sei vor allem wichtig, dass Haaland seine Lockerheit nicht verliere. "Es ist für mich kein Drama, wenn Erling mal zwei, drei, vier Spiele nicht trifft. Er wird irgendwann wieder treffen, und er wird irgendwann auch wieder viel treffen", erklärte der Dortmund-Coach im Vorfeld der Partie. Zuletzt war Haaland vor allem als Vorbereiter in Erscheinung getreten.
Wegweiser für den BVB? Der Sieg in Frankfurt wäre für die Katz, wenn die Dortmunder es nicht schaffen, heute an die Leistung aus der zweiten Halbzeit des Spiels am Main anzuknüpfen. Deswegen fordert auch Marco Rose vor allem eines: "Nachhaltigkeit". Der Systemwechsel von einem 4-3-3 auf ein 4-2-3-1 im zweiten Spielabschnitt gegen die SGE hatte den Borussen sichtlich gut getan. Gegen den SCF müssen die Gastgeber jedenfalls von Anfang an da sein, denn die Streich-Elf gehört zu den Top-Mannschaften der Liga.
Vor der Saison hätten wohl nur die wenigsten gedacht, dass die Begegnung zwischen dem BVB und dem SC Freiburg am 19. Spieltag aus tabellarischer Sicht so ein Top-Spiel sein würde. Die Dortmunder, die mit dem Comeback-Sieg in Frankfurt wieder ein bisschen Boden auf die Bayern gut machen konnten, sind weiterhin auf Platz zwei. Mit einem Heimsieg gegen Streichs Freiburg könnte die Rose-Elf zunächst bis auf drei Punkte an die Bayern herankommen. Der Tabellenvierte aus dem Breisgau holte zuletzt nur einen Punkt beim 2:2-Heimremis gegen Arminia Bielefleld. Ein Punktgewinn in Dortmund würde dem SC reichen um sich, zumindest vorübergehend, auf Rang drei vorzuschieben.
Herzlich willkommen zum 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga! Zum Auftakt empfängt Borussia Dortmund den SC Freiburg im Top-Spiel.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 34 77 60
2 Dortmund 34 69 33
3 Bayer 04 34 64 33
4 RB Leipzig 34 58 35
5 Union 34 57 6
6 Freiburg 34 55 12
7 Köln 34 52 3
8 Mainz 05 34 46 5
9 Hoffenheim 34 46 -2
10 M'gladbach 34 45 -7
11 Frankfurt 34 42 -4
12 Wolfsburg 34 42 -11
13 Bochum 34 42 -14
14 Augsburg 34 38 -17
15 Stuttgart 34 33 -18
16 Hertha BSC 34 33 -34
17 Bielefeld 34 28 -26
18 Gr. Fürth 34 18 -54