1899 Hoffenheim
10. Spieltag
29.10.2021
Hertha BSC
2:0
90.
Das war es mit der Freitagspartie des zehnten Spieltags. Danke für Ihr Interesse und einen schönen Abend noch!
90.
Sang- und klanglos: Boyata fliegt bei der Hertha-Niederlage. Zu keinem Zeitpunkt der Partie hatte man das Gefühl, dass die Hertha in der Lage ist, zum Gegenschlag auszuholen. In der Offensive ging gar nichts bei den Berlinern und die einzige Torchance datiert zurück in die siebte Minute, als Marco Richter an Oliver Baumann scheiterte. Hoffenheim tütete mit seinen zwei Treffern den Sieg schon in Hälfte eins ein und die Berliner machten es den Hausherren nicht sonderlich schwierig, die Führung über die Zeit zu bringen. Mit Dedryck Boyatas schlechter Leistung, die in seinem Platzverweis gipfelte, war die Partie gelaufen. Auf den ersten 20 Minuten kann die Hertha aufbauen. Der Rest des Spiels war dann aber wieder die Hertha, die man vom Saisonstart kennt. Hoffenheim feiert den vierten Heimsieg in Folge und klettert vorerst auf den 7. Platz. Foto: Uwe Anspach, dpa

Nächste Spiele 1899 Hoffenheim:
VfL Bochum 1848 (A), RasenBallsport Leipzig (H), SpVgg Greuther Fürth (A)

Nächste Spiele Hertha BSC:
Bayer 04 Leverkusen (H), 1. FC Union Berlin (A), FC Augsburg (H)   
90.
Dann ist Schluss in Sinsheim! Hertha BSC verliert mit 0:2 bei der TSG Hoffenheim.

Tore: 1:0 Andrej Kramaric (19.), 2:0 Sebastian Rudy (36.)  
90.
Drei Minuten müssen sich die Hoffenheimer noch gedulden, bis sie ihren vierten Sieg in Folge feiern dürfen.
89.
Hoffenheim ist deutlich näher am dritten Treffer als die Hertha am ersten. Das Spiel ist gelaufen und die Berliner wird nach ihrem kleinen Aufschwung wieder einen Rückschlag hinnehmen müssen.
85.
Auch Chris Richards kommt für Dennis Geiger.
Dennis Geiger
Chris Richards
84.
Es werden nochmal Kräfte geschont bei der TSG: Jacob Bruun Larsen kommt für Andrej Kramaric.
Andrej Kramaric
Jacob Bruun Larsen
84.
Weiter spielt nur die TSG. Es wirkt eher, als würde die Hertha schlimmeres verhindern wollen, als dass sie nochmal auf den Anschlusstreffer geht.
80.
Es spricht nicht mehr viel dafür, dass die Hertha hier ein Comeback schafft. Nichtsdestotrotz ist eine Zwei-Tore-Führung nicht die Welt.
78.
Pál Dárdai muss nach der Roten Karte reagieren und nimmt Myziane Maolida, der eigentlich erst zur zweiten Halbzeit gekommen war, schon wieder vom Feld. Lucas Tousart kommt für seinen Landsmann in die Partie.
Myziane Maolida
Lucas Tousart
77.
Christoph Baumgartner feiert sein Comeback nach der Corona-Infektion und kommt für den angeschlagenen Angelo Stiller bei der TSG.
Angelo Stiller
Christoph Baumgartner
76.
... und schmeißt den Berliner vom Platz. Dedryck Boyata sieht die Rote Karte. Nach seiner ohnehin schon schwachen Partie setzt diese Aktion dem Auftritt des Innenverteidigers die Krone auf.
Dedryck Boyata
74.
Aber dann schaltet sich der VAR ein und entscheidet: Gelb für Boyata reicht nicht: Der Belgier war mit der offenen Sohle gegen Stiller oberhalb des Knöchels vorgegangen, deswegen verschärft Jablonski seine Entscheidung...
74.
Für die Rudelbildung gibt es dann auch noch die Gelbe für Kevin Vogt.
Kevin Vogt
74.
Auch Boyata sieht zunächst für das Foul Gelb.
Dedryck Boyata
74.
Nach einem bösen Foul von Dedryck Boyata an Angelo Stiller geraten Santiago Ascacibar und Kevin Vogt aneinander. Dafür sieht der Berliner die Gelbe Karte.
Santiago Ascacibar
72.
Maolida mit dem vermeintlichen Anschlusstreffer! Der Eingewechselte wird von der rechten Seite mit einem Ball in den Strafraum bedient und nutzt die Chance eiskalt für den Anschlusstreffer. Eigentlich. Der Franzose stand im Abseits und das Tor zählt nicht.
72.
Die letzten 20 Minuten laufen und die Hertha muss sich ganz dringend was einfallen lassen. Geht hier noch was für die Alte Dame?
69.
Pál Dárdai bringt mit Jurgen Ekkelenkamp den nächsten Offensiv-Joker für Marco Richter.
Marco Richter
Jurgen Ekkelenkamp
66.
Kevin Akpoguma sieht die erste Gelbe Karte der Partie, weil er gegen Maximilian Mittelstädt zu spät kommt.
Kevin Akpoguma
66.
Außerdem darf Diadie Samassékou mitmischen und kommt für Torschütze Sebastian Rudy.
Sebastian Rudy
Diadie Samassékou
66.
Sebastian Hoeneß bringt frische Beine: Georginio Rutter, der im Pokal gegen Kiel glänzte, kommt für Ihlas Bebou.
Ihlas Bebou
Georginio Rutter
65.
Es spielt nur die TSG. Sehr unaufgeregt und mit ganz viel Routine verwalten die Hoffenheimer die Führung und setzen immer wieder Nadelstiche nach vorne. Hertha BSC fällt überhaupt nichts ein, um selbst mal in der Offensive ein zeichen zu setzen.
61.
Es gibt den nächsten Tausch bei der Hertha: Der blasse Krzysztof Piatek sucht seinen Weg auf die Bank und Ex-Hoffenheimer Ishak Belfodil wird mit Pfiffen vom Publikum begrüßt.
Krzysztof Piatek
Ishak Belfodil
58.
Aber die Hertha macht auch zu wenig nach vorne. Die Gäste stehen viel tiefer als in Durchgang eins, um zu verhindern, dass sie wieder von den Seitenwechseln der TSG ausgehebelt werden.
55.
Die TSG denkt gar nicht daran, einen Gang zurückzuschalten. Weiter läuft die Mannschaft von Sebastian Hoeneß hoch an und setzt die Berliner unter Druck. Die Hausherren wollen der Alten Dame nichts anbieten, um zurück ins Spiel zu finden.
54.
Kein Zweifel: Die Hertha ist der Lieblingsgegner von Andrej Kramaric.
52.
Hertha hat Konzentrationsprobleme. Dieses Mal ist es Santiago Ascacibar, der den Ball gegen Bebou verliert. Der Mann aus dem Togo bedient sofort den startenden Kramaric, der die Situation allerdings nicht nutzen kann. Es endet damit, dass der Kroate in die Arme von Schwolow flankt.
49.
Dedryck Boyata macht kein gutes Spiel. Der Belgier hat im Zweikampf gegen Andrej Kramaric und Ihlas Bebou immer wieder das Nachsehen und wenn die umschalten, wird es meistens gefährlich. Bebou holt sich den Ball wieder, geht allein in den Strafraum, zieht ab, aber Stark ist dazwischen und es gibt nur den Eckball. Der Standard bringt allerdings nichts ein.
46.
Außerdem kommt Myziane Maolida für Vladimír Darida. Der Tscheche hatte in der ersten Halbzeit im Zweikampf mit Angelo Stiller etwas abbekommen.
Vladimír Darida
Myziane Maolida
46.
Pál Dárdai reagiert gleich doppelt zur zweiten Hälfte: Stevan Jovetic kommt für Deyovaisio Zeefuik, der in Hälfte eins mit Robert Skov ordentlich zu kämpfen hatte.
Deyovaisio Zeefuik
Stevan Jovetic
46.
Rein in den zweiten Durchgang!
45.
Zu schnell für Berlin: Kramaric und Rudy bringen die TSG auf die Siegerstraße. Bis zur 23. Minute hat sich Hertha unter dem Sinsheimer Flutlicht richtig gut verkauft, aber Hoffenheim nutzte die Schwächen der Gäste eiskalt aus und führt zur Halbzeit verdient mit 2:0. Besonders bei schnellen Spielverlagerungen und Ballverlusten in der eigenen Hälfte ist die Alte Dame anfällig. So auch beim 1:0, als Kramaric die Seite wechselte, selbst mit in den Strafraum ging und die Kugel zur Führung einschob. Beim zweiten Treffer war es Bebou, der das Spiel schnell auf die linke Seite verlagerte, ehe Rudy (r) nach dem Skov-Pfostentreffer zum 2:0 abstaubte. Noch ist nichts verloren für die Hertha, denn auch Hoffenheim ist anfällig für Ballverluste bei hohem Pressing. Einzig und allein die Hertha-Defensive muss sich besser auf das Spiel der Gastgeber einstellen. Wenn die Berliner den Anschlusstreffer machen, dann ist alles drin in Hälfte zwei. Foto: Uwe Anspach, dpa
45.
Sven Jablonski pfeift und dann ist Pause in Sinsheim! Die TSG führt zur Halbzeit mit 2:0 gegen Hertha BSC.
45.
Zwei Minuten werden nachgespielt.
43.
Serdar erarbeitet sich links am TSG-Strafraum mal einen Freistoß für die Gäste. Richter probiert es direkt, aber der Aufsetzer ist zu unplatziert und Baumann kann die Kugel aufnehmen.
40.
Alles, was die Hertha in den ersten zwanzig Minuten gut gemacht hat, ist Schall und Rauch. Hoffenheim ist viel aggressiver, gewinnt die wichtigen Zweikämpfe und führt dementsprechend völlig zu Recht mit 2:0. Wenn das so weitergeht, dann sieht das für den Rest des Spiels ganz übel aus für die Berliner.
36.
Die Hertha ist im Tiefschlaf! Nach einem harmlosen langen Pass geht Boyata nicht richtig zum Kopfball und verliert den zweiten Ball gegen Kramaric, der die Kugel per Kopf auf Bebou weiterleitet. Er schaltet schnell und spielt den Pass auf die linke Seite zu Skov, der viel Raum vor sich hat. Nach einem kurzen Dribbling zieht der Däne mit links ab, trifft den Pfosten und aus 14 Metern ist Rudy für den Nachschuss zur Stelle.
36.
Tooor! Sebastian Rudy erhöht für Hoffenheim auf 2:0.
Sebastian Rudy
34.
Von der Alten Dame kommt wenig und sie muss höllisch aufpassen, dass die Kraichgauer ihre kleinen Nachlässigkeiten nicht in das 0:2 ummünzen.
31.
Hoffnheim übernimmt das Kommando! Wenn die TSG das Tempo anzieht, kommen die Gäste nicht mehr hinterher. Nach einer perfekten Seitenverlagerung chippt Rudy die Kugel von der rechten Seite in den Strafraum. Kein Berliner klärt und Robert Skov wuchtet sich aus vollem Lauf mit einem Flugkopfball in die Kugel. Schwolow ist auf dem Posten und wehrt die Kugel zur Seite ab. 
30.
Andrej Kramaric (2.v.r.) erzielt das 1:0 für die TSG. Foto: Uwe Anspach, dpa
28.
Sobald die Hoffenheimer den Ball erobern, geht es blitschnell. Mit wenigen Kontakten kombinieren sich die Gastgeber dann in den Berliner Sechzehner. Die Hertha muss aufpassen, dass ihre kleinen Unachtsamkeiten im Aufbauspiel ihr nicht um die Ohren fliegen.
26.
Berlin macht genauso weiter wie vor dem Gegentor. Es ist Ruhe im Aufbauspiel, die Gäste laufen hoch an, aber im letzten Drittel bekommen sie zu wenig Geschwindigkeit ins Spiel. Hoffenheim lässt bis dato nichts anbrennen.
23.
Die Hertha hat gut begonnen und darf sich durch den Gegentreffer nicht verunsichern lassen. Dadurch, dass Vladimír Darida kurz vom Feld war wirkten die Berliner bei dem 0:1 etwas perplex.
19.
Er macht es schon wieder! Andrej Kramaric netzt im vierten Spiel zum fünften Mal gegen die Berliner. Der Kroate leitet die Situation selbst ein, indem er das Spiel auf die linke Seite verlagert. Dann hat Robert Skov Platz, schließt ab, wird aber zunächst geblockt. Der zweite Ball kommt dann zu Kramaric, nachdem Bebou klasse durchlässt und der Top-Stürmer schießt die Kugel aus acht Metern eiskalt ein. Der Ball wird noch abgefälscht und Schwolow ist machtlos.
19.
Tooor! Andrej Kramaric macht das 1:0 für die TSG Hoffenheim.
Andrej Kramaric
19.
Entwarnung: Vladimír Darida spielt zunächst weiter.
17.
Nach einem unglücklichen Zweikampf mit Angelo Stiller liegt Vladimír Darida am Boden. Der Tscheche muss behandelt werden und möglicherweise wird es für ihn nicht weitergehen.
14.
Der Auftritt der Hertha hat mit den Auftritten vom Saisonbeginn nicht mehr viel zu tun. Die Erfolgserlebnisse in den letzten Wochen haben den Hauptstädtern sehr gut getan und es gelingt ihnen viel besser, aus der eigenen Defensive das Spiel aufzubauen. Ab und zu sind im Aufbauspiel zwar kleinere Fehler drin, aber das ist bei der TSG in der Anfangsphase nicht anders.
10.
Viel Anlaufzeit hat die Partie nicht gebraucht. Beide Teams wirken wach und wollen nach vorne Spielen. Hier ist von Anfang an Feuer drin!
7.
Baumann taucht ab! Nach der TSG-Chance kommen die Berliner zu ihrer ersten Möglichkeit. Mittelstädt hat auf der linken Seite die Kugel und wird nur unzureichend angegriffen. Mit viel Übersicht spielt der Berliner die Kugel von der linken Außenlinie an den zweiten Pfosten. Dort kommt Richter eingelaufen und schließt mit rechts aus zehn Metern ab. Baumann reagiert glänzend und verhindert mit seiner Parade den frühen Rückstand.
5.
Aber auch die Hoffenheimer sind wachsam und haben die erste Chance der Partie. Die Berliner sind kurz unaufmerksam im Aufbauspiel und schon spritzt ein Gastgeber dazwischen. Das Umschaltspiel funktioniert klasse bei der TSG und nach drei Kontakten ist Angelo Stiller in Abschlussposition. Der Mittelfeldmann versucht sich aus 15 Metern hoch auf das kurze Eck, aber der Ball geht knapp drüber.
4.
Mit viel Selbstvertrauen geht die Hertha dieses Spiel an. Die Elf von Pál Dárdai läuft die Gastgeber hoch an, versucht den Ball früh zu erobern und Ruhe ins Spiel zu bringen.
1.
Anpfiff im Kraichgau!
Bundesliga ist angesagt an der Dietmar-Hopp-Straße in Sinsheim! Nach den K.O.-Spielen am Dienstag erwartet beide Teams die nächste Flutlicht-Partie. Sowohl die Hertha als auch die TSG erwartet aber wohl auch etwas mehr Gegenwehr als im Pokal. Gleich geht's los und Sven Jablonski wird den 10. Spieltag mit seiner Pfeife eröffnen.
Bei der Alten Dame sind im Vergleich zum Pokalspiel gleich sieben Neue in der Startelf. Nur Dedryck Boyata, Vladimír Darida, Deyovaisio Zeefuik und Keeper Alexander Schwolow standen am Dienstag auch von Beginn an auf dem Rasen.
Pal Dardai hat sich für dieses Personal entschieden: Alexander Schwolow - Peter Pekarík, Niklas Stark, Dedryck Boyata, Maximilian Mittelstädt - Santiago Ascacibar, Suat Serdar - Deyovaisio Zeefuik, Vladimír Darida, Marco Richter - Krzysztof Piatek
Im Vergleich zum Kantersieg unter der Woche im Pokal gegen Holstein Kiel wechselt Sebastian Hoeneß vier Mal in seiner Anfangsformation. Florian Grillitsch beginnt für Chris Richards in der Dreierkette. Auf der linken Außenbahn marschiert Robert Skov an Stelle von David Raum. Im Mittelfeld kommt Geiger zurück in die Mannschaft, der Rutter ersetzt. Dadurch darf Kramaric wieder auf seiner Lieblingsposition in der Doppelspitze beginnen. Ihlas Bebou kommt für Munas Dabbur in der Offensive zum Einsatz. Außerdem gibt es erfreuliche Nachrichten für die Hoffenheimer, denn Christoph Baumgartner ist zurück in der Mannschaft. Nach überstandener Corona-Infektion sitzt der österreichische Nationaspieler erstmal auf der Bank.
Und das ist die Aufstellung der TSG: Oliver Baumann - Stefan Posch, Florian Grillitsch, Kevin Vogt - Kevin Akpoguma, Angelo Stiller, Dennis Geiger, Robert Skov - Sebastian Rudy - Ihlas Bebou, Andrej Kramaric
Herthas Marco Richter drehte in den letzten Wochen richtig auf. Der 23-Jährige traf zuletzt in zwei Bundesliga-Spielen in Folge. Dabei war der Ex-Augsburger, der so eine Serie zuletzt im April 2019 für seinen ehemaligen Arbeitgeber vorweisen konnte, besonders effizient. Lediglich drei Torschüsse benötigte der Offensivmann zuletzt für seine Treffer gegen Gladbach und Frankfurt. Auch im Pokal gegen Preußen Münster war Richter erfolgreich.
Zwischen Himmel und Hölle - Hertha und die Standards. Bei Standardsituationen sahen die Berliner in der Defensive in der laufenden Spielzeit meist schlecht aus. Bereits neun Treffer kassierten die Herthaner nach ruhenden Bällen - Ligahöchstwert. Auf der anderen Seite erzielten die Hauptstädter sechs ihrer elf Saisontore über solche Situationen.
"Siegesplan konstruieren" - Dardai will den Auswärtserfolg. Im Vorfeld der Partie sah Hertha-Coach Pal Dardai durchaus Parallelen zwischen seinem Team und der TSG: "Hoffenheim produziert Ergebnisse, die man nicht erwartet. Das ist bei uns auch so." Noch nie konnte der Übungsleiter der Berliner drei Punkte aus Hoffenheim entführen. Lediglich einen Punkt nahm Berlin mit Dardai als Cheftrainer aus den letzten fünf Partien im Kraichgau mit. "Es ist an der Zeit, das zu ändern. Ich habe gut hospitiert in den letzten Jahren, jetzt versuche ich, einen Siegesplan zu konstruieren", erklärte der 45-Jährige.
Im eigenen Stadion fühlte sich die TSG zuletzt besonders wohl. Von den letzten sieben Heimspielen konnte Hoffenheim fünf gewinnen. Der 5:0-Erfolg gegen Köln war seit dem Nagelsmann-Abgang der höchste Bundesliga-Sieg der Kraichgauer. Da kommt es den Gastgebern gelegen, dass die Hertha besonders anfällig für Auswärtsgegentore ist. Außerhalb vom Olympiastadion musste Berlin in dieser Spielzeit schon 16 Gegentreffer hinnehmen. Nur Tabellenschlusslicht Fürth ist in der Fremde noch schlechter in der Defensive. Die Mittelfranken kassierten bereits 17 Auswärtsgegentore.

Kramaric trifft auf seinen Lieblingsgegner: Gegen kein anderes Team schoss Hoffenheims Top-Stürmer mehr Tore als gegen die Hertha aus Berlin. Der Kroate kommt gegen die Alte Dame auf insgesamt acht Treffer. Allein in den letzten drei Partien gegen den Hauptstadtklub konnte der Vize-Weltmeister von 2018 immer treffen. In diesen Einsätzen erzielte er vier Tore.
In Sinsheim sind die Herthaner besonders gern gesehen. Nur bei einem der letzten elf Aufeinandertreffen mit Hertha BSC im Kraichgau mussten sich die Hoffenheimer geschlagen geben (sieben Siege, drei Unentschieden). Bei der Niederlage im Mai 2020 gab es allerdings eine 0:3-Packung für die TSG. Bei dem Debüt von Bruno Labbadia auf der Trainerbank der Alten Dame trafen damals für die Hertha noch Matheus Cunha und Vedad Ibisevic.
Nach dem kurzen DFB-Pokal-Intermezzo steht für Hertha BSC und die TSG Hoffenheim heute wieder der Liga-Alltag an. Die Hertha konnte zuletzt mit Siegen gegen Frankfurt (2:1) und gegen Gladbach (1:0) überzeugen. Auch im Pokal zogen die Berliner souverän gegen Preußen Münster mit 3:1 in die nächste Runde ein. Auch die Sinsheimer konnten zuletzt viele positive Ergebnisse - mit Ausnahme des 0:4 gegen die Bayern - vermelden. In den letzten beiden Heimspielen schossen die Kraichgauer zehn Tore (5:0 gegen Köln, 5:1 gegen Kiel im Pokal). Heute soll der Positiv-Trend der Hoeneß-Elf fortgesetzt werden.
Herzlich willkommen zur Auftaktpartie des 10. Spieltags der Fußball-Bundesliga! In Sinsheim empfängt die TSG Hoffenheim Hertha BSC.
Herzlich willkommen zum 10. Spieltag in der Fußball-Bundesliga. 

Den Gang in die Kurve zu den jubelnden Fans genossen die Herthaner. Und auch Trainer Pal Dardai war fast rundum glücklich, nachdem sein Team am vergangenen Spieltag erstmals in dieser Saison ohne Gegentor geblieben war. Einziger Kritikpunkt nach dem hart erkämpften 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach: "Wir müssen das zweite, dritte Tor machen", sagte Dardai bei Sky: "Aber wir sind heute sehr glücklich. Mannschaft, Publikum, Führung - alle sind ruhig und glücklich, das ist gut für Hertha BSC und auch gut für die Stadt. Das war ein wichtiger Sieg." Mit dem vierten Saisonsieg haben die Berliner ihre Krise hinter sich gelassen. Durch den Heimerfolg überholte die Hertha als Zehnter den Konkurrenten und nahm direkten Kontakt zur oberen Tabellenhälfte der Fußball-Bundesliga auf. Am kommenden Freitag trifft Berlin im Auswärtsspiel auf die TSG Hoffenheim (20.30 Uhr).

Am Samstag empfängt Union Berlin den FC Bayern München. Borussia Dortmund hat den 1. FC Köln zu Gast (jeweils ab 15.30 Uhr). Im Topspiel trifft Eintracht Frankfurt auf RB Leipzig (18.30 Uhr). Die Sonntagspartien lauten: FC Augsburg - VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach - VfL Bochum. Foto: Andreas Gora, dpa

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Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 12 28 28
2 Dortmund 12 27 12
3 Freiburg 12 22 7
4 Bayer 04 12 21 8
5 Union 12 20 2
6 Wolfsburg 12 20 0
7 RB Leipzig 12 18 10
8 Mainz 05 13 18 3
8 M'gladbach 12 18 3
10 Hoffenheim 12 17 4
11 Frankfurt 12 15 -2
12 Köln 12 15 -3
13 Stuttgart 13 13 -5
14 Bochum 12 13 -9
15 Hertha BSC 12 13 -14
16 Augsburg 12 12 -10
17 Bielefeld 12 9 -9
18 Gr. Fürth 12 1 -25