1899 Hoffenheim
17. Spieltag
18.12.2021
Borussia Mönchengladbach
1:1
90.
Das soll es von uns gewesen sein, wir danken herzlich fürs fleißige Mitlesen! Ab 18.30 Uhr tritt der BVB bei der kriselnden Hertha aus Berlin an. Wir freuen uns, wenn Sie auch dann wieder mit dabei sind. Bis dann - bleiben Sie gesund!
90.
Gladbach stoppt eigenen Abwärtstrend gegen konditionsstarke Kraichgauer. Die heimstarken Gastgeber rannten nach dem 0:1-Pausenstand im zweiten Spielabschnitt wütend an und schnürten die Auswärtself vom Niederrhein über weite Strecken der Begegnung hinten ein. Da es der TSG jedoch ein ums andere Mal in der finalen Aktion an Konzentration mangelte, drohte ihr die erste Pleite seit Langem. Doch der eingewechselte Akpoguma belohnte die Sinsheimer für ihren unermüdlichen Einsatz, in der Nachspielzeit erzielte er das umjubelte 1:1. So bleibt Hoffenheim vorerst Vierter, während sich eine kämpferische Borussia als Dreizehnte mit einem Punktgewinn einen halbwegs versöhnlichen Jahresabschluss beschert. Foto: Uwe Anspach, dpa

Nächste Spiele 1899 Hoffenheim:
FC Augsburg (H), 1. FC Union Berlin (A), Borussia Dortmund (H)
Nächste Spiele Borussia Mönchengladbach:
FC Bayern München (A), Bayer 04 Leverkusen (H), 1. FC Union Berlin (H)    
90.
So ist es, Schluss! Hoffenheim und Mönchengladbach trennen sich 1:1.

Tore: 0:1 Breel Embolo (35.), 1:1 Kevin Akpoguma (90.+1)  
90.
Euphorisiert von seinem 1:1 probiert sich Akpoguma nochmal aus der Ferne, schießt aber deutlich daneben. War es das?
90.
... als auch Hoffenheims Dennis Geiger bekommen den Gelben Karton gezeigt.
Dennis Geiger
90.
Die Emotionen kochen nochmals hoch: Sowohl Gladbachs Stefan Lainer ...
Stefan Lainer
90.
Die Sinsheimer haben also einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis gestellt. Fit sind die 1899-Profis, daran gibt es keine Zweifel. Ist heute jedoch sogar noch mehr drin als ein Remis?
90.
Aus dem Stand leitet Vogt von links ein. Dessen Flanke köpft Bebou zum Teamkameraden, der ungedeckt aus vier Metern zum 1:1 einschießt. Gladbachs Abwehrbollwerk ist geschlagen!
90.
Tooooor! Kevin Akpoguma gelingt tatsächlich der späte Ausgleich für Hoffenheim - 1:1!
Kevin Akpoguma
90.
In Reihen der TSG hält Abwehrorganisator Grillitsch jetzt nichts mehr hinten. Der Ex-Bremer rückt ins Mittelfeld auf, um dort die Fäden zu ziehen. Auch er bleibt hängen.
88.
Adi Hütter dreht nochmal an der Uhr, er schickt Alassane Plea für Torschütze Breel Embolo auf die Wiese.
Breel Embolo
Alassane Plea
88.
Unterdessen hält der Belagerungszustand des VfL-Sechzehners an. Weil es heute jedoch an Esprit in der Ballzirkulation hapert, müssen zahlreiche Flanken herhalten. Die bringen noch nicht den gewünschten Ertrag.
87.
Auch 1899 tauscht nochmal aus: Kevin Akpoguma darf sich fortan anstelle von Pavel Kaderábek auf rechts präsentieren.
Pavel Kaderábek
Kevin Akpoguma
85.
Wieder Ecke, wieder Gefahr: Gleich zweimal prallt die Kugel danach einem Hoffenheimer im Strafraum vor die Füße. Beide Abschlüsse entschärft Sommer, der Schweizer Nationalkeeper avanciert einmal mehr zum sicheren Rückhalt für die die Fohlen.
84.
Zwar steigt der Druck der Kraichgauer kontinuierlich, aber Hochkaräter sind weiterhin Mangelware. Das darf die Borussen-Abwehr als Kompliment für sich verbuchen, nachdem sie zuletzt mit 17 Gegentoren in vier BL-Matches bekanntlich ja reichlich Kritik geernet hatte.
82.
Baumgartner ist es ebenfalls, der es nochmal auf eigene Faust versucht. Geiger bindet ihn nach einem kurzen Dribbling ein, doch der Schuss aus der zweiten Reihe zerschellt genauso an einem VfL-Akteur.
81.
Die nächste Welle der heimischen TSG verebbt. Raum hebt die Kugel von links in die Gefahrenzone, wo allerdings Baumgartner und Rutter beide minimal verpassen.
80.
Auf dem Rasen rennen die Gastgeber unbeirrt an, sie wollen unbedingt auf einem Champions-League-Rang überwintern. Doch allzu oft fehlt es an der Genauigkeit beim Abschluss oder dem letzten Pass. Zunehmend defensivere Gladbacher wehren sich weiter nach Kräften. Mit dem 1:0 im Hinterkopf kosten sie nun branchenüblich jede Verschnaufpause aus, die sich ihnen bietet.
78.
Wir erinnern uns: Die Kraichgauer erzielten ihre letzten drei Bundesligatore allesamt in der Schlussviertelstunde einer Partie. Ligaweit erzielte kein anderer BL-Konkurrent so viele Treffer in diesem Zeitraum (elf Tore), während nur Greuther Fürth (13) mehr Gegentore in den letzten 15 Minuten eines Spiels hinnehmen musste als Gladbach (neun). Was bekommen wir heute in der Schlussphase unseres Matches noch geboten?
76.
Nach zuletzt fünf BL-Heimsiegen in der eigenen Arena droht Hoffenheim heute ein Dämpfer. Wir biegen auf die Schlussgerade dieser Begegnung ein - und die TSG zieht die Schlinge immer enger.
75.
Gladbach führt weiter 1:0 auch dank einer starken Leistung von Torhüter Yann Sommer (r). Foto: Uwe Anspach, dpa
74.
Kramaric darf sich wenig später einen ruhenden Ball zurechtlegen, streichelt die Kugel aus 21 Metern aber nur in die Mauer. Wieder nichts.
73.
Jetzt die erste frische Kraft für Borussia Mönchengladbach: Luca Netz kommt für Marcus Thuram ins Spiel, Hütter stärkt die eigenen Abwehrkräfte.
Marcus Thuram
Luca Netz
72.
... Das Aluminium rettet Gladbach! Besagte Ecke macht Baumgartner akrobatisch per Fallrückzieher nochmal scharf. Im Gedränge im Fünfer bringt Posch seinen Schädel hinter den Ball, trifft aus Kurzdistanz jedoch nur die Querlatte.
71.
Trotz dieser kurzen Unterbrechung ist die TSG 1899 wenig später bereits wieder energisch am Drücker. Baumgartner holt die zehnte Ecke für seine Farben heraus, die jedoch keinen Abnehmer findet. Stattdessen drückt Raum aus der zweiten Reihe ab. Abgefälscht und wieder Ecke ...
69.
Es bleibt ein umkämpftes Duell. Im Luftkampf rasseln Grillitsch und Embolo mit den Köpfen zusammen. Das tut bereits beim Zuschauen weh! Beide werden behandelt und sind dann aber glücklicherweise rasch zurück auf dem Rasen.
66.
Dann zwei Ecken in kurzer Abfolge, beide lassen den Puls in die Höhe schnellen. Beim ersten Anlauf zieht Rutter mit einem schwierigen Kopfball aus sieben Metern gegen Sommer den Kürzeren. Im Anschluss gibt es einen Eckstoß von rechts, den Posch überrascht und eher unabsichtlich per Kopfballaufsetzer aus kurzer Distanz über die Latte bugsiert.
64.
Und der neue Mann drängt umgehend ins Rampenlicht: Bei einer Ecke von rechts läuft Baumgartner punktgenau ein. Am Ende fehlen dem Österreicher allerdings ein paar Zentimeter Körperlänge, um diese Hereingabe mit dem Kopf noch zu erreichen. Mutterseelenallein stand er schonmal. 
62.
Zweiter Wechsel auf Seiten der TSG aus Hoffenheim. Christoph Baumgartner ersetzt fortan Angelo Stiller.
Angelo Stiller
Christoph Baumgartner
62.
Ramy Bensebaini schießt das Kunstleder nach einem Freistoß-Pfiff gegen sich verärgert in die Werbebande. Auch er wird verwarnt.
Ramy Bensebaini
61.
Drei Fohlenangreifer pressen nun im Spielaufbau die Dreierkette der TSG - mit Erfolg. Weil alle Anspielstationen gedeckt sind, muss Hoffenheim zum langen Schlag greifen. Den sichert sich der VfL.
60.
Ein Ende der Talfahrt in Sicht? Mönchengladbach verlor die letzten vier Bundesligaspiele allesamt und könnte heute erstmals seit dem Saisonbeginn 2015/16 wieder fünf BL-Partien innerhalb einer Spielzeit in Serie verlieren. In dieser Saison verloren die Fohlen insgesamt bereits achtmal, ligaweit nur das abgeschlagene Schlusslicht aus Fürth noch öfter (14). Heute winkt jedoch nach aktuellem Stand ein Ende der eigenen Horror-Serie!
58.
Wir konstatieren: Die Gastgeber aus dem Kraichgau kamen mit viel Wut im Bauch aus der Kabine. Gladbach überstand einige Szenen mit etwas Glück, schafft nach anstrengenden zehn Minuten derzeit allerdings wieder mehr Entlastung.
56.
Der fällige Freistoß aus dem linken Halbfeld wird über eine Zwischenstation gen Strafraumgrenze gelenkt. Bensebaini lässt sich dort auch von einem ungünstigen Schusswinkel nicht abschrecken, bleibt jedoch gegen Baumann im kurzen Eck zweiter Sieger.
55.
Kurz darauf ist Pavel Kaderábek hinten gefordert, kommt aber einen Schritt zu spät. Er stoppt ein Embolo-Solo regelwidrig und wird dafür mit Gelb bedacht.
Pavel Kaderábek
52.
Die TSG nähert sich immer weiter an! Eine Ecke von rechts rutscht durch in den Rückraum, wo sich Kramaric nicht lange bitten lässt. Aus der Drehung zieht er aus zwölf Metern Torentfernung ab, trifft allerdings lediglich einen Gladbacher Verteidiger.
51.
Sofort schnüren die Gastgeber die Gladbacher Borussia in deren Hälfte ein. Rutter wird mit einem schicken Chipball hinter die letzte Kette auf die Reise geschickt, aber auch seine Ablage findet nicht den gewünschten Adressaten. Die Gäste-Abwehr kann so abermals im letzten Augenblick bereinigen.
49.
Die Sinsheimer erwarten die Gladbacher in der Defensivarbeit im gewohnten 5-2-3. Nach Ballgewinnen soll es stringent ins Angriffsdrittel gehen. So wie hier: Das finale Zuspiel im gegnerischen Sechzehner von Rutter kommt jedoch zu ungenau. Ballbesitz VfL.
47.
Ohne viel Zögern tritt 1899 aufs sprichwörtliche Gaspedal. Von links segelt eine Flanke zu Kaderábek nach rechts raus, der mit der Stirn nach hinten ablegt. Aus dem Hinterhalt kommt Geiger angerauscht, setzt seinen Halbvolley aber rechts neben das Tor ins Fangnetz.
46.
TSG-Coach Hoeneß hat Handlungsbedarf erkannt und für Munas Dabbur den ausgeruhten Ihlas Bebou aufs Grün beordert.
Munas Dabbur
Ihlas Bebou
46.
Rein in den zweiten Spielabschnitt, weiter geht's.
45.
Formschwache Fohlen führen zur Pause im Kraichgau. In einem abwechslungsreichen Schlagabtausch war bei den kriselnden Gladbachern kaum etwas von Verunsicherung zu spüren. Zwar sicherten sich die Hausherren aus Sinsheim mit zunehmender Spieldauer ein Übergewicht (57 Prozent Ballbesitz), doch die Borussen-Elf bietet physisch Paroli und gewinnt bis hierhin starke 57 Prozent aller Zweikämpfe. Abwechselnd riss ein Team phasenweise die Initiative an sich, Hoffenheim kreierte dabei lange die gefährlicheren Szenen. Doch ein Sekundenschlaf der Hintermannschaft von 1899 bei einem Standard servierte Embolo das 0:1 auf dem Silbertablett. Wir dürfen gespannt sein, wie es im zweiten Durchgang weitergeht! Foto: Uwe Anspach, dpa
45.
Die verrinnen ohne nennenswerte Ereignisse. Halbzeit! Beim Stand von 0:1 entschwinden die Protagonisten in die Katakomben.
45.
Sechzig Sekunden Nachschlag sind für die erste Hälfte anberaumt.
44.
Wieder will Hoffenheim im Anschluss direkt wieder selber nach vorne aktiv werden. Doch es hapert weiterhin an der Präzision im Passspiel, die nächste Hereingabe von links ist leichte Beute für Sommmer im Gladbacher Gehäuse.
42.
Tohuwabohu im Sinsheimer Sechzehner. Herrmann lässt sich zunächst von Vogt nicht abdrängen, ehe die Kugel wild umherflippert. Hoffenheim bekommt sie nicht geklärt, sodass Embolo sich am Ende nochmal mit einem Abschluss per Grätsche von rechts versuchen darf. Drüber!
40.
Fix scheint 1899 den Rückschlag verdaut zu haben - und ist umgehend um eine Antwort bemüht. Im Nachgang einer kurz ausgeführten Ecke verlagert die TSG auf die rechte Seite, wo Kaderábek sich behaupten kann. Nur landet seine Flanke im Hoheitsbereich von Sommer, der wiederum resolut dazwischen geht und klärt.
37.
Damit setzt sich ein Trend fort: Seit ihrem Bundesligaaufstieg 2008 kassierte die TSG vor heute zu Hause gegen Gladbach in 13 Partien bereits 23 Gegentore - gegen kein anderes Team mehr! Dabei erzielte der VfL bei Gastauftritten in Sinsheim bereits fünfmal mindesten drei Tore - öfter als jeder andere Ligavertreter.
35.
Der fällige Eckstoß segelt vorbei an Freund und Feind bis an den langen Pfosten. Dort staubt Embolo ungedeckt aus drei Metern ab, die TSG-Abwehr macht dabei keine gute Figur. Wahrlich nicht schön anzuschauen dieser Treffer, doch so wichtig für die verunsicherten Fohlen.
35.
Tooooor! Breel Embolo bringt Gladbach mit 1:0 in Führung!
Breel Embolo
34.
Die nächste veritable Einschusschance erspielt sich aber der Gast vom Niederrhein. Körperlich stark setzt sich erst Embolo im Laufduell durch, ehe er im Eins-gegen-Eins mit Baumann scheitert. Der Thuram-Nachschuss wird abgeblockt.
33.
Eine gute halbe Stunde ist absolviert, eine eindeutige Rollenverteilung hat sich mittlerweile herauskristallisiert: Hoffenheim kontrolliert überwiegend das Match (56 Prozent Ballbesitz) und deutete bereits mehrfach seine Durchschlagskraft in der Offensive an. 7:5 Abschlüsse beziehungsweise 4:2 Torschüsse haben sie bis dato gesammelt.
31.
Aha, die Borussia meldet sich tatsächlich zurück! Stindl setzt mit guter Übersicht seinen Nebenmann ein, der einlaufende Herrmann plästert den Ball von halbrechts aus elf Metern jedoch klar am langen Pfosten vorbei. Unkonzentriert abgeschlossen.
30.
Am anderen Ende des Platzes kann Stindl mal wieder einen Gegenakzent setzen. Wuchtig zieht der Routinier aus dem Rückraum ab und zwingt TSG-Keeper Baumann zu einer Parade. Der fällige Eckstoß bringt keine Gefahr.
29.
Es folgt die nächste Drangphase von 1899. Gleich dreimal stellt sich VfL-Schlussmann Sommer binnen weniger Sekunden erfolgreich hohen Hereingaben entgegen. Die kamen alle von Gladbachs linker Defensivseite, von hier scheint die TSG mit Vorliebe anzugreifen.
27.
Der nächste Beweis folgt auf dem Fuße: Rutter wird am Strafraumrand bedient und fackelt nicht lange. Aus der Drehung und 17 Metern Torentfernung probiert er es flach auf eigene Faust, findet jedoch in Sommer einmal mehr seinen Meister.
26.
Außergewöhnliche 63 Prozent aller Zweikämpfe haben die Gladbacher bis dato für sich entschieden. Aber die formstarken Hoffenheimer präsentieren sich in der Offensive zielstrebiger und strahlen im Angriff deutlich mehr Gefahr aus.
25.
Auf der Gegenseite wird Kaderábek mit einem tollen Diagonalball freigespielt. Der Tscheche hält aus spitzem Winkel mit viel Risiko drauf, scheitert allerdings einmal mehr an den Pranken von Sommer. Gelungene Aktion von beiden!
24.
Hoffenheims Kevin Vogt (l) versucht Gladbachs Breel Embolo zu stoppen. Foto: Uwe Anspach, dpa
22.
Die VfL-Profis sehen sich wachsendem Druck ausgesetzt, Entlastungsangriffe werden aktuell seltener. Embolo spielt im perfekten Augenblick in die Tiefe, doch Stindl bekommt von halblinks aus zwölf Metern nicht genug Power hinter die Pille. Baumann sammelt den Ball mühelos auf.
19.
Nach einer Vorteilsentscheidung der Referees zugunsten der Fohlen legt Herrmann kurz aus der Mitte nach links raus. Von dort visiert Thuram mit einem Schlenzer das lange Eck an, wird jedoch rasch geblockt. Die Abwehr der Kraichgauer steht bislang sattelfest.
18.
Minütlich reißt die TSG das Kommando momentan mehr und mehr an sich, verlagert das Geschehen zusehends in die Hälfte des Rivalen. So entstehen im Gegenzug im Rücken Räume für Gladbacher Konter, doch Grillitsch passt auf und stoppt einen solchen Tempogegenstoß über Embolo fair.
15.
Als Nächstes reißt Raum über seinen linken Flügel eifrig Meter ab, seine Hereingabe von nahe der Eckfahne wird aber auf Kosten einer Ecke unterbunden. Eng beschattet köpft Rutter diese Hereingabe klar am Ziel vorbei. Keine Gefahr.
13.
Trendwende zum Schlechten: In Rahmen der letzten vier Spieltage kassierte die Borussia in der Bundesliga 17 Gegentreffer, nachdem sie noch in den ersten zwölf Partien der Saison insgesamt lediglich 14 Gegentore zugelassen hatte. Gerade eben wurden ihre Probleme in der Hintermannschaft einmal mehr offengelegt.
12.
Den ersten echten Hochkaräter erspielen sich dennoch die Sinsheimer Hausherren. Rutter wird urplötzlich durchs Zentrum freigespielt und bricht freistehend in den Sechzehner des VfL ein. Doch an Sommer ist kein Vorbeikommen für den jungen Angreifer, der Schweizer Torhüter bewahrt seine Farben vor dem 0:1. Tolle Parade von Sommer!
11.
In einer intensiven Anfangsphase erkämpfen sich die Gäste vom Niederrhein ein leichtes Plus an Ballbesitz, momentan stehen sie bei 54 Prozent Spielanteilen.
9.
Auch in der Folge sucht Mönchengladbach mutig den Weg nach vorne. Über ausgedehnte Ballstafetten versuchen sie sich Selbstvertrauen zu verschaffen, 1899 weiß sich allerdings zu wehren und hält dagegen.
7.
Den ersten Warnschuss hat die Elf vom Bökelberg also erhalten - und mit etwas Glück auch unbeschadet überstanden. Sie formiert sich an diesem Nachmittag in einem 4-2-3-1, mit Kramer und Herrmann ist wieder ordentlich Bundesliga-Erfahrung mit von der Partie.
5.
Dann umspielt 1899 erstmals das Forechecking der Gladbacher, Kramaric wird links im Sechzehner gefunden. Mit Übersicht passt der Kroate in den Rückraum, wo Kaderábek seine Direktabnahme aus vielversprechender Position jedoch über den Querbalken donnert. Da war mehr drin!
4.
Auch in der Arbeit gegen das Kunstleder starten die Borussen forsch, ziehen rasch ein hohes Angriffspressing auf. Das war nicht unbedingt so zu erwarten nach ihrer Pleitenserie zuletzt.
3.
Heute sind es aber zunächst die Fohlen, die sich nach vorne wagen. Herrmann löffelt einen ruhenden Ball von halbrechts gen zweiten Pfosten, die nachfolgende Kopfball-Ablage macht Baumann mit seinen Fäusten zunichte.
2.
Trotz gleich sechs Wechseln in der Startformation im Vergleich zu ihrem letzten Auftritt bringt die TSG eine namhafte erste Elf auf den Rasen. Die Tiefe des Kaders weiß zu beeindrucken - interner Konkurrenzkampf kann zudem nie schaden.
1.
Und da ertönt auch schon der Anpfiff, Schiedsrichter Sven Jablonski gibt unser Match frei.
Folgende Formation soll hingegen das angeschlagene Auswärtsteam aus Mönchengladbach wieder in die Spur führen: Yann Sommer - Stefan Lainer, Matthias Ginter, Ramy Bensebaini, Joe Scally - Christoph Kramer, Denis Zakaria - Patrick Herrmann, Lars Stindl, Marcus Thuram - Breel Embolo
Wenden wir uns damit den handelnden Protagonisten zu. Heute schickt Hoeneß diese Startelf für die TSG ins Rennen: Oliver Baumann - Stefan Posch, Florian Grillitsch, Kevin Vogt - Pavel Kaderábek, Dennis Geiger, Angelo Stiller, David Raum - Georginio Rutter, Munas Dabbur, Andrej Kramaric
"Es ist eine unserer Stärken, dass wir nie aufgeben. Wir geben immer alles und sind auch in der Schlussphase gefährlich", erklärte Routinier Sebastian Rudy den anhaltenden 1899-Höhenflug. Cheftrainer Sebastian Hoeneß zeigte sich ob der Aufholjagd seiner Schützlinge "stolz und glücklich", will nun aber mehr.
Die Gastgeber aus dem Kraichgau surfen hingegen aktuell auf einer Erfolgswelle. Fünf Triumphe stehen im Arbeitszeugnis der TSG der zurückliegenden sieben Auftritte lediglich einer Niederlage und einem Unentschieden gegenüber. Zumal sich die Punkteteilung mit Bayer Leverkusen (2:2) von vor drei Tagen für die Hoffenheimer eher wie ein Sieg anfühlen dürfte, nachdem die Einwechselspieler Stiller (80. Minute) und Dabbur (83.) in der Schlussphase einen Zwei-Tore-Rückstand egalisierten.
Borussen-Sportdirektor Max Eberl stärkt dem österreichischen Neucoach, der erst im Sommer das Traineramt von Marco Rose übernommen hat, trotzdem weiterhin den Rücken. Mit Blick auf den Leistungsanstieg gegen die SGE äußerte sich der 48-Jährige zuversichtlich: "Wenn die Mannschaft so arbeitet, werden wir da auch wieder rauskommen!"
Im vergangenen Heimspiel am Mittwoch gegen die Eintracht aus Frankfurt erarbeitete sich die Elf vom Niederrhein dank ansprechender Vorstellung eine Führung und konnte zwischenzeitlich auch nochmal zum 2:2 ausgleichen. Aber am Ende setzten sich die kampfstarken Hessen dennoch mit 3:2 durch. "Das war eine unverdiente Niederlage", resümierte daher nach Abpfiff ein verärgerter Gladbach-Trainer Adi Hütter.
Vier Niederlagen am Stück, insgesamt 17 Gegentreffer und nur noch einen Punkt Abstand auf Relegationsplatz 16 vor dem finalen Hinrunden-Spieltag lassen die Alarmglocken rund um den Borussia-Park schrillen. Nach deftigen Pleiten gegen Köln (1:4), Freiburg (0:6) und Leipzig (1:4) präsentierte sich der Dreizehnte des Klassements jüngst jedoch wieder formverbessert.
Ende Oktober schien die VfL-Welt noch in Ordnung. Der Rekordmeister aus München war soeben in einem rauschhaften Pokalfight mit 5:0 deklassiert worden. Im Anschluss wurden zwei Siege und ein Remis in der Bundesliga eingefahren, die Fohlen wähnten sich im Aufgalopp. Doch weit gefehlt: Seither ging es für die Gladbacher auf Talfahrt!
Dabei kommt es zu einem Duell der Gegensätze - allerdings mit gänzlich anderen Rollen, als die meisten vor Saisonbeginn hätten annehmen können: Während die Hausherren aus Sinsheim als Tabellenvierte von der Königsklasse träumen dürfen, schwebt der Traditionsverein vom Bökelberg in akuter Abstiegsgefahr.
Hallo und herzlich willkommen: Wir begrüßen Sie zur Begegnung zwischen der TSG Hoffenheim und Borussia Mönchengladbach!
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 FC Bayern 20 49 46
2 Dortmund 20 43 21
3 Bayer 04 20 35 17
4 Union 20 34 4
5 Freiburg 20 33 10
6 RB Leipzig 20 31 15
7 Hoffenheim 20 31 9
8 Köln 20 29 -2
9 Frankfurt 20 28 0
10 Mainz 05 20 27 5
11 Bochum 20 24 -10
12 M'gladbach 20 22 -11
13 Hertha BSC 20 22 -20
14 Bielefeld 20 21 -6
15 Wolfsburg 20 21 -15
16 Augsburg 20 19 -15
17 Stuttgart 20 18 -13
18 Gr. Fürth 20 10 -35