Hamburger SV
32. Spieltag
10.05.2021
1. FC Nürnberg
5:2
90.
Das war es von uns, wir danken herzlich fürs fleißige Mitlesen! Am Donnerstag geht der Aufstiegskrimi im Saisonfinale der 2. Bundesliga um 15.30 Uhr weiter, wenn Holstein Kiel und Jahn Regensburg das nächste Nachholspiel bestreiten. Wie gewohnt versorgen wir Sie ab 15 Minuten vor Anpfiff mit allem Wissenswerten rund um die Begegnung. Bis dann - bleiben Sie gesund!
90.
Die Rothosen nehmen Anlauf für den Saisonendspurt. Am Ende auch in dieser Höhe verdient setzen sich die Hanseaten klar durch und holen sich dank eines Kantersiegs Selbstvertrauen für die letzten beiden Spiele dieser Spielzeit. Der Aufstiegsaspirant von der Elbe ließ nach dem Seitenwechsel keinen Deut nach, im Gegenteil hielt er die Schlagzahl hoch und baute die 3:1-Pausenführung beständig aus. Spielerisch und kämpferisch sahen wir ein funktionierendes HSV-Kollektiv, das die Ungeschlagen-Serie der Clubberer souverän stoppte und nach fünf eigenen Auftritten ohne Erfolgserlebnis wieder einmal einen Dreier bejubeln darf. Der verhilft den Norddeutschen zum Sprung auf den vierten Platz im Klassement, das Fürther Kleeblatt auf dem Relegationsrang ist nur noch drei Zähler entfernt!

Restprogramm Hamburger SV:
VfL Osnabrück (A), Eintracht Braunschweig (H)
Restprogramm 1. FC Nürnberg:
VfL Bochum 1848 (H), Hannover 96 (A)   
90.
Das war's! In einem Torfestival besiegt der HSV Nürnberg mit 5:2.

Tore: 1:0 Robin Meißner (30.), 2:0 Bakery Jatta (36.), 2:1 Erik Shuranov (41.), 3:1 Simon Terodde (45.+2), 4:1 Sonny Kittel (76.), 5:1 Simon Terodde (80./Elfmeter), 5:2 Linus Rosenlöcher (89.)  
89.
Nach einer Balleroberung im Mittelfeld schaltet der FCN blitzschnell um: Am Ende der Stafette wird Rosenlöcher vertikal in Szene gesetzt. Der 20-Jährige wuchtet die Kugel von halblinks aus 15 Metern genau in den entgegengesetzten Torgiebel. Ein toller Debüttreffer für Rosenlöcher, auch wenn der am Ausgang dieses Matches nichts Grundlegendes mehr ändern wird.
89.
Toooor! Nürnbergs Linus Rosenlöcher betreibt Ergebniskosmetik und stellt auf 5:2.
Linus Rosenlöcher
88.
Zwar presst die Gästeelf unverändert, doch die letzte Konsequenz geht ihnen ab. Allzu leicht kann sich der gastgebende HSV ein ums andere Mal aus diesen Umklammerungen befreien.
86.
Tatsächlich humpelt der ausgepumpte Sonny Kittel nun raus, Khaled Narey betritt stattdessen das Grün.
Sonny Kittel
Khaled Narey
85.
Jetzt liegt der omnipräsente Kittel auf dem Rasen, hält sich den Oberschenkel. Scheinbar wird er von einem Krampf geplagt, was nur seinen Einsatzwillen heute unterstreicht. 
Sonny Kittel
84.
Und zu guter Letzt sammelt Mario Suver einige Minuten, Tom Krauß geht auf die Bank.
Tom Krauß
Mario Suver
84.
Den dritten Streich vervollständigt das Duo Linus Rosenlöcher (rein)/ Johannes Geis (raus).
Johannes Geis
Linus Rosenlöcher
83.
Zusätzlich kommt Fabian Schleusener für Robin Hack.
Robin Hack
Fabian Schleusener
83.
Den Doppelwechsel verdoppelt Robert Klauß mal eben und bringt gleich vier Neue. Zunächst ersetzt Pius Krätschmer Nikola Dovedan.
Nikola Dovedan
Pius Krätschmer
82.
Und Bakery Jatta darf ebenfalls vorzeitig in den verdienten Feierabend, Moritz-Broni Kwarteng für ihn noch ein paar Minütchen mitwirken.
Bakery Jatta
Moritz-Broni Kwarteng
82.
Hrubesch gönnt noch zwei Jungstars ein wenig Auslauf: David Kinsombi geht, Ogechika Heil kommt.
David Kinsombi
Ogechika Heil
80.
Der Sturmroutinier übernimmt Verantwortung, verlädt Mathenia und vollstreckt sicher. Mittlerweile deutet sich eine Demontage für die Clubberer an!
80.
Tooor! Simon Terodde verwandelt, 5:1 für den Hamburger SV.
Simon Terodde
79.
Elfmeter für die Rothosen! Nach kurzer Ablage von Terodde wird Wintzheimer am Trikot gehalten - und sinkt dankend zu Boden.
76.
Der ausgeruhte Gyamerah genießt reichlich Beinfreiheit rechts im Club-Sechzehner. Zudem beweist er Überblick und passt quer auf den Torschützen. Kittel ist mutterseelenallein am Elfmeterpunkt, darf sogar noch einmal anstoppen ehe er überlegt flach ins rechte Eck vollstreckt. Das geht zu einfach aus Sicht des FCN!
76.
Toooor! Sonny Kittel erzielt das 4:1 für den HSV.
Sonny Kittel
74.
... und Manuel Wintzheimer ersetzt Josha Vagnoman.
Josha Vagnoman
Manuel Wintzheimer
74.
Frische Kräfte beim Hamburger SV: Jan Gyamerah kommt für den auffälligen Robin Meißner ...
Robin Meißner
Jan Gyamerah
73.
Seine Jungs mit der Raute auf der Brust lassen sich nicht zweimal bitten. Der 1. FC Nürnberg dringt nur schwerlich ins offensive Drittel vor. Die nächste Ecke der Bajuwaren wird aber gefährlich, Dovedan zieht aus 15 Metern aus der Drehung ab, scheitert jedoch an Ulreich. Der Hamburger Schlussmann macht seinen Fehler vor dem 2:1 wett und fischt diesen Ball sehenswert raus. Am Ende steht dem Ex-Münchner auch die Latte zur Seite.
70.
Auch trotz des klaren Spielstands bellt Trainer-Dino Hrubesch nach wie vor unverdrossen seine Anweisungen aufs Feld. Exakt 10200 Tage nach seinem letzten Trainereinsatz in der 2. Bundesliga scheint ihm heute eine gelungene Rückkehr vergönnt.
67.
Der Hamburger SV gewann nur eines seiner letzten fünf Zweitliga-Auftritte im heimischen Volkspark (drei Remis, eine Niederlage). Die vorigen vier Heimspiele hatte der HSV noch allesamt siegreich gestalten können. Heute ist allerdings ein fundamentaler Kurswechsel der Hanseaten von der Elbe in Sicht!
65.
Wieder schnuppert der HSV am nächsten Treffer: Leibold steckt wunderbar für Kittel durch. Im Grätschen schießt der Spielmacher die Kugel knapp daneben aus wenigen Metern Torentfernung. Sein Timing beim Einlaufen war perfekt, Glück für den FCN.
63.
Eben gerade war das 4:1 im Bereich des Möglichen. Womit? Mit Recht! Im zweiten Durchgang dominieren die Rothosen das Geschehen abermals, der Gast aus Franken kann keine echte Gegenwehr leisten.
62.
Latte! Jatta leitet ein, der fleißige Meißner zieht im Anschluss aus 17 Metern ab. Mit seinem Halbvolley zwingt er Mathenia zu einer Glanzparade, der den Ball mit den Fingerkuppen noch gegen die Querstange lenkt. Da zittert das Gebälk!
61.
Der nächste Beweis: Nach kluger Kopfballverlängerung in den Lauf will Hack über links anziehen. Weit kommt er aber nicht, Jatta trennt ihn bald vom Kunstleder.
59.
Jetzt schafft es der Club wieder, das Geschehen zu beruhigen. In die gefährlichen Zonen können die Gäste jedoch nicht vordringen, zu kompakt verteidigen die Hausherren. Auch Dovedan steht rasch ein Kontrahent auf den Füßen und kann dessen Schussversuch aus 16 Metern abblocken.
57.
Jatta kurbelt einen Tempo-Gegenstoß der Hamburger an, den Hack unbedingt stoppen will. Der Nürnberger hängt sich an seinen Gegenspieler und bringt ihn per Textilbremse ins Straucheln - dennoch verzichtet Referee Zwayer auf einen Gelben Karton. Fragwürdig.
56.
Wir erlauben uns einen Rückblick in die Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Terodde (l) konnte Mathenia überwinden - und vielleicht damit die Vorentscheidung erzielen? Über 30 Minuten bleiben dem FCN noch. Foto: Daniel Reinhardt, dpa
55.
Die "Unterhaus-Zenturios" aus dem hohen Norden: Der HSV bestreitet im Übrigen an diesem Abend gegen Nürnberg sein 100. Zweitliga-Spiel. Von den 99 Partien bisher gewannen die Rothosen 44 (plus 30 Remis sowie 25 Niederlagen) und schossen dabei 167 Tore (bei 127 Gegentoren). Unter allen aktuellen Zweitligisten hat nur Kiel einen besseren historischen Torschnitt (1,8) vorzuweisen als die Hamburger (1,7). Ob es heuer am Ende zum Aufstieg reicht, ist trotzdem noch nicht klar!
53.
Der Hamburger Sport-Verein will das ausnutzen, der baumlange Onana kann die nächste Kittel-Ecke jedoch nicht punktgenau platzieren. Sein Kopfstoß segelt klar ins Aus, hinter ihm war Jatta sogar besser postiert. Entsprechend hadert der Mann aus Gambia mit dem Eigensinn seines Kollegen.
52.
Die Gastgeber von der Elbe spielen unbeirrt nach vorne. Nürnberg hat offensichtlich doch mehr Probleme, wieder die Räume zu verengen. Allzu oft stimmen die Abstände in der Defensive aktuell nicht.
51.
Doch der HSV hält mit viel Power dagegen. Vagnoman probiert's mit seinem schwächeren Linken, kann aus 13 Metern aber Mathenia nicht überwinden. Viel zu zentral abgeschlossen.
50.
In Reihen der Franken lässt sich nun Geis im Spielaufbau fallen, um den Ballvortrag zu unterstützen. Erst einmal genießt Ballsicherheit Priorität beim FCN. 
47.
Dennoch drückt der HSV sofort wieder aufs sprichwörtliche Gaspedal: Jatta steckt fein durch auf den einlaufenden Terodde. Aus spitzem Winkel verpasst der Bald-Schalker allerdings flach abgefälscht das lange Eck. Dickes Ding!
46.
Die Gäste vom Valznerweiher haben zur Pause umgestellt: Mats Møller Dæhli raus, Tim Latteier rein. Der Club läuft fortan in einem flachen 4-4-2 inklusive Doppelsechs auf, um das Zentrum zu stärken.
Mats Møller Dæhli
Tim Latteier
46.
Rein in den zweiten Spielabschnitt.
45.
Der HSV auf Kurs im ersten "Aufstiegs-Endspiel". Drei Partien bleiben den heimischen Rothosen, um doch noch den Sprung in die 1. Liga zu schaffen. Dafür müssen sie allerdings nicht nur auf Ausrutscher der Rivalen hoffen, sondern vor allem die eigenen Aufgaben meistern. Beim Debüt von Trainer Hrubesch gelingt das bisher: Engagiert gingen seine Schützlinge zu Werke und spielten auch nach der glücklichen Führung durch Meißner weiter nach vorne. So erzielten die Hamburger in der letzten Viertelstunde dieser ersten Hälfte insgesamt drei Treffer. Lediglich ein Ulreich-Patzer zum zwischenzeitlichen 2:1 trübt das Gesamtbild aus ihrer Sicht. Nürnberg wähnte sich lange auf Augenhöhe, ehe sie von effizienten Gastgebern von der Elbe bestraft wurden. 15 Minuten Durchschnaufen, bis gleich!
45.
Sekunden später ertönt der Halbzeitpfiff. Mit einem 3:1 geht es für die Akteure in die Pause.
45.
Erst erobert Kittel an der Außenlinie mit tollem Körpereinsatz das Kunstleder, Leibold flankt im Anschluss nach innen. Den ersten Ball kann der FCN verteidigen, aber der Zweite geht an die Hamburger. Zunächst verstolpert Terodde noch, ehe Kinsombi ihm glücklich einen neuen Versuch einräumt: Diesmal bleibt Terodde cool und versenkt aus fünf Metern.
45.
Toor! Simon Terodde trifft noch vor der Halbzeit zum 3:1.
Simon Terodde
45.
Kittel führt nochmal einen HSV-Konter an, dribbelt sich über links durch. 14 Meter vor dem Tor zielt er gen langes Eck, wo auch Terodde auftaucht. Der kann das harte und halbhohe Zuspiel jedoch nicht sauber verarbeiten. Halb Schuss, halb Flanke.
45.
120 Sekunden Nachspielzeit sind vom Vierten Offiziellen an der Außenlinie angezeigt.
43.
Kurz darauf will es Shuranov erneut wissen und versucht es per Kopf. Dovedan bereitet mustergültig vor, trotzdem saust der Kopfball knapp rechts am HSV-Kasten vorbei.
41.
Per Abstauber findet der FCN zurück: Im Rahmen einer zweiten Welle drückt Geis mit viel Kraft aus dem Hinterhalt ab. Ulreich sieht nicht gut aus, lässt dessen Aufsetzer unkontrolliert nach vorne abprallen. Am Fünfereck hält Nürnbergs Jungstar Shuranov letztlich leicht und locker den Fuß rein und verkürzt. Aus heiterem Himmel ist der Club wieder im Spiel!
41.
Tooor! Nürnbergs Erik Shuranov markiert den Anschluss zum 2:1!
Erik Shuranov
39.
Binnen sieben Minuten sorgen die Rothosen also für klare Verhältnisse im heimischen Volkspark. Eine kurze Phase kam Nürnberg zuvor stärker auf, das reizte den HSV offenbar. Im Anschluss zog der ihnen eiskalt den Stecker.
36.
Das war klasse gespielt: Onana setzt im Gegenpressing resolut am Sechzehner nach, ehe Kittel nach innen gibt. Über Leibold und Meißner erreicht die Pille den Torschützen halbrechts im Strafraum. So ansehnlich freigespielt hat Jatta dann keine Mühe mehr, aus zwölf Metern einzuschweißen. Sein fünfter Saisontreffer.
36.
Toooor! Bakery Jatta erhöht für den HSV, 2:0!
Bakery Jatta
34.
Die Kicker von der Elbe wollen ihrerseits direkt nachlegen. Unverändert hetzen sie die Nürnberger im einstudierten Forechecking.
33.
Das 1:0 hatte sich in den zurückliegenden Minuten angedeutet. Damit klettern die Norddeutschen virtuell im Live-Ranking immerhin schon einmal auf Rang vier der Zweitliga-Tabelle.
31.
Der Club ist umgehend um eine passende Antwort bemüht, aber Handwerker verzieht aus 18 Metern.
30.
Ein hohes Zuspiel legt Kittel elegant nach hinten ab. Dort rauscht Meißner heran, trifft das Spielgerät aber unsauber. Glück für ihn, dass Nürnbergs Verteidiger Sørensen den Ball unabsichtlich in den eigenen Kasten lenkt. Dennoch geht das Tor aufs Konto des Startelf-Debütanten.
30.
Toooor! Robin Meißner bringt den HSV in Führung!
Robin Meißner
28.
Augenblicke später setzt sich Jatta stark rechts an der Torauslinie durch. Im Strafraum angekommen passt er in den Rückraum, Meißner kann sein Zuspiel per Direktabnahme jedoch nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. In Rücklage haut er den Ball übers Tor. Da war mehr drin, der HSV nähert sich an.
26.
Beinahe mit Erfolg: Jatta drückt eine weite Hereingabe von Kittel von links aus kurzer Distanz in die Maschen. Meißner hatte mit dem Hinterkopf verlängert, dadurch allerdings die Abseitsstellung seines Teamkameraden verschuldet. So gilt dieser Treffer nicht - korrekt entschieden.
25.
Die sonore Stimme von HSV-Legende Hrubesch ist immer wieder gut über die Außenmikrofone zu vernehmen. Fast jede Aktion coacht der 70-jährige Interimstrainer lautstark mit.
24.
Ab der Mittellinie gehen die Nürnberger beherzt zu Werke und rücken eng an ihre Gegenspieler heran. Dass sie den Klassenerhalt sicher haben, ist ihnen anzumerken: Sie spielen befreit auf und bieten dem Favoriten bis dato Paroli.
21.
Als nächstes wird Vagnoman rechts im Strafraum der Auswärtself gefunden. Sein Schussversuch aus 15 Metern kommt aber nicht weit, ein Nürnberger steht goldrichtig und versperrt die Schussbahn.
20.
Die Anfangsphase ist rum, wir sehen einen munteren Schlagabtausch. Von einer Hamburger Übermacht ist nichts zu sehen, der 1. FC Nürnberg hat bislang 52 Prozent Ballbesitz sowie 3:1 Abschlüsse gesammelt.
19.
Den fälligen Freistoß aus 19 Metern halblinker Position nimmt sich der Gefoulte höchstpersönlich. Dovedan hat sich dabei einiges vorgenommen, drischt den Ball rotzfrech aufs kurze Eck. Jedoch streift sein Aufsetzer am Ende lediglich das Außennetz.
17.
Hamburgs Josha Vagnoman hält Dovedan minimal kurz vor dem Strafraum - und wird direkt verwarnt.
Josha Vagnoman
16.
Auf der Gegenseite zieht Hack mit Tempo von links in den Sechzehner der Gastgeber. Aus 15 Metern schlenzt er gen langes Eck, verfehlt sein Ziel um nicht mal einen Meter.
15.
Standard-Experte Kittel ist es, der von rechts den ersten HSV-Eckstoß servieren darf. Im Getümmel kommt Onana aus sieben Metern an die Kugel, köpft sie allerdings per Aufsetzer auf die Latte. Abstoß FCN, doch die Hanseaten melden sich ebenfalls offensiv an.
13.
Die anfängliche Druckphase der Rothosen hat Nürnberg recht problemlos überstanden. Nach und nach sichern sich die Gäste nun sogar mehr eigene Spielanteile.
11.
Kurz darauf schiebt erst Møller Dæhli an, ehe sich Geis einen anspruchsvollen Volley zutraut. Aus 19 Metern Torentfernung drückt er wuchtig ab, aber Ulreich entschärft seinen Versuch mit einer Flugeinlage. Der erste Abschluss geht an die Clubberer!
9.
Dann zirkelt Geis einen Standard aus dem Halbfeld in den gegnerischen Sechzehner, findet damit jedoch nur den kahlrasierten Schädel von Leistner. Keine Gefahr.
6.
Von Møller Dæhli eingesetzt dribbelt Dovedan halblinks in den HSV-Strafraum. Doch seine Furcht überwiegt, entsprechend schnell ist er den Ball wieder los.
5.
Angesichts der giftigen Gangart der Hamburger ist der FCN zunächst um Spielkontrolle bemüht. Die Bayern sortieren sich in einem 4-4-2 mit Raute ein, für die zündenden Ideen soll Hack auf der Zehn sorgen.
3.
Wie erwartet ziehen die Hausherren früh ein hohes Pressing in der Arbeit gegen das Kunstleder auf. Das funktioniert gut, doch ein erster Flankenlauf Jattas über rechts wird abgewehrt. 
2.
Rasch wird eine erste grundlegende Änderung unter Interimscoach Horst Hrubesch deutlich: Die Rautenträger laufen in einem 4-4-2 auf. Darin sollen vorzugsweise Jatta und Kittel über außen die neue Doppelspitze aus Terodde/Meißner mit Zuspielen füttern.
1.
Und da ertönt der Anpfiff, das Spiel ist freigegeben.
Unterdessen begrüßt Schiedsrichter Felix Zwayer bereits beide Mannschaften auf dem Rasen. Lange müssen wir uns also nicht mehr gedulden!
Der Sport-Verein aus Hamburg hält seinerseits mit diesem Personal dagegen: Sven Ulreich - Josha Vagnoman, Toni Leistner, Moritz Heyer, Tim Leibold - Amadou Mvom Onana, David Kinsombi - Bakery Jatta, Sonny Kittel, Robin Meißner - Simon Terodde
Heute sollen folgende elf Clubberer den vollmundigen Worten ihres Übungsleiters Taten folgen lassen: Christian Mathenia - Enrico Valentini, Lukas Mühl, Asger Sørensen, Tim Handwerker - Tom Krauß, Johannes Geis, Mats Møller Dæhli - Robin Hack - Nikola Dovedan, Erik Shuranov
Die Mittelfranken machten den Klassenerhalt am zurückliegenden Spieltag mit einem umjubelten 1:1 gegen den Aufstiegsaspiranten aus der Kieler Förde endgültig perfekt. Den Grundstein dafür hatte der 1. FCN zuvor mit einer Ungeschlagen-Serie über sechs Partien gelegt, die mit Dreiern in Aue (1:0) sowie gegen Heidenheim (3:1) vergoldet werden konnte. Im Anschluss frohlockte Nürnbergs Coach Robert Klauß: "Wir haben unsere Fans in dieser Saison nicht immer glücklich gemacht. Jetzt haben wir die Chance, ihnen etwas zurückzugeben, nämlich Punkte und guten Fußball!"
Ganz anders die Ausgangslage bei den Gästen vom Valznerweiher: Ein weiteres Jahr Zweitklassigkeit ist bereits gesichert, als Zwölfter mit 40 Zählern Gesamtausbeute kann der Abstiegsrelegationsteilnehmer des Vorjahres die Planungen für die kommende Saison beruhigt angehen. Seit Anfang Februar verlor Nürnberg lediglich zwei seiner zwölf Liga-Auftritte (gegen St. Pauli und Düsseldorf), dem stehen jeweils fünf Triumphe sowie fünf Remis im Arbeitszeugnis gegenüber.
Damit nicht schon wieder das große Saisonziel Aufstieg verpasst wird, sollten die Hamburger jedoch nicht nur ihre verbleibenden drei Spiele für sich entscheiden. Zudem müssen sie auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen: Neben Greuther Fürth (58 Punkte) haben sich nämlich auch Holstein Kiel (59 bei einem Spiel weniger) und die Fortuna aus Düsseldorf (53) am Europapokalsieger der Landesmeister von 1983 vorbeigeschoben. Während Spitzenreiter Bochum (63) unaufhaltsam der Zweitligameisterschaft entgegenstrebt, ist für den HSV daher sogar der Relegationsrang längst nicht garantiert.
Besagte Talfahrt kostete jüngst auch den letzten Chefcoach seinen Job. Was vor ihm Hannes Wolf, Dieter Hecking und Daniel Thioune in knapp drei Jahren allesamt nicht gelang, soll HSV-Urgestein Horst Hrubesch nun binnen drei Wochen fertigbringen. Die 70-jährige Klublegende versuchte in den Tagen vor seinem Debüt auf der Trainerbank positiv auf seine Spieler einzuwirken. "Es macht keinen Sinn mehr, Spiele zu verlieren", ließ der ehemalige Weltklasse-Stürmer Hrubesch bei seiner ersten Medienrunde wissen. Insbesondere mit vielen Einzelgesprächen wolle er die Köpfe seiner gescholtenen Profis versuchen freizukriegen, um "ein bisschen Stimmung in die Sache reinzubringen".
Der April war ein Monat zum Vergessen für alle HSV-Anhänger: Erst gab es trotz eines Drei-Tore-Vorsprungs am Ende in Hannover nur ein 3:3, ehe die Norddeutschen von Darmstadt und Sandhausen (je 1:2) in die Schranken gewiesen wurden. Nachdem man zuletzt auch gegen den KSC und Regensburg (beide 1:1) nicht über Unentschieden hinaus kam, ist man in der Tabelle mit 52 Punkten zwischenzeitlich bis auf den fünften Rang abgerutscht. Angesichts von sechs Zählern Rückstand auf die zweitplatzierte Spielvereinigung aus Fürth stehen die Hausherren einmal mehr gehörig unter Druck!
Drei Runden vor Saisonende spitzt sich der Aufstiegskampf in Deutschlands Fußball-Unterhaus zu - und wie in den Vorjahren auch droht dem renommierten Traditionsklub von der Elbe in der entscheidenden Phase abermals die Kraft auszugehen! Mickrige drei Siege brachten die Rothosen in ihrer enttäuschenden Rückrunde insgesamt nur zustande, aktuell warten sie seit fünf Partien auf ihr nächstes Erfolgserlebnis.
Hallo und herzlich willkommen: Zum Abschluss des 32. Spieltags in der 2. Bundesliga gastiert der 1. FC Nürnberg beim Hamburger SV.
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 Bochum 34 67 27
2 Gr. Fürth 34 64 25
3 Holstein 34 62 22
4 Hamburg 34 58 27
5 Düsseldorf 34 56 9
6 Karlsruhe 34 52 7
7 Darmstadt 34 51 8
8 Heidenheim 34 51 0
9 Paderborn 34 47 8
10 St. Pauli 34 47 -5
11 Nürnberg 34 44 -5
12 Aue 34 44 -9
13 Hannover 34 42 2
14 Regensburg 34 38 -13
15 S´hausen 34 34 -19
16 Osnabrück 34 33 -23
17 Braunschw. 34 31 -29
18 Würzburg 34 25 -32