SV Waldhof Mannheim
2. Spieltag
27.10.2021
1. FC Union Berlin
1:3
120.
Das war es aus Mannheim! Danke für Ihr Interesse und noch einen schönen Rest-Pokalabend.
120.
Gegen ausgelaugte Mannheimer: Union zieht nach 120 Minuten ins Achtelfinale ein. Am Ende war es die Klasse von Taiwo Awoniyi, die die Unioner auf die Siegerstraße brachte. Vier Minuten nach Beginn der Verlängerung markierte der Nigerianer die Führung. Kevin Behrens war es dann kurz vor Schluss, der mit seinem Treffer den Deckel drauf machte. Nichtsdestotrotz zeigte Mannheim eine klasse Leistung und hat sich richtig gut verkauft. Dementsprechend holen sich die Spieler des SVW am Ende der Partie vor der Kurve noch den verdienten Applaus ab. Von dem Applaus können sie sich dann aber doch nichts kaufen und Union zieht, weil es die größeren Kraftreserven hatte, ins Achtelfinale ein.
120.
Und dann ist Feierabend! Dank seiner individuellen Klasse setzt sich Union nach 120 Minuten mit 3:1 gegen Mannheim durch.

Tore:
1:0 Alexander Rossipal (4.), 1:1 Kevin Behrens (18.), 1:2 Taiwo Awoniyi (94.), 1:3 Kevin Behrens (118.) 
118.
Schon in der ersten Hälfte brachte der Mittelstürmer die Unioner zurück ins Spiel. Jetzt macht Kevin Behrens mit seinem zweiten Treffer kaltschnäuzig das Achtelfinale klar. Im Strafraum bekommt er den Ball und schließt eiskalt ab. nichts zu halten für Bartels im Kasten des SVW.
118.
Tooor! Kevin Behrens schnürt den Doppelpack und macht mit dem 3:1 für Union den Deckel drauf.
115.
Es geht in die letzten fünf Minuten der Partie. Spielerisch geht nichts mehr bei den Mannheimern. Wenn die Hausherren noch zum Ausgleich kommen wollen, muss es über eine Standard-Situation oder einen kapitalen Fehler der Berliner gehen.
112.
Union macht wirklich nur das Minimum, um die Gastgeber bei Laune zu halten. Die Berliner können sich glücklcih schätzen, dass der SVW nicht mehr die nötigen Körner hat, um zum Gegenschlag auszuholen.
108.
Die endgültige Ruhe bekommt Berlin nicht ins Spiel. Die Mannheimer kommen ab und zu noch im letzten Drittel an den Ball, aber können - vor allem wegen der schwindenden Kräfte - keine Torgefahr mehr entwickeln.
106.
Die letzten 15 Minuten der Partie laufen.
105.
Brand pfeift zur kurzen Verschnaufpause der Verlängerung.
103.
Der 1. FC Union Berlin wechselt ebenfalls. Pawel Wszolek kommt für Kapitän Christopher Trimmel.
101.
Onur Ünlücifci kommt bei Mannheim für Adrien Lebeau, der sich mit einer guten Leistung ins Schaufenster gestellt hat.
100.
Niklas Sommer steigt Niko Gießelmann auf den Fuß und bekommt völlig zu Recht die Gelbe Karte von Benjamin Brand.
97.
Die Gastgeber wirken stehend K.O. und es wird in den kommenden Minuten eine ganz schwierige Aufgabe für den SVW, ins Spiel zurückzukommen.
94.
Grischa Prömel bedient Taiwo Awoniyi mit einem wunderbaren Flachpass im Strafraum. Der eingewechselte Stürmer dreht sich blitzschnell um den ebenfalls eingewechselten Gerrit Gohlke, hat dann Platz und schließt eiskalt aus zwölf Metern ins linke untere Eck ab.
94.
Tooor! Taiwo Awoniyi bringt Union mit 2:1 in Führung.
91.
Marcel Seegerts Tank ist leer und er muss zur Verlängerung runter. Für ihn ist Gerrit Gohlke mit von der Partie.
91.
Es gibt nochmal 30 Minuten Nachschlag unter dem Mannheimer Flutlicht. Auf geht's!
90.
Schon jetzt ein Erfolg für Waldhof Mannheim: Der Drittligist zwingt den Erstligisten in die Verlängerung. Foto: Uwe Anspach, dpa
90.
Und dann ist es amtlich: Union muss gegen den Waldhof in die Verlängerung.  
90.
Drei Minuten werden nachgespielt in Mannheim.
90.
Im Hinblick auf eine eventuelle Verlängerung bringt Fischer schon mal frische Beine. Niko Gießelmann kommt für Bastian Oczipka.
87.
Paul Jaeckel geht zu hart in den Zweikampf und wird auch nochmal von Benjamin Brand verwarnt.
85.
Fridolin Wagner sieht in der Schlussphase die Gelbe Karte für ein überhartes Einsteigen.
85.
Prömel hat die Chance für die Unioner im Umschaltspiel. Nur Anton-Leander Donkor hat er gegen sich, doch der Innenverteidiger läuft den Unioner klasse ab und verhindert, dass er frei auf Jan-Christoph Bartels zulaufen kann. Fünf Minuten sind es noch in der regulären Spielzeit.
80.
Auch Fridolin Wagner darf nochmal Pokal-Minuten sammeln und kommt für Stefano Russo.
79.
Mannheim nimmt Sekunden von der Uhr: Joseph Boyamba kommt für Marcel Costly.
75.
Um ein Haar geht Union in Führung! Trimmel führt eine Ecke flach aus und spielt den völlig freistehenden Knoche am Elfemterpunkt an. Der Innenverteidiger schießt das Leder direkt aufs Tor, der Ball wird von Dominik Martinovic abgefälscht und Anton-Leander Donkor muss auf der Linie retten.
72.
Mit Cedric Teuchert kommt ein weiterer Stürmer für Genki Haraguchi bei den Eisernen.
72.
Fischer bringt nochmal zwei frische Leute für die Offensive. Taiwo Awoniyi ersetzt Sheraldo Becker.
68.
Das Torschussverhältnis spricht aktuell ganz klar für die Hausherren. Mit sieben Torschüssen haben die Badener vier mehr als die Gäste aus der Hauptstadt. Union fällt nicht viel ein.
62.
Der SVW bekommt frische Beine von der Bank. Dominik Martinovic kommt für Gillian Jurcher.
58.
Urs Fischer reagiert auf die dürftige Leistung seines Teams und bringt Rani Khedira für Andreas Voglsammer.
56.
Die Mannheimer verkaufen sich vor ihrer heimischen Kulisse richtig gut und haben keine Probleme, mit Union Schritt zu halten. Torraumszenen gibt es auf beiden Seiten selten zu begutachten.
51.
Es ist zunächst nicht viel los in Mannheim. Die Offensive der Unioner lässt weiter auf sich warten. Die Gäste aus der Hauptstadt wirken unkonzentriert.
46.
Weiter geht's im Carl-Benz-Stadion!
45.
Mannheim trifft früh, Union mit Problemen. Im ersten Zweitrundenspiel des SVW seit 2003 hatten die Fans viel zum Jubeln in der ersten Hälfte. Bereits in der vierten Minute brachte Alexander Rossipal (2.v.r.) Mannheim in Führung. Union zeigte sich beeindruckt vom selbstbewussten Auftritt der Hausherren und fand über weite Strecken nicht ins Spiel. Eine Situation reichte der Offensivabteilung der Berliner dann aber doch, um durch Kevin Behrens den Ausgleich zu erzielen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe im ersten Durchgang und es ist alles offen in Hälfte zwei. Union muss sich auf jeden Fall steigern, wenn es nicht bis zum Ende zittern will. Foto: Uwe Anspach, dpa
45.
Pünktlich pfeift Benjamin Brand ab und bittet beide Teams in die Kabinen.
41.
Sheraldo Becker sieht die erste Gelbe Karte der Partie. Gegen Anton-Leander Donkor klammert der Offensivmann und lässt Benjamin Brand keine andere Wahl, als die Verwarnung zu zücken.
38.
Union hat es geschafft, das Spiel zu beruhigen und hat die Spielkontrolle. Der SVW zieht sich etwas zurück und lauert auf Kontersituationen.
33.
Weiterhin ist es ein Spiel auf Augenhöhe. Wer der Bundesligist und wer der Drittligist ist, merkt man kaum. Der SVW präsentiert immer wieder eine unglaubliche Ruhe am Ball.
28.
Die 15 000 Zuschauer in Mannheim sehen ein intensives und kampfbetontes Pokalspiel. Viele Torchancen haben die Fans allerdings noch nicht zu Gesicht bekommen. Beide Torschüsse waren direkt drin.
23.
Der Waldhof lässt sich durch dieses Gegentor nicht unterkriegen und spielt weiter gut mit. Die Badener haben gemerkt, dass ihre Chancen heute Abend nicht schlecht stehen.
18.
Aus dem Nichts kommen die Eisernen zum Ausgleich. Anton-Leander Donkor ist eigentlich an Sheraldo Becker dran und drängt den Union-Strmer zur Außenlinie. Becker bringt das Ding trotzdem an den zweiten Pfosten, wo Voglsammer mit dem Kopf auf Behrens ablegt. Der Ex-Sandhäuser lässt sich nicht zweimal bitten und bugsiert die Kugel per Direktabnahme ins Tor.
18.
Tooor! Kevin Behrens gleicht zum 1:1 aus.
14.
Die Gäste wirken nervös. Sowohl im Spielaufbau, als auch in Umschaltsituationen spielen die Berliner viel zu ungenaue Pässe, um gefährlich ins letzte Drittel zu kommen. Urs Fischer kann mit der Anfangsphase seines Teams überhaupt nicht zufrieden sein.
13.
Feiertag in Mannheim: Zum ersten Mal seit 2003 steht Waldhof wieder in der zweiten Pokalrunde - und liegt jetzt auch noch gegen Union Berlin vorn. Foto: Uwe Anspach, dpa
9.
Union ist um eine Reaktion bemüht. Urs Fischers Team läuft höher an und versucht, die Gastgeber unter Druck zu setzen.
4.
Union schläft und die wachen Gastgeber nutzen das sofort aus. In den ersten Minuten hat der Waldhof das Spiel an sich gerissen. Nach einer Ecke bleiben die Hausherren dran und Schnatterer bringt den zweiten Ball unbedrängt von rechts an den ersten Pfosten. Frederik Rönnow hat Probleme, legt den Ball genau vor die Füße von Rossipal und der schiebt mühelos aus kürzester Distanz ein.
4.
Tooor! Alexander Rossipal bringt Mannheim mit 1:0 in Führung.
1.
Mit etwas Verspätung rollt jetzt auch der Ball im Carl-Benz-Stadion.
Anpfiff verzögert sich: 15.000 Zuschauer sind da im Carl-Benz-Stadion und sind gierig auf das Weiterkommen. Es wird heute allerdings etwas später losgehen, weil eben diese Fans länger brauchen, um ihre Sitzplätze zu erreichen. Schiedsrichter der Partie ist Benjamin Brand.
Der Schweizer Trainer des Hauptstadtclubs hat sich für vier Wechsel in der Union-Startelf entschieden. Frederik Rönnow startet an Stelle von Andreas Luthe im Tor. Außerdem kommt Bastian Oczipka für Niko Gießelmann auf der linken Außenbahn zum Einsatz. Kevin Behrens und Andreas Voglsammer kommen neu in der Offensive, während Taiwo Awoniyi und Rani Khedira dafür erstmal auf der Bank Platz nehmen.
Urs Fischer hat sich für folgendes Personal entschieden: Frederik Rönnow - Paul Jaeckel, Robin Knoche, Timo Baumgartl - Christopher Trimmel, Genki Haraguchi, Grischa Prömel, Bastian Oczipka - Sheraldo Becker, Andreas Voglsammer, Kevin Behrens
Patrick Glöckner schickt dieselbe Elf ins Rennen, die am Wochenende gegen Zwickau ran durfte.
Mit dieser Aufstellung gehen die Mannheimer ins Spiel: Jan-Christoph Bartels - Niklas Sommer, Marcel Seegert, Alexander Rossipal, Anton-Leander Donkor - Stefano Russo, Marco Höger - Marcel Costly, Adrien Lebeau, Marc Schnatterer - Gillian Jurcher
Es ist heute das zweite Pokal-Duell der beiden Teams. Die erste Partie zwischen Union und dem Waldhof liegt bereits 18 Jahre zurück. Am 29. August 2003 setzten sich die Eisernen im Carl Benz Stadion mit 4:0 gegen die Badener durch.
Union mit Personal-Engpässen: Bei den Hauptstädtern ist in der zweiten englischen Woche in Folge mit Umstellungen zu rechnen. Angreifer Max Kruse (Fußprobleme) und Abwehrmann Julian Ryerson (Infekt) fallen aus. Passen müssen ebenso die Verteidiger Marvin Friedrich und Rick van Drongelen, die beide an Corona erkrankt sind.
Die Unioner haben bereits in der ersten Runde eine Drittliga-Mannschaft aus dem Wettbewerb geworfen. Gegen Türkgücü München gewann die Fischer-Elf mit 1:0. Zwei weiße Westen in Folge gelangen den Eisernen im Pokal zuvor nur in in den Spielzeiten 2000/01 und 2001/02.
Fischer: "Müssen gewarnt sein". Auch Union-Coach Urs Fischer weiß über die Form des Waldhof Bescheid und ist sich bewusst, dass keine einfache Aufgabe auf sein Team zukommt: "Sie haben in der ersten Runde ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und 2:0 gegen Eintracht Frankfurt gewonnen. Sie sind sehr gut unterwegs. In der Mannschaft gibt es Spieler mit Zweit- und Erstligaerfahrung. Die Mischung passt. Sie verteidigen gut und sind nach vorn sehr gefährlich. Ich glaube schon, dass wir gewarnt sein müssen."
Waldhof kann mit Bundesligisten mithalten: Dass die Mannheimer auch Bundesligisten gefährlich werden können, zeigten sie schon in der ersten Pokalrunde. Gegen Oliver Glasners Frankfurt gewannen die Badener mit 2:0. Es war das erste Pokalspiel seit 1999, in dem der Waldhof kein Gegentor kassierte. Zwei Pokal-Spiele in Folge ohne Gegentor konnte Mannheim zuletzt 1995 verzeichnen.
Mannheims Durstrecke offiziell beendet: Von 2004 bis 2018 war Waldhof Mannheim überhaupt kein Thema im DFB-Pokal. 2018 kehrten die Mannheimer dann zurück in den Wettbewerb, aber schafften es bis zu diesem Jahr nicht, die erste Runde zu überstehen. Das letzte Mal, dass die Badener in die zweite Runde einzogen, war in der Saison 2002/03. Damals kamen sie sogar bis ins Achtelfinale, in dem sie sich dann aber mit 1:2 gegen Bayer Leverkusen geschlagen geben mussten.
Beide Teams stehen in der Liga jeweils auf Rang 5. Die Unioner in der Bundesliga und der Waldhof in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Die Berliner kamen am Samstagabend über ein Unentschieden gegen den VfB Stuttgart nicht hinaus. Nichtsdestotrotz sind die Eisernen seit vier Ligaspielen ungeschlagen. Die Mannheimer setzen die Latte sogar noch mal ein bisschen höher, denn der Waldhof ist seit sechs Meisterschaftsspielen in Serie ohne Niederlage.
Herzlich Willkommen zur 2. Runde des DFB-Pokals! In Mannheim trifft Union Berlin auf den Waldhof.