TSV 1860 München
2. Spieltag
26.10.2021
FC Schalke 04
1:0
90.
Einen schönen Restabend noch - auf bald!
90.
Dezimierte Schalker beißen sich an 1860 die Zähne aus: Nach dem 0:1 in der fünften Minute standen die Schalker unter Zugzwang. Als die Grammozis-Elf das Ergebnis mit in die Halbzeit nahm, dachten alle an der Grünwalder Straße, dass die Knappen in der zweiten Hälfte aufdrehen würden. Malick Thiaw sah dann allerdings kurz nach dem Seitenwechsel die Rote Karte. Schalke schaffte es danach nicht, die Löwen-Defensive in Unterzahl zu knacken. Grammozis wird sich ärgern, dass er ohne Grund Terodde und Ouwejan von Beginn an auf die Bank gesetzt hat. So scheiden die Königsblauen aus und 1860 darf das Weiterkommen feiern. Foto: Angelika Warmuth, dpa
  
90.
Die letzte Chance für die Schalker gibt es nicht mehr! S04 scheidet mit einem 0:1 bei 1860 aus dem DFB-Pokal aus.

Tor:
1:0 Stefan Lex (5.)
90.
Auf den letzten Metern des Matches bewirbt sich auch Simon Terodde nochmal um einen Eintrag ins Notizbuch von Schiedsrichter Kampka - mit Erfolg.
90.
Fünf Minuten gibt es oben drauf.
90.
Merveille Biankadi sieht nochmal eine Gelbe Karte für überhartes Einsteigen.
87.
Es ist der angekündigte Pokalfight in der Schlussphase. Schalke versucht mit allen Mitteln irgendwie zum Ausgleich zu kommen. Zwischenzeitlich hatten die Löwen immer wieder die Chance, das Spiel zu entscheiden. Es bleibt spannend bis zur letzten Minute.
82.
... sowie Tim Linsbichler anstelle von Marcel Bär.
82.
Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste aus dem Ruhrpott bringt Köllner auch noch Marius Willsch für den quirligen Stefan Lex ...
79.
Bülter! Der Ex-Unioner versucht es aus der Distanz und prüft Hiller im Tor der Münchner, der sich lang macht und den Ball über die Latte lenkt. Schalke ist noch da!
78.
Es gibt nochmal frische Beine für die Knappen: Blendi Idrizi kommt für Yaroslav Mikhailov.
75.
Schalkes Iaroslav Mikhailov (l) kämpft mit Fabian Greilinger von 1860 um den Ball. Foto: Angelika Warmuth, dpa
74.
So langsam aber sicher bricht die entscheidende Phase an der Grünwalder Straße an. Geht noch was für S04?
72.
Auch beim TSV 1860 München schwinden die Kräfte. Semi Belkahia wird für Yannick Deichmann eingewechselt.
69.
Lex hat das 2:0 auf dem Fuß! Deichmann bedient den Mann, der schon das 1:0 markiert hat, im Umschaltspiel und der geht an Fährmann vorbei. Lex kann es dann aber nicht zu Ende bringen und scheitert aus spitzem Winkel am Außennetz.
67.
Trotz der Überzahl machen die Löwen zu wenig, um die Entscheidung zu erzwingen. Solange es nur 1:0 steht, ist alles noch möglich für S04.
62.
... sowie der angesprochene Simon Terodde ersetzt im Angriff den glücklosen Marvin Pieringer.
62.
Wenig später zieht auch der FC Schalke 04 nach. Danny Latza übernimmt im Zentrum von Rodrigo Zalazar ...
59.
Und Quirin Moll ersetzt Daniel Wein.
59.
Der TSV 1860 wechselt erstmals: Fabian Greilinger kommt, der angeschlagene Phillipp Steinhart geht.
54.
Schalke hat ein richtig dickes Brett zu bohren. Die Sechziger sind gut aus der Kabine gekommen und in Überzahl haben die Löwen jetzt natürlich alle Möglichkeiten, den Sack irgendwann zuzumachen.
49.
Sechzig fortan also in Überzahl - und bekommt eine gute Freistoßpositon obendrauf: Wein darf von halblinks ausführen und visiert aus 17 Metern das lange Eck an. Knappen-Torwart Fährmann macht sich jedoch lang und kratzt die Pille so raus. Schöne Aktion von beiden.
48.
Platzverweis gegen S04: Malick Thiaw lässt einen langen Schlag unnötig trumpfen - und bringt anschließend den enteilenden Lex zu Fall. So verhindert das Knappen-Eigengewächs eine glasklare Torchance - an glatt Rot führt hier kein Weg vorbei.
46.
Rein in die zweite Hälfte!
45.
Dank Stefan Lex: Traumstart und 1:0-Führung für 1860. Schon in der fünften Minute ging 1860 in Front und weckte das Stadion an der Grünwalder Straße auf. Die Hausherren spielten mutig, liefen Schalke gerade zu Beginn sehr hoch an und ließen ihnen keine Ruhe im Aufbauspiel. Die Königsblauen mussten sich ihrerseits nach Startproblemen erst in die Partie arbeiten und kamen im Verlauf des ersten Durchgangs auch immer wieder zu Chancen, weil die Löwen zu passiv wurden. Mit der Einwechslung von Ouwejan hat S04-Coach Grammozis schon einmal reagiert und wird früher oder später wohl auch Torjäger Terodde bringen. Es ist noch alles offen in München und 1860 braucht in der zweiten Hälfte eine Top-Leistung, um den Schalker Ausgleich zu verhindern. Foto: Angelika Warmuth, dpa
45.
Und dann ist Pause in München! 1860 macht Schalke Probleme und führt mit 1:0 zur Halbzeit.
45.
Zwei Minuten werden nachgespielt.
40.
Fünf Minuten sind es noch bis zur Pause und eins steht fest: Die Münchner treten nicht auf wie der Tabellensechzehnte der 3. Liga und machen den Schalkern das Leben richtig schwer. Die Frage wird sein, ob sie diesen hohen Aufwand auch über die vollen 90 Minuten betreiben können.
35.
Schalke schnuppert am Ausgleich, aber 1860 kann sich immer mal wieder befreien und für Entlastung sorgen. Den ganz hohen Druck kann die Grammozis-Elf noch nicht aufbauen.
31.
Der nächste Anlauf der Knappen: Ouwejan zirkelt einen ruhenden Ball exakt auf den Schädel des aufgerückten Kaminski. Der Pole zwingt mit seinem Kopfstoß 1860-Schlussmann Hiller zu einer Glanztat, mit den Fingerspitzen lenkt der 24-Jährige die Kugel gerade so noch ans Gebälk. Die fällige Ecke verpufft ungenutzt.
30.
Daniel Wein sieht die erste Gelbe Karte der Partie, weil er zu übermütig in einen Zweikampf geht.
29.
Die Münchener Defensive hat nun zunehmend Probleme mit der Dynamik von Marius Bülter. Sobald der Ex-Unioner mit dem Ball in den Löwen-Strafraum eindringt, wird es gefährlich. Auch Ouwejan bereichert das Offensivspiel der Schalker.
25.
Die Königsblauen sind in der Defensive aufmerksamer und lassen die Löwen nicht mehr so einfach in die Gefahrenzone vordringen. Einzig und allein die Offenisvaktionen der Schalker sind noch nicht zwingend genug für den Ausgleich.
22.
Schalke-Chefcoach Grammozis sieht Handlungsbedarf und beordert früh Darko Churlinov vom Rasen. Thomas Ouwejan wirkt fortan stattdessen bei den Gelsenkirchnern mit.
22.
Aber auch der Traditionsklub aus Giesing strahlt weiter Torgefahr aus: Nach präziser Kopfballablage von Deichmann zieht der auffällige Lex wuchtig ab. Doch aus zehn Metern Torentfernung ist für seinen Versuch Endstation am Lattenkreuz! Da liegt das 2:0 in der Luft.
20.
Old School! Im Stadion an der Grünwalder Straße geht 1860 München 1:0 in Führung. Foto: Angelika Warmuth, dpa
18.
So langsam kommen die Königsblauen besser ins Spiel. Bülter hat die Chance zum Ausgleich, aber Hiller pariert. Der TSV wird tief hinten reingedrückt und muss zusehen, dass er nicht zu passiv wird.
14.
Die Königsblauen bekommen etwas mehr Ruhe in ihr Aufbauspiel, aber sobald es über die Mittellinie geht, sind die Gastgeber sofort zur Stelle und hauen sich in die Zweikämpfe. Bis auf einen ungefährlichen Torschuss von Bülter gelingt den Schalkern wenig.
10.
Die Schalker werden von den Löwen sehr hoch gepresst und bekommen keine Ruhe im Aufbauspiel. Die Königsblauen wirken beeindruckt von den mutigen Gastgebern.
7.
Die Schalker haben in der Anfangsphase Probleme, ins Spiel zu finden. Biankadi hat die nächste Gelegenheit für die Hausherren. Mit einem Chip-Pass wird der Rechtsaußen in den Strafraum geschickt, aber Fährmann ist zur Stelle und pariert gegen den Offensivmann der Löwen.
5.
Nahe der gegnerischen Eckfahne erkämpft Mölders vorbildlich das Kunstleder. Im Anschluss beweist er Übersicht und legt uneigennützig quer. Am Fünfereck dreht sich Torschütze Lex um die eigene Achse - und trifft abgefälscht zur Führung der Gastgeber!
5.
Toooor! Stefan Lex bringt die Löwen früh in Front!
1.
Los gehts in München!
Traditionsduell, Flutlicht und Pokal. Besser geht es nicht für die Fans im Stadion an der Grünwalder Straße. Die Vorfreude ist groß und das merkt man vor allem an der Stimmung. Geleitet wird die Partie von Dr. Robert Kampka.
Grammozis bringt nach dem souveränen Heimsieg gegen Dresden zwei Neue in die erste Elf. Thomas Ouwejan, der in der Liga zuletzt stark in Form war, bleibt zunächst draußen. Für den Niederländer kommt Darko Churlinov auf der linken Außenbahn zum Einsatz. Auch Rekordjäger Simon Terodde nimmt erstmal auf der Bank Platz. Für den Mittelstürmer startet Marvin Pieringer neben Marius Bülter.
Und so gehen die Knappen das Spiel an: Ralf Fährmann - Malick Thiaw, Marcin Kaminski, Ko Itakura - Rodrigo Zalazar - Yaroslav Mikhailov, Darko Churlinov, Victor Pálsson, Reinhold Ranftl - Marius Bülter, Marvin Pieringer
Im Vergleich zum 1:1-Remis in Saarbrücken gibt es heute eine personelle Veränderung in der Anfangsformation der Gastgeber. Stefan Lex beginnt für Fabian Greilinger auf der linken offensiven Außenbahn.
Das ist das Personal, das Michael Köllner auf den Rasen schickt: Marco Hiller - Niklas Lang, Daniel Wein, Stephan Salger, Phillipp Steinhart - Yannick Deichmann - Merveille Biankadi, Dennis Dressel, Marcel Bär, Stefan Lex - Sascha Mölders
Erste Begegnung seit zwölf Jahren: Das letzte Mal standen sich der FC Schalke und 1860 München 2009 im Pokal-Achtelfinale gegenüber. Damals setzten sich die Königsblauen souverän mit 3:0 bei den Münchnern durch. Nur eins der letzten 13 Duelle gegen S04 konnte der TSV für sich entscheiden. Das war 2002 mit einem 3:0-Heimsieg, als sich beide Teams noch Bundesligisten nennen durften.
Mit niederklassigen Gegnern machen die Königsblauen in der Regel kurzen Prozess im DFB-Pokal. 30 der letzten 31 Pokal-Partien gegen Mannschaften, die mindestens eine Liga unter den Schalkern spielten, gewannen sie am Ende auch. Einzige Ausnahme: Das 1:2 2014/2015 beim damaligen Drittligisten Dynamo Dresden.
Schalke 04 ist mittlerweile ohne Zweifel in der Zweiten Liga angekommen. In den letzten Wochen zeigten sich die Knappen in einer beeindruckenden Verfassung: Die letzten vier Spiele konnten die Schalker alle zu Null gewinnen. Durch die Siegesserie hat sich S04 auf Rang drei der Unterhaus-Tabelle vorgearbeitet.
Grammozis: "1860 ist ein großer Tanker" Während Michael Köllner davon träumt Pokalgeschichte zu schreiben, ist Schalke-Coach Grammozis nicht weniger ambitioniert. "Es muss unser Anspruch sein weiterzukommen", sagte der S04-Coach vor dem Zweitrundenspiel. Grammozis warnte seine Profis aber auch davor, zu leichtsinnig ins Spiel gegen die Löwen zu gehen: "1860 ist ein großer Tanker. Ein Traditionsverein, der es verdient, in der Bundesliga oder in der 2. Bundesliga zu spielen. Ich erwarte einen echten Pokalfight!"
1860-Stürmer Sascha Mölders kennt den heutigen Gegner bestens. Der Ex-Augsburger erzielte in vier Bundesliga-Spielen gegen die Königsblauen zwei Tore. Zum Sieg verhalfen diese seinem Team allerdings nicht (ein Unentschieden, drei Niederlagen). Zudem verlor Mölders bereits 2010 sein einziges Aufeinandertreffen im Pokal mit den Schalkern im Trikot des FSV Frankfurt mit 0:1.
In der Liga stehen die Löwen auf einem dürftigen 16. Platz, nachdem sie im Vorjahr noch um den Aufstieg mitgespielt hatten. Das liegt vor allem daran, dass die Münchener sich einen Ruf als Remiskönige erspielt haben. Bereits acht Mal mussten sich die Löwen die Punkte mit dem Gegner teilen.
Traditionsduell in München: Nach dem Erstrunden-Sieg der Münchener Löwen gegen Darmstadt hat die Mannschaft von Michael Köllner ein echtes Zweitliga-Schwergewicht vor der Brust. Nichtsdestotrotz freut sich der 51-Jährige auf die Aufgabe und setzte die Ziele nicht gerade niedrig für sein Team: "Wir wollen Pokal-Geschichte schreiben. Über unser Heimpublikum und das Stadion können wir es schaffen." Vor allem das größere Publikum reizt den Löwentrainer: "Der DFB-Pokal ist ein Wettbewerb, in dem wir bundesweit auf uns aufmerksam machen können. Es ist anders als in der Dritten Liga."
Herzlich willkommen zur 2. Runde des DFB-Pokals! In München müssen sich die Schalker gegen die Löwen von 1860 behaupten.