Eintracht Frankfurt
4. Spieltag
04.03.2020
Werder Bremen
2:0
90.
Das wars an dieser Stelle von uns. Wir danken für das fleißige Mitlesen und wünschen einen angenehmen Restabend. Bis bald.
90.
Das Halbfinale wird am kommenden Sonntag ausgelost.
90.
Eintracht Frankfurt steht im Halbfinale des DFB-Pokals! In einem zerfahrenen Spiel leitete der VAR die Bremer Niederlage mit seinem Elfmeter-Eingriff kurz vor der Pause ein. Im zweiten Durchgang hatte Werder dann keine Lösung parat, um den Rückstand zu egalisieren und fing sich in der 60. Minute das 2:0. Als das Spiel bereits entschieden war, stieg Filip Kostic völlig unnötig mit offener Sohle Toprak in die Wade - für ihn ist die Pokalsaison durch die Rotsperre wohl vorbei, der Bremer Innenverteidiger musste verletzt vom Platz getragen werden.
90.
Daichi Kamada (r) traf in der 60. Minute zum 2:0 für Frankfurt. Das war auch der Endstand. Foto: Arne Dedert, dpa
90.
Das spiel ist aus! Eintracht Frankfurt schlägt Werder Bremen im DFB-Pokal-Viertelfinale mit 2:0.

Tore: 1:0 André Silva (45.+6/Elfmeter), 2:0 Daichi Kamada (60.)
90.
Noch einmal Eckball für Werder, aber wieder kein Tor. Selke köpft knapp rechts vorbei.
90.
Durch die lange Unterbrechung wegen der Roten Karte und der Verletzung wächst die Nachspielzeit auf über zehn Minuten.
90.
Toprak wird per Trage vom Feld gebracht, Werder muss wahrscheinlich auf den nächsten Leistungsträger längerfristig verzichten. Einfach nur extrem bitter.
90.
Filip Kostic sieht Rot! Von hinten tritt der Serbe Toprak mit offener Sohle in die Wade. Toprak scheint sich bei der Aktion schwer verletzt zu haben, Kostic wird wahrscheinlich für Halbfinale und mögliches Finale gesperrt. Für dieses völlig unnötige, brutale Foul fliegt Kostic zurecht vom Platz. Foto: Uwe Anspach, dpa
90.
Nick Woltemade kommt für Ludwig Augustinsson ins Spiel.
90.
Adi Hütter schraubt nochmal am Personal: André Silva raus, Gonçalo Paciência rein.
86.
Fast das 3:0! Silva wird links im Strafraum gut in Szene gesetzt und zieht aus spitzem Winkel ab, der Ball geht hauchdünn über die Latte.
84.
Rashica kommt 16 Meter vor dem Tor unter Bedrängnis zum Abschluss - genau in die Arme von Trapp.
82.
Adi Hütter reagiert mit einem defensiven Zeichen, Dominik Kohr ersetzt Daichi Kamada.
82.
Kohfeldt wirft nochmal Offensivpersonal auf den Platz, Joshua Sargent kommt für Kevin Vogt.
80.
Beide sehen Gelb.
80.
In der Folge des Osako-Gestochers gegen Trapp geraten Martin Hinteregger und Davie Selke aneinander.
80.
Nach einem Freistoß von rechts klärt Frankfurt die Situation nicht richtig. Den zweiten Ball bringt Rashica nochmal in die Gefahrenzone, wo Osako auf einmal frei vor Trapp steht - den schwer zu verarbeitenden Ball aber nicht richtig angenommen bekommt. Trapp ist zur Stelle, die Bremer Chance verpufft.
77.
Timothy Chandler verlässt den Platz, Danny da Costa nimmt seine Position ein.
75.
Nach einer Klaassen-Flanke verlängert Selke etwas unfreiwillig per Kopf in den Lauf von Gebre Selassie, der aus spitzem Winkel abzieht - knapp rechts vorbei.
72.
Kostic will die Kugel aus zentraler Position links über die Bremer Abwehr hinweg in den Lauf von Kamada chippen, doch der Japaner kommt knapp nicht an den Ball.
70.
20 Minuten plus Nachspielzeit sind noch auf der Uhr, doch die Bremer Körpersprache wirkt nicht allzu optimistisch.
66.
Leonardo Bittencourt wird von Kohfeldt ausgewechselt, für ihn kommt Yuya Osako.
64.
Klaassen erobert im Mittelfeld stark den Ball und bedient Bittencourt, der aus 20 Metern ein weiteres Mal voll drauf hält - Torgefahr entstand dabei noch nie.
60.
Ist das der K.o. für Werder Bremen? Ndicka bedient auf der linken Seite Kostic, der viel Platz hat und eine überragende Flanke an den Fünfer schlägt. Dort ist Kamada seinem Gegenspieler entwischt - und vollstreckt aus kurzer Distanz zum 2:0.
60.
Tor für Eintracht Frankfurt! Kamada erhöht auf 2:0.
57.
Bittencourt zieht aus der zweiten Reihe volley mit links drauf, die Kugel geht deutlich rechts vorbei. In diesem Abschluss schwang schon einiges an Verzweiflung mit.
54.
Bittencourt führt einen Freistoß im Mittelfeld direkt aus und sucht Gebre Selassie, findet aber nur die Arme von Trapp.
53.
Die Frankfurter Ultras entrollen ein Transparent mit dem Satz: "Dietmar Hopp du Sohn einer Mutter" und beweisen Humor. Foto: Uwe Anspach, dpa
50.
Ruhiger Start in den zweiten Durchgang: Außer Schmähgesänge über den DFB von den Rängen passiert in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff nichts.
46.
Weiter gehts!
45.
Das Zustandekommen des Pausenrückstands passt perfekt ins Bild der Saison von Florian Kohfeldt (Bild) und den Bremern: Es läuft nicht. Nachdem Werder in Person von Selke die beste Chance der Partie liegenließ, markierte Eintracht Frankfurt in einem zerfahrenen Pokalspiel vom Elfmeterpunkt aus das 1:0. Im zweiten Durchgang könnte sich nun ein echter Pokalfight anbahnen. Foto: Uwe Anspach, dpa
45.
Florian Kohfeldt schimpft wegen der Elfmeterentscheidung lautstark mit Felix Zwayer und sieht Gelb.
45.
Die erste Halbzeit ist vorbei. Mit einem 1:0 für die Eintracht geht es in die Pause.
45.
Leonardo Bittencourt will die Elfmeterentscheidung nicht wahr haben und regt sich so sehr auf, dass er Gelb sieht.
45.
Silva verlädt Jirí Pavlenka und knipst oben links im Eck das 1:0. Ganz, ganz bitter für Werder.
45.
Tor für Eintracht Frankfurt! André Silva verwandelt den Strafstoß zum 1:0.
45.
Elfmeter für Eintracht Frankfurt! Nach einer Flanke von links kommt Augustinsson im Kopfballduell mit Chandler ganz leicht mit der Hand an den Ball. Felix Zwayer hatte erst weiterspielen lassen, bekommt vom VAR allerdings einen Hinweis - und zeigt nach Betrachtung der Bilder am Seitenrand auf den Punkt.
42.
Eggestein zieht aus 20 Metern aus vollem Lauf ab, Trapp ist gerade noch rechtzeitig unten und pariert zur Ecke. Kurz vor der Pause erhöht Werder den Druck.
36.
Dicke Chance für Werder! Nach einer Bittencourt-Flanke von rechts kommt Selke völlig frei zum Kopfball - Trapp pariert stark. Da hätte Selke durchaus mehr draus machen können.
34.
David Abrahams Arm gastiert im Mittelfeld im Gesicht von Davie Selke. Dieser geht höchst dramatisch zu Boden - und Abraham sieht Gelb.
32.
Nach einer Ecke von der rechten Seite kommt Hinteregger vom Sechzehner zum Abschluss - die Kugel rauscht denkbar knapp am linken Pfosten vorbei ins Toraus.
30.
Haupterkennungsmerkmal dieser Partie sind die vielen Fehlpässe auf beiden Seiten, dieses letzte Viertelfinale ist bis dato nicht gerade ein spielerischer Leckerbissen.
27.
Sow zieht von links ins Zentrum und aus 20 Metern einfach mal ab, doch die Kugel geht deutlich rechts am Kasten vorbei.
25.
Momentan hat Eintracht Frankfurt etwas mehr vom Spiel, wird allerdings im letzten Drittel nicht wirklich gefährlich.
20.
Fast 20 Minuten sind gespielt: Bisher begegnen sich die Teams auf Augenhöhe, die einzige Chance der Partie hatte Eintracht Frankfurt.
16.
Rashica sucht mit einer Hereingabe aus dem Stand am rechten Pfosten Bittencourt, doch sein Zuspiel ist etwas zu unplatziert und landet im Toraus.
11.
Dicke Chance für Eintracht Frankfurt! Kevin Vogt rutscht ein Pass von Toure kurz vor dem Sechzehner einfach unterm Fuß durch, Kamada kommt rechts im Strafraum an den Ball und legt zurück auf André Silva - im letzten Moment hindert Toprak (r) den Portugiesen am möglichen 1:0. Foto: Arne Dedert, dpa
7.
Eggestein kommt über die rechte Seite und bedient im Sechzehner Davie Selke, der sich einmal nach rechts dreht und abzieht - David Abraham wirft sich dazwischen und blockt den Ball.
3.
Selke bedient Rashica, der aus 23 Metern sofort abzieht - geblockt.
1.
Der Ball rollt!
Angeführt von Schiedsrichter Felix Zwayer und seinem Gespann betreten die Teams den Rasen, gleich geht die letzte Viertelfinal-Partie los.
Die Startelf von Werder Bremen: Jirí Pavlenka - Ömer Toprak, Kevin Vogt, Niklas Moisander - Theodor Gebre Selassie, Maximilian Eggestein, Davy Klaassen, Ludwig Augustinsson - Leonardo Bittencourt, Davie Selke, Milot Rashica
Die Startelf von Eintracht Franfurt: Kevin Trapp - Almamy Touré, David Abraham, Martin Hinteregger, Evan Ndicka - Stefan Ilsanker, Djibril Sow - Timothy Chandler, Daichi Kamada, Filip Kostic - André Silva
Die Frankfurter ziehen zudem eine Extramotivation aus dem Pokalsieg 2018, als die Bayern im Endspiel von Berlin 3:1 besiegt wurden. Von der rauschenden Pokal-Nacht in der Hauptstadt schwärmen Spieler und Verantwortliche der Hessen noch heute. "Das war etwas ganz Spezielles", sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann.
Vor der Saison hatten die Bremer den Einzug in den Europapokal als Ziel ausgegeben, das ist über den Pokal aller Abstiegssorgen in der Liga zum Trotz nach wie vor möglich. Doch auch für die Eintracht könnte der Cup-Wettbewerb in diesem Jahr die realistischste Variante sein, auch in der Spielzeit 2020/21 international wieder für Furore zu sorgen. Schließlich liegt die Mannschaft vom Trainer Adi Hütter in der Liga als Tabellenzwölfter bereits acht Punkte hinter Platz sechs zurück.
Wie schon beim Achtelfinal-Coup gegen Borussia Dortmund wollen die Norddeutschen ihre großen Ligasorgen für einen Abend vergessen und wie im vergangenen Jahr ins Halbfinale einziehen. 2019 war dort erst gegen den späteren Pokalsieger Bayern München Schluss.
Die Bremer fühlen sich durch die Spielverlegung klar benachteiligt, weil sie nun im Abstiegskampf einem größeren Rückstand auf die Konkurrenz hinterherlaufen. Der Abstand auf Platz 15 wuchs durch den Mainzer Sieg gegen Paderborn auf acht Punkte an. "Aus meiner Sicht ist jetzt ein Wettbewerbsnachteil der einen Mannschaft zum Nachteil einer anderen geworden", hatte Bremens Geschäftsführer Frank Baumann bereits am Freitag nach der DFL-Entscheidung gesagt. Spielt die Eintracht in der Europa League weiter erfolgreich, könnte die Partie sogar erst im Mai zwischen dem 33. und 34. Spieltag nachgeholt werden.
Diese Entscheidung gefiel den Bremern allerdings überhaupt nicht. Nach der Absage des für den vergangenen Sonntag geplanten Bundesligaspiels fährt Werder besonders motiviert zum DFB-Pokal-Viertelfinale. "Wir wollen es allen zeigen, das ist klar", sagte Bremens Trainer Florian Kohfeldt. "Die Hauptmotivation ziehen wir aus dieser nachteiligen Entscheidung", sagte Kohfeldt.
Eintracht Frankfurt geht mit großer Zuversicht in das Viertelfinalspiel gegen Werder. Nach der Absage der Bundesligapartie am Sonntag in Bremen hatten die Hessen vier Tage spielfrei. Die Deutsche Fußball Liga hatte die Begegnung vertagt, um den Eintracht-Profis nach der Verschiebung der Europa-League-Partie bei Red Bull Salzburg von Donnerstag auf Freitag eine angemessene Ruhepause zu ermöglichen.
Herzlich willkommen zum DFB-Pokal, Eintracht Frankfurt empfängt zum Viertelfinale Werder Bremen.