Werder Bremen
5. Spieltag
30.04.2021
RB Leipzig
1:2
120.
Der erste Finalist für das Spiel in Berlin am 13.5. steht fest, der Gegner wird morgen zwischen Dortmund und Kiel ausgespielt. Wir berichten ab 20.15 Uhr für Sie und hoffen natürlich, Sie dann wieder begrüßen zu dürfen. Auf Wiedersehen und einen schönen Abend noch.
120.
Mit dieser Aktion schoss Emil Forsberg (M) RB Leipzig kurz vor dem Ende der Verlängerung ins Finale nach Berlin. Die Sachsen bezwingen Bremen mit 2:1 nach Verlängerung. Foto: Carmen Jaspersen, dpa
120.
120 Minuten purer Pokal-Fight finden ein turbulentes Ende und bringen RB Leipzig nach Berlin. Die Roten Bullen waren über die gesamte Spielzeit das tonangebende Team, taten sich aber besonders in der ersten Hälfte schwer, weil Bremen giftig in die Zweikämpfe ging und störte. Auch nach 90 Minuten stand es trotz zweier Aluminiumtreffer der Sachsen noch 0:0. Nagelsmann bewies zum Schluss ein goldenes Händchen, wechselte mit Hwang und Forsberg beide Torschützen ein, nur Upamecanos Schnitzer konnte Bremen zwischenzeitlich hoffen lassen. Werder spielte eine aufopferungsvolle Partie, muss sich nach zwei Stunden Spielzeit aber wie vor drei Wochen Leipzig geschlagen geben. Ein Vorwurf ist Werder und Kohfeldt allerdings nicht zu machen, denn die Mannschaft von der Weser tat alles in ihrer Macht stehende, um den Einzug ins Finale möglich zu machen und zu zeigen, dass der angezählte Trainer das Team noch erreicht.
120.
Abpfiff! Leipzig entgeht in letzter Minute dem Elfmeterschießen und schlägt Bremen in einem packenden Spiel mit 2:1.

Tore: 0:1 Hwang Hee-Chan (93.), 1:1 Leonardo Bittencourt (106.), 1:2 Emil Forsberg (121.)  
120.
Zwei Minuten Nachspielzeit waren angezeigt, immer noch läuft das Spiel.
120.
Was für ein schön herausgespielter Treffer! Kampl hat im Zentrum die Übersicht, schickt Hwang links in die Box. Der zeigt ebenfalls ein gutes Auge, legt nochmal quer und der frisch eingewechselte Forsberg drückt den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Das dürfte in letzter Minute der Treffer für RB ins Finale sein.
120.
Gibt's doch nicht! Forsberg mit dem Tor, macht das 2:1 für Leipzig!
120.
Alles nach vorne bei RB. Lange Bälle segeln in den Bremer Strafraum, zwei Minuten werden nachgespielt.
119.
Noch ein Wechsel bei Grün-Weiß: Christian Groß weicht für Routinier Philipp Bargfrede.
118.
Poulsen fällt im Sechzehner im Zweikampf mit Moisander! Der Bremer trifft den Dänen, doch Gräfes Pfeife bleibt stumm, auch der VAR meldet sich nicht. Hätte man geben können ...
116.
Noch sind fünf Minuten zu spielen. Schafft ein Team noch den wichtigen Treffer? Nach Chancen wäre es eher Leipzig zuzutrauen.
114.
Christopher Nkunku muss vom Feld, geht nicht ganz rund. Für ihn kommt Emil Forsberg.
113.
Kurze Verschnaufpause im Mittelfeld. Beide Teams wappnen sich für die Schlussminuten.
111.
Leipzig mit Dauerdruck, Bremen muss diese zehn Minuten noch überstehen, die zweifellos sehr lang werden dürften. Olmo ist links im Strafraum nicht vom Ball zu trennen, prüft Pavlenka dann aus spitzem Winkel. Der Tscheche hat heute schon einige schwierigere Schüsse halten können.
109.
Wieder RB. Nach Spielverlagerung auf den rechten Flügel probiert sich Mukiele mit einer Mischung aus Abschluss und Flanke, schießt Poulsen am Elfmeterpunkt an, von dem der Ball ins Aus prallt.
108.
Osako wird in der Spitze gesucht, gefunden und von Upamecano abgekocht! Werder versteckt sich nicht und hat durch den Treffer Mut geschöpft.
107.
Nach dem folgenden Eckball köpft Orban knapp übers Tor, in seinem Rücken wäre wohl Upamecano noch besser postiert gewesen. Leipzig drückt.
106.
Henrichs mit einem Solo direkt nach Wiederanpfiff! Der Leipziger wird leicht nach links abgedrängt, trifft dann aus vollem Lauf nur das Außennetz.
106.
Schlussspurt! Gräfe eröffnet die letzten 15 Minuten.
105.
Was für ein Spiel! Bremen hat sich wieder zurückgemeldet. Nach torlosen 90 Minuten fallen gleich zwei Treffer in einer Viertelstunde. Dürfen wir auf mehr hoffen oder geht es noch ins Elfmeterschießen?
105.
Halbzeit der Verlängerung. Es steht 1:1.
105.
Bremen kämpft sich zurück! Ein langer Ball kommt zu Upamecano, der am Leder vorbei tritt und so den Raum frei macht für Bittencourt. Der geht aus leicht linker Position auf Gulácsi zu, der aus dem Tor kommt und vom Bremer umkurvt wird. Oben links versenkt Bittencourt in die verwaisten Maschen.
105.
Tooor für Bremen! Leonardo Bittencourt mit dem 1:1-Ausgleich.
103.
Osako wird von drei Gegnern in die Mangel genommen, Manuel Gräfe entscheidet sich für ein Foul und Freistoß für Bremen. Der ausgeführte Standard kommt durch Augustinsson lang auf den linken Pfosten, verfehlt aber Freund und Feind und geht ins Aus.
102.
Im Mittelfeld wird der Ton rauer, doch Manuel Gräfe beruhigt die Spieler gut und nimmt so etwas Hitze raus.
101.
Angeliño geht nach einem starken Auftritt vom Feld, Benjamin Henrichs ersetzt den Spanier positionsgetreu.
101.
Die nächste Gelbe, diesmal für Péter Gulácsi, der sich beim Abstoß gemütlich lange Zeit lässt.
100.
Osako zieht auf rechts den Sprint an und gibt flach in die Mitte, wo Upamecano vor dem einschussbereiten Bittencourt klärt.
99.
Kevin Kampl geht im Mittelfeld ruppig zu Werke, Gräfe zeigt die erst zweite (!) Gelbe Karte in dieser doch recht fairen Partie.
98.
Werder wartet nun noch etwas ab, geht nicht aufs Ganze, um nicht den vernichtenden zweiten Treffer zu kassieren. Mit zunehmender Spieldauer werden die Nordlichter aber mehr Risiko gehen müssen.
96.
Davie Selke haben die Kräfte verlassen, der Ex-Leipziger muss das Feld verlassen. Kevin Möhwald ersetzt ihn.
95.
Die Führung ist über den bisherigen Spielverlauf gesehen natürlich verdient. Denn obwohl Werder seine Sache gut macht, ist Leipzig spielerisch deutlich überlegen, steht auch bei knapp 70 Prozent Ballbesitz und 21:11 Abschlüssen.
93.
Da ist der Treffer! Leipzig zieht über Mukiele rechts an der Linie das Tempo an, über Olmo erreicht die Kugel die Strafraummitte. Dort prallt der Ball von Poulsen und Selassie etwas zufällig zu Hwang (r) am Elfmeterpunkt ab. Der behält vor Pavlenka die Nerven und schiebt rechts unten ein. Foto: Carmen Jaspersen, dpa
93.
Tooor! Hwang macht das 1:0 für Leipzig!
92.
In den kommenden 30 Minuten entscheiden Kraftreserven und Kampfgeist die Partie. Zumindest von Letzterem zeigt Werder eine ganze Menge, macht dadurch die spielerischen Defizite im Vergleich zum Gegner wett.
91.
Selassie gibt von rechts flach in den Strafraum auf Selke, der hängen bleibt, aber immerhin einen Eckball herausholen kann.
91.
Anpfiff zur ersten Halbzeit der Verlängerung.
90.
Bremen rettet mit viel Kampf und etwas Dusel das 0:0 in die Verlängerung. Zwei Aluminiumtreffer und ein starker Schlussmann bewahrten die Bremer vor dem Ausscheiden. In der Verlängerung wird nun RB alles daran setzen, ein Elfmeterschießen zu vermeiden. Gleich geht's weiter.
90.
Der Pokalfight geht in die Verlängerung. Foto: Carmen Jaspersen, dpa
90.
Abpfiff! Nach 90 Minuten steht es 0:0, es geht in die Verlängerung.
90.
Pavlenka auf der Linie! Angeliño bedient Olmo von links, der prüft Bremens Schlussmann per Kopf und Pavlenka rettet mit einem starken Reflex das 0:0.
90.
Der Ball findet Orban links in der Box, der gibt per Kopf auf Poulsen am rechten Pfosten und der Däne köpft rechts vorbei. War das die letzte Chance auf die Führung?
90.
Augustinsson mit einem scharfen Ball von rechts in den Strafraum, Gulácsi kommt rechtzeitig heraus und faustet den Ball weg. In der Folge legt Moisander Upamecano kurz hinter der Mittellinie, Gräfe gibt Freistoß für RB, der lang in den Sechzehner geschlagen wird.
90.
Wie schon in der ersten Halbzeit werden vier Minuten nachgespielt.
90.
Noch ein Wechsel im Leipziger Angriff: Hee-Chan Hwang kommt für Alexander Sørloth.
89.
Der Freistoß wird ungefährlich, doch die anschließende Ecke landet über Umwege bei Selassie am langen Pfosten, der etwas überrascht den Kopfball rechts vorbei setzt.
88.
Selke erkämpft gegen Orban einen Freistoß auf dem rechten Flügel. Die Chance für den Lucky Punch?
87.
Vier Minuten noch reguläre Spielzeit. Bremen gewinnt nun viele wichtige Zweikämpfe in der Defensive, hält den Gegner sogar recht weit vom eigenen Tor entfernt. An der Seitenlinie zeigt sich Nagelsmann nicht mit dem Spielverlauf zufrieden.
85.
Bremen will es vorne nochmal wissen, bietet dafür Räume in der Hintermannschaft an. Doch blitzschnell machen die Werderaner die Lücken auch wieder dicht und den Gästen damit das Leben schwer.
83.
Angeliño schlägt von links viele gute Bälle in den Sechzehner, doch kein Leipziger finden den Weg zum Ball. Bremen steht dicht gestaffelt.
81.
Eine Verlängerung kann nach dieser eigentlich guten Leistung niemand bei RB wollen. Gerade finden allerdings auch die Bremer ihren Mut wieder und stören Leipzig früh in deren Hälfte.
79.
Bremen fährt einen Konter über die linke Seite bis fast an die Grundlinie, von dort kommt der Ball in den Rückraum. Kampl kann nicht mehr richtig klären, sodass Bittencourt den Abschluss suchen darf - und den Ball in den fünften Stock drischt.
78.
Nkunku an den Pfosten! Der Franzose tut dem Offensivspiel richtig gut, bekommt eine Flanke von Angeliño punktgenau am Fünfer auf den Fuß serviert. Der leicht abgefälschte Abschluss klatscht, von Pavlenka noch mit den Fingerspitzen berührt, an den linken Pfosten - Glück für Bremen!
76.
Wenn es gefährlich wird, dann über Leipzigs linke Seite. Doch mittlerweile scheinen die Bremer den Braten gerochen zu haben, denn Angeliño wird nun strenger kontrolliert und an seinen gefährlichen Flanken gehindert. Werder wirft alles, was es hat, in jeden einzelnen Zweikampf.
74.
... denn Nagelsmann bringt mit Yussuf Poulsen seinen Top-Stürmer des laufenden Wettbewerbs ins Spiel. Marcel Sabitzer nimmt auf der Bank Platz.
73.
Die Schlussphase ist angebrochen, nun ist Werder tiefer in der RB-Hälfte anzutreffen. Leipzig müht sich um Kontrolle, hat allerdings noch ein Ass im Ärmel ...
73.
Jean-Manuel Mbom kann nicht weitermachen, wird nun durch den etwas offensiveren Leonardo Bittencourt ersetzt.
70.
Ergebnis Hin oder Her. Werder liefert Leipzig einen ordentlichen Kampf, sieben Niederlagen in Folge sind den Grün-Weißen nicht anzumerken. Gilt dieses Spiel als Bewährungsprobe für Kohfeldt, so ist die Aufgabe bislang durchaus für den Bremer Coach zu werten.
69.
Selke hat mächtig Lust, seinem Ex-Verein das Leben schwer zu machen. Gegen Dayot Upamecano holt er einen Freistoß im Halbfeld heraus, den Augustinsson in den Strafraum tritt. Osako ist mit dem Kopf dran, verfehlt sein Ziel knapp links.
68.
Bremens Torwart Jiri Pavlenka faustet den Ball aus dem Fünfmeterraum. Foto: Carmen Jaspersen, dpa
67.
Mbom muss nach dieser Aktion kurz behandelt werden, für ihn geht es glücklicherweise weiter.
66.
Kohfeldt muss nun offensiv mehr investieren, schickt mit Yuya Osako  einen weiteren Offensivspieler für Niclas Füllkrug aufs Grün.
65.
Der folgende Standard hat es in sich! Kurz ausgeführt flankt Nkunku von links scharf in den Strafraum, Orban steigt am höchsten und trifft mit seinem Kopfball nur die Latte! Mbom reagiert am schnellsten und haut das Leder vor allen anderen aus der Gefahrenzone.
64.
Eine lange Flanke von Nkunku segelt weiter und weiter, kommt nochmal auf und fordert Pavlenka, der zur Ecke klärt.
62.
Etwas weniger als 30 Minuten sind noch zu gehen und weiterhin fehlt Leipzig der wichtige Treffer. Zwar ist RB drückend überlegen, doch zu wirklichen Paraden musste Pavlenka noch nicht gezwungen werden - auch wenn das Potential dafür allemal vorhanden ist.
61.
Jeder gewonnene Zweikampf, jeder erkämpfte Einwurf Bremens wird an der Seitenlinie groß bejubelt. Der Underdog kämpft um Räume und hat jetzt mit dem Unentschieden nach einer Stunde schon einen Achtungserfolg errungen. Beim 4:1 vor drei Wochen gab die Mannschaft von der Weser keinen so guten Eindruck ab.
59.
Olmo geht mit dem Kopf und feinem Füßchen durch die Wand, wird dann zentral vor dem Sechzehner gefoult und bekommt den Freistoß. Aus knapp 18 Metern zentraler Position zirkelt Angeliño den Ball nur knapp rechts vorbei.
57.
Angeliño, Sabitzer, Flanke auf Alexander Sørloth. Über RBs linke Seite geht viel nach vorne. In dieser Situation kommt der Norweger gegen Moisander zwar zum Kopfball, bringt aber keinen Druck dahinter. Pavlenka hält sicher.
56.
An diesen Szenen wird Leipzigs Stärke ersichtlich. Erst legen sie sich den Gegner zurecht, dann geht es schnell über Angeliño in die Spitze. Seine Flanke kann Pavlenka nur wegfausten, Eggestein verliert den zweiten Ball direkt an die nachsetzenden Gäste - und RB bleibt in Ballbesitz.
54.
Leipzig wird zwingender, taucht jetzt im Minutentakt im Strafraum auf. Alexander Sørloth erkämpft sich die Ecke, die Bremen zwar aus dem Strafraum köpft, jedoch direkt in die Füße des Gegners. Es bleibt bei der Leipziger Daumenschraube.
52.
Mukiele an den Pfosten! Leipzig zieht das Tempo an und findet durch Kampl prompt die Lücke in der Defensive. Mukiele dringt rechts in den Sechzehner ein und hämmert den Ball aus dem Lauf an den langen Pfosten - stand allerdings auch einen Schritt im Abseits.
50.
Einmal gibt es etwas Platz für RB und über Sabitzer kommt der Ball schnell zu Angeliño, der vom linken Strafraumeck abziehen will, aber an Gebre Selassie hängen bleibt. Bremen haut den Ball aus der Gefahrenzone.
49.
An der Spielordnung hat sich im Vergleich zum ersten Durchgang nichts getan. Leipzig hält den Ball, lässt Bremen laufen und drückt die Norddeutschen teilweise tief in die eigene Hälfte. Werder bemüht sich punktuell den Druck zu erhöhen, macht das allerdings nur zaghaft.
47.
Bremen macht physisch dort weiter, wo es aufgehört hat. Das lässt sich Orban nicht bieten und langt seinerseits ordentlich zu. Gräfe beschwichtigt und verzichtet hier noch auf die nächste Gelbe.
46.
Nagelsmann reagiert auf die nicht ganz flüssige Vorstellung seines Teams, bringt Christopher Nkunku für Amadou Haidara.
46.
Weiter geht's mit der zweiten Halbzeit.
45.
Bremen erkämpft sich ein Unentschieden zur Halbzeit, und das ist nicht unverdient. Zwar rettete Pavlenka schon in der vierten Minute glänzend gegen Sørloth, doch in der Folge fiel es RB schwer, gegen tief stehende Werderaner die Lücke zu finden. Die allerdings wurden mit einzelnen Nadelstichen ihrerseits gefährlich, die beste Chance vergab Sargent nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte frei vor Gulácsi. Dem nicht gegebenen Elfmeter werden die Hausherren noch hinterhertrauern, doch auch hier traf Gräfe, wie so oft in dieser Partie, die richtige Entscheidung. Bremen schaffte es, Leipzig in viele Zweikämpfe zu verwickeln und so den Spielfluss zu nehmen - gelingt das auch in der zweiten Halbzeit? In 15 Minuten wissen wir mehr.
45.
Joshua Sargent (M) hatte in dieser Szene die große Chance zur Führung für Bremen, ließ diese aber liegen. So steht es zur Pause 0:0. Foto: Carmen Jaspersen, dpa
45.
Pause. Zur Halbzeit steht es zwischen Werder und Leipzig noch 0:0.
45.
Füllkrug hatte schon für den Strafstoß bereit gestanden, muss jetzt wieder fleißig in der Defensive mithelfen, um das Unentschieden in die Pause zu bringen.
45.
Vier Minuten werden nachgespielt. Schon wegen der langen VAR-Unterbrechung berechtigt.
45.
Gräfe wird von Bibiana Steinhaus an den Monitor gebeten und schaut sich die Szene nochmal an. Ohne Ballkontakt sucht Selke den Kontakt mit Mukieles Oberschenkel im Strafraum, fällt dann. Gräfe revidiert seine Entscheidung: Kein Elfmeter.
43.
Elfmeter für Bremen gepfiffen! Davie Selke wird vermeintlich von Mukiele im Sechzehner von den Beinen geholt.
42.
Bremen kämpft sich in Richtung Pause. Der Abstiegskandidat macht seine Sache gut und zwingt Leipzig zu vielen Nicklichkeiten, der Spielfluss wird gestört.
40.
Erhitze Gemüter auf dem Feld, Füllkrug und Orban geraten aneinander. Manuel Gräfe beruhigt die Situation in seiner gewohnt souveränen Art, bittet in der Folge die auch beteiligten Angeliño und Mbom noch einmal zu sich. Starke Leistung des Unparteiischen.
38.
Gleiches Spiel auf der anderen Seite, Werder bekommt die Ecke mit vereinten Kräften erst im zweiten Anlauf geklärt. Doch Leipzig steht sehr hoch, so ist der Ball schnell wieder in den Reihen der Gäste zu finden. 
36.
Bremen erkämpft sich eine Ecke, die von rechts in den Strafraum segelt. Per Kopf wird auf Veljkovic abgelegt, der aus der Drehung den Ball recht deutlich links vorbei zieht.
35.
Die erste Gelbe Karte der Partie sieht ein Leipziger: Amadou Haidara holt Füllkrug am Mittelkreis von den Beinen.
34.
Nach Großchancen steht es nun also 1:1, auch wenn der Spielverlauf das nicht vermuten lässt. Werder haut sich in die Zweikämpfe und versucht auf diese Art und Weise, Leipzig aus dem Konzept zu bringen.
32.
RB muss sich kurz sammeln, denn hier hätte es die berüchtigte Kalte Dusche geben können. Doch je weiter die Bremer aufrücken, desto mehr Platz ergibt sich natürlich auch für die spielstarken Gäste. Auch deshalb mahnt Kohfeldt seine Schützlinge von der Seite aus zur Besonnenheit.
30.
Den muss er machen! Veljkovic schlägt einen langen Ball aus der eigenen Hälfte, den Selke noch per Kopf verlängert. In der Spitze setzt sich Sargent gegen Konaté durch, verliert vor Gulácsi aber die Nerven und schiebt rechts vorbei. Das war die große Chance zur Bremer Führung!
30.
Bremens Maximilian Eggestein (l) und Leipzigs Amadou Haidara kämpfen um den Ball. Foto: Carmen Jaspersen, dpa
28.
Olmo fällt nach Angeliño-Flanke von rechts im Duell mit Veljkovic, der seinen Körper geschickt einsetzt. Der Spanier will ein Foul gesehen haben, dass sieht Manuel Gräfe aber nicht so.
26.
7:1 Schüsse pro Leipzig, aber 1:1 Schüsse aufs Tor. Die Gäste lassen bislang die Kaltschnäuzigkeit vermissen. Werder ist nun besser im Spiel, jeder gewonnene Zweikampf wird von der Seitenlinie frenetisch bejubelt.
24.
Selke und Konaté prallen im Luftduell mit den Köpfen aneinander. Der Leipziger braucht einige Momente, um sich zu besinnen, kann aber weiterspielen.
23.
Alexander Sørloth wird auf dem linken Flügel von Kampl in Szene gesetzt und dringt in den Sechzehner ein - aus spitzem Winkel zieht der Norweger ein Stückchen rechts vorbei. Doch auch die Fahne des Assistenten geht hoch, der Stürmer stand recht deutlich im Abseits.
21.
Parallel zum Strafraum legt Sargent auf Mbom quer, der in der Vorwärtsbewegung Sabitzer einen kräftigen Schubser mitgibt. Zwar verliert der Bremer die Kugel, doch hätte Gräfe hier wohl auch für Leipzig entschieden.
20.
Selke stellt sich in den springenden Konaté und wird von Gräfe ermahnt. Damit ist der Ex-Leipziger überhaupt nicht einverstanden, doch Gräfe erklärt die Situation ruhig.
19.
Werder attackiert jetzt auch mal höher und zwingt Leipzig zu einem langen Ball. Doch der landet nicht bei den Hausherren, denn Gräfe pfeift ein Offensivfoul. Leipzig bleibt im Ballbesitz
17.
Nach etwas mehr als 15 Minuten sehen wir das erwartete Spiel. Leipzig kontrolliert Kugel und Gegner, ist wie so oft in dieser Saison etwas verspielt vor dem Tor. Die beste Chance hatte Sørloth in der vierten Minute, Pavlenka rettete stark. Bremen kann immerhin einen - wenn auch harmlosen - Abschluss verzeichnen.
14.
Angeliño ist als nomineller Außenverteidiger wie gewohnt weit vorne zu finden und Dreh- und Angelpunkt in Leipzigs Offensivbemühungen auf der linken Seite. Die Flanken des Spaniers kommen immer wieder gefährlich in den Strafraum - das muss Bremen besser verteidigen. Foto: Carmen Jaspersen, dpa
12.
Bremen steht tief, kommt spät in die Zweikämpfe hinein. Doch gegen das schnelle Leipziger Kombinationsspiel müssen auch die Räume eng gehalten werden, das gelingt den Norddeutschen im Moment ganz passabel.
9.
... Werder probiert nach Kräften mitzuspielen, hat in den Zweikämpfen und wegen der individuellen Qualität aber des Öfteren das Nachsehen. So kommt Kampl aus 18 Metern zum Abschluss, wird von einem Bremer Bein aber zur Ecke geblockt.
8.
Leipzig reist die Partie in den ersten Minuten an sich und verzeichnet knapp 75 Prozent Ballbesitz. Eine echte Großchance hatten die Ostdeutschen schon, die nächste lässt sicher nicht lange auf sich warten ...
5.
Aber auch Werder tastet sich heran. Sargent wird mit einem Pass in die Spitze gesucht und ist schneller als seine Bewacher. Aus recht spitzem Winkel links in der Box prüft der Bremer Gulácsi, der keine Probleme mit diesem schwachen Abschluss hat.
4.
Es gibt keinen Zweifel an der Rollenverteilung. Angeliño bekommt links den Ball serviert und schlägt die Flanke perfekt auf Alexander Sørloth, der Pavlenka mit seinem Kopfball prüft. Starke Parade des Bremer Schlussmanns.
2.
RBs erster Angriff läuft durch die Mitte, geht dann links heraus auf Angeliño, der die Flanke schlägt. Eggestein haut sich in den Ball, Pavlenka nimmt die Bogenlampe dann auf.
1.
Nach Werders Anstoß und langem Ball sichert sich Leipzig in Rot die Kugel. Die Grün-Weißen lassen sich direkt tief fallen.
1.
Es geht los, der Pokal-Fight ist eröffnet. Anpfiff.
Die Spieler stehen bereit, ein letztes Abklatschen und Besinnen vor dem Spiel.
Leiten wird die Partie Manuel Gräfe. Der 47-Jährige pfiff in dieser Saison bereits Ende letzten Jahres zwei DFB-Pokal-Spiele, unter anderem auch die Partie Bremen - Hannover.
Julian Nagelsmann tauscht dreifach: Mukiele, Upamecano und Sabitzer starten für Klostermann, Adams und Nkunku.
Auf der Gegenseite finden sich diese elf Mann in der Anfangsformation: Péter Gulácsi - Willi Orban, Dayot Upamecano, Ibrahima Konaté - Dani Olmo - Amadou Haidara, Angeliño, Kevin Kampl, Nordi Mukiele - Alexander Sørloth, Marcel Sabitzer
Werder bringt im Vergleich zum vergangenen Bundesligaspiel (1:3 gegen Union) Selke in der Spitze statt Rashica. Mbom und Veljkovic stehen für Möhwald und Friedl in der Startelf.
Nun zum Personal. Werder startet mit dieser Aufstellung: Jirí Pavlenka - Milos Veljkovic, Christian Groß, Niklas Moisander - Theodor Gebre Selassie, Maximilian Eggestein, Jean-Manuel Mbom, Joshua Sargent, Ludwig Augustinsson - Niclas Füllkrug, Davie Selke
Die eingefleischten Werder-Fans dürften sich an eine ähnliche Situation erinnern, die allerdings schon einige Jahre zurückliegt. Im Frühjahr 1999 hatte Werder sogar einen Punkt weniger auf dem Konto als in dieser Saison, der Abstieg drohte und Interimscoach Thomas Schaaf übernahm einen Tag vor dem Nachholspiel gegen Schalke die Mannschaft von Felix Magath. Durch ein Tor von Christoph Dabrowski gewann Werder eines der emotionalsten Spiele der Club-Geschichte mit 1:0 und schaffte danach etwas, wovon aktuell wohl kaum jemand zu träumen wagt: Zwei weitere Siege gegen 1860 München und Borussia Mönchengladbach bedeuteten den Klassenerhalt. Und im DFB-Pokal-Finale schlug der Beinahe-Absteiger auch noch den deutschen Meister Bayern München im Elfmeterschießen. Vielleicht gelingt den Nordlichtern heute der erste Schritt dahin, dieses Kunststück zu wiederholen.
Doch nun wartet mit Leipzig ein anderes Kaliber als die Gegner, denen Werder bislang gegenüberstand. Regensburg, Hannover und Jena konnten ausgeschaltet werden, nun gilt es zum ersten Mal in diesem Wettbewerb, einen Bundesligisten zu bezwingen.
Titel-Sehnsucht herrscht trotz des Ungleichgewichts auf beiden Seiten. "Es gibt viele Spieler, die noch keinen Titel gewonnen haben, gleiches gilt für mich", sagte Nagelsmann. Den größten Druck machten sich die Spieler deshalb selbst. Werder wartet auch schon seit 13 Jahren auf einen Titel. Letztmals gewannen die Bremer 2008 den DFB-Pokal. "Ich bin ein Wettkampftyp, ich will ins Finale", sagte Kohfeldt.
Pokalzeit ist Poulsen-Zeit: Der dänische Nationalspieler Yussuf Poulsen ist für Leipzig in dieser Saison der Erfolgsgarant im Kampf um den Pott. Poulsen traf bisher in jeder Runde, gegen Bochum sogar doppelt - und ist nach zweiwöchiger Pause wieder fit. "Yussi hat wieder trainiert und wird zur Verfügung stehen. Es sieht wieder deutlich besser bei ihm aus", sagte Nagelsmann. Der Däne startet jedoch nicht nach seiner Pause.
Doch die Rollenverteilung und Erwartungshaltung sind deutlich. Leipzig will zum zweiten Mal nach 2019 in das Finale des DFB-Pokals einziehen. "Es wäre schön, wenn ich mich mit dem Pokal verabschieden könnte. Der Druck ist ganz normal. Wenn man im Halbfinale steht, will man ins Finale und dort will man gewinnen", sagte Nagelsmann. Bis auf Justin Kluivert stehen Leipzig alle Spieler zur Verfügung.
Duell der Trainer: Werder-Coach Florian Kohfeldt hat von den Verantwortlichen nach sieben Niederlagen in der Liga in Serie nur eine Job-Garantie für das Pokalspiel bekommen. Verlieren die Grün-Weißen wie in der Bundesliga gegen den Tabellenzweiten deutlich (4:1), könnte sich Werder im Schlussspurt der Saison doch noch von Kohfeldt trennen. Bei den Leipzigern steht Julian Nagelsmann unter Druck, nachdem er seinen Wechsel zu Bayern München verkündet hat. Sein Nachfolger, Jesse Marsch von RB Salzburg, steht bereits fest.
Herzlich willkommen zum ersten Halbfinale des DFB-Pokals. Werder Bremen und RB Leipzig kämpfen um den Einzug ins Endspiel, in 15 Minuten rollt der Ball im wohninvest Weserstadion.