Tokio-Organisatoren haben Wasserverschmutzung im Griff

Die Organisatoren der Sommerspiele 2020 in Tokio haben bezüglich des erhöhten Bakterienbefalls im olympischen Gewässer der japanischen Hauptstadt Entwarnung gegeben. Wie das Komitee am Freitag mitteilte, sei es gelungen, mithilfe bestimmter Filter das Aufkommen der Bakterien im Odaiba Marine Parks entschieden zu reduzieren. Dort sollen in knapp zwei Jahren die Wettbewerbe im Triathlon und Freiwasserschwimmen stattfinden.

Anhaltender Sommerregen hatte im vergangenen Jahr Schadstoffe aus dem offenen Gewässer eingeschwemmt. So wurden in mehreren Proben zwischen Ende Juli bis Anfang September 2017 E-coli-Bakterien in 20-mal höherer Konzentration im Vergleich zu internationalen Standards nachgewiesen. In diesem Jahr sei die Anzahl der Bakterien wegen einer Serie von Typhoons mit daraus resultierendem Starkregen sogar noch höher gewesen.

Offizielle bezifferten die Kosten des Testlaufs auf 660.000 Dollar (rund 575.000 Euro). Auch während der Olympischen Spiele wird mit Wetterkapriolen gerechnet. Die Filter sollen dann ebenfalls eingesetzt werden.

Schon vor zwei Jahren bei den Spielen in Rio de Janeiro hatten unter anderem Segler, Windsurfer und Freiwasserschwimmer gesundheitliche Risiken in den verschmutzten Gewässern in Kauf nehmen müssen.

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