Trump: Football-Protestprofis "sollten nicht im Land sein"

Footballprofis, die sich weigern, an der Hymnenzeremonie vor den Spielen der US-Profiliga NFL teilzunehmen, sollten nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump "nicht spielen, nicht anwesend sein, vielleicht nicht im Land sein", sagte das Staatsoberhaupt in der TV-Show "Fox & Friends" am Donnerstag.

Trump reagierte damit auf eine Entscheidung der finanzstärksten Sportliga der Welt, die den Spielern den seit August 2016 immer häufiger praktizierte Kniefall während der Nationalhymne untersagt. Stattdessen ist es nur noch erlaubt, Protest gegen Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Polizeigewalt durch einen Aufenthalt in der Umkleidekabine während der Hymne kundzutun.

Seit dem ersten der öffentlichkeitswirksamen Kniefälle am 14. August 2016 durch Colin Kaepernick, seinerzeit Quarterback der San Francisco 49ers, war das ungewöhnliche Verhalten der Profis Trump ein Dorn im Auge gewesen. "Schafft den Hurensohn sofort vom Feld. Er ist gefeuert", wütete er damals über die Aktion des mittlerweile arbeitslosen Kaepernick.

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