Gast im Weißen Haus: Superstar Cristiano Ronaldo.
Gast im Weißen Haus: Superstar Cristiano Ronaldo. Bild: Alex Brandon/AP/dpa
Fußball
Trump rechnet mit mehr Respekt vom Sohn nach Ronaldo-Besuch

Fußball-Star Cristiano Ronaldo stattet dem US-Präsidenten einige Monate vor der WM einen Besuch ab. Und der Portugiese hat einen großen Fan in der Trump-Familie.

Washington.

Der Besuch von Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo im Weißen Haus hat offenbar den Sohn von Donald Trump glücklich gemacht. Der US-Präsident sagte laut Nachrichtenagentur AP, dass sein 19 Jahre alter Sohn Barron ein "großer Fan" des portugiesischen Ausnahmespielers im Dienst des saudi-arabischen Clubs Al-Nassr sei. 

"Barron durfte ihn treffen. Und ich glaube, er respektiert seinen Vater jetzt ein bisschen mehr, allein schon deshalb, weil ich Sie ihm vorgestellt habe", sagte Trump in Richtung des 40 Jahre alten Ronaldo. Im kommenden Jahr will der portugiesische Rekordspieler und -torschütze noch einmal bei einer WM auflaufen. Das Turnier wird in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen.

Saudi-Arabien nutzt Ronaldo als Botschafter

An dem Treffen samt Abendessen in der Hauptstadt Washington war Ronaldo Teil der Entourage des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Ronaldo steht seit 2022 für den saudischen Erstligisten unter Vertrag. 

Der mehrmalige Weltfußballer bedankte sich in einem Instagram-Post bei Trump und First Lady Melania dafür, dass er und seine künftige Frau Georgina Rodríguez von den beiden empfangen worden sind. "Jeder von uns hat etwas Wertvolles beizutragen, und ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen, neue Generationen zu inspirieren, eine Zukunft zu gestalten, die von Mut, Verantwortung und dauerhaftem Frieden geprägt ist", schrieb Ronaldo.

Die WM 2034 wird in Saudi-Arabien ausgetragen. Die Vergabe dorthin war unter anderem aufgrund der Menschenrechtslage umstritten. Ronaldo warb in der Vergangenheit für das Turnier und sagte im Dezember vergangenen Jahres: "Nachdem, was ich gesehen habe, bin ich noch überzeugter, dass 2034 die beste Weltmeisterschaft aller Zeiten werden wird."

 

 

 

 

, (dpa)

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