Verletzung vor drei Jahren: Bush erhält 12,45 Millionen Dollar von Los Angeles Rams

Die Verletzung beendete 2015 Bushs Saison

Eine Verletzung von Footballspieler Reggie Bush aus dem Jahr 2015 kommt die Los Angeles Rams aus der US-Profiliga NFL teuer zu stehen. Ein Gericht in St. Louis verurteilte den Klub am Dienstag (Ortszeit) zu einer Zahlung von 12,45 Millionen Dollar (ca. 10,6 Millionen Euro) an den ehemaligen Running Back, nachdem sich dieser vor drei Jahren im Stadion der Rams eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte.

Der damalige Spieler der San Francisco 49ers hatte den gastgebenden Klub verklagt, da er während des Spiels bei den Rams auf einer Betonplatte abseits des Spielfelds ausgerutscht war und sich einen Meniskusriss zugezogen hatte, der Bushs Saison beendete. Die Rams spielten zu dieser Zeit noch in St. Louis im Edward Jones Dome, vor zwei Jahren zog der Klub nach Los Angeles um.

In seiner 2016 eingereichten Klage beschuldigte Bush den Klub, dass durch einen "Betonring des Todes" gefährliche Bedingungen geherrscht hätten. Er argumentierte weiter, dass er ohne die Verletzung in der Folgesaison einen lukrativeren Vertrag hätte unterschreiben können.

Schon eine Woche vor Bushs Unfall war Quarterback Josh McCown von den Cleveland Browns auf derselben Betonplatte ausgerutscht und hatte sich eine Schulterverletzung zugezogen.

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