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Verstappen gibt Silverstone-Organisator Rat

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Die Veranstalter des Formel-1-Rennens in England tun sich schwer, ihre Tickets loszuwerden. Sie finden: Die Dauersieger von Red Bull sind schuld. Verstappen sieht das anders.

Barcelona.

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat die Kritik von den Silverstone-Veranstaltern an der Red-Bull-Dominanz zurückgewiesen. Der Geschäftsführer des Traditionskurses in England, Stuart Pringle, hatte die Dauererfolge des Branchenprimus dafür verantwortlich gemacht, dass sich die Tickets für ihren Grand Prix in dieser Saison nicht so einfach verkaufen ließen wie zuvor.

"Ich glaube nicht, dass es meine Schuld ist. Die Formel-1-Saison ist sehr aufregend, es gibt jetzt viele Teams, die um den Sieg kämpfen", sagte der dreimalige Weltmeister Verstappen vor dem Grand Prix von Spanien in Barcelona am Sonntag. "Wenn ein Promoter die Plätze nicht füllen kann und jemandem die Schuld gibt, dann sollte er erst einmal auf sich selbst schauen." Der Große Preis von Großbritannien wird am 7. Juli ausgetragen.

Hamilton wünscht sich günstigere Tickets

Der englische Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat indes die hohen Ticketpreise für sein Heimrennen kritisiert. "Wir müssen auf die Ticketpreise achten. Sie steigen weiter und die Lebenshaltungskosten sind heutzutage zu hoch", meinte der Mercedes-Fahrer. "Ich denke nur aus der Perspektive eines Fans, der mit seiner Familie kommen würde. Es ist enorm teuer. Man muss nach Möglichkeiten suchen, um den Leuten einen besseren Zugang zu ermöglichen."

Das günstigste Drei-Tages-Ticket in Silverstone kostet in diesem Jahr pro Person umgerechnet knapp 413 Euro. Kinder unter elf Jahren bekommen 50 Prozent Ermäßigung, Kinder unter zwei Jahren dürfen kostenlos auf den Kurs. (dpa)

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