Vorbereitungen auf die LEC-Sommer-Saison kommen ins Rollen

Am 12. Juni geht die LEC wieder los: Zehn Teams kämpfen nicht nur um den Gewinn des Summer Splits, sondern auch um den Einzug in die Weltmeisterschaft. Vor allem beim Produktionsteam laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Berlin (dpa) - Nach einer kurzen Urlaubszeit ist die europäische League-of-Legends-Liga LEC in die Vorbereitungsphase für die am 12. Juni beginnende Summersaison übergegangen. Für das Produktionsteam ist jetzt Zeit für Dinge, die während des Splits selbst nicht in Angriff genommen werden konnten.

«Momentan ist das zum Beispiel die persönliche Ziel- und Markenentwicklung», sagt LEC-Kommentator Trevor «Quickshot» Henry im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die freie Zeit zwischen den Splits mache die Umsetzung kreativer Ideen möglich.

«Während des Splits ist das ziemlich schwierig, weil zu viel Zeit in die Vorbereitungen und die Spieltage selbst gesteckt werden muss», sagt Quickshot. Die Pläne für die Drehtage seien etwa drei Wochen zuvor vorbereitet gewesen, nun gehe es an die Produktion.

Mit Blick auf die Corona-Situation stehen beim LEC-Produktionsteam für jedes mögliche Szenario ausgearbeitete Pläne bereit. Man sei auf jede Situation hinsichtlich der sich ändernden Beschränkungen vorbereitet. «Es ist noch zu weit entfernt, um mit 100-prozentiger Sicherheit sagen zu können, was wir tun werden», sagt Quickshot. «Was ich aber sagen kann ist, dass wir hoffen, beziehungsweise sogar planen, wieder ins Studio zurückzukehren.»

Auch bei den Teams ist nun Zeit für Dinge, die das Management rund um die Spieler während des Splits nicht schafft. Dazu gehören Aufgaben wie die Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Vertragsverhandlungen und Kaderplanung. Auch die Analysen der letzten Saison und daraus resultierende Veränderungen nehmen Zeit in Anspruch.

Die Spieler selbst haben vor allem zu Anfang der Saisonpausen uneingeschränkten Urlaub und können ihre Zeit nutzen, um nach Hause zu fahren und ihre Familien zu besuchen. Das gilt auch für die Spieler von Fnatic. «Sie haben jetzt Zeit für Dinge, die sie im Split nicht schaffen. Und das ist alles andere als League of Legends», sagt Fnatics Team-Manager Alexander Hugo.

Gerade erfahrene Spieler ziehen sich in der Pause oftmals zurück. Manche nutzen die Zeit aber auch dafür, ihren Ranglistenplatz aufzuwerten. So zum Beispiel auch der Jungler von Team Rogue, Kacper «Inspired» Słoma: Der 18-Jährige nutzte die trainingsfreie Zeit dafür, sich auf Platz Eins der westeuropäischen Rangliste zu kämpfen.

Viele Teams, beispielsweise Schalke 04, Vitality und SK Gaming, fangen bereits an, sich mit einem festen Trainingsplan auf die anstehende Saison vorzubereiten. Auch neue Spieler und Teamkonstellationen werden so ausprobiert.


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