Wasserball-Bundestrainer Stamm hofft auf mehr Fördergelder

Nach der erfolgreichen WM-Qualifikation hofft Wasserball-Bundestrainer Hagen Stamm auf mehr finanzielle Förderung für die Nationalmannschaft. "Ich hoffe, der DOSB hilft uns jetzt und hat gesehen, dass es sich lohnt, in diese Mannschaft zu investieren. Es macht keinen Sinn, weiter zu kürzen, sondern es müssen die Töpfe aufgemacht werden, das haben wir uns verdient", sagte Stamm (58) der Bild-Zeitung.

Die Nationalmannschaft hatte beim Heim-Weltcup in Berlin das Ticket für die WM 2019 in Südkorea gelöst. Zuvor hatte die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) die Qualifikation für zwei Weltmeisterschaften und zwei Olympische Spiele verpasst.

Aufgrund der Kürzungen öffentlicher Mittel hatte Stamm bei seinem zweiten Amtsantritt als Bundestrainer nur eine Halbtagsstelle beim DSV angenommen. Sein Vertrag läuft am Ende des Jahres aus. "Nach dem Weltcup kümmere ich mich zwei Wochen um meine Familie und die Firma, dann werde ich mich irgendwann mit dem DSV zusammensetzen und reden. Ich bin da völlig entspannt", sagte der Präsident der Wasserfreunde Spandau.

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