Weltcup: Wasserballer verlieren kleines Finale gegen Serbien

Die deutschen Wasserballer haben nach der erfolgreichen WM-Qualifikation beim Heim-Weltcup in Berlin das Spiel um Bronze gegen Olympiasieger Serbien verloren. Das Team von Bundestrainer Hagen Stamm musste sich dem Favoriten mit 9:15 (2:6, 2:3, 2:3, 3:3) geschlagen geben.

Das Ticket für die Weltmeisterschaft 2019 in Südkorea hatte sich die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) durch den Einzug ins Halbfinale gesichert. Grundlage dafür war vor allem der völlig überraschende 12:10-Auftaktsieg gegen Vizeweltmeister Ungarn.

Nachdem Deutschland sich nach zwei verpassten Olympischen Spielen und zwei Weltmeisterschaften endlich wieder für ein großes Turnier qualifizieren konnte, hofft Bundestrainer Stamm nun auf mehr Fördergelder. "Ich hoffe, der DOSB hilft uns jetzt und hat gesehen, dass es sich lohnt, in diese Mannschaft zu investieren. Es macht keinen Sinn, weiter zu kürzen, sondern es müssen die Töpfe aufgemacht werden, das haben wir uns verdient", sagte Stamm (58) der Bild-Zeitung.

Aufgrund der Kürzungen hatte Stamm bei seinem zweiten Amtsantritt als Bundestrainer nur eine Halbtagsstelle beim DSV angenommen. Sein Vertrag läuft am Ende des Jahres aus. "Nach dem Weltcup kümmere ich mich zwei Wochen um meine Familie und die Firma, dann werde ich mich irgendwann mit dem DSV zusammensetzen und reden. Ich bin da völlig entspannt", sagte der Präsident der Wasserfreunde Spandau.

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