Weltreiterspiele bereiten sich auf Hurrikan "Florence" vor

Den Weltreiterspielen droht der Hurrikan "Florence"

Die Weltreiterspiele in Tryon bereiten sich auf die Ankunft von Hurrikan "Florence" vor. Auch wenn die WM-Anlage im Bundesstaat North Carolina rund 300 km von der Küste entfernt liegt, gebe es "sowohl für Menschen als auch Pferde auf dem Gelände Notfall-Pläne", teilten die Veranstalter mit: "Im Fall von Wetterverhältnissen, die nach einer sofortigen Reaktion verlangen, haben wir ein stabiles Evakuierungsprotokoll."

Der Sturm, der sich derzeit über dem Atlantik befindet, soll voraussichtlich am Donnerstag (Ortszeit) die Südostküste der USA erreichen. Dann steht in Tryon die Medaillenentscheidung im Teamwettbewerb der Dressurreiter auf dem Programm.

Das staatliche Hurrikan-Zentrum warnt vor einem "lebensbedrohlichen Sturm", "katastrophalen Sturzfluten" und Überschwemmungen. In den Staaten North Carolina, South Carolina und Virginia wurden Menschen bereits aufgerufen, die Küstengebiete zu verlassen. Experten befürchten den schwersten Wirbelsturm seit 30 Jahren.

Dennis Peiler, Chef de Mission des deutschen Teams bei den Weltreiterspielen, gab sich nach einer Sitzung aller Delegationsleiter am Dienstag zuversichtlich. Der Veranstalter rechne damit, "dass sich der Sturm an der Küste austobt und sich auf dem Weg ins Landesinnere abschwächt, sodass uns nach jetzigem Stand Ausläufer mit Wind und starkem Regen erreichen", sagte er: "Die Gebäude sind darauf ausgerichtet, Windgeschwindigkeiten bis zu 144 km/h standzuhalten. Auch für die Menschen gibt es genügend sichere Unterkünfte. Außerdem gibt es zahlreiche Strom-Generatoren."

Probleme könnten sich aber auch für den Transport der Spring- und Fahrpferde ergeben, deren Ankunft in den USA für Donnerstag und Freitag geplant ist. "Der Flugplan wird natürlich immer an die Wetterverhältnisse angepasst", sagte Peiler. Wie sich der Hurrikan auf die Flüge der Pferde auswirkt, sei aber noch unklar.

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