Wickens erneut operiert - Familie veröffentlicht Verletzungen

Der ehemalige DTM-Pilot Robert Wickens (Kanada) ist nach seinem schweren Unfall in der amerikanischen IndyCar-Serie Mitte August erneut an seinen gebrochenen Beinen und Händen operiert worden. Wie die Familie des 29-Jährigen mitteilte, verlief der Eingriff in Indianapolis ohne Komplikationen.

Die Schwere der Wirbelsäulenverletzung, die Wickens bei dem Unfall erlitten hatte, sei weiterhin nicht abzusehen. Es könne noch "Wochen oder Monate" dauern, bis eine genaue Prognose möglich sei. In den kommenden Tagen soll Wickens in ein Reha-Zentrum verlegt werden.

Die Familie des Kanadiers veröffentlichte zudem eine Liste mit seinen kompletten Verletzungen. Wickens erlitt demnach eine Fraktur der Brustwirbelsäule, eine Rückenmarksverletzung, eine Nackenfraktur, Frakturen beider Schien-und Wadenbeine, Frakturen in beiden Händen, einen gebrochenen rechten Unterarm, einen gebrochenen Ellbogen, vier gebrochene Rippen sowie eine Lungenquetschung.

Wickens war beim Rennen in Pocono im US-Bundesstaat Pennsylvania mit dem Fahrzeug von Ryan Hunter-Reay kollidiert und sich um die eigene Achse drehend in die Fangzäune geflogen.

Die Teambesitzer seines Rennstalls, Ric Peterson und Sam Schmidt, erklärten, dass sie das Cockpit für Wickens bereit halten. "Wir wollen klarstellen, dass die Startnummer 6 Robert Wickens gehört und niemandem sonst. Egal, wie lange seine Genesung dauert, wir warten auf ihn", teilten sie mit. In den letzten Saisonrennen wird Wickens durch den Kolumbianer Carlos Munoz vertreten.

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