Widrige Windverhältnisse bei der Segel-WM: Buhl wahrt Medaillenchance

Laser-Vizeweltmeister Philipp Buhl (Sonthofen) hat bei den Segel-Weltmeisterschaften der olympischen Klassen vor dem dänischen Aarhus trotz widriger Windverhältnisse seine Medaillenchance gewahrt. Der Mitfavorit blieb nach neun von zehn Rennen (plus Medaillen-Finale) auf dem sechsten Rang.

Dennoch war der Tagesverlauf für den 28-Jährigen ärgerlich. Die erste Wettfahrt des Tages wurde wegen stark drehender Winde abgebrochen. Zu dem Zeitpunkt war Buhl unter den ersten Sechs. "Es war in Ordnung, das Rennen abzubrechen", sagte Buhl, "aber es ist schon ärgerlich, wenn zwei Rennen, die gut liefen, nicht durchgehen."

In der zweiten Wettfahrt fand Buhl keine Lücke am Startschiff und ging aus zweiter Reihe auf das Wasser. Wegen des drehenden Windes verpasste der Weltranglisten-Zweite die Ideallinie und wurde nur 23., was an seinem Gesamtrang und der weiterhin vielversprechenden Ausgangsposition jedoch nichts änderte. Morgen steht für die Lasersegler noch ein Rennen auf dem Plan, bevor es am Samstag ins doppelt gewertete Medal Race geht.

Auch die 49er-Crews um die Olympia-Dritten Erik Heil/Thomas Plößel (Berlin) sind am Donnerstag wieder gefordert. Das Rennen am Mittwoch fiel den drehenden Winden zum Opfer.

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