WM-Dritte Dutkiewicz steigert sich auf 12,67 - Röhler geschlagen

Die WM-Dritte Pamela Dutkiewicz kommt vor der Heim-EM der Leichtathleten in Berlin immer besser in Form. Die Wattenscheiderin steigerte sich beim Meeting in Luzern als Zweite im 100-m-Hürdensprint auf eine persönliche Saisonbestzeit von 12,67 Sekunden. Dies war zugleich der zweitschnellste Lauf ihrer Karriere.

Olympiasiegerin Brianna McNeal aus den USA war in dem Rennen bei 0,9 Meter Rückenwind in 12,44 nicht zu schlagen, Dritte wurde deren Landsfrau Christina Manning in 12,71 Sekunden. Platz sechs belegte Europameisterin Cindy Roleder (Halle), die ihre Jahresbestzeit von 12,81 zum dritten Mal lief.

Mit ihren 12,67 ist Pamela Dutkiewcz, die wegen Rückenproblemen und eines Muskelfaserrisses erst verspätet in die Saison einsteigen konnte, die Nummer drei in Europa. Schneller waren 2018 nur die Weißrussinnen Alina Talay (12,41) und Elwira Herman (12,64). Dritter über 110 m Hürden der Männer wurde der Tübinger Gregor Traber in 13,35 Sekunden.

Im Speerwerfen musste sich Olympiasieger Thomas Röhler (Jena) überraschend geschlagen geben. Mit 84,25 m belegte der Rio-Triumphator Platz zwei hinter dem Esten Magnus Kirt (85,42). Röhlers Disziplin-Kollegin Christin Hussong (Zweibrücken) sorgte derweil mit 62,65 m für den einzigen deutschen Sieg in Luzern. Als Vierte schaffte Ex-Weltmeisterin Katharina Molitor (Leverkusen) mit 61,91 m erstmals die Norm für die EM vom 6. bis 12. August in der Hauptstadt.

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