Zwei Hiobsbotschaften vor dem Start

Gewichtheber-Bundesliga: Chemnitzer müssen in Mutterstadt ersatzgeschwächt antreten

Mutterstadt.

Der Chemnitzer AC (CAC) kehrte vom Auswärtskampf in der Gewichtheber-Bundesliga beim AC Mutterstadt mit einer klaren Niederlage (429,0:780,7 Punkte) zurück. Dass den Gastgebern in diesem Duell die Favoritenrolle zukommt, war vorher zu erwarten. Dennoch besaßen die Sachsen hinsichtlich der Punktausbeute andere Ambitionen. "Doch leider fielen mit Raphael Friedrich und Julian Pianski zwei unserer Stammakteure aus. Beide erkrankten während eines Lehrganges am Auswahlstützpunkt in Leimen, der für die Kaderathleten vergangene Woche auf dem Programm stand", berichtete CAC-Trainer Andreas Rehwagen.

So erklärte sich Kathleen Schöppe, die seit Ende ihrer erfolgreichen Karriere (u. a. zweimal EM-Bronze, zehnfache Deutsche Meisterin) im Team als Betreuerin fungiert und sich inzwischen dem Crossfit widmet, kurzfristig bereit, den Wettkampf als Aktive zu bestreiten.

Beim CAC brachten Kapitän Kurt Perthel, der sich aktuell in der Aufbauphase für seinen internationalen Saisonhöhepunkt (U-23-EM) befindet, sowie Hagen Janta aus Meißen die besten Leistungen zur Hochstrecke. Die erst 15-jährige Leonie Mercedes Martin überzeugte mit sechs gültigen Versuchen. Überragender Akteur des Vergleiches war Max Lang, der bis 2018 in Chemnitz trainiert und für den CAC gehoben hatte. Der 27-jährige Auswahlheber, der sich in Tokio den Olympiatraum erfüllen möchte, kam auf starke 170 Relativpunkte (143 kg; 175). (mm)

CAC: Perthel 115 Relativpunkte (Reißen: 145 kg; Stoßen: 165 kg); Janta 100 (105; 131);Kathleen Schöppe 73 (70; 90); Leonie Martin 71 (60; 75); Pichler 70 (90; 110).

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