Bilanz 2019: Stadt Plauen im Bereich Zwickau/Vogtland mit der höchsten Kriminalitätsrate

Die Polizeidirektion Zwickau hat am Montag die Kriminalitätsstatistik für 2019 vorgelegt. Die Gesamtkriminalität ist in der Region auf ein 15-Jahrestief gesunken. Für die Polizei bleibt dennoch genug zu tun.

Plauen. Zuerst die gute Nachricht: Sowohl in der Stadt Plauen als auch im Vogtlandkreis ist die Zahl der Straftaten gesunken. Das geht aus der Kriminalitätsstatistik hervor, die die Polizei am Montag veröffentlicht hat. Demnach gab es 2019 im Vogtlandkreis 12.335 Straftaten - 556 weniger als 2018. In der Stadt Plauen wurden 6395 Straftaten gezählt - das sind 458 Fälle weniger als im Vorjahreszeitraum gewesen.

Betrachtet man die Kriminalitätsstatistik allerdings nach der Einwohnerzahl, hat die Stadt Plauen wie bereits 2018 im Bereich der Polizeidirektion Zwickau die höchste Kriminalitätsrate. So ist Plauen im Direktionsbereich aktuell die Kommune mit der höchsten Kriminalitätsbelastung.

Schwerpunkte des Kriminalitätsgeschehens waren in den zurückliegenden Jahren insbesondere die Einbrüche in Wohnungen, die Diebstähle von Kraftwagen, die Gewaltkriminalität und die Rauschgiftkriminalität. In Bezug auf die Einbrüche in Wohnungen setzte sich der rückläufige Trend des Vorjahres weiter fort. So gingen diese Straftaten 2019 insgesamt um ein weiteres Viertel zurück und bewegen sich damit wieder auf dem Niveau wie vor etwa zehn Jahren. Insbesondere seien größere Serien von banden- oder gewerbsmäßig handelnden Tätergruppen wie bereits 2018 ausgeblieben, teilte die Polizei mit.

Die Aufklärungsquote von 62,1 Prozent ist indes im Vergleich zum Vorjahr (62,8 Prozent) leicht gesunken. Im sächsischen Vergleich nimmt sie laut Polizei aber nach wie vor einen Spitzenplatz ein. (bju)


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