Stadtwerke planen zehn E-Ladesäulen

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    gelöschter Nutzer
    12.04.2017

    Natürlich reichen 10 Säulen nicht - bei weitem nicht! Es sind aber eben auch nicht durchweg 40kW-Anschlüsse nötig. Ein E-Auto kann man bequem über Nacht (oder auf Arbeit) laden, also in solchen Zeiten, in denen es sowieso rumsteht. An einem 3,6kW-Anschluss läd man so in 8h ca. 25kW. Damit kann man locker 100km weit fahren. Solche 3,6kW-Anschlüsse (=Schoko-Steckdose) könnten beispielsweise im Sockel von Straßenlaternen installiert werden (wird in Leipzig schon praktiziert). 10x22kW-Ladesäulen und 190x3,6kW-Steckdosen wäre ein guter Anfang!

    Der deutsche Autofahrer bewegt sein Auto durchschnittlich 14.000km im Jahr. Bei angenommenen 20kWh/100km wären das rund 2,8MWh Elektroenergie. Die angedachten 1Mio Merkel-E-Autos würden also ca. 2,8TWh Strom pro Jahr verbrauchen. Deutschland produziert im Jahr derzeit 650TWh Strom. Der Mehrbedarf für das Laden dieser E-Autos beträgt also 0,43% (oder etwa 1/10 der Strommenge, die Deutschland aufgrund von Überproduktion ins Ausland verschenken muss)...

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    1
    Zeitungss
    12.04.2017

    @Zahlemann : Ihr Beitrag ist sachlich und zutreffend. Der Strom kommt in Deutschland aus der Steckdose, der Weg dahin ist weniger interessant. Ich kann mich an einen Beitrag erinnern, wo der Verfasser gleich an jeden Lichtmast eine Ladesteckdose geschraubt haben wollte. Sollte es heute mit vorhandener Infrastruktur möglich sein, habe ich etwas verpasst, bei meiner Ausbildung geschlafen oder stand unter Drogen. Was den Strompreis betrifft wird es noch viel "Freude" geben, schon wenn ich an das Konstrukt EEG denke. Der Großteil der Bevölkerung (Profiteure ausgenommen) hat bis heute nicht begriffen wie es über den Tisch gezogen wird. Auf diese Idee innerhalb der gelobten Marktwirtschaft muß man erst einmal kommen, Lobbyisten mit Hausausweisen für den Bundestag machen es möglich, was den betroffenen Bürger glatt am A.... vorbeigeht. Es funktioniert bestens und genau deshalb hat es inzwischen einen festen Platz. Fortsetzung in diese Richtung folgt.

  • 3
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    Zahlemann
    12.04.2017

    Um nochmal auf die großzügige Geste der Stadtwerke zurück zu kommen. Reichenbach hat also 2017 dann 10 Stromtankstellen. Bis 2021 will Merkel 1 MIO Elektroautos auf unseren Straßen haben. Meinen sie, dass da 10 Säulen ausreichen?
    Im Reichenbacher Plattenbauviertel stelle ich mir das sehr Interessant vor, weil dort irgendwann mal 200 Ladesäulen gebraucht werden - zu je 40 KW. Wann wollen die Stadtwerke mit der Verlegung der armdicken Kabel beginnen? Wo soll der Strom herkommen?

    Die ostdeutsche Zulieferindustrie wird am Boden liegen, da so ein Auto nur noch aus ca. 2000 Teilen besteht und nicht wie ein herkömmliches, aus ca. 9000 Teilen.

    Und, glaubt ihr wirklich, das der Herr Finanzminister auf die 53 Mrd. Mineralölsteuer verzichtet, wenn dann alle Elektroauto fahren??? Ich schätze dann mal 1-2 Euro für die KWh sind locker drin.

  • 1
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    gelöschter Nutzer
    12.04.2017

    @Zeitungss: Ich werde keine (weiteren) Diskussionen losgelöst vom eigentlichen (hier: H2) Problem führen.

  • 0
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    Zeitungss
    12.04.2017

    @ffc19:Was Sie fahren ist mir fürchterlich egal. Ihre Forderugen nach kostenlosen Energiebezug in der Vergangenheit finden Sie unter der Rubrik "Mein Profil". Eines der Anliegen dieser Art bezog sich auf Schwarzenberg , mit Standortberichtigung am nachfolgenden Tag, was Ihnen in einem Beitrag schon einmal entfallen war. Mit was Sie Geld verdienen und es ausgeben interessiert weder mich noch andere Bürger. Und wie ich auf den Hybrid komme, ganz einfach, lesen Sie frühere Beiträge unter "Mein Profil", macht etwas Arbeit, hilft aber der Wahrheitsfindung und armselig ist es auch nicht. Die Voraussetzung für meine solide technische Ausbidung war, dass ich im Fach Physik nicht durchgehend geschlafen habe und die Kosten- Nutzenrechnung auch kein Buch mit sieben Siegeln ist, welcher der Kunde in der heutigen Zeit aus verkaustechnischen Gründen keine Beachtung mehr schenken soll.
    Habe ich Sie persönlich angegriffen, bitte ich untertänigst und in gebückter Haltung um Vergebung, allerdings lesen Sie einmal rückwirkend Ihre Vorlagen und der Inhalt Ihres letzten Beitrags hätte einen etwas anderen Inhalt gehabt. Die bei den "Angriffen" verwendeten Daten sind keine Erfindung von mir, sondern stammen aus den von Ihnen veröffentlichten Beiträgen.
    Noch Fragen ???????

  • 1
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    gelöschter Nutzer
    11.04.2017

    Ha, der Zeitungss nun wieder... Ich fahre seit 44000km keinen Hybrid mehr. Kostenlosen Energiebezug habe ich nie erwartet (irgendwelche Beweise dafür?), allerdings verfüge ich durchaus über eine solide Ausbildung in Physik und kann auch gut mit Zahlen - damit verdiene ich ja das Geld, mir ein teures E-Auto leisten zu können.

    Noch was: Es ging um H2-Brennstoffzellentechnologie, ich lese davon nicht. Nur, wie schon beim letzten Mal, persönliche Angriffe. Mit Verlaub: Geht's noch armseliger?

  • 0
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    Zeitungss
    11.04.2017

    Als Faherin eines Hyrbid und eines gewöhnlchen Elektrokarrens würde ich mit der Fördeung und kostenlosen Energiebezug, wie gefordert, die gleiche Meinung vertreten. Wenn der gängigen Förderung staatlicherseits einmal verwertbare Faktenl durch wirklichen Forteschritt untermauert wird, könnte dem etwas abgerungen werden. Ich habe eine Probefahrt mit einem BMW-Hybrird über mich ergehen lassen, es ist kostenintensieve Dahlerei mehr wirklich nicht. Wer eine solide Grundausbildung in Speichertechnik im Elektroberich hat und mit Zahlen nicht ganz auf Kriegsfuß steht, wird mir hier zustimmen, oder zahlen, wenn auch zeitverzögert.

  • 1
    1
    gelöschter Nutzer
    11.04.2017

    Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse hat einen Wirkungsgrad von 70% (jede andere Methode ist noch schlechter). Der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle liegt bei 35%, der Elektromotor schließlich bei 85%.

    Die Kette "Strom -> H2 -> Strom -> mech.Energie" liegt mithin also bei 21%. Das ergibt einen Kostenfaktor von ca. 9?/100km

    Die Kette "Strom -> mech.Energie" bei 85%. Hier liegen die Kosten bei etwa der Hälfte.

    Warum also sollte es sinnvoll sein, aus Strom H2 und dann wieder Strom zu machen, statt gleich Strom zu nehmen?

    Im Übrigen ist die Versorgung mit Strom heute schon deutlich "flächendecker" organisiert als die Versorgung mit Wasserstoff. 2016 gab in D ganze 20 H2-Tankstellen (nein, kein Schreibfehler), dieses Jahr will Daimler+Linde 16 weiter bauen. Öffentliche CCS- und Chademo-Ladepunkte gibt es derzeit ca. 700 in D, dazu kommen noch etwa 60 Tesla-Supercharger. Bei dieser Aufzählung fehlen noch die vielen Typ2-Ladepunkte ...

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    Tauchsieder
    11.04.2017

    Eigentlich wollte ich als Antwort "ffc19" Verlängerungskabel bringen. Dies würde aber die ganze Sache doch zu lächerlich erscheinen lassen. Was hältst du von Wasserstofftechnik ? Brennstoffzelle, da gibt es übrigens flächendeckend schon eine Infrastruktur, die Tankstellen. Da muss man nicht noch einmal das Rad neu erfinden. E-Autos werden es über ein Nischenprodukt nicht weiter darüber hinaus bringen. Solche Aktionen dienen lediglich der Volksbelustigung.

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    gelöschter Nutzer
    11.04.2017

    @Tauchsieder: Hast Du bessere Ideen, die Elektromobilität zu fördern, als in Ladeinfrastruktur zu investieren?

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    Tauchsieder
    11.04.2017

    Toll, vorher noch 146 Mails checken und anschließend mit 10 Steckdosen die Welt retten.