Steht Leipzig die nächste Eskalation bevor?

Nach den Silvester-Ausschreitungen in Connewitz mobilisiert die Szene für eine Demonstration Ende Januar. Die ersten Gewaltaufrufe kursieren.

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2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    9
    MuellerF
    14.01.2020

    Zitat: "Auf der Seite sei wiederholt zu Straftaten angeleitet oder dazu aufgerufen worden, hatte der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) argumentiert."

    Aaah ja- mit dem gleichen Argument kann man dann auch facebook, Twitter, YouTube & Co. plattmachen - wobei schon die reine Anzahl an Straftaten bei jeder einzelnen dieser Plattformen weitaus größer ist als auf "linksunten.indymedia".

  • 10
    12
    Hankman
    14.01.2020

    Eine Demo zur Unterstützung einer verbotenen Internetseite? Warum nicht. Das ist ein freies Land, jeder darf für sein Anliegen demonstrieren. Aber bitte friedlich und ohne Gewalt!! Eine ganze Menge Konservative und Rechtspopulisten warten nur darauf, dass es am Rande dieser Demo wieder "kracht", um dann sagen zu können: Sehet her, die pöhsen Autonomen, wir haben es doch schon immer gesagt! (Schließlich ist OB-Wahlkampf in Leipzig.) Sollten autonome Chaoten bei der Demo Krawalle veranstalten, würden sie also nur ihren Gegnern einen Gefallen tun. Man muss nicht sehr schlau sein, um diesen Zusammenhang zu begreifen - und eben nicht über das Stöckchen zu springen.

    Ein Wort noch zu dem Aufruf, der so üble Vorahnungen auslöst. Ja, kann sein, dass er authentisch ist. Muss aber nicht. Bei dieser Plattform kann man das nie wissen. Dort darf jeder anonym veröffentlichen, was er mag, und so weit ich weiß, greifen die Administratoren nur sehr sparsam ein. Dass der Aufruf noch online ist, muss nicht bedeuten, dass die Portalbetreiber oder irgendjemand sonst ihn gutheißen. Und richtig weite Verbreitung findet er vermutlich auch erst jetzt, wenn andere Medien darüber schreiben.