Stoffwindel-Idee führt zu hohem Begrüßungsgeld

Niederdorf setzt auf seinen Nachwuchs: Nach dem Vorschlag einer Bürgerin erhalten Eltern von Neugeborenen jetzt 250 Euro. Und der Bürgermeister hat Kinder gefragt, was sie sich im Ort wünschen.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    2
    gelöschter Nutzer
    10.10.2019

    Die Liste "Niederdorfer Bürger", aus dessen Reiher diese Idee stammt, ist politischer Arm der "Heimattreue Niederdorf", dessen rechtsextremer Vorsitzender Thomas Witte auch in den Gemeinderat gewählt wurde.
    Neugeborene Kinder und deren Eltern mit einem Geschenk zu begrüßen - das gibt es vielen Dörfern und Städten, wie am Ende des Artikels beschrieben. Dies in rein finazieller Form zu tun erinnert mich unangenehm an die Bestrebungen gewisser Parteien, (deutsche) Mütter zu mehr Kindern zu animieren, damit die Nation nicht ausstirbt, wie manche befürchten.
    Außerdem: Stoffwindeln sind nicht zwangsläufig die ökologische Alternative zu Wegwerfwindeln. Mein erstes Kind kam noch zu DDR-Zeiten zur Welt, und ich erinnere mich sehr gut an den Aufwand, die vollen Windeln erst in einem Eimer auszuspülen, dann einzuweichen und später im Kochwaschgang zu waschen. Verschmutzte Strampler und Jüpchen kamen noch hinzu.
    Ich kann mich erinnern, dass es noch vor einigen Jahren in Niederdorf üblich war, den frischgebackenen Eltern zur Geburt ihres Kindes mit einem Kinderbuch eine Freude zu machen. Das waren wohl modernere Zeiten.