Strafanzeige von Peta läuft ins Leere

Schlettau.

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat aufgrund der Anzeige von Peta keine Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen Familie Thiele aus Schlettau eingeleitet. Laut Staatsanwältin Jana Brockmeier wurde der Anzeige nicht gefolgt. Die Tierschutzorganisation hatte nach dem Brand auf dem Bauernhof, bei dem knapp 100 Tiere ums Leben kamen, Strafanzeige gestellt. Brockmeier stellt klar, dass das Tierschutzgesetz vorsätzliches Verhalten unter Strafe stellt. Dies sei der Fall, wenn beispielsweise ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund getötet oder aus Rohheit erhebliche Schmerzen zugefügt wird. Diesbezüglich sei vom Anzeigenerstatter "keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte vorgetragen" worden. Vielmehr sei ganz allgemein davon die Rede gewesen, dass Landwirte ihre Bauten mit veralteten oder unzureichenden Brandschutzmaßnahmen versehen und dadurch vorsätzlich das Leid der verbrennenden Tiere herbeiführen. "Ohne eigene Wahrnehmung wurde geschlussfolgert, dass es im vorliegenden Fall auch so sein könnte." (aed)

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