Studie: Rechte Ideen dringen in die Mitte

Ein Drittel der Deutschen vertritt antidemokratische Positionen. Auch der Glaube an Verschwörungstheorien ist verbreitet. Einige Ideen finden vor allem im Osten Zuspruch.

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3030 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    3
    Hinterfragt
    30.04.2019

    @ralf66;
    auch von mir 100 Punkte!

  • 2
    3
    ralf66
    29.04.2019

    @Malleo, danke, geht doch gar nicht anders.

  • 3
    4
    Malleo
    29.04.2019

    ralf66
    sehr gut!!

  • 4
    5
    ralf66
    28.04.2019

    @Distelblüte, wenn zu rechts nichts mehr kommt, weil die Argumente derartig erdrückend sind, dass nichts mehr kommen kann, geht's mit der alten Leier des Rassismus weiter. Ich finde es eigentlich langsam nur noch traurig, dass Menschen wie Sie, nur noch die Augen für alles fremde im Land haben, statt die eigenen Wurzeln der Kultur, der Arbeit und des Fleißes, dem Lohn aller Anstrengungen hoch zu halten, dass sind nämlich immer noch die Voraussetzungen in Deutschland, dass die überzogene Helfersyndrompolitik von Frau Merkel in die Tat umgesetzt werden konnte, wenn Merkel rumänische Kanzlerin wäre, wären ihr da gewaltig die Hände gebunden. Man sollte schon überlegen, was von was kommt und in einer Demokratie mal nachfragen, ob gewisse politische Entscheidungen so, von der breiten Masse der Bürger eines Landes überhaupt getragen werden oder nicht.

  • 5
    4
    SimpleMan
    28.04.2019

    @franzudo2013 " ... Nirgendwo wird die Zusammensetzung der UN abgebildet...." Genau, deswegen ist ein Argumentieren damit einfach nur billige Panikmache zum Schüren von Ressentiments und Ängsten.

  • 7
    5
    Malleo
    28.04.2019

    nix..
    Geschichtsklitterung
    Distel..
    Träumen Sie weiter vom Regenbogenland.
    So breit ist das Meinungsspektrum.
    Ich kann mit Ihrem Urteil leben.

  • 5
    4
    franzudo2013
    27.04.2019

    Geehrte Distelblüte,
    selbst wenn es rassistisch sein sollte (was ich nicht sehe), dann wäre es nur dann sinnvoll, wenn das überall gelten würde, in jedem Stadtteil in jeder Stadt der Welt.
    Das tut es ganz bestimmt nicht. Nirgendwo wird die Zusammensetzung der UN abgebildet. Packen Sie die Rassismuskeule wieder ein, das ist Unsinn.
    Ganz besonders hier, bitte bringen Sie das in Ankara an oder in Teheran.

  • 4
    8
    gelöschter Nutzer
    27.04.2019

    @Malleo: "Wie oft wird in dieser Gesellschaft jenen mit der bewussten Keule gedroht, die konservative Werte schätzen, die keinen Vorteil sehen, wenn in Stadtteilen dieses Landes die Zusammensetzung der UN abgebildet wird.."
    Ich würde das nicht als konservativ bezeichnen, sondern als rassistisch. Seien Sie sich wenigstens sich selbst gegenüber ehrlich.

  • 4
    3
    Nixnuzz
    27.04.2019

    "Eine „ Nordrheinwestfalisierung“ wird abgelehnt." Eine östliche Renaturisierung lehne ich genauso ab. Die UN-Zusammensetzung - vor oder nach 2015? Schätze das es nach 2015 eine Mengenverschiebung der Personenanzahl aber weniger der Nationalitäten gab. Und: "weil in den alten Bundesländern vorgelebt wird, wie ein Land die Kraft als ein Raum für Sicherheit, Freiheit und Recht verliert, wenn Parallel- und Kontragesellschaften den Alltag bestimmen." Und warum hat eine unerlaubte Parallel- und Kontragesellschaft die DDR gekippt? Ich weiß: Loch an Loch gibt auch ein Netz. Sich nur wohlgefällige Punkte aus einem Land herauszupicken und daran das ganze Land dran aufzuhängen ist mir zu schmalspurig.

  • 5
    6
    Malleo
    27.04.2019

    Interessant, wenn eine SPD- nahe Stiftung Sprache, Themen und Meinungen untersucht und man dazu noch erfährt, dass „rechtspopulistische Einstellungen antipluralistische Überzeugungen sind, die ausgrenzend und national orientiert, aber nicht notwendigerweise gewaltnah sind. Sie bewegen sich (gerade noch) auf dem Boden der Demokratie, deren Anhänger sind skeptisch gegen Demokratie, bevorzugen Law –and- Order und sind affin zu Abwertungen gegenüber „Nichtdeutschen“, die die Studie verifiziert.
    Das ist für mich wie „Stacheldraht im Gehirn“ (B. Bohley)
    Der Osten und die der AfD nahe stehenden Menschen heben sich (natürlich) hervor, überraschend sind Junge und Alte sowie Gewerkschaftsmitglieder gleichermaßen von diesen Einstellungen betroffen.
    Diese Ergebnisse kann man unkommentiert stehen lassen, wären da nicht einige Fragen, die schon mit den verwendeten Definitionen beginnen.
    Ist man bereits ein Populist, wenn man sich Forderungen und Aussagen im politischen Diskurs, bei denen die links- liberale Weltanschauung dominiert, verweigert?
    Wie oft wird in dieser Gesellschaft jenen mit der bewussten Keule gedroht, die konservative Werte schätzen, die keinen Vorteil sehen, wenn in Stadtteilen dieses Landes die Zusammensetzung der UN abgebildet wird, wenn Dinge beim Namen genannt werden, die die Vorgänge um 2015 als „Anfall humanitären Größenwahns einer Kanzlerin“ beschreiben?
    Wenn Menschen diese utopische Ignoranz kritisieren, die zum zentralen politischen Leitmotiv der Gegenwart geworden ist- alles rechte Ideen, gepaart mit Verschwörungstheorie?
    Die Studie gibt leider keine Antworten, warum die Befragten diese Einstellungen haben und vor allem: Wodurch wurden sie ausgelöst?
    Sind Ängste vor Fremden per se rassistisch oder faschistisch? Kann Überfremdung nicht zu Entheimatisierungsängsten (W. Thierse) führen?
    Ist eine Einschätzung von Peter Scholl- Latour nachvollziehbar, wenn er sagt:
    „Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta sondern wird selbst Kalkutta“
    Warum im Osten die „antipluralistischen“ Vorbehalte größer sind, mag daran liegen, dass die Menschen hier die eigene Nation in ihrer identitäts- und solidaritätsstiftenden(!) Kraft bejahen, weil in den alten Bundesländern vorgelebt wird, wie ein Land die Kraft als ein Raum für Sicherheit, Freiheit und Recht verliert, wenn Parallel- und Kontragesellschaften den Alltag bestimmen.
    Eine „ Nordrheinwestfalisierung“ wird abgelehnt.
    "Die Politik muss auf der Wirklichkeit aufbauen. In der Politik ist es gerade die Kunst, dass wir im Interesse eines Ideals nur durch die Realitäten handeln können."
    (de Gaulle)
    Davon ist diese Regierung meilenweit entfernt und die Ergebnisse der Studie dokumentieren die Lebenslüge der deutschen Politik, dass man Menschen mit fertiger kultureller Prägung integrieren könne.
    Man kann das Ganze reduzieren auf:
    Eine auf Offenheit ausgerichtete strategische Migrationspolitik ist keine Politik der offenen Grenzen für alle!
    Kürzlich erging ein BGH Urteil.
    „Der Eigentümer bestimmt, wer in seiner Wohnung wohnt.“
    Richtig!
    Nur, warum gilt das nicht für jene Millionen, die hier im Land dauerhaft zu wohnen begehren aber keine Deutschen sind??
    Ich gebe die Antwort selbst:
    Demokratie schützt vor den Mängeln anderer Herrschaftsformen, nicht aber vor den eigenen!
    Wer das alles ausspricht, ist nach der Studie (noch) in der Mitte, aber schon rechts?
    mea culpa!

  • 5
    6
    Franziskamarcus
    27.04.2019

    Der Sinn dieser Studien besteht ausschließlich darin, auf Kosten des Steuerzahlers noch mehr Mittel für weitere derartige Studien und für den Kampf gegen Rechts zu begründen und zu generieren. So leben die Studienerheber und die Kämpfer gegen Rechts auf Dauer fürstlich vom Steuerzahler honoriert. Und von diesen Personenkreisen werden es bekanntlich immer mehr die alimentiert werden müssen. Wohin wird das noch hinführen?

  • 9
    6
    ralf66
    26.04.2019

    @Blackadder, zum Thema rechte Kommentatoren hier im Forum, rechts ist doch oftmals schon die bloße Kritik, an der Politik der etablierten Parteien und an der Regierung im Land. Unter dem Begriff rechts, wird doch in dramatischer Weise alles das zusammengefasst und in einem Topf geschmissen, dass in der Öffentlichkeit ein völlig verzerrtes Bild entsteht, von einer zum Beispiel konservativen Denkweise, im Unterschied, zu vielleicht radikalen rechtsextremen Denkweisen. Das was in der politischen Parteienlandschaft und deren Themen und Ausrichtung spätestens seit der Wende, als gewisser politischer Einheitsbrei gewertet werden muss, mit einer politischen Ausrichtung, wo man manchmal nicht mehr nachvollziehen kann, welche Partei was macht und wo es Unterschiede im politischen Programm gibt, kommt es eben heute, zum Beispiel durch die AfD, genau wie in den Zeiten von Adenauer, Wehner und Strauss wieder zu unterschiedlichen Auffassungen, zu den unterschiedlichen politischen Themen, die das Land betreffen und zu härteren Diskussionen, um den politischen Kurs im Land.

  • 3
    5
    franzudo2013
    26.04.2019

    Diese Beispielfrage ist genauso eine Framing - Übung wie die ganze Studie. Was ist denn ein ausländischer Buerger? Was umfasst der Begriff deutscher Buerger?
    Irrelevant.
    Sagen Sie Ihre Meinung oder schweigen Sie.

  • 5
    4
    DTRFC2005
    26.04.2019

    Da würde ich doch glatt mal eine Beispielfrage in den Raum werfen. Beispiel: Ihnen wird ihr Job gekündigt und ein Ausländischer Bürger eingestellt. Frage dazu: Wie würden Sie ihre Kündigung und Einstellung des neuen Arbeitnehmers bewerten. - Das man darüber nicht erfreut ist, stell ich jetzt mal nicht in Zweifel. Es geht mehr um die Frage, ob sie sich darüber aufregen, das ein ausländischer Bürger eingestellt wurde oder ein Deutscher Bürger.

  • 1
    8
    gelöschter Nutzer
    26.04.2019

    @nixnuzz: Das glaube ich nicht.

  • 7
    3
    franzudo2013
    26.04.2019

    Die Friedrich- Ebert- Stiftung und die SPD sind die Geisterfahrer !
    Geehrter Nixnuzz, der Witz trifft den Nagel auf den Kopf !
    Werte Distelblüte, beim Rückblick bin ich grundlegend anderer Meinung. Unsere Vorfahren waren auf keinen Fall weniger klug als wir, im Gegenteil. Wege zur Lösung sind immer noch dieselben, Analyse - Konzept - Machen.
    Das ist natürlich kein Rezept für die Friedrich- Ebert- Stiftung, da sind die hoffnungslos überfordert.

  • 10
    1
    Nixnuzz
    26.04.2019

    @Blackadder: Denke die Mehrheit wird es wissen...

  • 8
    5
    Freigeist14
    26.04.2019

    Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung . So so . Wer strukturelle Kritik an der durch nicht demokratisch legitimierte Kräfte unterminierte Demokratie übt,wird indirekt als Antidemokrat bezeichnet . Auch wird der Hang zu Verschwörungstheorien schwammig benannt ,aber K E I N Wort über die ca. 25.000 Lobbyisten allein in Brüssel verloren .,die man auch als "dunkle Mächte " bezeichnen könnte . Sei"s drum : Wer brav demokratisch ist ,bewegt sich brav in der "Mitte " und übertreibt es nicht mit der Kritik an der besten BRD aller Zeiten .

  • 2
    3
    Freigeist14
    26.04.2019

    Ja ,der Herr acals@ im gepflegten Einvernehmen mit franzudo@ . Das Liebknecht von den Feinden der Demokratie,die 1923 und später 1933 zur Macht gelangten, ermordet wurde und unzählige Arbeiter dahin metzelten ,passt nicht ganz zur Feierstunde der Weimarer Verfassung . Wie weit sich die SPD von Bebel entfernt hatte ,beweist auch das unverblümte Eintreten am 1.März 1919 für die Rückgabe der verlorenen Kolonien und die Berufung eines Kolonialministers , Hans Bell .

  • 4
    13
    gelöschter Nutzer
    26.04.2019

    @Nixnuzz: Leider sagen Sie in Ihrem Beispiel nicht, wer der Geisterfahrer hier im Forum ist. Ich oder die andere Seite?

  • 5
    7
    gelöschter Nutzer
    26.04.2019

    @Malleo: natürlich die internationale Linke! Nee, Scherz. Aber folgender Wikipedia-Artikel liefert einige, und wie ich hoffe, erhellende Antworten.

  • 7
    11
    gelöschter Nutzer
    26.04.2019

    @Franz Udo: Die von ihnen genannten Politiker waren alle in ihrer Zeit bedeutend.
    Die Zeit ist aber nicht stehen geblieben, die gesellschaftlichen Bedingungen sind heute nicht mehr wie in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Den Problemen und Herausforderungen von heute kann niemand mit Strategien und Denkansätzen von anno dunnemals beikommen. Auch wenn rechtspopulistische Parteien das immer wieder versuchen.

  • 6
    12
    gelöschter Nutzer
    26.04.2019

    @Malleo: "Wer legt fesr, was rechts ist?"

    Dazu gibt es feste wissenschaftliche Definitionen. Aber dass viele hier nicht so mit der Wissenschaft können, zeigen mir die Kommentare beim Klimawandel.

  • 11
    2
    Nixnuzz
    26.04.2019

    @Blackadder: Die Diskussion erinnert mich an Köln und deren Originale Tünnes und Scheel. Tünnes hat einen Führerschein gemacht und macht eine Probefahrt mit Scheel auf der Autobahn. Kommt plötzlich aus dem Radio die Meldung: "Achtung, Achtung! Auf der Autobahn xy fährt ein Geisterfahrer. Halten Sie sich rechts bis die Gefahr vorrüber ist!" Kommentar von Tünnes an Scheel: "Einer?? Hunderte!"..

  • 6
    12
    gelöschter Nutzer
    26.04.2019

    @osgar: ich stehe wenigstens zu dem , was ich bin. Viele hier nicht.

  • 14
    6
    gelöschter Nutzer
    26.04.2019

    @Blackadder, besser gefühlt Mitte als verbohrt links.

  • 10
    6
    Malleo
    26.04.2019

    Wer legt fesr, was rechts ist?

  • 8
    2
    acals
    26.04.2019

    Also @franduzo2013: Mit Liebknecht ueberspannen Sie aber den Bogen. Wer zum bewaffnetem Sturz einer legitimierten Regierung aufruft und sich auch nicht an freien Wahlen beteiligen will - der wird als als Staatsterrorist oa ganz aktuell wieder als Hassprediger eingestuft. Das nach einer solchen Person auch heute noch Strassen benannt sind, auch in Chemnitz, mag man tolerieren koennen - aber eine Stilikone im demokratischen Sinn ist diese Person nicht.

    Herrn Peduto moechte ich fragen ob er einen Zusammenhang sieht zwischen oeffentlichen Aufrufen zum gemeinsamen Rumjammern und dem dazu Buehne bereiten und dem Verweigern demokratischer Positionen (bald kommt der Ruf nach'm starken Mann/starker Frau) ? Nach meiner Meinung bedingt des Erste das Zweite. Mehr noch - nach meiner Meinung zuendelt Herr Peduto erst mit dem Feuer und wundert sich dann das es brennt. Konsequent geht anders. Kontraproduktiv.

  • 6
    15
    gelöschter Nutzer
    26.04.2019

    Auch hier im Forum sind eine Menge Kommentatoren dabei, die sich sicher für die Mitte der Gesellschaft halten, aber in ihren Ansichten weit nach rechts ragen. Viele merken das gar nicht. Warum ist man eigentlich nicht ehrlich zu sich selbst und anderen?

  • 10
    8
    franzudo2013
    25.04.2019

    Unglaublich, wie die Sozis alle niedermachen, die nicht ihre Ansichten teilen. Selbst komplett kritikresistent und realitätsfern, wird ausgegrenzt und polarisiert.
    Das kommt dabei heraus, wenn die Sozialdemokraten die Kommunisten links überholen wollen.
    Sie werden zum Geisterfahrer, zum Schwachpunkt der Demokratie, zur Sollbruchstelle der Regierungsfähigkeit der Groko.
    Liebe Sozis, denkt mal an Friedrich Ebert, Kurt Schuhmacher, Willy Brandt, Helmut Schmidt, gern auch an Liebknecht, Bebel und Wehner.
    Die würden Euch rasieren und nach Hause schicken mit diesem Unsinn.