Talsperre Pöhl muss bei Wasserqualität noch aufholen

Gülle und Abwässer belasten Gewässer im Vogtland. Vom Kleinkläranlagen-Zwang erhofft sich das Umweltamt Besserung bis 2021. Auch für die Pöhl gibt es ein ergeiziges Ziel.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    2
    Tauchsieder
    30.04.2018

    Einfach nur beschämend. Seit fast 20 Jahren gibt es die europ. Wasserrahmenrichtlinien (WRRL). Erst war das Ziel eine gute Wasserqualität und einen guten ökologischen Zustand der Gewässer zu erreichen bis zum Jahr 2015 gesetzt. Dann wurde dies bis zum Jahr 2021 verlängert und dieses Ziel wird höchstwahrscheinlich auch gerissen. Und wenn da der Umweltamtsleiter auch versucht einen Schuldigen zu finden da muss er nicht weit suchen, da kann er in seiner Behörde fündig werden. Es geht bei den WRRL nicht allein um die Wasserqualität, es geht auch um die Durchgängigkeit der Gewässer, ihrem ökologischem Zustand usw. . Da werden z.B. Wasserrechte Leuten zugestanden die kein Wasserrecht haben, in flussbegleitenden Auen Baumaßnahmen genehmigt, die ohne Planfeststellung, UVP - und/oder FFH-Verträglichkeitsprüfung, nicht genehmigungsfähig sind usw. . Das einzige mit dem sich diese Behörde rühmen kann, sie haben es geschafft die Umsetzung des Kleinkläranlagen-Zwangs durchzusetzen. Da musste man auch nicht selbst tätig werden, dass konnte man dem Bürger aufs Auge drücken und die Umsetzung lediglich überwachen und bei Verstoß Sanktionen erteilen.
    Das Fazit, dass Problem ist amtsbekannt aber auch amtsgemacht und die zuständigen Ämter (UNB, UWB) müssen, dürfen, sollen wegschauen. Das gehört auch zur Wahrheit und man sollte nicht mit Dreck schmeißen sondern diesen erst vor seiner Tür wegkehren.

  • 6
    0
    gelöschter Nutzer
    30.04.2018

    Es hilft nicht die Zustande zu bejammern. Das Duo Großer und Dr. Pohl sind seit der Wende durch ihre merkwürdig Kulanz im Umgang mit Wasserrechtsverstößen und Kleinkraftwerkbetreiben für diese Zustände mitverantwortlich. Und solange sie illegale Gewässerbenutzungen oder Aufstauungen in ausgewiesenen Überschwemmungsgebieten genehmigen oder ungeahndet dulden wird das auch nicht mit dem "guten Zustand" - wird sie nicht stören, die Strafgelder an die EU müssen dann ja die Bürger zahlen, während sie dann schon üppige Pensionen genießen.