Tatra-Bahnen fahren im Jubiläumsjahr aufs Abstellgleis

Vor genau 50 Jahren haben die tschechischen Trams ihren Dienst im damaligen Karl-Marx-Stadt angetreten. Jetzt steht ihre Ablösung bevor.

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    14.01.2019

    Dass nur die Tatra-Züge im Unterschied zu den moderneren Niederflur-Bahnen bei höherem Schnee nicht stecken bleiben, sei übrigens ein sich hartnäckig haltendes Gerücht, sagt Stefan Tschök: "Wir hatten in den vergangenen Tagen mit allen vorhandenen Zügen keine Probleme."

    Zuletzt habe der Verkehrsbetrieb im Winter 2010/11 verstärkt Tatras einsetzen müssen, weil sich bei strengem Frost sogenannte Eindeckplatten an Gleis-Überfahrten gehoben hatten, an denen Niederflur-Bahnen hängen bleiben konnten."

    Ja was denn nun? Das Gerücht war also 2010/11 durchaus zutreffend, wenn ich den letzten Satz richtig verstehe. Auch wenn es nicht direkt am Schnee sondern am Frost lag, den es im Winter eben auch gibt.

    Trotz allem: Es wird Zeit! Der hohe Einstieg ist vor allem für die vielen alten Fahrgäste eine Zumutung. In Leipzig hatte man schon vor Jahren Abhilfe mit Niederfluranhängern geschaffen.

  • 7
    1
    Freigeist14
    14.01.2019

    Die Tatra-Bahnen waren 1968 topmodern und weltmarktfähig. Die Gotha-Großraum -Wagen waren zum Beispiel dem starken Anstieg nach Dresden -Bühlau nicht gewachsen ,weshalb man froh war diese starken Triebwagen in Dienst stellen zu können .

  • 10
    0
    acals
    14.01.2019

    Danke Herr Haecker! Bestaetigt mir, dass es einen sehr erfrischenden Humor in und um Chemnitz herum gibt.

  • 9
    3
    Haecker
    14.01.2019

    Diese Triebwagen (2.Bild) nannte man damals "Walter-Ulbricht-Bahn": außen rot, innen hohl und ohne Anhänger. Eine andere Bezeichnung war "Dubceks letzte Rache" (die Bahn fuhr ungewohnt straff an und deshalb stand im Deckenbereich "Bitte festhalten").