Teucher dreht am Gas

Enduro: Wiesaer startet in Tschechien in die Saison

Wiesa.

Als die Superenduro-Saison für Marcel Teucher Anfang Februar in Budapest endete, dachte er nicht daran, dass bis Mitte Juni kein weiteres Endurorennen anstehen wird. Doch wegen Corona war es so. Nun aber scheint Licht am Ende des Tunnels.

"In Budapest wurde spekuliert, dass das Virus uns in Europa bald erwischen wird. Geglaubt hatte ich da nicht daran", erinnert sich der Wiesaer. Einen Monat später war es mit der Absage des Laufes in Lodz/Polen dann aber wirklich so weit. Für die Endurosportler, die in der Erzgebirgsregion stark vertreten sind, ist die Situation bitter. Als das Virus ausbrach, sollte die Saison gerade beginnen, doch alle Strecken wurden geschlossen. Mittlerweile sind sie zumindest zum Trainieren wieder geöffnet, was Teucher in Zwönitz schon praktizierte. Er nutzt zudem die Möglichkeit, in Tschechien und Österreich zu starten. "Ich probiere etwas Neues, starte bereits am 20./21. Juni beim Endurosprint im tschechischen Drmoul. Mir wären zwar Extremenduros lieber, aber dort bietet sich zumindest die Möglichkeit einmal zu starten", betont der 32-Jährige. In Tschechien ist die nationale Meisterschaft umgebaut worden, es gibt Doppelveranstaltungen in kleinen Geländen. "Keine Überführungsetappen, nur Sonderprüfungen", so der Erzgebirger, der für Anfang Juli in Österreich einen weiteren Start plant. (mas/enis)

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