Traditionelle Rallyeshow lockt Fans der Quertreiber an den Sachsenring

Motorsport zum Anfassen hat am Sonnabend Hunderte Zuschauer bei der 10. Auflage der Rallyeshow am Sachsenring begeistert. Nieselregen, eisiger Wind und zwei Grad Celsius konnten die Fans der Szene nicht von einem Abstecher zum Grand-Prix-Kurs abhalten. "Rund 40 Teams sind angereist", sagte Eckhard Brunner vom Renn- und Sportförderverein Chemnitz, der gemeinsam mit dem Verkehrssicherheitszentrum die Rallyeshow veranstaltet. Brunner schwang diesmal auch die Startflagge und schickte die Teams zu Einstellungsfahrten auf die Strecke. Mit dabei: Routinier Sepp Wiegand im Ford Fiesta R2T und Rallyejunior Nick Loof aus Greeven, der im Opel Adam Cup fährt. Steve Kirsch (linkes Foto) verschaffte im Racetaxi seinen Passagieren einen Eindruck vom Highspeed-Driften der Quertreiberszene. In den Boxen konnten Besucher um die heißen Kisten vergangener Jahre herumschleichen (rechts). Mit am Start einige Fahrer, die um die Deutsche Rallyemeisterschaft kämpfen. Die weiteste Anreise zur Rallyeshow hatte zweifellos Urs Flum aus Rafz in der Schweiz, der einen Mitsubishi Evo 6.5 bewegte. Kurzes Aufwärmen für die Fans gab es in der Mittagspause bei Benzingesprächen im Pressezentrum. Wer an der Strecke ausharrte und Wettkampfhärte zeigte, wurde am Nachmittag sogar noch mit einigen Sonnenstrahlen belohnt. (hpk)


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1Kommentare
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  • 0
    0
    suzuki
    09.03.2020

    Kleine Ergänzung: Urs Flum und sein Team aus der Schweiz hatte am Wochenende nicht nur die weiteste Anreise zum Sachsenring, er präsentierte an seinem blau-gelben Mitsubishi Evo 6,5 auch das mit Sicherheit exotischste Kennzeichen - BÜS A 894. Das nämlich steht für Büsingen am Hochrhein und ist eine deutsche Exklave (die einzige übrigens, die Deutschland besitzt), ist also vollständig umgeben von schweizerischem Hoheitsgebiet Nähe Schaffhausen. Auf einer Fläche von gerademal 7,62 Quadratkilometern leben knapp anderthalbtausend Menschen. Flum, der von der Veranstaltung rundum begeistert war und selbst das Wetter für Rallyefahrer richtig gut fand, meinte, das Sportgerät Mitsubishi sei aus steuerrechtlichen Gründen in Deutschland zugelassen. Ansonsten ist Büsingen in jedem Fall für einen Besuch zu empfehlen - Topgegend südlich des Schwarzwaldes.